Überblick
Was ist der Druckverlust-Rechner Rohr: Druckverlust und DN bewerten?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Der Druckverlust-Rechner für Rohrleitungen leitet aus Rohrinnendurchmesser, Länge, Durchfluss und Medium ab, wie stark eine Leitung hydraulisch belastet wird. Das ist besonders wichtig, wenn du nicht nur irgendeinen Durchmesser suchst, sondern prüfen willst, ob Fließgeschwindigkeit und Druckverlust noch in einem üblichen Auslegungsbereich liegen oder ob Pumpenleistung, Geräusch und Reserve später zum Problem werden.
Der Rechner bestimmt zuerst die Fließgeschwindigkeit aus Durchfluss und Rohrquerschnitt und daraus über die Reynolds-Zahl den Druckverlust pro Meter sowie den Gesamtverlust der Leitung.
Ein kleiner Innendurchmesser oder ein hoher Durchfluss treiben die Fließgeschwindigkeit nach oben, eine längere Leitung erhöht den Gesamtdruckverlust, und das Medium Wasser oder Luft verändert über Dichte und Viskosität das Ergebnis.
Damit lassen sich Zirkulationsleitungen, Heizungsanbindungen und Trinkwasserzuleitungen schon in der Planung daraufhin prüfen, ob der gewählte Rohrdurchmesser hydraulisch ruhig bleibt oder zu knapp ausfällt.
Wichtig zu wissen, was der Rechner bewusst nicht abbildet: Er rechnet die reine Rohrreibung im hydraulisch glatten Rohr.
Einzelwiderstände aus Bögen, T-Stücken, Ventilen und Armaturen sowie die Rauheit gealterter oder verkalkter Leitungen sind nicht enthalten und auch nicht eingebbar.
Das Ergebnis ist damit eine belastbare Untergrenze für die Vorplanung, kein Ersatz für eine Rohrnetzberechnung nach Herstellerunterlagen.
Genau als solche Untergrenze ist es nützlich: Wer schon ohne Einzelwiderstände über den Richtwerten liegt, braucht den nächstgrößeren Durchmesser gar nicht erst zu diskutieren.