Überblick
Was ist der Klimaanlagen-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Raumgröße, Fensteranzahl, Fensterausrichtung, Personenzahl und interne Wärmequellen übersetzt der Klimaanlage-Leistungs-Rechner in eine plausible Kühlleistung für einzelne Räume oder kleine Zonen. Das ist vor allem dann hilfreich, wenn Dachgeschoss, Südfenster oder Homeoffice-Lasten die übliche Watt-pro-Quadratmeter-Regel sichtbar überfordern und eine realistischere Gerätegröße gebraucht wird.
Die Kühllast setzt sich aus vier Anteilen zusammen: einer Grundlast von 30 W je Kubikmeter Raumvolumen, der solaren Last je Fenster (120 W bei Nord, 170 W bei Ost/West, 230 W bei Süd), 120 W je anwesender Person und der eingetragenen Abwärme dauerhaft laufender Geräte wie PC oder TV.
Auf die Summe schlägt der Rechner 10 Prozent Reserve auf. Wichtig: Die Fenster werden als Stückzahl gezählt, nicht als Fläche oder Prozentanteil, und eine Verschattung lässt sich nicht eingeben.
Das Ergebnis erscheint in Kilowatt und BTU/h (1 W entspricht 3,412 BTU/h) und wird einer von vier Geräteklassen zugeordnet, sodass weder ein zu kleines noch ein überdimensioniertes Splitgerät gewählt wird, das nur taktet und schlecht entfeuchtet.