Überblick
Was berechnet der Frequenz-Wellenlänge-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Wellenlänge und Frequenz beschreiben dieselbe Welle auf zwei Arten. Die Frequenz f zählt, wie viele Schwingungen pro Sekunde vorbeilaufen, die Wellenlänge λ misst den Abstand zwischen zwei Wellenbergen.
Verbunden sind beide durch die Ausbreitungsgeschwindigkeit v im Medium: v = λ · f, die Wellengleichung. Im Vakuum ergeben 100 MHz eine Wellenlänge von 2,998 m, und 500 nm entsprechen einer Frequenz von 599,6 THz (5,996·10¹⁴ Hz).
Der Rechner löst die Wellengleichung in drei Richtungen: Wellenlänge aus Frequenz, Frequenz aus Wellenlänge oder die Geschwindigkeit aus beiden.
Dazu wählst du das Medium: Licht und Funk im Vakuum, Licht in Luft, Wasser oder Kronglas, Schall in Luft nach Temperatur, Schall in Wasser oder eine eigene Geschwindigkeit.
Zum Ergebnis gehören die Periodendauer T = 1 ÷ f, die Wellenzahl und eine Tabelle typischer Frequenzen vom 50-Hz-Netz bis zum grünen Licht.
So lassen sich Fragen aus Funktechnik, Optik und Akustik beantworten: Wie lang ist die Welle meines Senders, welche Frequenz hat mein Laser, und welche Länge hat die Schallwelle eines Kammertons?
Wichtig ist: Beim Wechsel des Mediums bleibt die Frequenz gleich, nur die Wellenlänge verkürzt sich um die Brechzahl. Wer ausschließlich Schall berechnen will, findet im Schallgeschwindigkeits-Rechner Laufzeit und Mach-Zahl.
Die Wellenzahl ist die dritte Größe, die in Lehrbüchern auftaucht: k = 2π ÷ λ in rad/m und ν̃ = 1 ÷ λ in cm⁻¹. Der Rechner nennt beide, damit du Angaben aus Optik und Spektroskopie vergleichen kannst, ohne die Zehnerpotenzen selbst zu sortieren.