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Druckverlust-Rechner: Pa pro Meter und DN-Richtung bewerten

Bau & HandwerkStand
Berechnung
mm
m
m³/h
Medium
°C
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Kurzantwort

Der Rechner verbindet Durchfluss, Rohrdurchmesser und Leitungslänge zu einer hydraulischen Einschätzung für die Vorplanung. So werden Druckverlust und Leitungsreserve früh nachvollziehbar.

Innendurchmesser, Länge, Durchfluss und Medium in Fließgeschwindigkeit

Kilian AchatzFachredaktion Bau & Handwerk
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Juli 2026)Veröffentlicht: Stand:

Rechenbasis

Annahmen und Grenzen

Was der Rechner voraussetzt und wo seine Aussage endet.

3 Annahmen und 2 Grenzen

Annahmen

  • Der Druckverlust wird für Wasser als stationären Betriebsfall aus Durchfluss, Nennweite und Leitungslänge abgeleitet.
  • Die Rohrbewertung nutzt vereinfachte Reibungs- und Geschwindigkeitsannahmen, um DN-Alternativen vergleichbar zu machen.
  • Bei Zoll-Angabe setzt der Rechner den Innendurchmesser für Stahl-Gewinderohr nach DIN EN 10255, mittlere Reihe M (½″ 16,1 mm bis 2″ 53,1 mm) und rechnet den Druckverlust mit der Rauheit von neuem Stahlrohr (k = 0,045 mm, Colebrook-White); bei eigenem Innendurchmesser gilt er für ein hydraulisch glattes Rohr.

Grenzen

  • Bögen, Armaturen, Temperaturänderungen und komplexe Rohrnetze fehlen in der Vorplanung; Rohrrauheit geht nur im Zoll-Modus und nur für neues Stahlrohr ein, nicht für verzinkte, verkalkte oder gealterte Leitungen.
  • Die Ausgabe ist ein hydraulischer Schnellvergleich und ersetzt keine vollständige Netzberechnung oder Pumpenauslegung.

Stand der Prüfung: Druckverlust- und DN-Logik fachlich geprüft, Stand 24.09.2026; Zoll-Nennweiten nach DIN EN 10255 und Rückrichtung Durchflussmenge ergänzt am 19.10.2026, Zoll-Modus seit demselben Tag mit Stahlrauheit nach Colebrook-White.

Überblick

Was ist der Druckverlust-Rechner Rohr: Druckverlust und DN bewerten?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Der Druckverlust-Rechner für Rohrleitungen leitet aus Rohrinnendurchmesser, Länge, Durchfluss und Medium ab, wie stark eine Leitung hydraulisch belastet wird. Das ist besonders wichtig, wenn du nicht nur irgendeinen Durchmesser suchst, sondern prüfen willst, ob Fließgeschwindigkeit und Druckverlust noch in einem üblichen Auslegungsbereich liegen oder ob Pumpenleistung, Geräusch und Reserve später zum Problem werden.

Für Stahl-Gewinderohr mit Zoll-Angabe setzt er den Innendurchmesser selbst und beantwortet auch die Gegenfrage, welche Durchflussmenge ein Zoll-Rohr bei einer bestimmten Strömungsgeschwindigkeit führt.

Der Rechner bestimmt zuerst die Fließgeschwindigkeit aus Durchfluss und Rohrquerschnitt und daraus über die Reynolds-Zahl den Druckverlust pro Meter sowie den Gesamtverlust der Leitung.

Ein kleiner Innendurchmesser oder ein hoher Durchfluss treiben die Fließgeschwindigkeit nach oben, eine längere Leitung erhöht den Gesamtdruckverlust, und das Medium Wasser oder Luft verändert über Dichte und Viskosität das Ergebnis.

Damit lassen sich Zirkulationsleitungen, Heizungsanbindungen und Trinkwasserzuleitungen schon in der Planung daraufhin prüfen, ob der gewählte Rohrdurchmesser hydraulisch ruhig bleibt oder zu knapp ausfällt.

Wichtig zu wissen, was der Rechner bewusst nicht abbildet: Er rechnet die reine Rohrreibung, mit eigenem Innendurchmesser im hydraulisch glatten Rohr, bei Stahl-Gewinderohr mit Zoll-Angabe mit der Rauheit von neuem Stahlrohr (0,045 mm).

Einzelwiderstände aus Bögen, T-Stücken, Ventilen und Armaturen sowie die zusätzliche Rauheit gealterter oder verkalkter Leitungen sind nicht enthalten und auch nicht eingebbar.

Das Ergebnis ist damit eine belastbare Untergrenze für die Vorplanung, kein Ersatz für eine Rohrnetzberechnung nach Herstellerunterlagen.

Genau als solche Untergrenze ist es nützlich: Wer schon ohne Einzelwiderstände über den Richtwerten liegt, braucht den nächstgrößeren Durchmesser gar nicht erst zu diskutieren.

Eingaben

Druckverlust-Rechner Rohr: Durchmesser, Länge und Durchfluss eingeben

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Du wählst zuerst die Berechnung und gibst dann den inneren Rohrdurchmesser in Millimeter oder die Zoll-Nennweite, die Rohrlänge, die Durchflussmenge in m³/h, das Medium Wasser oder Luft sowie die Temperatur ein. Für belastbare Werte muss der Innendurchmesser zur realen Leitung passen und darf nicht nur aus einer groben Nennweite geschätzt werden.

Die Berechnung legt fest, welche Felder erscheinen. „Druckverlust mm“ fragt den Innendurchmesser ab.

„Druckverlust Zoll“ fragt die Nennweite eines Stahl-Gewinderohrs von ½″ bis 2″ ab und setzt den Innendurchmesser nach DIN EN 10255, mittlere Reihe M, also Außendurchmesser minus zweimal Wanddicke: 1″ mit 33,7 × 3,2 mm hat 27,3 mm innen.

„Durchfluss Zoll“ rechnet rückwärts und ersetzt die Durchflussmenge durch die Strömungsgeschwindigkeit: Ein 1″-Rohr führt bei 1 m/s 35,1 l/min oder 2,11 m³/h, die Rohrlänge liefert dazu den Druckverlust bei genau diesem Durchfluss.

Jedes Feld hat seine eigene Quelle. Der Rohrdurchmesser innen (6 bis 500 mm) steht nicht auf dem Rohr, sondern ergibt sich aus Außendurchmesser minus zweimal Wandstärke – bei Kupfer 28 × 1,0 mm sind das 26 mm.

Er ist der mit Abstand empfindlichste Wert, weil die Fließgeschwindigkeit quadratisch am Querschnitt hängt.

Die Rohrlänge (1 bis 2.000 m) ist die abgewickelte Trassenlänge inklusive aller Steigstränge, nicht der Luftlinienabstand zwischen Speicher und Zapfstelle; bei einer Zirkulation zählst du Vor- und Rücklauf getrennt.

Die Durchflussmenge (0,01 bis 500 m³/h) kommt aus der Anlagenauslegung: bei Heizkreisen aus Heizlast und Spreizung, bei Trinkwasser aus der Summe der Entnahmestellen.

Das Medium schaltet Dichte und Viskosität komplett um – derselbe Fall mit 25 mm, 40 m und 2,5 m³/h liefert für Wasser 922,3 Pa/m, für Luft nur 2,2 Pa/m bei identischen 1,41 m/s.

Die Temperatur (0 bis 120 °C) wirkt allein über die Zähigkeit: 0,6 m³/h in einem 26-mm-Rohr kosten bei 10 °C 67,4 Pa/m, bei 80 °C nur noch 47,7 Pa/m, also rund 29 Prozent weniger bei exakt gleicher Geschwindigkeit.

Häufige Fehler sind fehlende Zusatzwiderstände durch Bögen oder Armaturen, das Vermischen von Innen- und Außendurchmesser und die Annahme, eine kurze Leitung sei automatisch unkritisch, obwohl der Durchfluss sehr hoch liegt.

Den Innendurchmesser findest du in Rohrtabellen zur jeweiligen Nennweite und Wandstärke – ein 28-mm-Kupferrohr hat innen etwa 26 mm, nicht 28.

Achte außerdem darauf, die Temperatur passend zum Medium zu wählen, weil warmes Heizungswasser eine geringere Viskosität hat als kaltes Trinkwasser und dadurch den Reibungsverlust spürbar verändert.

Praxisfälle

Wofür du den Druckverlust-Rechner brauchst: sechs typische Anwendungsfälle

Jeder Fall nennt die Suchfrage, die passende Eingabe und das Ergebnis aus dem Rechner.

  1. Druckverlust einer Heizungsleitung DN 25 berechnen

    „Wie hoch ist der Druckverlust bei DN 25 und 1,2 m³/h?“

    Eingabe
    Rohrdurchmesser innen 22 mm, Rohrlänge 15 m, Durchflussmenge 1,2 m³/h, Medium Wasser, Temperatur 20 °C
    Ergebnis
    7.028 Pa (70,28 mbar), 468,5 Pa/m bei 0,88 m/s – hydraulisch eher knapp
  2. Druckverlust bei Kaltwasser im Vergleich zu Heizungswasser

    „Ist der Druckverlust bei Kaltwasser höher als bei Heizungswasser?“

    Eingabe
    Rohrdurchmesser innen 22 mm, Rohrlänge 20 m, Durchflussmenge 1,2 m³/h, Medium Wasser, Temperatur 20 °C und 60 °C im Vergleich
    Ergebnis
    468,5 Pa/m bei 20 °C gegenüber 382,3 Pa/m bei 60 °C – rund 18 % weniger bei warmem Wasser
  3. Druckverlust in einem Lüftungskanal berechnen

    „Wie berechnet man den Druckverlust in einem Lüftungskanal?“

    Eingabe
    Rohrdurchmesser innen 125 mm, Rohrlänge 10 m, Durchflussmenge 50 m³/h, Medium Luft, Temperatur 20 °C
    Ergebnis
    2 Pa Gesamtverlust, 0,2 Pa/m bei 1,13 m/s – deutlich unter dem Richtwert von 1 Pa/m
  4. DN-Sprung von 18 auf 28 mm: Wirkung auf den Druckverlust

    „Wie stark senkt ein größerer Rohrdurchmesser den Druckverlust?“

    Eingabe
    Rohrdurchmesser innen 18 mm und 28 mm im Vergleich, Rohrlänge 10 m, Durchflussmenge 1,0 m³/h, Medium Wasser, Temperatur 20 °C
    Ergebnis
    883,4 Pa/m bei 18 mm gegenüber 108,3 Pa/m bei 28 mm – rund ein Achtel
  5. Druckverlust einer langen Zuleitung zur Nebenzapfstelle

    „Wie wirkt sich eine lange Leitung auf den Druckverlust aus?“

    Eingabe
    Rohrdurchmesser innen 18 mm, Rohrlänge 42 m, Durchflussmenge 1,1 m³/h, Medium Wasser, Temperatur 20 °C
    Ergebnis
    43.835 Pa (438,35 mbar), 1.043,7 Pa/m bei 1,2 m/s – deutlich zu knapp bemessen

    Rohrinhalt derselben Leitung berechnen

  6. Kleine Kaltwasserleitung für einen Einzelanschluss auslegen

    „Reicht eine dünne Leitung für einen einzelnen Wasseranschluss?“

    Eingabe
    Rohrdurchmesser innen 13 mm, Rohrlänge 25 m, Durchflussmenge 0,3 m³/h, Medium Wasser, Temperatur 20 °C
    Ergebnis
    12.600 Pa (126 mbar), 504 Pa/m bei 0,63 m/s – für einen Einzelanschluss meist unkritisch

Berechnung

Druckverlust in Rohrleitungen berechnen: Darcy-Weisbach-Formel und Beispiele

Verstehe den Formelweg.

Für Heizungswasser in Kupfer- und Stahlrohren gelten 50–150 Pa/m als hydraulisch komfortabel (DN 15–DN 25). Über 200 Pa/m steigen Betriebsgeräusch und Pumpenaufwand spürbar an; unter 30 Pa/m wird die Leitung tendenziell überdimensioniert.

Als Schnellwert: DN 20-Rohr mit 1 m³/h liegt typisch bei 100–180 Pa/m.

Die Darcy-Weisbach-Formel lautet Δp = λ × (L/d) × (ρ/2) × v². λ ist die Reibungszahl (laminar: 64/Re, turbulent: Blasius-Näherung für das glatte Rohr, bei Stahl-Gewinderohr mit Zoll-Angabe Colebrook-White mit 0,045 mm Rauheit), L die Rohrlänge in Metern, d der Innendurchmesser in Metern, ρ die Fluiddichte und v die Fließgeschwindigkeit in m/s.

Für Wasser bei 20 °C beträgt ρ ≈ 998 kg/m³; bei 60 °C (Heizung) ≈ 983 kg/m³. Beispielrechnung mit der Voreinstellung: 25 mm Innendurchmesser, 40 m Länge, 2,5 m³/h Wasser ergeben 36.891 Pa Gesamtverlust = 0,369 bar.

Das entspricht 922 Pa/m — ein deutliches Signal, den nächstgrößeren Durchmesser zu prüfen. Die Berechnung folgt der Darcy-Weisbach-Gleichung. Zuerst bestimmt der Rechner aus Durchfluss und Rohrquerschnitt die Fließgeschwindigkeit.

Danach werden über Dichte, Viskosität und Rohrdurchmesser die Reynolds-Zahl und daraus eine Reibungszahl berechnet, laminar mit 64/Re und turbulent über die Blasius-Näherung für das glatte Rohr.

Im Zoll-Modus rechnet er das Stahl-Gewinderohr turbulent nach Colebrook-White mit der Rauheit k = 0,045 mm; das ergibt mit Wasser von 20 °C bei 1 m/s für ½″ bis 2″ rund 12 bis 14 Prozent mehr Druckverlust als im glatten Rohr.

Der Druckverlust ergibt sich anschließend aus Reibungszahl × Leitungslänge ÷ Durchmesser × dynamischem Druck.

Beispiel: Steigt bei gleichem Volumenstrom die Leitung von 20 auf 35 m Länge, zeigt sich sofort, ob der spezifische Verlust pro Meter noch ruhig bleibt oder die Trasse hydraulisch zu knapp wird. Druckverlust-Faktoren: Durchmesser, Länge und Durchfluss im Zusammenspiel Wichtig ist die starke Abhängigkeit vom Durchmesser: Weil die Fließgeschwindigkeit mit dem Rohrquerschnitt sinkt, senkt schon eine Durchmesserstufe mehr die Geschwindigkeit überproportional, und der Druckverlust reagiert darauf noch empfindlicher.

Ein nur wenige Millimeter größeres Rohr kann den spezifischen Verlust pro Meter daher deutlich absenken.

Deshalb lohnt es sich, im Rechner mehrere Durchmesser durchzuspielen, statt allein auf die Nennweite zu vertrauen, denn den Ausschlag gibt die Geometrie der Leitung und weniger die Reibungszahl.

Als Einordnungshilfe nennt DIN 1988-300 für Trinkwasser-Steigleitungen eine Fließgeschwindigkeit von 0,5 bis 2,0 m/s, DIN 1946-6 empfiehlt für Lüftungskanäle in Wohngebäuden unter 1 Pa/m; die vollständigen Richtwerte je Anwendungsfall stehen in der zweiten Tabelle im Referenzblock unterhalb des Rechners.

Darcy-Weisbach-Formel für den Druckverlust im geraden Rohr mit Reynolds-Zahl und Rohrreibungszahl nach Blasius oder Colebrook-White.
Darcy-Weisbach für die Rohrreibung im geraden Rohr: λ = 64/Re bei laminarer Strömung (Re unter 2.300). Turbulent rechnet der mm-Modus das hydraulisch glatte Rohr nach Blasius, der Zoll-Modus das Stahl-Gewinderohr nach Colebrook-White mit k = 0,045 mm. Bögen, Armaturen und andere Einzelwiderstände (ζ-Werte) rechnet der Rechner nicht mit.

Nachschlagen

Druckverlust Rohrleitung (Pa/m) nach Durchmesser, Volumenstrom und Medium – Darcy-Weisbach

Nachschlagewerte für Heizungswasser (60 °C) und Kaltwasser (10 °C) in glatten Rohren (Kupfer, PE, neues Kunststoffrohr), berechnet mit derselben Darcy-Weisbach/Blasius-Formel wie der Rechner oben bei eigenem Innendurchmesser – ohne Rauheitszuschlag für Bögen, Armaturen oder ältere Stahlrohre. Richtwert für eine hydraulisch ruhige Auslegung: 100–150 Pa/m in Heizungs-Hauptleitungen, unter 1 Pa/m in Lüftungskanälen.

Spezifischer Druckverlust (Pa/m) nach Rohrnennweite DN und Volumenstrom, identische Formel wie im Rechner mit eigenem Innendurchmesser
Rohrdurchmesser / Medium0,1 m³/h0,2 m³/h0,5 m³/h1,0 m³/h2,0 m³/h
Heizwasser 60 °C – DN 15 (Di ≈ 13 mm)60 Pa/m202 Pa/m1.005 Pa/m3.381 Pa/m–
Heizwasser 60 °C – DN 20 (Di ≈ 18 mm)12,8 Pa/m43,1 Pa/m214 Pa/m721 Pa/m2.424 Pa/m
Heizwasser 60 °C – DN 25 (Di ≈ 22 mm)4,9 Pa/m16,6 Pa/m82,6 Pa/m278 Pa/m935 Pa/m
Heizwasser 60 °C – DN 32 (Di ≈ 28 mm)1,6 Pa/m5,3 Pa/m26,3 Pa/m88,4 Pa/m297 Pa/m
Heizwasser 60 °C – DN 40 (Di ≈ 36 mm)0,3 Pa/m1,6 Pa/m8,0 Pa/m26,8 Pa/m90,1 Pa/m
Kaltwasser 10 °C – DN 15 (Di ≈ 13 mm)51,4 Pa/m265 Pa/m1.318 Pa/m4.435 Pa/m–
Kaltwasser 10 °C – DN 20 (Di ≈ 18 mm)14,0 Pa/m56,5 Pa/m281 Pa/m945 Pa/m3.179 Pa/m
Kaltwasser 10 °C – DN 25 (Di ≈ 22 mm)6,3 Pa/m21,8 Pa/m108 Pa/m364 Pa/m1.226 Pa/m
Kaltwasser 10 °C – DN 32 (Di ≈ 28 mm)2,4 Pa/m4,8 Pa/m34,5 Pa/m116 Pa/m390 Pa/m
Kaltwasser 10 °C – DN 40 (Di ≈ 36 mm)0,9 Pa/m1,7 Pa/m10,4 Pa/m35,1 Pa/m118 Pa/m

Luft 20 °C (ρ ≈ 1,29 kg/m³): Richtwerte für Lüftungskanäle, ebenfalls mit der Rechner-Formel erzeugt – 50 m³/h in DN 125 ≈ 0,2 Pa/m bei 1,13 m/s, 200 m³/h in DN 200 ≈ 0,2 Pa/m bei 1,77 m/s, 500 m³/h in DN 315 ≈ 0,1 Pa/m bei 1,78 m/s; Empfehlung ≤ 1 Pa/m für Wohngebäude nach DIN 1946-6. Zelle „–“ bei DN 15/2,0 m³/h: Die Fließgeschwindigkeit läge bei rund 4,2 m/s und damit weit außerhalb des praktikablen Auslegungsbereichs (Richtwert bis 2 m/s) – der Rechner berechnet den Wert dennoch, wenn diese Kombination eingegeben wird. DN-Angaben sind Circa-Werte für den gängigen Innendurchmesser; die tatsächliche Nennweite hängt vom Rohrmaterial ab und sollte immer am realen Rohr geprüft werden. Werte gerundet.

Zulässiger Druckverlust und Fließgeschwindigkeit nach Anwendungsfall

Feste Auslegungs-Richtwerte aus Norm und anerkannter Fachpraxis, mit denen sich das Rechenergebnis einordnen lässt – unabhängig von der konkret eingegebenen Leitung.

Richtwerte für Fließgeschwindigkeit und spezifischen Druckverlust nach Leitungstyp
AnwendungsfallZulässige FließgeschwindigkeitRichtwert DruckverlustRegelwerk / Quelle
Trinkwasser-Steig- und Verteilleitung0,5–2,0 m/sbis 150 Pa/mDIN 1988-300 (Trinkwasser-Installation, Rohrdurchmesser-Ermittlung)
Heizungs-Verteilleitung (Zweirohrsystem)bis 1,0–1,5 m/s100–200 Pa/mAnerkannte Auslegungspraxis (Recknagel/Sprenger, Taschenbuch für Heizung + Klimatechnik)
Zirkulationsleitung Trinkwarmwasserbis 0,5 m/s100–150 Pa/mDVGW Arbeitsblatt W 553 (Bemessung von Zirkulationssystemen)
Lüftungskanal im Wohngebäudebis 3 m/s im Hauptkanalunter 1 Pa/mDIN 1946-6 (Lüftung von Wohnungen)

Werte über der jeweiligen Fließgeschwindigkeit oder dem Druckverlust-Richtwert sind rechnerisch weiterhin lösbar, gelten aber als hydraulisch knapp: höheres Betriebsgeräusch, höhere Pumpen-/Ventilatorleistung und – bei Trinkwasser – erhöhtes Erosions- und Korrosionsrisiko an Fittings. Die Richtwerte ersetzen keine Fachplanung nach vollständigem Rohrnetz inklusive Einzelwiderständen.

Durchflussmenge Zoll-Rohr: Tabelle für ½″ bis 2″ bei 1 und 2 m/s

Wie viel Wasser durch ein Gewinderohr passt, hängt nur vom Innendurchmesser und von der Strömungsgeschwindigkeit ab: Durchflussmenge = Geschwindigkeit × Querschnittsfläche. Die Innendurchmesser gelten für Stahl-Gewinderohr nach DIN EN 10255, mittlere Reihe M; alle Werte stammen aus dem Rechner oben mit der Berechnung „Durchfluss Zoll“.

Zoll-Nennweite, Rohrmaß, Innendurchmesser und Durchflussmenge bei 1 und 2 m/s für Gewinderohr nach DIN EN 10255
NennweiteRohrmaß (außen × Wand)InnendurchmesserDurchfluss bei 1 m/sDurchfluss bei 2 m/s
½″ (DN 15)21,3 × 2,6 mm16,1 mm12,2 l/min (0,73 m³/h)24,4 l/min (1,47 m³/h)
¾″ (DN 20)26,9 × 2,6 mm21,7 mm22,2 l/min (1,33 m³/h)44,4 l/min (2,66 m³/h)
1″ (DN 25)33,7 × 3,2 mm27,3 mm35,1 l/min (2,11 m³/h)70,2 l/min (4,21 m³/h)
1¼″ (DN 32)42,4 × 3,2 mm36,0 mm61,1 l/min (3,66 m³/h)122,1 l/min (7,33 m³/h)
1½″ (DN 40)48,3 × 3,2 mm41,9 mm82,7 l/min (4,96 m³/h)165,5 l/min (9,93 m³/h)
2″ (DN 50)60,3 × 3,6 mm53,1 mm132,9 l/min (7,97 m³/h)265,7 l/min (15,94 m³/h)

Die Durchflussmenge gilt für jedes Medium, weil sie nur aus Querschnitt und Geschwindigkeit folgt. Der Druckverlust hängt dagegen von Medium, Temperatur und Rohrlänge ab und steigt überproportional mit der Geschwindigkeit: Beim 1″-Rohr mit Wasser von 20 °C zeigt der Rechner 507,4 Pa/m bei 1 m/s und 1.860,3 Pa/m bei 2 m/s, gerechnet mit der Rauheit von neuem Stahlrohr (0,045 mm). Ältere Rohrtabellen nach DIN 2440 nennen je 0,1 mm kleinere Innendurchmesser, etwa 27,2 mm bei 1″, weil die Wand dort 3,25 statt 3,2 mm maß. Werte gerundet; Rohrmaße laut Viega-Rohrübersicht Megapress.

Expertenmodus

Häufige Fragen zum Druckverlust in Rohrleitungen

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie berechnet man den Druckverlust in einem Rohr?

Der Druckverlust in einem Rohr ergibt sich aus der Darcy-Weisbach-Gleichung: Δp = λ × (L/d) × (ρ/2) × v², wobei λ die Rohrreibungszahl, L die Rohrlänge, d der Innendurchmesser, ρ die Dichte des Mediums und v die Fließgeschwindigkeit ist.

Für laminare Strömung unterhalb einer Reynolds-Zahl von 2.300 gilt λ = 64/Re, oberhalb davon nutzt der Druckverlust-Rechner bei eigenem Innendurchmesser die Blasius-Näherung für das glatte Rohr und bei Stahl-Gewinderohr mit Zoll-Angabe die Colebrook-White-Gleichung mit 0,045 mm Rauheit.

Sie geben nur Innendurchmesser (oder bei Stahl-Gewinderohr die Zoll-Nennweite), Rohrlänge, Durchflussmenge, Medium und Temperatur ein; Fließgeschwindigkeit, Reynolds-Zahl und Reibungszahl berechnet der Rechner automatisch im Hintergrund.

Mit den Standardwerten 25 mm Innendurchmesser, 40 m Länge und 2,5 m³/h Wasser liefert er 36.891 Pa Gesamtverlust, also 922 Pa pro Meter.

Liegt Ihr Ergebnis über 200 Pa/m, prüfen Sie probeweise den nächstgrößeren Durchmesser, weil der Druckverlust überproportional mit dem Rohrquerschnitt sinkt.

Beachten Sie dabei, dass Bögen, Ventile und Armaturen im reinen Rohrmodell nicht enthalten sind und in der Praxis zusätzlichen Druckverlust erzeugen.

Wie hoch ist der Druckverlust pro Meter Rohrleitung?

Der Druckverlust pro Meter Rohrleitung ist stark vom Innendurchmesser und der Durchflussmenge abhängig: Er reicht bei Wasserleitungen von wenigen Pa/m bis zu mehreren Tausend Pa/m.

Der Druckverlust-Rechner zeigt für ein DN-20-Rohr mit 18 mm Innendurchmesser bei 1,0 m³/h Kaltwasser 883 Pa/m, für dieselbe Leitung bei nur 0,5 m³/h dagegen lediglich 262,6 Pa/m – die Abhängigkeit von der Durchflussmenge ist also deutlich überproportional.

Als Faustregel gilt ein spezifischer Druckverlust von 100 bis 200 Pa/m in Heizungs-Hauptleitungen als hydraulisch komfortabel; eine vollständige Nachschlagetabelle für weitere Rohrdurchmesser und Volumenströme finden Sie im Referenzblock unterhalb des Rechners.

Geben Sie Innendurchmesser, Rohrlänge und Durchflussmenge Ihrer eigenen Leitung ein, um den exakten Wert statt eines Tabellen-Näherungswerts zu erhalten, denn schon wenige Millimeter Unterschied im Innendurchmesser verändern das Ergebnis spürbar.

Der Rechner berücksichtigt dabei nur die Rohrreibung im geraden Rohr, bei eigenem Innendurchmesser im glatten Rohr; Bögen und Armaturen erhöhen den tatsächlichen Wert zusätzlich.

Was ist die Formel für den Druckverlust in Rohrleitungen?

Die Formel für den Druckverlust in Rohrleitungen ist die Darcy-Weisbach-Gleichung Δp = λ × (L/d) × (ρ × v²/2), ergänzt um die Reibungszahl λ aus der Reynolds-Zahl Re = v × d / ν.

Unterhalb Re = 2.300 gilt λ = 64/Re für laminare Strömung, oberhalb davon verwendet der Rechner bei eigenem Innendurchmesser die Blasius-Näherung λ = 0,3164/Re^0,25 für das glatte Rohr und bei Stahl-Gewinderohr mit Zoll-Angabe die Colebrook-White-Gleichung 1/√λ = −2 × lg(2,51/(Re × √λ) + k/(3,71 × d)) mit der Rauheit k = 0,045 mm, die er schrittweise löst.

Die Fließgeschwindigkeit v ergibt sich aus dem Volumenstrom geteilt durch die Querschnittsfläche des Rohrs. Für Wasser bei 20 °C setzt der Rechner eine Dichte von rund 998 kg/m³ an, bei 60 °C sinkt sie auf etwa 983 kg/m³.

Rechnen Sie die Formel einmal von Hand für Ihre eigene Leitung nach und vergleichen Sie das Ergebnis mit dem Rechner, um ein Gefühl für die Größenordnungen zu bekommen.

Wichtig: Die Formel liefert nur die reine Rohrreibung im geraden Rohrabschnitt – Einzelwiderstände durch Bögen, T-Stücke und Ventile sind nicht enthalten und müssten Sie über separate Zeta-Werte ergänzen.

Wie viel Druckverlust ist bei einer Wasserleitung normal?

Normal ist ein spezifischer Druckverlust von bis zu 150 Pa pro Meter in Trinkwasser-Steig- und Verteilleitungen, abgeleitet aus der in DIN 1988-300 empfohlenen Fließgeschwindigkeit von 0,5 bis 2,0 m/s.

Der Druckverlust-Rechner zeigt zum Beispiel für ein DN-32-Rohr mit 28 mm Innendurchmesser bei 1,5 m³/h Durchfluss rund 220 Pa/m bei 0,68 m/s Fließgeschwindigkeit – noch akzeptabel, aber schon an der oberen Grenze.

Steigt der Wert deutlich über 150 bis 200 Pa/m, nehmen Betriebsgeräusch, Erosionsrisiko an Fittings und der nötige Pumpendruck spürbar zu.

Prüfen Sie in diesem Fall den nächstgrößeren Innendurchmesser im Rechner, denn schon 4 bis 6 mm mehr Innendurchmesser senken den spezifischen Druckverlust oft auf weniger als die Hälfte.

Die vollständigen Richtwerte für weitere Anwendungsfälle wie Heizungs- oder Zirkulationsleitungen finden Sie in der zweiten Referenztabelle unterhalb des Rechners.

Diese Werte sind allgemeine Auslegungspraxis und ersetzen keine vollständige Rohrnetzberechnung mit Einzelwiderständen.

Welchen Einfluss hat der Rohrdurchmesser auf den Druckverlust?

Der Rohrdurchmesser hat den mit Abstand größten Einfluss auf den Druckverlust, weil die Fließgeschwindigkeit über den Rohrquerschnitt quadratisch in die Formel eingeht.

Der Druckverlust-Rechner zeigt das deutlich: Bei gleichbleibend 1,0 m³/h Durchfluss sinkt der spezifische Druckverlust von 883 Pa/m bei 18 mm Innendurchmesser auf nur 108 Pa/m bei 28 mm – der Rohrquerschnitt wächst dabei nur um das 2,4-Fache, doch weil die Fließgeschwindigkeit quadratisch in die Formel eingeht, sinkt der Druckverlust überproportional auf gut ein Achtel.

Schon 4 bis 6 mm mehr Innendurchmesser können deshalb darüber entscheiden, ob eine Leitung hydraulisch ruhig oder knapp ausfällt.

Testen Sie im Rechner deshalb immer mindestens zwei Durchmesserstufen für dieselbe Leitung, bevor Sie sich endgültig festlegen, denn ein größeres Rohr kostet meist weniger als eine spätere Nachrüstung der Pumpe.

Beachten Sie, dass der Innendurchmesser nicht mit der Nennweite identisch ist – ein 28-mm-Kupferrohr hat innen nur rund 26 mm, und genau dieser Wert gehört in das Eingabefeld, nicht die Außenmaßangabe vom Rohretikett.

Bei Stahl-Gewinderohr mit Zoll-Angabe wählen Sie stattdessen die Berechnung „Druckverlust Zoll“, dann setzt der Rechner den Innendurchmesser nach DIN EN 10255.

Wie viel Wasser passt durch ein 1-Zoll-Rohr?

Durch ein 1-Zoll-Rohr fließen bei 1 m/s Strömungsgeschwindigkeit 35,1 Liter pro Minute, also 2,11 m³/h, bei 2 m/s doppelt so viel: 70,2 l/min oder 4,21 m³/h.

Grundlage ist ein Stahl-Gewinderohr nach DIN EN 10255, mittlere Reihe M, mit 33,7 mm Außendurchmesser und 3,2 mm Wand, also 27,3 mm Innendurchmesser – die Zoll-Angabe bezeichnet das Gewinde und ist kein Maß des Rohrs.

Die Durchflussmenge ist Geschwindigkeit mal Querschnittsfläche; im Rechner wählen Sie dafür die Berechnung „Durchfluss Zoll“ und die Nennweite 1″.

Begrenzt wird die Menge in der Praxis durch den Druckverlust: Für Wasser von 20 °C zeigt der Rechner bei 1 m/s 507,4 Pa pro Meter und meldet damit eine knappe Auslegung, bei 0,6 m/s sind es 21,1 l/min und 198,8 Pa/m.

Die Werte für ½″ bis 2″ stehen in der dritten Referenztabelle unterhalb des Rechners. Ältere Tabellen nach DIN 2440 nennen für 1″ noch 27,2 mm Innendurchmesser.

Der Rechner setzt dabei die Rauheit von neuem Stahlrohr an (0,045 mm); ein verzinktes oder verkalktes Rohr verliert noch mehr Druck.

Was ist der Unterschied zwischen Druckverlust in Wasser- und Luftleitungen?

Der Unterschied liegt vor allem in der Dichte des Mediums, die quadratisch mit der Geschwindigkeit in den Druckverlust eingeht: Bei identischer Fließgeschwindigkeit von 0,73 m/s in einem 22-mm-Rohr zeigt der Rechner für Wasser 340,5 Pa/m, für Luft dagegen nur 0,9 Pa/m – ein Faktor von rund 378, weil Luft bei 20 °C nur etwa 1,2 kg/m³ wiegt gegenüber 998 kg/m³ bei Wasser.

Deshalb dürfen Luftleitungen (Lüftungskanäle) bei gleichem Durchmesser deutlich höhere Volumenströme führen, bevor die Empfehlungszeile des Rechners eine knappe Auslegung meldet: Für Luft liegt die Grenze bei 10 m/s und 150 Pa/m, für Wasser schon bei 2 m/s und 200 Pa/m.

Prüfen Sie bei jeder Eingabe deshalb bewusst das passende Medium, denn eine Verwechslung führt zu Ergebnissen, die um mehrere Hundertfache danebenliegen.

Beachten Sie zusätzlich, dass Luft über die Temperatur ihre Dichte stärker ändert als Wasser und der Rechner das automatisch in das Ergebnis einbezieht.

Was bedeutet der Zeta-Wert bei der Druckverlustberechnung?

Der Zeta-Wert (ζ) ist ein dimensionsloser Widerstandsbeiwert für Einzelwiderstände wie Bögen, T-Stücke, Ventile oder Querschnittsänderungen und wird über Δp = ζ × (ρ × v²/2) in einen zusätzlichen Druckverlust umgerechnet – also mit derselben Staudruck-Formel wie beim Rohrreibungsverlust, nur ohne Längenbezug.

Typische Größenordnungen aus der Fachliteratur liegen für einen 90°-Bogen bei etwa 0,3 bis 0,9 und für ein Regulierventil deutlich höher.

Der Druckverlust-Rechner auf dieser Seite berechnet ausschließlich die reine Rohrreibung im geraden Rohrabschnitt nach Darcy-Weisbach; Zeta-Werte für Einzelwiderstände sind nicht enthalten und lassen sich hier auch nicht eingeben.

Addieren Sie deshalb für eine vollständige Leitungsberechnung die Zeta-Verluste aller Bögen und Armaturen zum Rechnerergebnis, bevor Sie eine Pumpe oder einen Ventilator auslegen.

Bei kurzen, geraden Leitungsabschnitten mit wenigen Formstücken fällt dieser Zuschlag gering aus, bei stark verzweigten Installationen mit vielen Bögen kann er den Gesamtdruckverlust jedoch deutlich erhöhen.

Wie beeinflusst die Temperatur des Mediums den Druckverlust?

Die Temperatur wirkt über die Viskosität: Wärmeres Wasser fließt leichter, wodurch der Druckverlust bei sonst gleichen Werten sinkt.

Für ein 22-mm-Rohr bei 1,2 m³/h zeigt der Rechner bei 20 °C einen spezifischen Druckverlust von 468,5 Pa/m, bei 60 °C dagegen nur 382,3 Pa/m – ein Rückgang um rund 18 Prozent bei identischer Fließgeschwindigkeit von 0,88 m/s.

Der Effekt kommt ausschließlich von der temperaturabhängigen Viskosität und leicht sinkenden Dichte, nicht von einer veränderten Geometrie.

Geben Sie deshalb im Rechner die tatsächliche Betriebstemperatur Ihrer Leitung ein, etwa 60 bis 70 °C für Heizungsvorlauf oder 10 °C für Kaltwasser, statt pauschal mit 20 °C zu rechnen, weil sonst der Druckverlust systematisch über- oder unterschätzt wird.

Bei Luft ist der Effekt gegenläufig und stärker ausgeprägt, weil sich zusätzlich die Dichte über das ideale Gasgesetz ändert. Der Temperatureffekt ersetzt aber keine Prüfung der Materialverträglichkeit bei hohen Betriebstemperaturen.

Welcher Druckverlust gilt für PE- oder Kunststoffrohre im Vergleich zu Stahlrohren?

Mit eigenem Innendurchmesser („Druckverlust mm“) rechnet der Rechner ein hydraulisch glattes Rohr ohne Rauheitszuschlag – das trifft PE-, Kupfer- und neue Kunststoffrohre gut, weil deren Innenoberfläche mit einer Rauheit von wenigen Mikrometern nahezu ideal glatt ist.

Für Stahl-Gewinderohr wählen Sie „Druckverlust Zoll“: Dort setzt er die Rauheit von neuem Stahlrohr mit 0,045 mm an und rechnet nach Colebrook-White.

Bei Wasser von 20 °C liegt der Druckverlust von ½″ bis 2″ dadurch um 6 bis 9 Prozent über dem glatten Rohr bei 0,5 m/s, um 12 bis 14 Prozent bei 1 m/s und um 22 bis 24 Prozent bei 2 m/s.

Neue Stahlrohre haben meist 0,04 bis 0,1 mm Rauheit; mit 0,1 mm wären es bei 1 m/s schon 25 bis 31 Prozent mehr als im glatten Rohr, verzinkte oder verkalkte Leitungen liegen noch höher.

Für gebrauchte Stahlleitungen ist deshalb auch der Zoll-Wert eine Untergrenze.

Ein freies Materialfeld mit eigener Rauheit bietet der Rechner nicht; für verbindliche Werte nach Rohrmaterial ziehen Sie die Herstellerunterlagen oder eine DIN-1988-300-Auslegung heran.

Die Nachschlagetabelle unterhalb des Rechners zeigt DN-Richtwerte für das glatte Rohr.

Wie berechnet man den Druckverlust einer Rohrleitung ohne Online-Rechner?

Von Hand berechnen Sie den Druckverlust in vier Schritten: Erstens die Fließgeschwindigkeit v aus dem Volumenstrom geteilt durch die Rohrquerschnittsfläche bestimmen, zweitens die Reynolds-Zahl Re = v × d / ν berechnen, um laminare oder turbulente Strömung zu erkennen, drittens die Reibungszahl λ ermitteln (64/Re laminar, turbulent die Blasius-Näherung für glatte Rohre oder für Stahlrohr die Colebrook-White-Gleichung) und viertens Δp = λ × (L/d) × (ρ × v²/2) einsetzen.

Für ein Beispiel mit 22 mm Innendurchmesser, 15 m Länge und 1,2 m³/h Wasser bei 20 °C ergibt das nach diesen vier Schritten 7.028 Pa Gesamtverlust, exakt der Wert, den der Druckverlust-Rechner in Sekunden liefert.

Der manuelle Weg eignet sich gut, um die Formel einmal nachzuvollziehen, ist bei mehreren Varianten aber deutlich langsamer als der Online-Rechner, weil jede Änderung von Durchmesser, Länge oder Durchfluss die komplette Rechnung neu erfordert.

Nutzen Sie den Rechner deshalb für den Variantenvergleich und die Handrechnung nur zur Kontrolle einzelner Werte.

Zwischenschritte wie Dichte und Viskosität bei anderen Temperaturen als 20 °C oder 60 °C müssen Sie dafür selbst aus Tabellenwerken nachschlagen.

Hinweise

Rohrdurchmesser richtig wählen: Druckverlust und Fließgeschwindigkeit vergleichen

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Rechne mindestens zwei Varianten: einmal mit dem geplanten Durchmesser und einmal mit einer Stufe größer. Ein konkretes Beispiel zeigt den Unterschied: Bei einem 20-mm-Rohr und 1 m³/h Durchfluss liegt die Fließgeschwindigkeit bei etwa 0,88 m/s – mit 26 mm sinkt sie auf 0,52 m/s und der spezifische Druckverlust fällt von ca.

536 Pa/m auf rund 154 Pa/m, also auf weniger als ein Drittel. Wenn die Strömungsgeschwindigkeit für Wasser über etwa 2 m/s oder für Luft über etwa 10 m/s steigt, ist der Rechnerwert zwar noch berechenbar, aber oft schon ein Hinweis auf eine eher knappe Auslegung.

Gerade bei längeren Trassen, späteren Erweiterungen oder empfindlichen Betriebsgeräuschen lohnt sich die robustere Variante meist mehr als der kleinste rechnerisch noch mögliche Durchmesser. Durchmesser-Vergleich: 13 vs. 20 vs. 26 mm Innendurchmesser bei gleichem Volumenstrom Achte beim Vergleich nicht nur auf den Gesamtdruckverlust, sondern auf den Wert pro Meter und die Fließgeschwindigkeit, denn diese verraten Geräuschneigung und Reserve zuverlässiger als die Endsumme.

Wichtig für das Lesen der Empfehlungszeile: Der Rechner prüft zwei Kriterien gleichzeitig und meldet schon dann eine knappe Auslegung, wenn nur eines davon reißt. Für Wasser sind das 2 m/s und 200 Pa/m, für Luft 10 m/s und 150 Pa/m.

Die Voreinstellung führt das anschaulich vor: 25 mm, 40 m und 2,5 m³/h ergeben 1,41 m/s – die Geschwindigkeit ist also unauffällig –, aber 922,3 Pa/m und damit 36.891 Pa über die ganze Trasse. Die Warnung stammt hier allein vom spezifischen Verlust.

Wer nur auf die Geschwindigkeit schaut, übersieht diesen Fall komplett. Plane zudem einen Puffer für spätere Bögen und Armaturen ein, die im reinen Rohrmodell noch nicht enthalten sind.

Anwendung

Druckverlust einer Zirkulationsleitung berechnen: Praxisbeispiel

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Ausgangslage: Luisa plant eine neue Zirkulationsleitung (Warmwasser) von 25 m zwischen Speicher und dem entferntesten Bad. Sie überlegt, ob 28-mm-Kupferrohr (Innen ca. 26 mm) ausreicht oder ob 35 mm sinnvoller wäre.

Eingaben: Innendurchmesser = 26 mm, Rohrlänge = 25 m, Durchfluss = 0,6 m³/h, Medium = Wasser 60 °C. Der Rechner ergibt: Fließgeschwindigkeit = 0,31 m/s. Spezifischer Druckverlust ≈ 51,4 Pa/m. Gesamtverlust = 51,4 × 25 = rund 1.285 Pa.

Luisa erkennt: Die Leitung liegt hydraulisch ruhig – 0,31 m/s ist weit unter der Marke von 2 m/s, ab der der Rechner eine knappe Auslegung anmahnt.

Hätte sie 22-mm-Kupferrohr (innen ca. 20 mm) gewählt, wäre die Geschwindigkeit auf 0,53 m/s gestiegen und der Druckverlust auf ca. 179 Pa/m, also gut das Dreieinhalbfache.

Sie entscheidet: DN 28 bleibt die richtige Wahl – ruhig und gut pumpenbar ohne Überdimensionierung.

Zur Sicherheit überschlägt Luisa noch die Zusatzwiderstände: Die Zirkulationsleitung enthält mehrere Bögen und ein Regulierventil, die im reinen Rohrmodell fehlen.

Da die Fließgeschwindigkeit mit 0,31 m/s aber sehr niedrig liegt, fallen auch diese Einzelverluste gering aus, sodass selbst mit Reserve genügend Spielraum für die Zirkulationspumpe bleibt.

Sie dokumentiert die beiden Durchmesservarianten, damit bei einer späteren Erweiterung sofort ersichtlich ist, wie viel hydraulische Reserve DN 28 noch bietet. Druckverlust: DN 28 mit 51,4 Pa/m vs DN 22 mit 179 Pa/m bei gleicher Zirkulation

Fallstricke

Häufige Fehler bei der Druckverlust-Berechnung in Rohrleitungen

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Böse Überraschungen entstehen, wenn Innen- und Außendurchmesser verwechselt werden, Wasser- und Luftleitungen mit denselben Temperatur- oder Geschwindigkeitsannahmen verglichen werden und nur der Gesamtdruckverlust betrachtet wird, obwohl erst der Verlust pro Meter und die Fließgeschwindigkeit die hydraulische Qualität der Leitung zeigen. Ebenso werden Bögen, Ventile und Armaturen oft gedanklich auf null gesetzt, obwohl gerade sie bei knappen Durchmessern den Reservebereich schnell aufbrauchen.

Für diesen Rechner müssen Medium, Innendurchmesser, Leitungslänge und Volumenstrom als gemeinsamer Betriebsfall stimmen; sonst erscheint die Trasse kurz und unkritisch, obwohl Geräusch, Pumpenarbeit oder Druckverlust im Betrieb zu hoch liegen.

Ein weiterer Klassiker ist, den spezifischen Druckverlust pro Meter und die zulässige Fließgeschwindigkeit als starre Grenzwerte zu behandeln, obwohl sie je nach Anwendung unterschiedlich streng sind: In einer Trinkwasserinstallation gelten aus Hygiene- und Geräuschgründen andere Richtwerte als in einer kurzen Heizungsanbindung.

Wer denselben Grenzwert unbesehen auf jedes Medium und jede Leitungsart überträgt, verwirft brauchbare Durchmesser vorschnell oder hält zu knappe für ausreichend.

Nächster Schritt

Druckverlust-Rechner Rohr: Fazit und nächste Schritte

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Druckverlust-Rohr-Rechner übersetzt Innendurchmesser, Rohrlänge, Durchfluss und Medium in Fließgeschwindigkeit und spezifischen Druckverlust und zeigt, wie stark die Rohrwahl das hydraulische Verhalten einer Leitung beeinflusst.

Das Ergebnis hilft, Zirkulationsleitungen, Heizungsanbindungen und Trinkwasserzuleitungen in der Planungsphase auf Geräusch, Pumpenaufwand und Reserve zu prüfen.

Vergleiche zwei Durchmesserstufen direkt: Wer 22 mm gegen 28 mm für denselben Volumenstrom durchrechnet, sieht sofort, wie stark Druckverlust und Fließgeschwindigkeit zwischen beiden Optionen auseinanderklaffen.

So triffst du die Durchmesserwahl nicht nach Gefühl oder reiner Nennweite, sondern auf Basis konkreter Kennzahlen für Geschwindigkeit und Druckverlust – und erkennst frühzeitig, ob eine Leitung hydraulisch ruhig bleibt oder im Betrieb zu Geräusch und Pumpenmehraufwand führt.

Behalte dabei im Kopf, dass der Wert die reine Rohrreibung ohne Bögen und Armaturen beschreibt und deshalb die günstigste denkbare Variante deiner Trasse abbildet.

Damit die Leitung wenig Wärme verliert, sollte sie anschließend gedämmt werden; Dämmstärke und Jahreseinsparung liefert der Rohrdämmung-Rechner.

Vertiefung

Druckverlust in Rohrleitungen: Beispielrechnungen für Heizung, Wasser und Luft

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Druckverlust: 10.704 Pa (107,04 mbar) | Fließgeschwindigkeit: 0,88 m/s | spezifisch: 382,3 Pa/m

Heizkreisleitung Keller (60 °C)

Rohrdurchmesser innen
22 mm
Rohrlänge
28 m
Durchflussmenge
1,2 m³/h
Medium
Wasser

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 2 · Mittel · Druckverlust: 11.754 Pa (117,54 mbar) | Fließgeschwindigkeit: 0,98 m/s | spezifisch: 734,6 Pa/m

Sanitärverteiler Etage (Kaltwasser)

Rohrdurchmesser innen
18 mm
Rohrlänge
16 m
Durchflussmenge
0,9 m³/h
Medium
Wasser

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 3 · Komplex · Druckverlust: 43.835 Pa (438,35 mbar) | Fließgeschwindigkeit: 1,2 m/s | spezifisch: 1.043,7 Pa/m

Verlängerte Trasse zur Nebenzapfstelle

Rohrdurchmesser innen
18 mm
Rohrlänge
42 m
Durchflussmenge
1,1 m³/h
Medium
Wasser

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 4 · Komplex · Druckverlust: 12.600 Pa (126 mbar) | Fließgeschwindigkeit: 0,63 m/s | spezifisch: 504 Pa/m

Kaltwasseranschluss Waschmaschine (kleine Nennweite)

Rohrdurchmesser innen
13 mm
Rohrlänge
25 m
Durchflussmenge
0,3 m³/h
Medium
Wasser

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 5 · Komplex · Druckverlust: 2.002 Pa (20,02 mbar) | Fließgeschwindigkeit: 0,41 m/s | spezifisch: 66,7 Pa/m

Großzügig dimensionierte Steigleitung

Rohrdurchmesser innen
36 mm
Rohrlänge
30 m
Durchflussmenge
1,5 m³/h
Medium
Wasser

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 6 · Komplex · Druckverlust: 2 Pa (0,02 mbar) | Fließgeschwindigkeit: 1,13 m/s | spezifisch: 0,2 Pa/m

Lüftungskanal Wohnungslüftung (Luft)

Rohrdurchmesser innen
125 mm
Rohrlänge
10 m
Durchflussmenge
50 m³/h
Medium
Luft

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

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Weiternutzung

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  • Zirkulationsleitung 25 m, 60 °C Warmwasser, 0,6 m³/h. DN 28 (innen 26 mm): 0,31 m/s, 51,4 Pa/m, 1.285 Pa gesamt. DN 22 (innen 20 mm): 0,53 m/s, 179 Pa/m, 4.468 Pa gesamt.

    Druckverlust – Praxisbeispiel Luisa

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           alt="Zirkulationsleitung 25 m, 60 °C Warmwasser, 0,6 m³/h. DN 28 (innen 26 mm): 0,31 m/s, 51,4 Pa/m, 1.285 Pa gesamt. DN 22 (innen 20 mm): 0,53 m/s, 179 Pa/m, 4.468 Pa gesamt."
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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/bau-handwerk/elektro-sanitaer/druckverlust-rohr-rechner">Druckverlust – Praxisbeispiel Luisa auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/bau-handwerk/elektro-sanitaer/druckverlust-rohr-rechner
  • Vergleich bei 0,5 m³/h Wasser und 10 m Leitung: 13 mm Innendurchmesser ergeben rund 1.230 Pa/m, 20 mm rund 160 Pa/m, 26 mm rund 46 Pa/m. Das kleinste Rohr hat damit rund 27-mal so viel Druckverlust wie das größte.

    Druckverlust nach Rohrdurchmesser

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           alt="Vergleich bei 0,5 m³/h Wasser und 10 m Leitung: 13 mm Innendurchmesser ergeben rund 1.230 Pa/m, 20 mm rund 160 Pa/m, 26 mm rund 46 Pa/m. Das kleinste Rohr hat damit rund 27-mal so viel Druckverlust wie das größte."
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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/bau-handwerk/elektro-sanitaer/druckverlust-rohr-rechner">Druckverlust nach Rohrdurchmesser auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/bau-handwerk/elektro-sanitaer/druckverlust-rohr-rechner
  • Drei Eingaben des Rechners bestimmen den Druckverlust: Rohrlänge wirkt linear (doppelte Länge = doppelter Verlust), der Rohrdurchmesser am stärksten (halber Durchmesser = rund 27-facher Verlust), die Durchflussmenge dazwischen (doppelter Durchfluss = rund 3,4-facher Verlust). Formstücke wie Bögen und Ventile rechnet der Rechner nicht mit; sie sind als Ersatzrohrlänge auf die Rohrlänge aufzuschlagen.

    Druckverlust — Einflussfaktoren

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           alt="Drei Eingaben des Rechners bestimmen den Druckverlust: Rohrlänge wirkt linear (doppelte Länge = doppelter Verlust), der Rohrdurchmesser am stärksten (halber Durchmesser = rund 27-facher Verlust), die Durchflussmenge dazwischen (doppelter Durchfluss = rund 3,4-facher Verlust). Formstücke wie Bögen und Ventile rechnet der Rechner nicht mit; sie sind als Ersatzrohrlänge auf die Rohrlänge aufzuschlagen."
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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/bau-handwerk/elektro-sanitaer/druckverlust-rohr-rechner">Druckverlust — Einflussfaktoren auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/bau-handwerk/elektro-sanitaer/druckverlust-rohr-rechner
  • Infografik: Druckverlust: Reibung + Einzelwiderstände, REIBUNGSVERLUST (GERADE ROHRLEITUNG), Fließrichtung →, Δp steigt mit:, + Rohrlänge L · + Rauheit k · + Geschwindigkeit v², Δp sinkt mit:, + Innendurchmesser d · + glatteres Material, EINZELWIDERSTÄNDE (ζ-WER

    Druckverlust Rohr-Rechner Moody

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           alt="Infografik: Druckverlust: Reibung + Einzelwiderstände, REIBUNGSVERLUST (GERADE ROHRLEITUNG), Fließrichtung →, Δp steigt mit:, + Rohrlänge L · + Rauheit k · + Geschwindigkeit v², Δp sinkt mit:, + Innendurchmesser d · + glatteres Material, EINZELWIDERSTÄNDE (ζ-WER"
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/bau-handwerk/elektro-sanitaer/druckverlust-rohr-rechner">Druckverlust Rohr-Rechner Moody auf Rechner-Portal</a></p>

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  • Darcy-Weisbach-Formel für den Druckverlust im geraden Rohr mit Reynolds-Zahl und Rohrreibungszahl nach Blasius oder Colebrook-White.

    Formeln: Druckverlust im geraden Rohr

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           alt="Darcy-Weisbach-Formel für den Druckverlust im geraden Rohr mit Reynolds-Zahl und Rohrreibungszahl nach Blasius oder Colebrook-White."
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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/bau-handwerk/elektro-sanitaer/druckverlust-rohr-rechner">Formeln: Druckverlust im geraden Rohr auf Rechner-Portal</a></p>

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Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Alle Berechnungen erfolgen ohne Gewähr. Die Ergebnisse sind Anhaltspunkte und ersetzen keine professionelle Beratung.

Quelle: Darcy-Weisbach-Gleichung; Reibungszahl laminar 64/Re, turbulent nach Blasius (glattes Rohr, mm-Modus) bzw. Colebrook-White mit k = 0,045 mm (Stahl-Gewinderohr, Zoll-Modus).

Stand: 2026-10-19

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
19. Oktober 2026
Fachbereich
Bau & Handwerk / Elektro & Sanitär
Formeln basieren auf
Darcy-Weisbach-Gleichung (Δp = λ × L/d × ρ/2 × v²) mit Reibungszahl nach Hagen-Poiseuille (laminar) bzw. turbulent nach der Blasius-Näherung für das glatte Rohr (mm-Modus) oder nach Colebrook-White mit k = 0,045 mm für Stahl-Gewinderohr (Zoll-Modus); Richtwerte für Fließgeschwindigkeit und Druckverlust je Anwendungsfall orientieren sich an DIN 1988-300 (Trinkwasser) und DIN 1946-6 (Wohnungslüftung). Zoll-Nennweiten: Innendurchmesser für Stahl-Gewinderohr nach DIN EN 10255, mittlere Reihe M (d_i = d_a − 2·s, Maße laut Viega-Rohrübersicht); Durchflussmenge in der Rückrichtung Q = v × π·d²/4.
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Druckverlust-Rechner Rohr: Druckverlust und DN bewerten. Abgerufen von https://rechner-portal.de/bau-handwerk/elektro-sanitaer/druckverlust-rohr-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Druckverlust-Rechner Rohr: Druckverlust und DN bewerten. Available at: https://rechner-portal.de/bau-handwerk/elektro-sanitaer/druckverlust-rohr-rechner

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