Der Klimaanlage-Leistungs-Rechner bewertet Raumvolumen, Fensteranzahl, Ausrichtung, Personenzahl und Gerätewärme gemeinsam und liefert eine realistischere Kühlleistung als die Faustformel mit 100 W/m².
Er rechnet mit 30 W/m³ Grundlast, 120 bis 230 W je Fenster, 120 W je Person und 10 Prozent Reserve und gibt das Ergebnis in kW und BTU/h samt Geräteklasse aus.
Das hilft, typische Fehlkäufe zu vermeiden: zu kleine Geräte, die bei Sommerspitze überlastet sind, und unnötig große Anlagen, die takten und schlecht entfeuchten.
Im Anschluss lohnt ein Vergleich zwischen Alltagsfall und Spitzentag: Wer Personenzahl und Wärmequellen hochsetzt, sieht sofort, ob die geplante Geräteklasse noch trägt oder ob ein Reserve-Puffer sinnvoll ist.
Was der Betrieb anschließend kostet, rechnet der Klimaanlage-Stromkosten-Rechner aus – er berücksichtigt EER-Klasse, Volllaststunden und aktuellen Strompreis.
Weil sich Kühlen und Lüften im selben Raum überlagern, gehört der Lüftungsanlage-Dimensionierungs-Rechner direkt daneben: Er zeigt, welcher Volumenstrom für dieselbe Kubatur nötig ist.
Für die kalte Jahreszeit rechnest du denselben Raum anschließend mit dem Heizkörper-Größen-Rechner durch und siehst Heizlast und Kühllast nebeneinander.
Ein Blick auf die Klassengrenzen lohnt trotzdem: Weil die Ausgabe in Leistungsklassen fällt, ändern kleine Eingabeschwankungen oft gar nichts — Nord, Ost/West und Süd liefern im Beispiel 4,03, 4,2 und 4,4 kW und damit dreimal dieselbe Empfehlung.
Relevant wird ein Feld erst, wenn es die Rechnung über eine Klassengrenze schiebt.