Überblick
Was ist der Warmwasser-Speicher-Rechner: Größe sinnvoll planen?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Der Warmwasser-Speicher-Rechner übersetzt Personenanzahl, täglichen Warmwasserbedarf je Person und gewünschte Vorhaltung in eine sinnvolle Speichergröße, eine grobe Nachladeleistung sowie den jährlichen Energiebedarf. Das hilft besonders dann, wenn du zwischen Komfortreserve und unnötig großem Speicher sauber abwägen möchtest.
Die drei Eingabegrößen wirken zusammen: Mehr Personen und ein höherer Bedarf je Person vergrößern den Tagesbedarf, eine längere Vorhaltung in Stunden erhöht die nötige Speichergröße, und der Pufferfaktor sorgt für Reserve gegen Spitzenlasten.
Aus dem Tagesbedarf, der Temperaturdifferenz zwischen Kalt- und Warmwasser und dem Systemwirkungsgrad ergibt sich zusätzlich der jährliche Energiebedarf in Kilowattstunden.
So lässt sich ein Speicher für einen Haushalt, eine Wärmepumpenanlage oder eine Modernisierung gemäß den Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) schon vor dem Kauf einordnen, statt einen zu kleinen Speicher mit ständigem Komfortverlust oder einen zu großen mit unnötigen Bereitschaftsverlusten zu wählen.
Eine Modellgrenze solltest du dabei kennen: Der ausgewiesene Energiebedarf hängt allein am Tagesbedarf, nicht an der Speichergröße.
Für 4 Personen mit 40 Litern bleiben es 3.396 kWh und 1.189 Euro im Jahr — ob du 6, 12 oder 24 Stunden vorhältst und damit 50, 96 oder 192 Liter Speicher bekommst. Bereitschaftsverluste eines größeren Behälters bildet die Rechnung nicht ab.