Überblick
Was berechnet der Gay-Lussac-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Das Gesetz von Gay-Lussac besagt: Bei konstantem Druck und gleicher Gasmenge ist das Volumen eines idealen Gases proportional zur Temperatur in Kelvin, also V₁ ÷ T₁ = V₂ ÷ T₂. Erwärmst du 2 Liter Gas von 20 °C auf 80 °C, dehnt es sich auf 2,409 Liter aus.
Dieser Rechner löst die Gleichung für jede der vier Größen: Du wählst, ob du Endvolumen, Endtemperatur, Anfangsvolumen oder Anfangstemperatur suchst, und trägst die drei übrigen ein.
Er nimmt Temperaturen in Grad Celsius, Kelvin oder Fahrenheit an, rechnet im Rechenweg sichtbar in Kelvin um und zeigt die Volumenänderung ΔV in Litern und in Prozent.
Das hilft bei der Hausaufgabe ebenso wie bei der Frage, wie stark sich ein Gas im Ballon, Beutel oder Kolben ausdehnt, solange der Außendruck gleich bleibt.
Fachleute nennen das auch eine isobare Zustandsänderung: „iso“ heißt gleich, „bar“ steht für den Druck. Die Gasart spielt bei einem idealen Gas keine Rolle.
Im Englischen trägt dieselbe Beziehung den Namen Charles's law; nachlesen lässt sie sich im Lehrbuch OpenStax Chemistry 2e.