Überblick
Was ist der Brechungs-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Den Brechungswinkel berechnest du mit dem snelliusschen Brechungsgesetz: n₁ · sin α₁ = n₂ · sin α₂. Nach dem gesuchten Brechungswinkel umgestellt ergibt sich α₂ = arcsin(n₁ · sin α₁ / n₂). Du gibst Einfallswinkel und die beiden Brechungsindizes ein, der Rechner liefert direkt den Brechungswinkel sowie den Grenzwinkel der Totalreflexion.
Der Brechungs-Rechner hilft dir, Lichtübergänge zwischen zwei Medien verständlich zu beurteilen, etwa von Luft zu Wasser, Glas oder Kunststoff. Eine anschauliche Herleitung des Brechungsgesetzes bietet LEIFI Physik im Bereich Optik.
Das ist für Schule, Labor, Optik-Grundlagen und technische Plausibilitätschecks nützlich, wenn schnell klar werden soll, wie stark ein Strahl abgelenkt wird und ab wann Totalreflexion statt Brechung auftritt.
Als Brechungsindex-Werte kannst du dich an folgenden Richtwerten orientieren: Vakuum und Luft etwa 1,00, Wasser rund 1,33, typisches Kron- und Fensterglas etwa 1,5 und Diamant rund 2,42.
Neben den Winkeln weist der Rechner die Lichtgeschwindigkeit im zweiten Medium aus, denn genau darüber ist der Brechungsindex überhaupt definiert: n = c / v, also Vakuumlichtgeschwindigkeit geteilt durch die Ausbreitungsgeschwindigkeit im Stoff.
Für Wasser mit n₂ = 1,333 folgt daraus v = 299.792.458 / 1,333 ≈ 224.901 km/s, für Diamant mit n₂ = 2,42 nur noch rund 123.881 km/s.
Ein hoher Brechungsindex besagt also schlicht, dass Licht in diesem Material langsamer vorankommt – und diese Verlangsamung ist die physikalische Ursache der Richtungsänderung an der Grenzfläche.