Überblick
Was berechnet der Drehzahl-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Der Drehzahl-Rechner berechnet die Spindeldrehzahl n aus Schnittgeschwindigkeit vc und Werkzeugdurchmesser d nach der Zerspanungsformel n = vc × 1000 / (π × d) — der Drehzahl-Formel nach DIN 6580 und Tabellenbuch Metall. Sie ist die Grundlage für jede CNC-Programmierung und manuelle Maschineneinstellung beim Bohren, Fräsen und Drehen.
Im Standardbeispiel ergibt eine Schnittgeschwindigkeit von 120 m/min bei 20 mm Werkzeugdurchmesser eine Drehzahl von 1.909,86 Umdrehungen pro Minute, eine Winkelgeschwindigkeit von 200 rad/s und eine Umfangsgeschwindigkeit von 2 m/s.
Die Schnittgeschwindigkeit vc hängt vom Werkstoff und Schneidstoff ab: Stahl mit Hartmetallwerkzeug liegt bei 80 bis 200 m/min, Aluminium mit Hartmetall bei 300 bis 1.000 m/min. Der zweite Modus Rotation berechnet die Drehzahl aus Umfangsgeschwindigkeit und Wellendurchmesser für allgemeine Rotationsaufgaben außerhalb der Zerspanung, etwa bei Riemenscheiben, Schleifscheiben, Zentrifugen oder Fahrzeugrädern.
Zwei weitere Rechenwege ergänzen die Zerspanung: Im Modus Geschwindigkeit wandelst du Drehzahl und Durchmesser in die Umfangsgeschwindigkeit um (v = π × d × n / 60.000, zum Beispiel für Räder, Riemenscheiben und Walzen), und im Modus Winkelgeschwindigkeit bestimmst du ω in rad/s aus der Drehzahl, der Periodendauer, der Bahngeschwindigkeit mit Radius oder aus Drehwinkel und Zeit.
Aus ω folgen Frequenz, Periodendauer, Bahngeschwindigkeit und Zentripetalbeschleunigung.
Nicht Teil dieses Rechners ist die Motordrehzahl eines Elektromotors (Synchrondrehzahl n = 60 × f / p aus Netzfrequenz f und Polpaarzahl p) — das ist eine andere physikalische Größe mit eigener Formel und braucht einen eigenen Rechner.
Wer die Drehzahl eines Elektromotors sucht, findet hier die mechanische Drehzahl aus Geschwindigkeit und Durchmesser, nicht die elektrische Synchrondrehzahl.