Überblick
Was ist der Wirkungsgrad-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Der Wirkungsgrad-Rechner ist die richtige Seite, wenn du den Wirkungsgrad berechnen willst – aus Eingangsleistung und Ausgangsleistung soll nicht nur eine Prozentzahl, sondern eine belastbare Verlustaussage werden. Das Formelzeichen ist η (Eta), der Wert ist dimensionslos und liegt bei realen Geräten immer unter 100 Prozent, weil ein Teil der zugeführten Energie als Wärme verloren geht.
Die exakten Definitionen der zugehörigen Messgrößen beschreibt das NIST in seiner Einheitenpublikation. Der Wirkungsgrad setzt also die nutzbare Ausgangsleistung ins Verhältnis zur aufgenommenen Eingangsleistung.
Er hilft bei Netzteilen, Motoren, Umrichtern oder Ladegeräten, wenn Effizienz, Erwärmung und Vergleichbarkeit im selben Betriebspunkt beurteilt werden müssen.
Die Differenz zwischen Eingangs- und Ausgangsleistung ist die Verlustleistung, die als Wärme abgeführt werden muss.
Als Effizienz-Knoten schlägt der Rechner zugleich die Brücke zum Energie-Cluster: Der Wirkungsgrad einer Wärmepumpe, einer Solarzelle oder eines Motors entscheidet direkt über Stromverbrauch und Betriebskosten.
Damit die nackte Prozentzahl eine Bedeutung bekommt, ordnet der Rechner sie einer von sechs Klassen mit typischen Vertretern zu: unter 50 Prozent „Sehr gering“ mit starken Verlusten, 50 bis 70 Prozent „Gering“ für ältere Technik, 70 bis 85 Prozent „Mittel“ wie beim Verbrennungsmotor, 85 bis 95 Prozent „Gut“ wie bei Pumpe und Verdichter, 95 bis 99 Prozent „Sehr gut“ wie beim modernen Elektromotor und ab 99 Prozent „Exzellent“, wie es sonst nur große Transformatoren erreichen.
Ergänzend rechnet er die Verlustleistung in eine Jahresmenge in Kilowattstunden um und macht damit aus einem Effizienzwert eine Energiemenge, über die sich diskutieren lässt.