Überblick
Was ist der Fußbodenheizungs-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Wie viel Meter Rohr pro Quadratmeter braucht eine Fußbodenheizung? Bei 10 cm Rohrabstand sind es 10 m/m², bei 15 cm 6,7 m/m², bei 20 cm 5 m/m².
Ein einzelner Heizkreis sollte maximal 100 Meter lang sein – bei 45 m² und 15 cm Abstand entstehen so 324 Meter Rohr, aufgeteilt auf 4 Heizkreise zu je rund 81 Meter. Wie viel Watt pro Quadratmeter braucht eine Fußbodenheizung?
Gut gedämmte Neubauten nach GEG kommen mit 40–60 W/m² aus. Ältere Bestandsgebäude benötigen 60–100 W/m². Die maximale Flächenheizleistung nach DIN EN 1264 liegt bei 100 W/m² im Aufenthaltsbereich.
Bei 22 m² Raumfläche und 15 cm Rohrabstand entstehen rund 158 m Rohr und 2 Heizkreise; wechselt man auf 10 cm, steigt die Rohrlänge auf 238 m und der Rechner weist 3 Heizkreise aus.
Das ist vor allem in Neubau, Sanierung und Wärmepumpenprojekten wichtig, weil schon kleine Änderungen am Raster die Verteilergröße und den gesamten Materialbedarf verschieben.
Eine Flächenheizung verteilt die Wärme über die Bodenfläche statt über einen punktuellen Heizkörper, deshalb hängt die erreichbare Leistung direkt vom Abstand der Rohre und von der mittleren Heizmitteltemperatur aus Vorlauf und Rücklauf ab.
Der enge Rohrabstand von 10 cm bringt im selben Raum nicht nur rund 50 Prozent mehr Rohrmeter, sondern im gleichen Verhältnis auch mehr Flächenleistung: Aus 50,3 W/m² bei 15 cm werden 75,4 W/m² bei 10 cm, aus 1.106 W Gesamtleistung werden 1.660 W.
Wer Rohrlänge, Heizkreisanzahl und Flächenleistung früh kennt, kann Verteiler, Estrichaufbau und Pumpenauslegung realistisch planen und vermeidet teure Nachbesserungen, wenn die Estrichüberdeckung oder die Wärmepumpe später nicht zum geplanten Raster passt.