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Widerstand, Strom und Spannung mit dem Ohmschen Gesetz berechnen

Elektronik & PhysikStand Noch keine Bewertung

Werte eingeben

Berechnungsmodus
A
0,01 A20 A
Ohm
0,1 Ohm100.000 Ohm
Einheit I
Einheit R

Berechnete Werte

Hauptergebnis10
Spannung U10 V
Stromstärke I0.1 A
Widerstand R100 Ohm
Leistung P1 W
Leitwert G0.01 S

Visualisierung

Ohmsches Dreieck

Ohmsches DreieckDarstellung der Beziehung zwischen Spannung U, Strom I und Widerstand R.UIR

U = 10.0000 V, I = 0.100000 A, R = 100.0000 Ohm

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Kurzantwort

Das Ohmsche Gesetz beschreibt den Zusammenhang zwischen Spannung U in Volt, Stromstärke I in Ampere und Widerstand R in Ohm. Die Grundformel lautet U = R · I; daraus folgen I = U / R und R = U / I. Das Ohmsche-Gesetz-Dreieck stellt U oben, R und I unten dar – so liest du jede Umstellung direkt ab.

Ohm Rechner für das ohmsche Gesetz: zwei Größen eingeben, U, I, R und Leistung erhalten

Kilian AchatzGründer & Fachredakteur
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Apr. 2026)Veröffentlicht: Stand:

Überblick

Was ist der Ohmsches Gesetz Rechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Der Ohmsches-Gesetz-Rechner ist die direkte Arbeitsseite für alle Fälle, in denen in einem einfachen Stromkreis genau eine Größe fehlt. Als Ohm Rechner berechnet er Spannung U, Stromstärke I oder Widerstand R, sobald die beiden anderen Werte bekannt sind, und ergänzt zusätzlich Leistung P und Leitwert G.

Die drei Größen U, I und R sind dabei fest miteinander verkoppelt: Ist eine bekannt und eine zweite gemessen, ergibt sich die dritte eindeutig.

Typische Anwendungen sind LED-Zweige, Heizwiderstände, Sensoreingänge oder schnelle Messwertkontrollen, bei denen aus zwei bekannten Größen die dritte sauber bestimmt werden soll.

Das ohmsche Gesetz verknüpft Spannung, Strom und Widerstand über die kompakte Beziehung U = R · I und gilt streng nur für lineare, ohmsche Bauteile bei konstanter Temperatur, wie auch bei LEIFI Physik anschaulich erklärt.

Der Widerstand R wird in Ohm angegeben, die Spannung U in Volt, der Strom I in Ampere. Wer diese drei Einheiten sauber zuordnet, vermeidet die häufigsten Fehler schon vor dem ersten Rechenschritt.

Neben den reinen Zahlenwerten stuft der Rechner den berechneten Strom in drei Stufen ein: Unter 30 Milliampere meldet er „Sicher“, von 30 bis 100 Milliampere „Achtung“ und oberhalb von 100 Milliampere „Gefährlich“.

Diese Einordnung bewertet den Strom im gerechneten Zweig, nicht einen Körperstrom, und ersetzt keine Gefährdungsbeurteilung.

Sie macht aber unmittelbar sichtbar, wenn eine Dimensionierung den Bereich harmloser Signal- und Anzeigeströme verlässt — bei 0,1 Ampere durch 100 Ohm etwa erscheint bereits die Stufe „Achtung“.

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Du gibst zwei der drei Werte ein: Spannung in Volt, Strom in Ampere oder Widerstand in Ohm. Die Daten stammen meist aus Multimeter, Datenblatt, Farbcode oder Netzteilanzeige.

Über den Modus legst du fest, ob du die Stromstärke berechnen, die Spannung berechnen oder den Widerstand berechnen willst.

Das jeweils gesuchte Feld darf dabei ruhig gefüllt bleiben — der Rechner überschreibt es mit dem Ergebnis, statt den Eintrag mitzuverwenden.

Umrechnen musst du bei Strom und Widerstand nichts: Zwei eigene Auswahlfelder schalten die Einheit des Stroms zwischen A, mA und µA sowie die des Widerstands zwischen Ohm, kOhm und MOhm um.

Ein Datenblattwert von 22 mA wird also als 22 mit der Einheit mA eingetragen und ein 4,7-kΩ-Widerstand als 4,7 mit kOhm; wer die 22 stattdessen bei Einheit A stehen lässt, rechnet um den Faktor 1.000 daneben.

Für die Spannung gibt es kein Einheitenfeld, sie erwartet immer Volt — Millivolt aus einem Sensordatenblatt trägst du als Dezimalzahl ein, 150 mV also als 0,15.

Am zuverlässigsten sind Werte, die im selben Betriebszustand entstehen, etwa Spannung und Strom gleichzeitig unter Last gemessen.

Kombinierst du die Leerlaufspannung eines Netzteils mit dem Strom unter Volllast, entsteht ein Widerstand, den es im Aufbau so nie gab.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Siehe Formeln und Rechenschritte.

Verwendete Formeln

U = I * R

I = U / R

R = U / I

P = U * I = I^2 * R = U^2 / R

Formeltafel zum Ohmschen Gesetz: Spannung gleich Stromstärke mal Widerstand, mit Umstellungen nach I und R sowie der Leistungsformel.
Ohmsches Gesetz mit Umstellungen und Leistungsformel (Formelzeichen nach DIN 1304).

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Ohmsches Gesetz Rechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie rechnet man mit dem Ohmschen Gesetz im Rechner?

Du wählst zuerst die gesuchte Größe – Spannung, Stromstärke oder Widerstand – und gibst die beiden bekannten Werte ein. Der Rechner wendet das ohmsche Gesetz U = R · I an und liefert neben dem Hauptergebnis auch Leistung P und Leitwert G.

Beispiel: Liegen 5 V an einem Widerstand und fließen 0,02 A, ergibt sich R = U / I = 5 V / 0,02 A = 250 Ω. Wählst du stattdessen den Widerstand-Modus mit 250 Ω und 5 V, zeigt der Rechner I = U / R = 0,02 A = 20 mA.

Genau dieser Schritt macht aus zwei Messwerten sofort den dritten und prüft nebenbei, ob die Leistung noch im sicheren Bereich des Bauteils liegt.

Im Alltag entspricht ein 250-Ω-Widerstand bei 5 V einer Verlustleistung von 0,1 W – das liegt weit unter der typischen Nennleistung eines 0,25-W-Widerstands.

Der Rechner zeigt diese Leistung automatisch an, sodass du nicht separat P = U² / R ausrechnen musst.

Wie berechne ich den Widerstand R mit U und I?

Den Widerstand berechnest du mit der Umstellung R = U / I, also Spannung geteilt durch Stromstärke. Liegen am Bauteil 12 V an und fließen 0,5 A, ergibt sich R = 12 V / 0,5 A = 24 Ω.

Wichtig ist, dass beide Werte zum selben Betriebspunkt gehören und in Grundeinheiten vorliegen: Volt und Ampere. Gibst du Milliampere ein, rechnet der Rechner intern korrekt um, aber bei Handrechnungen führt mA statt A schnell zum Faktor-1000-Fehler.

Das Ergebnis R ist nur der erste Schritt – danach prüfst du über P = U · I auch die Verlustleistung, damit der reale Widerstand thermisch zum berechneten Wert passt und im Dauerbetrieb nicht überlastet wird.

Ein Vorwiderstand vor einer LED verdeutlicht das gut: Bei 5 V Versorgung, 2 V LED-Vorwärtsspannung und 20 mA Sollstrom ergibt sich R = (5 V − 2 V) / 0,02 A = 150 Ω.

Die Verlustleistung P = 3 V · 0,02 A = 0,06 W bleibt sicher unter der Nennleistung des Widerstands.

Wie kann ich das ohmsche Gesetz mit einem Ohm Rechner schnell prüfen?

Ein Ohm Rechner nimmt dir die Formelumstellung ab: Du gibst zwei Größen ein und erhältst die dritte ohne Taschenrechner. Das ist praktisch bei Plausibilitätschecks, etwa wenn ein Messwert verdächtig wirkt.

Beispiel: Misst du an einem 220-Ω-Widerstand 5 V, sollten rund 22,7 mA fließen (I = 5 V / 220 Ω). Zeigt dein Multimeter stattdessen 50 mA, stimmt etwas nicht – vielleicht ein zweiter Pfad oder ein falscher Bauteilwert.

Der Rechner liefert zusätzlich Leistung und Leitwert, sodass du den Betriebspunkt ganzheitlich beurteilst. So ersetzt der Ohm Rechner zwar keine Messung, beschleunigt aber jede Kontrolle und deckt Zahlendreher zuverlässig auf.

Praktisch ist das auch beim Vergleich mehrerer Bauteile: Du gibst nacheinander verschiedene Widerstandswerte ein und siehst sofort, wie sich Strom und Leistung ändern.

Schaltest du beispielsweise statt 220 Ω einen 100-Ω-Widerstand ein, steigt der Strom auf 50 mA und die Leistung auf 0,25 W – genau die Grenze vieler Standardwiderstände. Solche Szenarien tippst du im Rechner in Sekunden durch.

Wie viel Ohm sind 100 mΩ und wie nutze ich die Einheiten?

100 mΩ entsprechen 0,1 Ω, denn das Präfix Milli steht für ein Tausendstel. Beim ohmschen Gesetz sind solche Umrechnungen entscheidend, weil ein verschobenes Präfix das Ergebnis sofort um den Faktor 1.000 verfälscht.

Übliche Stufen sind: 1 mΩ = 0,001 Ω, 100 mΩ = 0,1 Ω, 1 kΩ = 1.000 Ω und 1 MΩ = 1.000.000 Ω. Gleiches gilt für Ströme: 1 mA = 0,001 A, 1 µA = 0,000001 A.

Der Rechner bietet die Einheiten-Auswahl genau dafür, damit du mΩ, Ω, kΩ oder MΩ und A, mA, µA passend zur Größenordnung wählst. Niederohmige Werte wie 100 mΩ treten etwa bei Shunt-Widerständen und Strommessungen auf.

Ein 100-mΩ-Shunt in einem KFZ-Ladegerät erzeugt bei 5 A Strom gerade 0,5 V Spannungsabfall: U = 0,1 Ω · 5 A = 0,5 V – ein für Messpfade typischer Wert.

Der Rechner gibt zusätzlich die Verlustleistung P = 0,5 V · 5 A = 2,5 W aus, damit du das richtige Bauteil für die thermische Last wählst.

Wie hoch ist 10 hoch 6 Ohm und welche Präfixe gehören dazu?

10 hoch 6 Ohm sind 1.000.000 Ω, also 1 Megaohm (1 MΩ). Solche hochohmigen Werte begegnen dir bei Pull-up-Widerständen, Messeingängen oder Isolationsmessungen. Die wichtigsten Zehnerpotenzen sind: 10³ Ω = 1 kΩ, 10⁶ Ω = 1 MΩ und 10⁹ Ω = 1 GΩ.

In die andere Richtung gilt 10⁻³ Ω = 1 mΩ. Im Rechner stellst du dafür die Widerstandseinheit auf MΩ, damit die Zahlen lesbar bleiben und keine Nullen verloren gehen.

Gerade bei Hochimpedanz-Schaltungen ist die richtige Einheit Pflicht, weil ein Megaohm und ein Kiloohm im selben Stromkreis völlig unterschiedliche Ströme erzeugen und das ohmsche Gesetz die Differenz unmittelbar abbildet.

Als Alltagsvergleich: Ein Hochimpedanz-Eingang mit 1 MΩ lässt bei 5 V gerade 5 µA fließen – kaum spürbar, aber vom Rechner sofort berechnet. Derselbe Stromkreis mit 1 kΩ zieht dagegen 5 mA, also den tausendfachen Strom.

Gibst du beide Werte nacheinander ein, siehst du sofort, warum Hochimpedanz-Eingänge so empfindlich auf Leckströme und Störspannungen reagieren.

Wie lautet die Ohmsche Formel und ihre Umstellungen?

Die ohmsche Formel lautet U = R · I: Die Spannung ist gleich dem Produkt aus Widerstand und Stromstärke. Daraus folgen durch Umstellen die beiden anderen Grundformen I = U / R und R = U / I.

Ergänzend gilt für die elektrische Leistung P = U · I, was sich über das ohmsche Gesetz auch als P = I² · R oder P = U² / R schreiben lässt. Anschaulich merkst du dir die Umstellungen mit dem Ohmsches-Gesetz-Dreieck: U oben, R und I unten.

Verdeckst du die gesuchte Größe, zeigt das Dreieck die passende Rechnung. Genau diese vier Formen deckt der Rechner ab, sodass du nicht jede Umstellung selbst herleiten musst.

Ein Beispiel mit Zahlen: Liegen 230 V an einem 1.000-Ω-Heizwiderstand, ergibt P = U² / R = 230² / 1.000 = 52,9 W. Kennst du stattdessen den Strom von 0,23 A, liefert P = I² · R = 0,23² · 1.000 = 52,9 W – dasselbe Ergebnis, anderer Weg.

Der Rechner berechnet alle Varianten parallel.

Wie lautet die Formel für I und wie berechne ich die Stromstärke?

Die Stromstärke berechnest du mit I = U / R, also Spannung geteilt durch Widerstand. Liegen 9 V an einem 470-Ω-Widerstand an, ergibt sich I = 9 V / 470 Ω ≈ 0,0191 A, also rund 19,1 mA.

Diese Form des ohmschen Gesetzes ist zentral, wenn du prüfen willst, ob ein Strom für ein Bauteil zulässig ist – etwa der Vorwärtsstrom einer LED oder der Eingangsstrom eines Sensors.

Der Rechner zeigt das Ergebnis wahlweise in A, mA oder µA, damit kleine Ströme lesbar bleiben.

Achte darauf, dass U und R zum selben Pfad gehören: In einer Reihenschaltung musst du den Gesamtwiderstand einsetzen, sonst weicht die berechnete Stromstärke vom realen Wert ab. Ein Raspberry-Pi-GPIO-Pin liefert maximal 16 mA pro Pin.

Willst du wissen, ob ein 330-Ω-Vorwiderstand das einhält, rechnest du I = 3,3 V / 330 Ω ≈ 10 mA – deutlich im sicheren Bereich. Der Rechner zeigt außerdem P ≈ 0,033 W, damit du erkennst, ob der Widerstand thermisch geeignet ist.

Was zeigt das Ohmsche-Gesetz-Dreieck und wie nutze ich es?

Das Ohmsche-Gesetz-Dreieck ist eine Merkhilfe für die drei Umstellungen von U = R · I. Oben steht die Spannung U, in der unteren Reihe stehen Widerstand R und Stromstärke I nebeneinander.

Deckst du die gesuchte Größe mit dem Finger ab, zeigt die Anordnung der übrigen Symbole die richtige Rechnung: Verdeckst du U, stehen R und I nebeneinander, also U = R · I. Verdeckst du I, steht U über R, also I = U / R.

Verdeckst du R, steht U über I, also R = U / I. So musst du dir nur eine Anordnung merken statt drei Formeln. Der Rechner setzt dasselbe Prinzip um, indem du den gesuchten Modus wählst und die beiden bekannten Werte einträgst.

Praktisches Beispiel: Du misst 12 V und 0,3 A. Das Dreieck zeigt R = U / I – im Rechner gibst du beide Werte ein und erhältst R = 40 Ω sowie P = 3,6 W sofort, ohne weitere Umformung.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Lies das per ohmschem Gesetz berechnete Ergebnis für Spannung U, Stromstärke I oder Widerstand R nie isoliert, sondern immer zusammen mit Verlustleistung und Bauteilreserve. Der berechnete Widerstand R ist nur der erste Schritt — danach folgt die Prüfung von Toleranz (5 % vs.

1 %) und zulässiger Verlustleistung gemäß den VDE-Normen. Ein rechnerisch passender Strom kann thermisch trotzdem kritisch sein, etwa in einem LED-Zweig oder an einem Heizwiderstand.

Praxisbeispiel: Bei 5 V Versorgung, LED-Vorwärtsspannung 2 V und 20 mA Zielstrom ergibt sich der Vorwiderstand R = (5 − 2) V ÷ 0,020 A = 150 Ω.

In der Praxis folgt nach dem U-I-R-Ergebnis deshalb fast immer ein zweiter Blick auf Erwärmung, Toleranz und Dauerbetrieb.

Rechne die Verlustleistung im Vorwiderstand-Beispiel gleich mit: Bei 150 Ω, 3 V Spannungsabfall und 20 mA fallen P = 3 V · 0,020 A = 0,06 Watt an, sodass ein Standard-Widerstand mit 0,25 Watt Nennleistung reichlich Reserve bietet und im Dauerbetrieb kühl bleibt.

Der Temperaturgang, den das Modell nicht kennt: Das ohmsche Gesetz unterstellt einen festen Widerstand – reale Bauteile halten sich daran nur näherungsweise.

Kupfer besitzt einen Temperaturkoeffizienten von rund 0,0039 je Kelvin: Eine Motorwicklung, die sich von 20 auf 100 Grad erwärmt, erhöht ihren Widerstand dadurch um etwa 31 Prozent.

Noch drastischer verhält sich eine Glühlampe, deren Wendel kalt nur rund ein Zehntel bis ein Fünfzehntel des Betriebswiderstands aufweist – genau daraus entsteht der bekannte Einschaltstromstoß.

Wer also einen kalt gemessenen Widerstand einträgt und daraus den Betriebsstrom ableitet, erhält einen Wert, den die Schaltung nur im ersten Sekundenbruchteil zeigt.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Kai baut eine Statusanzeige mit einer weißen LED (Vorwärtsspannung 2,1 V, Zielstrom 20 mA) an einer 9-V-Blockbatterie. Er gibt in den Ohmsches-Gesetz-Rechner ein: Spannung U = 9 V, Strom I = 0,020 A.

Der Rechner zeigt: R_gesamt = 9 V ÷ 0,020 A = 450 Ω. Der externe Vorwiderstand muss den verbleibenden Spannungsabfall aufnehmen: U_R = 9 − 2,1 = 6,9 V → R_Vorwiderstand = 6,9 V ÷ 0,020 A = 345 Ω. Der nächste E24-Normwert ist 360 Ω.

Kontrolle: Strom bei 360 Ω = 6,9 V ÷ 360 Ω = 19,2 mA — sicher unter dem 20-mA-Limit. Verlustleistung am Widerstand: 6,9 V × 0,019 A ≈ 131 mW. Ein handelsüblicher ¼-Watt-Widerstand (250 mW) reicht problemlos.

Kai lötet 360 Ω ein; die LED leuchtet gleichmäßig und dauerhaft.

Zur Sicherheit prüft Kai noch die Alternative aus der E24-Reihe: Der nächstkleinere Normwert 330 Ω ergäbe I = 6,9 V ÷ 330 Ω ≈ 20,9 mA und läge damit knapp über dem 20-mA-Limit der LED, weshalb 360 Ω die sichere Wahl bleibt.

Diese Gegenrechnung zeigt, warum man beim Vorwiderstand im Zweifel zum nächsthöheren Normwert greift, denn ein etwas größerer Widerstand senkt den Strom minimal und schützt die LED. Ohmsches Gesetz: 360 Ohm Vorwiderstand ergibt 19,2 mA bei 9-V-Batterie und weisser LED

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Zu den typischen Fehlern zählt das Mischen von Präfixen wie Volt, Milliampere und Kiloohm, das Übersehen zusätzlicher Serien- oder Parallelanteile im Stromkreis und die stillschweigende Annahme, jede Last verhalte sich streng linear. Wer Spannung U und Strom I aus verschiedenen Betriebspunkten kombiniert, erhält einen Widerstand R, den es so gar nicht gibt.

Gerade Dioden, NTC/PTC oder erwärmte Widerstände weichen vom einfachen Idealmodell deutlich ab, weil ihr Widerstand mit der Temperatur wandert.

Darum müssen Spannung, Strom und Widerstand immer zusammen mit dem konkreten Lastzustand gelesen werden, sonst wirkt das ohmsche Gesetz sauber, ist für den realen Aufbau aber nur noch eine grobe Näherung.

Ein weiterer Klassiker ist, die Verlustleistung zu vergessen und nur Strom oder Spannung zu prüfen: Ein rechnerisch passender Widerstand kann trotzdem überhitzen, wenn seine Nennleistung zu knapp gewählt ist.

Ebenso führt ein in falscher Richtung abgelesener Farbcode zu einem um Zehnerpotenzen falschen Wert, den ein kurzer Gegencheck mit dem Multimeter aufdeckt.

Ein Messfehler kommt regelmäßig hinzu: Wer den Widerstand im eingebauten Zustand misst, erfasst fast nie das Bauteil allein, sondern seine Parallelschaltung mit allem, was sonst am selben Knoten hängt.

Der abgelesene Wert fällt dadurch systematisch zu klein aus, und der daraus berechnete Strom entsprechend zu groß. Für eine belastbare Zahl muss mindestens ein Anschluss ausgelötet und die Schaltung zuvor spannungsfrei und entladen sein.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Ohmsches-Gesetz-Rechner berechnet aus zwei bekannten Größen die dritte und zeigt, ob die entstehenden Ströme, Spannungen oder Widerstände im sicheren Bereich liegen.

Das Ergebnis bildet die Basis für LED-Vorwiderstände, Sensoreingabe und einfache Messaufgaben – und sollte immer zusammen mit der daraus resultierenden Verlustleistung gelesen werden.

Empfehlenswert ist im Anschluss daran ein direkter Abgleich des Ergebnisses mit dem Datenblatt des betroffenen Bauteils, um Strom-, Spannungs- und Leistungsgrenzen für den Dauerbetrieb zu bestätigen.

Rechne dabei die Verlustleistung immer mit, weil ein Widerstand mit passendem Wert, aber zu geringer Nennleistung im Dauerbetrieb überhitzt, und wähle die Bauteilreserve lieber eine Stufe größer.

Weil das Modell einen konstanten Widerstand voraussetzt, gilt es zudem streng nur bei gleichbleibender Temperatur: An Wicklungen, Glühwendeln und Halbleitern wandert R im Betrieb, sodass der berechnete Strom eine Momentaufnahme des kalten Zustands bleibt und nicht der Dauerwert ist.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Widerstand 250 Ω, Spannung 5 V, Strom 0,02 A, Leistung 0,1 W und Leitwert 0,004 S

250-Ω-Widerstand für 5 Volt und 20 mA

Berechnungsmodus
Widerstand berechnen
Spannung U
5 V
Stromstärke I
20 mA
Einheit I
mA

Beispiel 2 · Mittel · Strom 0,0489 A, Spannung 230 V, Widerstand 4.700 Ω, Leistung 11,2553 W und Leitwert 0,0002 S

Strom durch einen 4,7-kΩ-Widerstand am 230-V-Netz

Berechnungsmodus
Strom berechnen
Spannung U
230 V
Widerstand R
4.700 Ω
Einheit R
Ohm

Beispiel 3 · Komplex · Spannung 12 V, Strom 2 A, Widerstand 6 Ω, Leistung 24 W und Leitwert 0,1667 S

Spannung an einer 6-Ω-Last bei 2 A

Berechnungsmodus
Spannung berechnen
Stromstärke I
2 A
Einheit I
A
Widerstand R
6 Ω

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Weiternutzung

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Nutzung frei, wenn du rechner-portal.de als Quelle verlinkst. CC BY 4.0

  • Weiße LED Vf 2,1 V, Zielstrom 20 mA, 9V-Batterie. Vorwiderstand 345 Ohm, E24-Normwert 360 Ohm ergibt 19,2 mA und 131 mW Verlustleistung

    Ohmsches Gesetz Praxis -- Kai berechnet LED-Vorwiderstand an 9V-Batterie

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/elektronik-physik/grundgesetze-elektrotechnik/ohmsches-gesetz-rechner
  • Infografik: Ohmsches Gesetz: U = R × I, FORMELDREIECK, U = R × I, I = U / R, R = U / I, GRÖSSEN UND EINHEITEN, U = Spannung [Volt, V], R = Widerstand [Ohm, Ω]

    Ohmsches Gesetz-Rechner Dreieck

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    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/elektronik-physik/grundgesetze-elektrotechnik/ohmsches-gesetz-rechner

Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Elektronik- und Physikrechner bilden Standardformeln und idealisierte Modelle ab. Für sicherheitskritische Schaltungen, Netzspannung, Bauteilauslegung oder Laboranwendungen bleiben Datenblätter, Normen und reale Messbedingungen maßgeblich.

Quelle: Ohmsches Gesetz mit Leistungs- und Leitwertableitung für lineare Gleichstrom- und Plausibilitätsfälle.

Stand: 2026-09-12

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
12. September 2026
Fachbereich
Elektronik & Physik / Grundgesetze Elektrotechnik
Formeln basieren auf
U = I × R; P = U × I; G = 1 / R; die gesuchte Größe wird je nach Modus algebraisch aus den beiden bekannten Werten umgestellt.
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Ohmsches Gesetz Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/elektronik-physik/grundgesetze-elektrotechnik/ohmsches-gesetz-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Ohmsches Gesetz Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/elektronik-physik/grundgesetze-elektrotechnik/ohmsches-gesetz-rechner

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