Überblick
Was ist der Linsen-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Die Linsengleichung lautet 1/f = 1/g + 1/b und verbindet Brennweite f, Gegenstandsweite g und Bildweite b einer dünnen Sammellinse. Nach der gesuchten Größe umgestellt ergibt sich die Bildweite als b = 1 / (1/f − 1/g), die Brennweite als f = 1 / (1/g + 1/b) und die Gegenstandsweite als g = 1 / (1/f − 1/b).
Der Linsengleichung-Rechner löst diese Gleichung für dich und gibt zusätzlich Abbildungsmaßstab und Brechkraft aus.
Der Rechner hilft bei der schnellen Einordnung von Brennweite, Gegenstandsweite und Bildweite für einfache optische Aufbauten, wie sie auch im Lehrbuch OpenStax University Physics im Optik-Kapitel behandelt werden.
Er ist besonders nützlich für Unterricht, Schulphysik, Laborversuche und technische Vorüberlegungen, wenn du verstehen willst, wo ein Bild entsteht, ob es reell oder virtuell ist und wie groß die Abbildung im Verhältnis zum Objekt ausfällt.
Die eigentliche Information steckt dabei in den Vorzeichen der Ausgabewerte. Bei einer 50-mm-Linse und einer Gegenstandsweite von 0,5 m meldet der Rechner einen Abbildungsmaßstab von −0,1111; das Minuszeichen steht für das umgekehrte, reelle Bild.
Rückt der Gegenstand mit g = 0,03 m innerhalb die Brennweite, kippen beide Vorzeichen: Die Bildweite wird mit −0,075 m negativ, der Maßstab mit +2,5 positiv.
Genau diesen Fall benennt der Rechner im Klartext als virtuelles, aufrechtes Bild – die Lupensituation.