Überblick
Welche Leistung braucht eine Pumpe? Fördermenge, Förderhöhe und Wirkungsgrade
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Die Pumpenleistung beantwortet eine praktische Frage: Wie viel Strom nimmt eine Kreiselpumpe auf, wenn sie eine bestimmte Wassermenge auf eine bestimmte Höhe fördern soll? Wer einen Brunnen, eine Zisterne, einen Teich oder eine Baugrube auslegt, will wissen, ob der Motor reicht und was der Betrieb im Jahr kostet.
Der Rechner liefert beides aus Fördermenge, Förderhöhe, Fördermedium und den zwei Wirkungsgraden. Typische Fälle sind die Tauchpumpe für den Garten, die Druckerhöhung im Keller, das Hauswasserwerk und die Lenzpumpe auf der Baustelle.
Dahinter stehen drei Leistungsstufen. Die hydraulische Leistung ist die Arbeit, die tatsächlich im Wasser ankommt. Die Wellenleistung muss der Motor an die Pumpenwelle abgeben, weil der Pumpenwirkungsgrad unter 100 % liegt.
Die elektrische Aufnahme kommt aus dem Netz, weil auch der Motor Verluste hat. Bei 10 m³/h und 20 m Gesamtförderhöhe sind das 545 W, 908 W und 1,009 kW.
Der Rechner arbeitet auch rückwärts: Aus der elektrischen Leistung und der Förderhöhe ergibt sich die Fördermenge, die eine vorhandene Pumpe höchstens schafft. Gerechnet wird ein einzelner Betriebspunkt.
Die Kennlinie des Herstellers bleibt die Grundlage für die endgültige Auslegung, der Rechner liefert die Größenordnung dafür.