Überblick
Was berechnet der Reibungskraft-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Die Reibungskraft hält einen ruhenden Körper fest oder bremst einen bewegten. Sie wirkt entlang der Berührfläche gegen die Bewegung und wächst mit der Normalkraft: F_R = µ · F_N.
Ein Holzklotz von 10 kg drückt auf waagerechtem Holz mit 98,1 N auf die Unterlage. Mit der Gleitreibungszahl 0,3 ergibt das 29,43 N; zum Losreißen aus der Ruhe braucht es wegen der größeren Haftreibungszahl 0,5 sogar 49,05 N.
Der Rechner deckt vier Fälle ab: Gleitreibung, Haftreibung mit Rutsch-Prüfung auf der schiefen Ebene, Rollreibung von Reifen und die Stokes-Reibung einer Kugel in Flüssigkeit oder Gas.
Zu jeder Rechnung gehören Normalkraft, Hangabtriebskraft, Grenzwinkel und die Einordnung haftet oder rutscht, dazu eine Tabelle mit elf Materialpaarungen. So beantwortest du Fragen wie: Wie groß ist die Reibung bei 10 kg?
Bei welcher Neigung beginnt ein Körper zu rutschen? Wie stark bremst Glycerin eine kleine Kugel? Du rechnest mit der Masse oder gibst die Normalkraft direkt vor, und die Reibungszahl wählst du aus der Tabelle oder trägst sie selbst ein.
Die Reibungszahlen sind Näherungswerte aus dem Lehrbuch OpenStax University Physics, Band 1. Für Kraft aus Masse und Beschleunigung ist der Kraft-Rechner zuständig.