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Klimaanlagen-Rechner: passende Kühlleistung pro Raum planen

Bau & HandwerkStand
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Fensterausrichtung
W
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Kurzantwort

Der Rechner ordnet solare Gewinne, Belegung und Geräteabwärme einer realistischen Kühllast zu. So lässt sich die Anlagengröße vor dem Gerätekauf besser eingrenzen.

Kühlleistung für Wohnräume, Büros und Dachgeschosse aus Fläche, Fenstern, Verschattung

Kilian AchatzFachredaktion Bau & Handwerk
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Apr. 2026)Veröffentlicht: Stand:

Rechenbasis

Annahmen und Grenzen

Was der Rechner voraussetzt und wo seine Aussage endet.

2 Annahmen und 2 Grenzen

Annahmen

  • Die Kühllast ergibt sich aus Raumvolumen, Fensterlast, Personen und typischen internen Wärmequellen als stationärer Spitzenfall.
  • Solare Gewinne und interne Lasten werden als vereinfachte Zuschläge statt als dynamische Simulation gerechnet.

Grenzen

  • Gebäudespeicher, Lüftungsstrategie, echte Tagesgänge und herstellerspezifische Modulationsgrenzen fehlen.
  • Die Geräteklasse ist eine Vorauswahl und ersetzt keine detaillierte Kühllastberechnung.

Stand der Prüfung: Kühllast-Näherung und Gerätegrößenlogik fachlich geprüft, Stand 20.05.2026.

Überblick

Klimaanlage berechnen: Kühlleistung in kW und BTU/h ermitteln

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Faustregel: Ein gut gedämmter Raum benötigt rund 30 Watt Kühlleistung pro Kubikmeter Raumvolumen. Ein 32 m² großes Zimmer mit 2,6 m Deckenhöhe (= 83,2 m³) braucht damit eine Grundlast von 2.496 W – zuzüglich Solargewinne, Personenwärme und Geräteabwärme.

Der Klimaanlage-Leistungs-Rechner berechnet alle vier Anteile automatisch und gibt das Ergebnis in kW und BTU/h aus.

Raumgröße, Fensteranzahl, Fensterausrichtung, Personenzahl und interne Wärmequellen übersetzt der Klimaanlage-Leistungs-Rechner in eine plausible Kühlleistung für einzelne Räume oder kleine Zonen.

Das ist vor allem dann hilfreich, wenn Dachgeschoss, Südfenster oder Homeoffice-Lasten die übliche Watt-pro-Quadratmeter-Regel sichtbar überfordern und eine realistischere Gerätegröße gebraucht wird.

Die Kühllast setzt sich aus vier Anteilen zusammen: einer Grundlast von 30 W je Kubikmeter Raumvolumen, der solaren Last je Fenster (120 W bei Nord, 170 W bei Ost/West, 230 W bei Süd), 120 W je anwesender Person und der eingetragenen Abwärme dauerhaft laufender Geräte wie PC oder TV.

Auf die Summe schlägt der Rechner 10 Prozent Reserve auf. Wichtig: Die Fenster werden als Stückzahl gezählt, nicht als Fläche oder Prozentanteil, und eine Verschattung lässt sich nicht eingeben.

Das Ergebnis erscheint in Kilowatt und BTU/h (1 W entspricht 3,412 BTU/h) und wird einer von vier Geräteklassen zugeordnet, sodass weder ein zu kleines noch ein überdimensioniertes Splitgerät gewählt wird, das nur taktet und schlecht entfeuchtet.

Eingaben

Klimaanlage-Leistung berechnen: diese sechs Werte brauchst du

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Erfasse Raumfläche, Raumhöhe, Fensteranzahl, Fensterausrichtung, Personenanzahl und die Wärmequellen in Watt. Aus Fläche (5 bis 300 m²) und Höhe (2 bis 4 m) ergibt sich das zu kühlende Volumen, das die Grundlast mit 30 W/m³ bestimmt.

Die Fensteranzahl ist eine schlichte Stückzahl von 0 bis 20 – nicht die Fensterfläche und nicht ein Prozentanteil. Bei der Ausrichtung stehen genau drei Optionen zur Wahl: Nord, Ost/West und Süd.

Eine reine Westausrichtung oder eine Verschattung durch Markise oder Rollladen kannst du hier nicht abbilden; für Westfenster wählst du Ost/West. Die Personenanzahl reicht von 1 bis 20 und wird pauschal mit 120 W je Person angesetzt.

In das Feld Wärmequellen trägst du die Dauerleistung laufender Geräte ein (0 bis 5.000 W, voreingestellt 450 W) – zwei Arbeitsplatz-PCs mit Monitor liegen zusammen typischerweise bei 200 bis 300 W.

Räume mit Dachschrägen oder hoher Gerätewärme erfasst du besser einzeln, damit die ausgewiesene Kühlleistung den ungünstigsten Raum trägt.

Wie viel die Ausrichtung am Ende bewegt, ist überschaubar: Für 32 m² bei 2,6 m Höhe, 3 Fenstern, 3 Personen und 450 W Gerätelast rechnet der Rechner 4,03 kW nach Norden, 4,2 kW nach Ost/West und 4,4 kW nach Süden.

Alle drei landen in derselben Leistungsklasse 3,6 bis 5,5 kW — das Feld verschiebt die Zahl, aber nicht die Kaufentscheidung. Erst ein zusätzliches Fenster oder eine deutlich höhere Gerätelast bringt die Rechnung über die Klassengrenze.

Praxisfälle

Klimaanlage berechnen für typische Raumgrößen: sechs nachgerechnete Fälle

Sechs mit dem Rechner nachgerechnete Fälle zeigen, wie BTU-Angaben, Raumgröße und Gebäudetyp zusammenhängen – von der reinen Einheitenumrechnung bis zum Mehrfamilienhaus mit mehreren Innengeräten.

  1. BTU in kW umrechnen: 12.000 BTU sind 3,52 kW

    „Wie viel kW sind 12.000 BTU?“

    Eingabe
    Umrechnung: 12.000 BTU/h ÷ 3,412 BTU/h je Watt
    Ergebnis
    3,52 kW – nach der Referenztabelle vergleichbar mit einem 30-m²-Raum in Südlage oder einem 40-m²-Raum in Normallage
  2. Klimaanlage für 50 m² Wohnzimmer berechnen

    „Wie groß muss eine Klimaanlage für 50 Quadratmeter sein?“

    Eingabe
    50 m², 2,6 m, 3 Südfenster, 3 Personen, 450 W
    Ergebnis
    5,94 kW (20.267 BTU/h) – Große Klasse über 5,5 kW
  3. Klimaanlage für 80 m² Wohnung dimensionieren

    „Wie viel BTU brauche ich für eine 80-m²-Wohnung?“

    Eingabe
    80 m², 2,6 m, 4 Ost/West-Fenster, 3 Personen, 300 W
    Ergebnis
    8,34 kW (28.449 BTU/h) – ab dieser Größe ist ein Multisplit-System sinnvoller als ein einzelnes Innengerät
  4. Klimaanlage Haus 120 m²: wie viele Innengeräte?

    „Wie dimensioniere ich eine Klimaanlage für ein 120-m²-Haus?“

    Eingabe
    120 m², 2,6 m, 5 Südfenster, 4 Personen, 500 W
    Ergebnis
    12,64 kW (43.124 BTU/h) Gesamtlast – auf mehrere Innengeräte verteilen, je Raum einzeln nachrechnen
  5. 100 m² Klimaanlage: mehr als die 7-kW-Faustformel

    „Wie viel kW brauche ich für 100 m² Klimaanlage?“

    Eingabe
    100 m², 2,6 m, 2 Nordfenster, 2 Personen, 200 W (sparsamster Fall)
    Ergebnis
    9,33 kW (31.827 BTU/h) – auch im günstigsten Fall über der oft zitierten 7-bis-8-kW-Pauschale
  6. Stromkosten der berechneten Klimaanlage ermitteln

    „Was kostet eine Klimaanlage im Monat an Strom?“

    Eingabe
    Ermittelte Kühlleistung (z. B. 3,5 kW) in den Klimaanlage-Stromkosten-Rechner übernehmen
    Ergebnis
    Stunden- und Jahreskosten nach EER-Klasse, Volllaststunden und Strompreis

    Stromkosten der Klimaanlage berechnen

Berechnung

BTU für die Klimaanlage: Wie viel BTU pro m²? Kühllast in kW und BTU/h berechnen

Verstehe den Formelweg.

Klartextformel: Kühllast = Raumvolumen × 30 W/m³ + Fensteranzahl × Ausrichtungswert + Personen × 120 W + Wärmequellen, das Ganze mal 1,1 Reserve. Der Ausrichtungswert beträgt 120 W je Fenster bei Nord, 170 W bei Ost/West und 230 W bei Süd.

Die solare Last hängt also allein an der Zahl der Fenster und ihrer Himmelsrichtung, nicht an ihrer Fläche. Beispiel: 22 m² × 2,8 m = 61,6 m³ Volumen. Grundlast = 61,6 × 30 = 1.848 W. Drei Fenster nach Ost/West = 3 × 170 = 510 W.

Zwei Personen = 2 × 120 = 240 W. Gerätewärme = 200 W. Summe 2.798 W, mit 10 Prozent Reserve 3.078 W, also 3,08 kW oder 10.501 BTU/h. Kühllast-Anteile im 22-m²-Dachbüro: Grundlast 1.848 W, Fenster 510 W, Personen 240 W, Geräte 200 W – mit 10 % Reserve 3,08 kW Die Umrechnung erfolgt mit dem Faktor 3,412 BTU/h je Watt.

Anschließend ordnet der Rechner das Ergebnis einer Klasse zu: bis 2,6 kW Kompaktklasse, 2,6 bis 3,6 kW Standardklasse, 3,6 bis 5,5 kW Leistungsklasse, darüber die große Klasse.

So wird sichtbar, warum ein 22 m² großes Dachbüro mit PCs und ein gleich großes Schlafzimmer zu unterschiedlichen Gerätegrößen führen.

Formel für die Kühlleistung einer Klimaanlage aus Raumvolumen, Fenstern, Personen und Geräten.
30 W/m³ Grundlast, 120 W/Person, 10 % Sicherheitsreserve.

Nachschlagen

Klimaanlage: Kühlleistung nach Raumfläche (Orientierungswerte)

Werte berechnet nach Rechnerformel (30 W/m³ Grundlast, 2,5 m Deckenhöhe, inkl. 10 % Planungsreserve). Normallage: 1 Nordfenster, 1 Person, 150 W Geräte. Südlage: 2 Südfenster, 2 Personen, 300 W Geräte. Für andere Bedingungen den Rechner nutzen.

Empfohlene Kühlleistung (kW / BTU/h) und Gerätetyp nach Raumfläche und Lage
RaumflächeNormallage (kW / BTU/h)Südlage (kW / BTU/h)Empfohlener Gerätetyp
10 m²1,3 kW / 4.300 BTU/h1,9 kW / 6.600 BTU/hMobile Klimaanlage / Monoblock
15 m²1,7 kW / 5.700 BTU/h2,3 kW / 8.000 BTU/h9.000 BTU Split
20 m²2,1 kW / 7.100 BTU/h2,8 kW / 9.400 BTU/h9.000 BTU Split
25 m²2,5 kW / 8.500 BTU/h3,2 kW / 10.800 BTU/h9.000 BTU (Nord) / 12.000 BTU (Süd) Split
30 m²2,9 kW / 9.900 BTU/h3,6 kW / 12.200 BTU/h12.000 BTU Split
40 m²3,7 kW / 12.700 BTU/h4,4 kW / 15.000 BTU/h12.000–18.000 BTU Split
50 m²4,6 kW / 15.500 BTU/h5,2 kW / 17.800 BTU/h18.000 BTU Split
60 m²5,4 kW / 18.400 BTU/h6,1 kW / 20.700 BTU/h18.000 BTU Split oder Multisplit

1 kW = 3.412 BTU/h. Gerätetypen: Mobile Klimaanlage bis ca. 2,6 kW; Split-Klimaanlage 9.000 BTU (2,6 kW), 12.000 BTU (3,5 kW), 18.000 BTU (5,3 kW); Multisplit ab ca. 6 kW. Mindest-EER nach EU-Verordnung 2016/2281: ≥ 3,0 für Raumklimageräte.

Ausblick

Was ändert sich 2027 beim Klimaanlagenkauf?

Was sich zum Jahres- oder Periodenwechsel ändert – mit Datumsstempel und Herkunft.

  • Ab dem 1. Januar 2027 dürfen laut Anhang IV Nr. 8 Buchstabe b und Nr. 9 Buchstabe b der F-Gase-Verordnung (EU) 2024/573 neue steckerfertige Klimageräte, Monoblock-Klimaanlagen und Luft-Wasser-Splitsysteme bis 12 kW Nennleistung nur noch mit einem Kältemittel-GWP unter 150 in Verkehr gebracht werden (Ausnahme bis GWP 750 bei besonderen Sicherheitsanforderungen am Aufstellort).
  • Für die mit diesem Rechner meist ermittelte Bauart – Luft-Luft-Splitsysteme im Bereich von 2,6 bis 5,5 kW – verschiebt sich die gleiche GWP-Grenze für Geräte bis 12 kW laut Anhang IV Nr. 9 Buchstabe c dagegen erst auf den 1. Januar 2029, sodass reguläre R-32-Geräte (GWP 675) bis dahin weiter neu verkauft werden dürfen.
  • Wer eine mit dem Rechner ermittelte Kühlleistung von 12 kW oder mehr benötigt – etwa für ein Multisplit-System im 120-m²-Haus –, sollte beim Angebot ab 2027 gezielt nach dem Kältemitteltyp fragen, weil für größere Nennleistungen und für Monoblock-Geräte teils schon 2027 die neue GWP-Grenze gilt, für kleinere Luft-Luft-Splitgeräte aber erst 2029.

Stand: 27.09.2026 · Quelle: Verordnung (EU) 2024/573 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. Februar 2024, Anhang IV

Expertenmodus

Häufige Fragen zu BTU, kW und Klimaanlagen-Größe

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie viel kW Klimaanlage brauche ich pro Quadratmeter?

Als Faustregel liegt der Bedarf bei etwa 30 W Kühlleistung je Kubikmeter Raumvolumen, zuzüglich Zuschlägen für Fenster, Personen und Geräte – eine reine Watt-pro-Quadratmeter-Zahl greift deshalb zu kurz, weil sie Deckenhöhe und Ausrichtung ignoriert.

Für ein 20 m² großes Büro mit 2,5 m Deckenhöhe, zwei Südfenstern, zwei Personen und 300 W Gerätelast ermittelt der Klimaanlage-Leistungs-Rechner 2,75 kW (9.383 BTU/h) und ordnet das der Standardklasse 2,6 bis 3,6 kW zu.

Bei gleicher Fläche mit Nordausrichtung sinkt der Bedarf auf 2,51 kW (8.557 BTU/h) – die Geräteklasse rutscht dann in die Kompaktklasse bis 2,6 kW.

Der Unterschied von rund 0,25 kW zeigt, wie stark die Fensterausrichtung an der Klassengrenze wirken kann.

Trage Raumfläche, Höhe, Fensteranzahl, Ausrichtung, Personenzahl und Wärmequellen direkt in den Rechner ein, um den kW-Wert für den eigenen Raum statt einer pauschalen m²-Regel zu erhalten.

Wie berechne ich die Größe einer Klimaanlage richtig?

Die Größe einer Klimaanlage berechnet sich aus Raumvolumen mal 30 W/m³, plus Fensterlast (120 W je Fenster bei Nord, 170 W bei Ost/West, 230 W bei Süd), plus 120 W je Person, plus die eingetragene Geräteabwärme, multipliziert mit 1,1 Planungsreserve.

Beispiel: 22 m² mit 2,8 m Deckenhöhe ergeben 61,6 m³ Volumen und damit 1.848 W Grundlast. Drei Fenster nach Ost/West liefern 510 W, zwei Personen 240 W, zwei Computer 200 W – macht 2.798 W, mit Reserve 3.078 W, also 3,08 kW oder 10.501 BTU/h.

Bei sonst gleichen Werten ergibt Nordausrichtung 2,91 kW und Südausrichtung 3,28 kW: Beide bleiben in der Standardklasse 2,6 bis 3,6 kW, weil Volumen und Geräte den größten Anteil stellen, nicht die Himmelsrichtung.

Trage die eigenen Werte in den Klimaanlage-Leistungs-Rechner ein – Fensteranzahl zählt dabei als Stückzahl, nicht als Fensterfläche oder Prozentwert, und eine Verschattung lässt sich nicht separat abbilden.

Was bedeutet 12.000 BTU bei einer Klimaanlage und für welche Raumgröße reicht das?

BTU (British Thermal Unit) beschreibt die stündliche Kühlleistung; 12.000 BTU/h entsprechen umgerechnet 3,52 kW (12.000 ÷ 3.412).

Nach der Referenztabelle auf dieser Seite liegt eine 12.000-BTU-Klasse damit zwischen einem 30-m²-Raum in Südlage (3,6 kW / 12.200 BTU/h) und einem 40-m²-Raum in Normallage (3,7 kW / 12.700 BTU/h) – die tatsächlich passende Fläche hängt also stark von Fenstern, Personen und Geräten ab, nicht nur von der reinen Quadratmeterzahl.

Zum Vergleich: 9.000 BTU/h entsprechen 2,64 kW (Raumklasse bis rund 25 bis 30 m²), 18.000 BTU/h entsprechen 5,28 kW (rund 50 bis 60 m²).

Verlasse dich bei größeren oder ungewöhnlich geschnittenen Räumen nicht auf diese Pauschalwerte, sondern gib Fläche, Höhe, Fensteranzahl, Ausrichtung, Personen und Gerätelast direkt in den Klimaanlage-Leistungs-Rechner ein, um die BTU- und kW-Angabe für den eigenen Raum zu bestimmen.

Für die Umrechnung gilt 1 kW = 3.412 BTU/h; für Energiewerte in BTU und kWh hilft der Energie-Einheiten-Rechner.

Wie viel kW brauche ich für 100 m² Klimaanlage?

Bei 100 m² und 2,6 m Deckenhöhe beträgt allein die Grundlast aus dem Raumvolumen (260 m³ × 30 W/m³) bereits 7,8 kW – Fenster, Personen und Geräte kommen immer noch obendrauf.

Mit sparsamer Ausstattung (2 Nordfenster, 2 Personen, 200 W Geräte) ermittelt der Rechner 9,33 kW (31.827 BTU/h), mit typischer Ausstattung (3 Südfenster, 3 Personen, 450 W Geräte) 10,23 kW (34.905 BTU/h) – beides fällt in die große Klasse über 5,5 kW.

Die verbreitete Pauschale von 7 bis 8 kW für 100 m² unterschätzt den realen Bedarf damit spürbar, sobald die Deckenhöhe über 2,5 m liegt.

Für 100 m² empfiehlt sich in der Praxis ohnehin ein Multisplit-System mit mehreren Innengeräten statt eines einzelnen Splitgeräts.

Berechne dazu jeden Raum einzeln im Klimaanlage-Leistungs-Rechner und summiere die Einzelwerte für die Auslegung der Außeneinheit.

Wie groß muss eine Klimaanlage für 50 Quadratmeter sein?

Für 50 m² mit 2,6 m Deckenhöhe liegt das Ergebnis je nach Ausstattung zwischen 5,15 kW und 5,94 kW – damit genau an der Grenze zwischen der Leistungsklasse (3,6 bis 5,5 kW) und der großen Klasse (über 5,5 kW).

Mit 2 Nordfenstern, 2 Personen und 300 W Geräten ermittelt der Rechner 5,15 kW (17.565 BTU/h) und damit noch die Leistungsklasse; mit 3 Südfenstern, 3 Personen und 450 W Geräten sind es 5,94 kW (20.267 BTU/h), also bereits die große Klasse.

Bei 50 m² entscheidet die konkrete Fensterausrichtung und Belegung also tatsächlich über die Geräteklasse, nicht nur über den Nachkommawert.

Wer nahe an dieser Grenze liegt, sollte beide Varianten mit dem Klimaanlage-Leistungs-Rechner durchrechnen, bevor er sich für ein einzelnes Splitgerät oder ein Multisplit-System mit zwei Innengeräten entscheidet.

Wie viel BTU brauche ich für einen Raum mit 70 bis 80 Quadratmetern?

Für 70 m² mit 2,6 m Deckenhöhe, drei Ost/West-Fenstern, drei Personen und 300 W Gerätelast ermittelt der Rechner 7,29 kW, umgerechnet 24.884 BTU/h.

Für 80 m² unter denselben Bedingungen mit vier Fenstern steigt der Wert auf 8,34 kW beziehungsweise 28.449 BTU/h.

Beide Fälle liegen in der großen Klasse über 5,5 kW, für die in der Praxis meist ein Multisplit-System mit zwei Innengeräten sinnvoller ist als eine einzelne Außeneinheit mit einem Innengerät.

Schon eine Änderung der Fensterausrichtung von Ost/West auf Süd hebt den BTU-Wert weiter an, weil jedes Südfenster mit 230 statt 170 W in die Rechnung eingeht.

Berechne bei Wohnungen dieser Größe idealerweise jeden Raum einzeln über den Klimaanlage-Leistungs-Rechner, statt eine Gesamtfläche pauschal durch einen BTU-Wert zu teilen – offene Grundrisse mit Küche und Wohnbereich verzerren sonst das Ergebnis.

Was kostet der Betrieb einer Klimaanlage pro Stunde?

Die Betriebskosten hängen von der ermittelten Kühlleistung, dem EER-Wert des Geräts und dem Strompreis ab, nicht von der Fläche allein.

Ein Splitgerät mit EER 3,5 verbraucht pro Kilowattstunde Kälteleistung nur etwa 0,29 kWh Strom; bei einer mit diesem Rechner ermittelten Last von 3,5 kW und 0,32 €/kWh Strompreis liegt der Stundenpreis rechnerisch bei rund 0,32 €.

Mobile Monoblock-Geräte erreichen dagegen häufig nur einen EER von 1,5 bis 2,5 und kosten für dieselbe Kühlleistung entsprechend mehr pro Stunde.

Der Mindest-EER für neu in der EU verkaufte Raumklimageräte liegt laut Verordnung (EU) 2016/2281 bei 3,0.

Die exakten Jahres- und Stundenkosten für die hier ermittelte kW-Leistung, den EER-Wert des gewählten Geräts und den aktuellen Strompreis liefert der Klimaanlage-Stromkosten-Rechner – er rechnet Volllaststunden und Tarif direkt mit ein, statt nur die Kühlleistung zu bestimmen.

Wie dimensioniere ich eine Multisplit-Klimaanlage für 100 bis 120 Quadratmeter?

Für ein 120 m² großes Haus mit 2,6 m Deckenhöhe, fünf Südfenstern, vier Personen und 500 W Gerätelast ermittelt der Rechner 12,64 kW (43.124 BTU/h) – zu groß für ein einzelnes Innengerät, weshalb sich hier ein Multisplit-System mit mehreren Innengeräten empfiehlt.

Praktikabler ist es, die Fläche in einzelne Räume aufzuteilen: Ein 60 m² großer Wohnbereich mit denselben Verhältnissen (drei Südfenster, drei Personen, 400 W Geräte) kommt für sich genommen auf 6,74 kW (23.007 BTU/h).

Die Summe der Einzelräume liegt damit näher an der tatsächlich benötigten Innengeräte-Verteilung als eine einzige Gesamtflächen-Berechnung, weil jeder Raum seine eigene Fenster- und Belegungssituation hat.

Berechne deshalb jeden Raum separat mit dem Klimaanlage-Leistungs-Rechner und plane die Außeneinheit so, dass sie die Summe der Einzellasten inklusive Gleichzeitigkeitsfaktor abdeckt – dafür lohnt spätestens ab 100 m² die Rücksprache mit einem Fachbetrieb.

Wann reicht der Klimaanlagen-Rechner nicht mehr für die Auslegung aus?

Der Klimaanlage-Leistungs-Rechner liefert eine praxisnahe Vorauslegung für einzelne Räume mit den fünf erfassten Größen Fläche, Höhe, Fenster, Personen und Gerätelast.

Er reicht nicht mehr aus, sobald mehrere Räume über eine gemeinsame Außeneinheit mit stark unterschiedlichen Lasten versorgt werden sollen oder eine normgerechte Kühllastberechnung nach VDI 2078 verlangt wird, etwa bei gewerblichen Räumen mit hohen Serverlasten, strengen Anforderungen an Luftfeuchte oder Schallschutz.

Auch Verschattung durch Markisen, reine Westfenster oder eine dynamische Tagesgang-Simulation bildet der Rechner nicht ab – er kennt nur die drei Ausrichtungen Nord, Ost/West und Süd sowie eine feste Fensteranzahl statt einer Fensterfläche.

Für ein typisches Wohn- oder Büroraum zwischen 15 und 60 m² liefert der Rechner belastbare Werte für die Gerätewahl.

Bei einem Serverraum mit hoher IT-Last oder einer zentralen Klimaanlage für mehrere Etagen sollte stattdessen ein Fachplaner die Kühllast im Detail berechnen.

Hinweise

Klimaanlage richtig dimensionieren: Praxistipps

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Rechne immer mindestens einen Alltagsfall und einen Sommer-Spitzenfall, indem du Personenzahl und Wärmequellen variierst. Wenn beide Läufe in derselben Geräteklasse landen, ist die Auswahl robust.

Fällt der zweite Lauf in die nächsthöhere Klasse, sollte die ungünstigere Konstellation die Kaufentscheidung führen, weil genau dort Komfortprobleme zuerst auftreten.

Die Ausrichtung ist dabei ein überraschend milder Hebel: Für unser 22-m²-Dachbüro liefert Nord 2,91 kW, Ost/West 3,08 kW und Süd 3,28 kW – alle drei Werte landen in derselben Standardklasse zwischen 2,6 und 3,6 kW.

Ein Klassensprung entsteht hier eher über Raumvolumen und Gerätewärme.

Die Einordnung in eine Geräteklasse zeigt direkt, welche Anlagentypen für das konkrete Raumvolumen sinnvoll sind und welche EER-Klasse für die erwarteten Volllaststunden den günstigsten Jahresstromkostenrahmen bietet. BTU-Bedarf nach Raumgröße: Bei 15 m² liefert die 100-W/m²-Faustformel nur 5.118 BTU/h, der Rechner 8.295 BTU/h – 38 % Unterschied Denk beim Ergebnis auch an die Luftfeuchte: Ein Splitgerät kühlt nicht nur, sondern entzieht der Raumluft Wasser, und genau diese Entfeuchtung braucht Laufzeit.

Ein zu groß gewähltes Gerät erreicht die Zieltemperatur schnell, schaltet dann ab und lässt die Feuchte im Raum, sodass es sich trotz kühler Luft klamm anfühlt.

Ein passend dimensioniertes Gerät läuft länger auf niedriger Stufe, entfeuchtet zuverlässig und arbeitet leiser. Plane außerdem die Position des Innengeräts so, dass die kalte Luft nicht direkt auf Schreibtisch oder Bett trifft.

Anwendung

Klimaanlage für 22 m² berechnen: Praxisbeispiel

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Eingaben: Raumfläche = 22 m² (Dachgeschoss-Büro), Raumhöhe = 2,8 m, Fensteranzahl = 3, Ausrichtung = Ost/West, Personen = 2, Wärmequellen = 200 W (zwei PCs). Der Rechner ergibt: Grundlast = 61,6 m³ × 30 W/m³ = 1.848 W. Fensterlast = 3 × 170 = 510 W.

Personenlast = 2 × 120 = 240 W. Gerätewärme = 200 W. Summe 2.798 W, plus 10 Prozent Reserve = 3.078 W. Ausgegeben werden 3,08 kW und 10.501 BTU/h, Einordnung: Standardklasse 2,6–3,6 kW.

Zum Vergleich: Die Faustformel 100 W/m² hätte nur 2.200 W ergeben – rund 880 W zu wenig und damit ein Gerät der Kompaktklasse bis 2,6 kW, das an heißen Nachmittagen dauerhaft an der Kapazitätsgrenze liefe.

Bevor der Nutzer bestellt, prüft er die Ausrichtung gegen: Bei Süd steigt die Kühllast auf 3,28 kW, bei Nord fällt sie auf 2,91 kW – die Geräteklasse bleibt in allen drei Fällen dieselbe.

Deutlich stärker wirkt die Gerätewärme: Kommt ein Server mit 500 W hinzu, klettert die Last auf 3,41 kW und rückt an die Obergrenze der Standardklasse heran.

Der Vergleich macht klar, dass in diesem Rechner interne Lasten und Raumvolumen die Gerätegröße bestimmen, nicht die Himmelsrichtung. Klimaanlage-Praxis: 22 m² Dachbüro, Kühllast 3,08 kW vs. Faustformel 2,2 kW

Fallstricke

Häufige Fehler beim Klimaanlage berechnen

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Die häufigste Verzerrung beginnt mit der Watt-pro-Quadratmeter-Abkürzung: Ein Dachgeschoss mit drei Fenstern, PCs und zwei Personen lässt sich nicht wie ein schattiges Schlafzimmer gleicher Größe ansetzen. Die Faustformel 100 W/m² ergäbe für 22 m² nur 2.200 W und damit die Kompaktklasse bis 2,6 kW – der Rechner kommt auf 3,08 kW und die Standardklasse.

Ebenso wird die Raumhöhe oft vergessen, obwohl sie über das Volumen direkt in die Grundlast von 30 W/m³ eingeht.

Ein spezifischer Eingabefehler bei diesem Tool: die Fensterfläche in Quadratmetern oder einen Prozentanteil in das Feld Fensteranzahl zu schreiben. Dort gehören Stückzahlen hinein – wer 7,7 einträgt statt 3, rechnet mit rund acht Fenstern.

Wer eine Markise oder einen außenliegenden Rollladen einplanen will, findet dafür kein Feld; der Rechner kennt keine Verschattung und keine reine Westausrichtung.

Und wer die Personenlast mit den oft zitierten 70 bis 100 W je Person überschlägt, liegt zu niedrig: Hier sind pauschal 120 W je Person hinterlegt.

Ein Fehlschluss in die andere Richtung ist ebenfalls verbreitet: Wer die Ausrichtung für den entscheidenden Hebel hält, überschätzt sie.

Zwischen Nord und Süd liegen im Beispiel nur 0,37 kW oder rund 1.240 BTU/h — beide Fälle fallen in dieselbe Geräteklasse.

Den Ausschlag geben Volumen und Gerätelast: Die 30 W je Kubikmeter Grundlast sind bei 83 m³ Raumvolumen allein schon 2,5 kW und damit der weitaus größte Posten der Rechnung.

Nächster Schritt

Klimaanlage berechnen: Zusammenfassung

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Klimaanlage-Leistungs-Rechner bewertet Raumvolumen, Fensteranzahl, Ausrichtung, Personenzahl und Gerätewärme gemeinsam und liefert eine realistischere Kühlleistung als die Faustformel mit 100 W/m².

Er rechnet mit 30 W/m³ Grundlast, 120 bis 230 W je Fenster, 120 W je Person und 10 Prozent Reserve und gibt das Ergebnis in kW und BTU/h samt Geräteklasse aus.

Das hilft, typische Fehlkäufe zu vermeiden: zu kleine Geräte, die bei Sommerspitze überlastet sind, und unnötig große Anlagen, die takten und schlecht entfeuchten.

Im Anschluss lohnt ein Vergleich zwischen Alltagsfall und Spitzentag: Wer Personenzahl und Wärmequellen hochsetzt, sieht sofort, ob die geplante Geräteklasse noch trägt oder ob ein Reserve-Puffer sinnvoll ist.

Was der Betrieb anschließend kostet, rechnet der Klimaanlage-Stromkosten-Rechner aus – er berücksichtigt EER-Klasse, Volllaststunden und aktuellen Strompreis.

Weil sich Kühlen und Lüften im selben Raum überlagern, gehört der Lüftungsanlage-Dimensionierungs-Rechner direkt daneben: Er zeigt, welcher Volumenstrom für dieselbe Kubatur nötig ist.

Für die kalte Jahreszeit rechnest du denselben Raum anschließend mit dem Heizkörper-Größen-Rechner durch und siehst Heizlast und Kühllast nebeneinander.

Ein Blick auf die Klassengrenzen lohnt trotzdem: Weil die Ausgabe in Leistungsklassen fällt, ändern kleine Eingabeschwankungen oft gar nichts — Nord, Ost/West und Süd liefern im Beispiel 4,03, 4,2 und 4,4 kW und damit dreimal dieselbe Empfehlung.

Relevant wird ein Feld erst, wenn es die Rechnung über eine Klassengrenze schiebt.

Vertiefung

Weitere Beispiele: Klimaanlage für 20 bis 120 m²

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Benötigte Kühlleistung: 3,08 kW (10.501 BTU/h) | Standardklasse 2,6–3,6 kW

Dachgeschoss-Büro Ost/West mit zwei PCs

Raumfläche
22 m²
Raumhöhe
2,8 m
Fensteranzahl
3
Fensterausrichtung
Ost/West

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 2 · Mittel · Benötigte Kühlleistung: 2,01 kW (6.868 BTU/h) | Kompaktklasse bis 2,6 kW

Schlafzimmer Nordseite ohne Klimalast

Raumfläche
16 m²
Raumhöhe
2,5 m
Fensteranzahl
2
Fensterausrichtung
Nord

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 3 · Komplex · Benötigte Kühlleistung: 5,94 kW (20.267 BTU/h) | Große Klasse > 5,5 kW

Wohnzimmer 50 m² Südseite

Raumfläche
50 m²
Raumhöhe
2,6 m
Fensteranzahl
3
Fensterausrichtung
Süd

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 4 · Komplex · Benötigte Kühlleistung: 8,34 kW (28.449 BTU/h) | Große Klasse > 5,5 kW

Wohnung 80 m² Ost/West

Raumfläche
80 m²
Raumhöhe
2,6 m
Fensteranzahl
4
Fensterausrichtung
Ost/West

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 5 · Komplex · Benötigte Kühlleistung: 12,64 kW (43.124 BTU/h) | Große Klasse > 5,5 kW

Haus 120 m² Südseite, mehrere Innengeräte nötig

Raumfläche
120 m²
Raumhöhe
2,6 m
Fensteranzahl
5
Fensterausrichtung
Süd

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Weiterführende Rechner und Themen

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Fassadenfarbe-RechnerFarbmenge für Außenfassaden berechnen: Fassadenfläche, Untergrund (verputzt, Beton, Klinker), Farbart (Silikonharz oder Mineralisch), Anzahl Anstriche und Fenster-/Türflächenabzug. Ergebnis: Gesamtmenge in Litern und Gebinde-Empfehlung.Fußbodenheizung-Fräs-Kosten-RechnerKosten für Fußbodenheizung im Fräsverfahren: Fräsen, Verguss, Verteiler und Belag-Entfernung je m² mit Regionalfaktor berechnen.Löschmitteleinheiten-RechnerLöschmitteleinheiten (LE) aus Grundfläche und Brandgefährdung nach ASR A2.2 Tabelle 3 ermitteln und Feuerlöscher-Anzahl berechnen.Raumvolumen-RechnerBerechnet das Raumvolumen aus Länge, Breite und Höhe. Relevant für Klimaanlagendimensionierung, Lüftungsplanung, Luftbefeuchter-Auswahl und Malerarbeiten.Estrich-Aufheizprogramm-RechnerTag-für-Tag-Aufheizplan für Funktions- und Belegreifheizen nach DIN EN 1264-4 und BVF-Richtlinie berechnen.Fliesen-RechnerFliesenanzahl, Verschnitt, Kleber und Fugenmörtel für Boden- und Wandflächen berechnen.Beton-Misch-RechnerBetonmischung für C8/10 bis C25/30 aus Volumen berechnen – Zement, Sand, Kies, Wasser, Fertigbeton-Säcke, Mindestklasse und Kosten.Holzmenge-RechnerLaufmeter, Volumen und Stückzahlen für Terrassen, Zäune und Holzverkleidungen berechnen.Dachsanierung KostenDachsanierung Kosten berechnen: Dachfläche, Material, Dämmung, Lattung, Entsorgung und Gerüst eingeben – Gesamtkosten, Einzelposten und BEG-Förderung sofort ermitteln.Schneelast-RechnerSchneelast auf dem Dach nach DIN EN 1991-1-3/NA berechnen: charakteristische Schneelast, Dachlast nach Neigung und tatsächliches Schneegewicht aus Höhe und Dichte.Statik-RechnerBiegemoment, Querkraft, Spannung und Durchbiegung für Einfeldträger aus Stahl oder Holz berechnen — Vorbemessung mit 48 Walzprofilen.Holzbalken-Tragfähigkeit-RechnerTragfähigkeit und Durchbiegung von Holzbalken auf Basis typischer Lastannahmen abschätzen.Schraube-und-Dübel-RechnerPassende Dübel- und Schraubendimension nach Last, Wandmaterial und Sicherheitsfaktor berechnen.Brennholz-Bedarf-RechnerBrennholzbedarf für eine Heizperiode nach Wohnfläche, Dämmstandard, Holzart und Raumtemperatur berechnen. Mit Festmeter, Raummeter, Gewicht und Lagervolumen.Holzfeuchte-Trocknungs-RechnerTrocknungszeit von Holz bis zur gewünschten Restfeuchte berechnen. Berücksichtigt Holzart, Ausgangs- und Zielfeuchte, Dicke und Trocknungsbedingungen.

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  • Vergleich der 100-W/m²-Faustformel mit dem Rechner bei 2,8 m Raumhöhe, 3 Fenstern nach Ost/West, 2 Personen und 200 W Gerätewärme. Die Faustformel unterschätzt die Kühllast bei 15 m² um 38 Prozent und bei 50 m² noch um 12 Prozent.

    Klimaanlage: BTU-Bedarf nach Raumgröße – Faustformel gegen Rechner

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    <a href="https://rechner-portal.de/bau-handwerk/heizung-klima-im-bau/klimaanlage-leistungs-rechner">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/bau-handwerk/klimaanlage-btu-raumgroesse.svg"
           alt="Vergleich der 100-W/m²-Faustformel mit dem Rechner bei 2,8 m Raumhöhe, 3 Fenstern nach Ost/West, 2 Personen und 200 W Gerätewärme. Die Faustformel unterschätzt die Kühllast bei 15 m² um 38 Prozent und bei 50 m² noch um 12 Prozent."
           width="760" height="340">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/bau-handwerk/heizung-klima-im-bau/klimaanlage-leistungs-rechner">Klimaanlage: BTU-Bedarf nach Raumgröße – Faustformel gegen Rechner auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/bau-handwerk/heizung-klima-im-bau/klimaanlage-leistungs-rechner
  • Für ein 22 m² großes Dachbüro mit 2,8 m Höhe, 3 Fenstern nach Ost/West, 2 Personen und 200 W Gerätewärme summiert der Rechner 1.848 W Grundlast, 510 W Fensterlast, 240 W Personenlast und 200 W Gerätelast zu 2.798 W. Mit 10 Prozent Reserve ergibt das 3.078 W oder 3,08 kW.

    Klimaanlage: Woraus sich die Kühllast zusammensetzt

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    <a href="https://rechner-portal.de/bau-handwerk/heizung-klima-im-bau/klimaanlage-leistungs-rechner">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/bau-handwerk/klimaanlage-kuehllast-berechnung.svg"
           alt="Für ein 22 m² großes Dachbüro mit 2,8 m Höhe, 3 Fenstern nach Ost/West, 2 Personen und 200 W Gerätewärme summiert der Rechner 1.848 W Grundlast, 510 W Fensterlast, 240 W Personenlast und 200 W Gerätelast zu 2.798 W. Mit 10 Prozent Reserve ergibt das 3.078 W oder 3,08 kW."
           width="760" height="380">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/bau-handwerk/heizung-klima-im-bau/klimaanlage-leistungs-rechner">Klimaanlage: Woraus sich die Kühllast zusammensetzt auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/bau-handwerk/heizung-klima-im-bau/klimaanlage-leistungs-rechner
  • 22 m² Dachbüro mit 3 Fenstern Ost/West: Detailberechnung ergibt 3.078 W (3,08 kW, 10.501 BTU/h), Faustformel nur 2.200 W – 878 W zu wenig

    Klimaanlage-Praxisbeispiel: Kühllast im Dachgeschoss-Büro

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    <a href="https://rechner-portal.de/bau-handwerk/heizung-klima-im-bau/klimaanlage-leistungs-rechner">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/bau-handwerk/klimaanlage-praxis-dachbuero.svg"
           alt="22 m² Dachbüro mit 3 Fenstern Ost/West: Detailberechnung ergibt 3.078 W (3,08 kW, 10.501 BTU/h), Faustformel nur 2.200 W – 878 W zu wenig"
           width="760" height="340">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/bau-handwerk/heizung-klima-im-bau/klimaanlage-leistungs-rechner">Klimaanlage-Praxisbeispiel: Kühllast im Dachgeschoss-Büro auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/bau-handwerk/heizung-klima-im-bau/klimaanlage-leistungs-rechner
  • Infografik: Klimaanlage: Kühlleistung nach Raumgröße, RAUMFLÄCHE, KÜHLLEISTUNG, GERÄTETYP, bis 15 m², 2,0 kW, Mobil / Single-Split, 15–25 m²

    Klimaanlage Leistungs-Rechner Kühllast

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           alt="Infografik: Klimaanlage: Kühlleistung nach Raumgröße, RAUMFLÄCHE, KÜHLLEISTUNG, GERÄTETYP, bis 15 m², 2,0 kW, Mobil / Single-Split, 15–25 m²"
           width="760" height="420">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/bau-handwerk/heizung-klima-im-bau/klimaanlage-leistungs-rechner">Klimaanlage Leistungs-Rechner Kühllast auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/bau-handwerk/heizung-klima-im-bau/klimaanlage-leistungs-rechner
  • Formel für die Kühlleistung einer Klimaanlage aus Raumvolumen, Fenstern, Personen und Geräten.

    Formel: Kühlleistung Klimaanlage

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      <img src="https://rechner-portal.de/images/formeln/bau-handwerk/klimaanlage-leistungs-rechner-formel.svg"
           alt="Formel für die Kühlleistung einer Klimaanlage aus Raumvolumen, Fenstern, Personen und Geräten."
           width="760" height="551">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/bau-handwerk/heizung-klima-im-bau/klimaanlage-leistungs-rechner">Formel: Kühlleistung Klimaanlage auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/bau-handwerk/heizung-klima-im-bau/klimaanlage-leistungs-rechner

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Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Alle Berechnungen erfolgen ohne Gewähr. Die Ergebnisse sind Anhaltspunkte und ersetzen keine professionelle Beratung.

Quelle: Übliche Kühllast-Näherung für Wohn- und Büroräume (Volumen, Fenster, Personen, interne Lasten).

Stand: 2026-09-27

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
27. September 2026
Fachbereich
Bau & Handwerk / Heizung & Klima im Bau
Formeln basieren auf
Dokumentierte Rechenlogik mit Plausibilitäts- und Vergleichscheck
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Klimaanlagen-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/bau-handwerk/heizung-klima-im-bau/klimaanlage-leistungs-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Klimaanlagen-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/bau-handwerk/heizung-klima-im-bau/klimaanlage-leistungs-rechner

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