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Durchschnittsgeschwindigkeit berechnen: Rechner online

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Kurzantwort

Durchschnittsgeschwindigkeit v = s / t: Strecke in km und Zeit in Stunden + Minuten eingeben. Ergebnis in km/h, m/s und mph sowie Fahrzeit pro 100 km.

Durchschnittsgeschwindigkeit (v = s/t) aus Strecke und Zeit in km/h, m/s und mph berechnen.

Kilian AchatzGründer & Fachredakteur
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Juli 2026)Veröffentlicht: Stand:

Rechenbasis

Annahmen und Grenzen

Was der Rechner voraussetzt und wo seine Aussage endet.

2 Annahmen und 2 Grenzen

Annahmen

  • Die Strecke wird als konstante Geradenstrecke behandelt; Kurven oder Höhenunterschiede werden nicht berücksichtigt.
  • Die berechnete Geschwindigkeit ist die Durchschnittsgeschwindigkeit über die gesamte Strecke, nicht die Momentangeschwindigkeit.

Grenzen

  • Der Rechner berechnet keine Beschleunigung, keine kinetische Energie und keine Endgeschwindigkeit.
  • Für diese Größen steht der Geschwindigkeits- und Beschleunigungs-Rechner zur Verfügung.

Stand der Prüfung: Kinematik-Grundgleichung redaktionell geprüft am 10.07.2026.

Überblick

Was ist der Durchschnittsgeschwindigkeit?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Der Durchschnittsgeschwindigkeit-Rechner berechnet die mittlere Geschwindigkeit einer Strecke aus Weg und Zeit nach der Grundformel v = s / t. Er gibt das Ergebnis direkt in km/h, m/s und mph aus und zeigt zusätzlich die Fahrzeit pro 100 km – ein praxisnäheres Maß für Straßenfahrten als die reine Geschwindigkeit.

Wichtig ist der Unterschied zwischen Durchschnittsgeschwindigkeit und Momentangeschwindigkeit: Die Durchschnittsgeschwindigkeit beschreibt den zurückgelegten Weg geteilt durch die gesamte Reisedauer inklusive Stopps und Ampelwartezeiten, während die Momentangeschwindigkeit den Tacho-Wert zu einem bestimmten Zeitpunkt beschreibt.

Der Rechner eignet sich für Fahrten, Radtouren, Läufe und Schiff- oder Zugreisen, bei denen Gesamtweg und Gesamtzeit bekannt sind.

Weil die Durchschnittsgeschwindigkeit den kompletten Weg auf die komplette Zeit bezieht, sinkt sie automatisch, sobald Staus, Ampeln oder Pausen die Reisedauer verlängern, während die zurückgelegte Strecke gleich bleibt.

Der Rechner macht diesen Effekt über die zusätzliche Fahrzeit pro 100 km anschaulich und weist die Gesamtdauer zusätzlich als Dezimalstunden aus. Eine Einführung in die Kinematik bietet LEIFI Physik.

Eingaben

Strecke und Fahrzeit richtig eingeben

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Du gibst die Strecke in Kilometern sowie die Reisedauer in Stunden und Minuten ein. Für eine Autofahrt entnimmst du die Strecke dem Routenplaner und die Fahrzeit der Stoppuhr oder dem Bordcomputer.

Für Radfahrten und Läufe liefern GPS-Apps Strecke und Zeit in geeigneter Form. Achte darauf, die gesamte Fahrzeit einzugeben – also inklusive Zwischenstopps und Pausen –, wenn du die echte Durchschnittsgeschwindigkeit erhalten willst.

Gibst du nur die reine Fahrtzeit ohne Stopps ein, erhältst du eine zu hohe Schätzung der Durchschnittsgeschwindigkeit, die reale Stopps ausblendet.

Trage Strecke und Zeit außerdem in zueinander passenden Einheiten ein: Kilometer gehören zu einer Reisedauer in Stunden.

Der Rechner rechnet Stunden und Minuten intern zusammen, sodass etwa 3 h 20 min sauber als 3,333 h weiterverarbeitet werden und du diese Dezimalstunden nirgends von Hand bilden musst.

Praxisfälle

Durchschnittsgeschwindigkeit nach Situation berechnen

Sieben typische Suchfragen, jede mit den Eingaben und dem nachgerechneten Ergebnis aus dem Rechner oben.

  1. Fahrzeit für 100 km bei 80 km/h

    „Wie lange dauert es, 100 km bei 80 km/h zu fahren?“

    Eingabe
    Strecke 100 km, Stunden 1 h, Minuten 15 min
    Ergebnis
    80,00 km/h | 22,22 m/s | 49,71 mph | Fahrzeit pro 100 km: 75,0 min
  2. Marathon-Weltrekord-Tempo

    „Wie schnell lief der Marathon-Weltrekordhalter im Schnitt?“

    Eingabe
    Strecke 42,195 km, Stunden 1 h, Minuten 59 min
    Ergebnis
    21,27 km/h | 5,91 m/s | 13,22 mph
  3. Tour de France: Durchschnittstempo 2026

    „Wie schnell war der Tour-de-France-Sieger 2026 im Schnitt?“

    Eingabe
    Strecke 3.197 km, Stunden 73 h, Minuten 56 min
    Ergebnis
    43,24 km/h | 12,01 m/s | 26,87 mph
  4. E-Bike-Pendelstrecke

    „Wie schnell bin ich mit dem E-Bike im Schnitt gefahren?“

    Eingabe
    Strecke 25 km, Stunden 1 h, Minuten 0 min
    Ergebnis
    25,00 km/h | 6,94 m/s | Fahrzeit pro 100 km: 240,0 min
  5. Rennrad-Ausfahrt am Wochenende

    „Wie hoch war meine Durchschnittsgeschwindigkeit beim Rennradfahren?“

    Eingabe
    Strecke 90 km, Stunden 3 h, Minuten 0 min
    Ergebnis
    30,00 km/h | 8,33 m/s | Fahrzeit pro 100 km: 200,0 min
  6. Autobahn-Richtgeschwindigkeit 130 km/h

    „Wie lange dauern 100 km bei 130 km/h Richtgeschwindigkeit?“

    Eingabe
    Strecke 130 km, Stunden 1 h, Minuten 0 min
    Ergebnis
    130,00 km/h | 36,11 m/s | Fahrzeit pro 100 km: 46,2 min
  7. Spaziergang berechnen

    „Wie hoch ist die Durchschnittsgeschwindigkeit beim Gehen?“

    Eingabe
    Strecke 5 km, Stunden 1 h, Minuten 0 min
    Ergebnis
    5,00 km/h | 1,39 m/s | 3,11 mph

Berechnung

Formel: Durchschnittsgeschwindigkeit berechnen (v = s / t)

Siehe Formeln und Rechenschritte.

Formel für die Durchschnittsgeschwindigkeit: Geschwindigkeit gleich Strecke geteilt durch Zeit, mit Umrechnung in m/s und mph.

Nachschlagen

Durchschnittsgeschwindigkeit nach Fortbewegungsart

Die folgenden Werte sind keine Rechenergebnisse des Rechners oben, sondern dokumentierte Richtwerte und Rekorde zum Nachschlagen – mit Quelle je Zeile.

Typische und rekordbelegte Durchschnittsgeschwindigkeiten verschiedener Fortbewegungsarten in km/h
FortbewegungsartDurchschnittsgeschwindigkeitQuelle/Grundlage
Gehen (normales Tempo)4–6 km/hBewegungsphysiologie; Richtwert 1,2 m/s (≈ 4,3 km/h) für Fußgängerquerungen nach RiLSA
Wandern (Gelände, mit Pausen)3–4 km/hAlpenvereins-Richtwert für Tourenplanung
Joggen (Freizeit)8–10 km/hSportmedizinische Richtwerte für gesunde Erwachsene
Laufen (ambitionierte Freizeitläufer)10–14 km/hSportmedizinische Richtwerte, Wettkampftempo Amateure
Marathon-Weltrekord (Männer)21,2 km/hSabastian Sawe, London Marathon, 26.04.2026, 1:59:30 h für 42,195 km (World Athletics/sportschau.de)
Fahrrad (Alltag/Pendler)15–20 km/hADFC-Richtwert für Stadtverkehr
Rennrad (Hobbyfahrer)25–30 km/hGängiger Richtwert für trainierte Hobbyfahrer auf flacher Strecke
Rennrad-Profi (Tour de France, Gesamtwertung)43,2 km/hTour de France 2026, Sieger Tadej Pogačar, 3.197 km in 73:56:26 h (offizielle Wertung, sport1.de)
E-Bike/Pedelec (motorische Unterstützung bis)25 km/h§ 1 Abs. 3 StVZO (Pedelec-Definition: Tretunterstützung endet bei 25 km/h)
Pkw innerorts (Tempolimit)50 km/h§ 3 Abs. 3 Nr. 1 StVO
Pkw Autobahn (Richtgeschwindigkeit)130 km/hAutobahn-Richtgeschwindigkeitsverordnung (Empfehlung, kein Limit)
Lkw über 7,5 t (Autobahn/Kraftfahrstraße)60 km/h§ 18 Abs. 5 StVO
ICE (Höchstgeschwindigkeit)bis 300 km/hDeutsche Bahn, technische Daten ICE 3
Verkehrsflugzeug (Reiseflug, Kurz-/Mittelstrecke)ca. 850–900 km/hHerstellerangabe, z. B. Airbus A320

Die km/h-Werte für Marathon-Weltrekord und Tour de France wurden mit derselben Formel v = s / t nachgerechnet wie im Rechner oben (auf ganze Minuten gerundete Eingabe, daher leichte Rundungsdifferenz zur amtlichen Zielzeit). Alle übrigen Zeilen sind Richtwerte bzw. gesetzliche Grenzwerte, keine Einzelmessung. Stand der Rechtsangaben: 23.09.2026.

Expertenmodus

Häufige Fragen zur Durchschnittsgeschwindigkeit

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie berechnet man die Durchschnittsgeschwindigkeit?

Man teilt die zurückgelegte Gesamtstrecke durch die dafür benötigte Gesamtzeit: v = s / t. Für 400 km in 3 Stunden 20 Minuten (= 3,333 h) ergibt sich v = 400 / 3,333 = 120 km/h.

Wichtig ist dabei, dass Strecke und Zeit in zueinander passenden Einheiten stehen – Kilometer gehören zu einer Zeit in Stunden, nicht in Minuten.

Trage Stunden und Minuten getrennt in die beiden Felder ein; der Rechner wandelt sie automatisch in Dezimalstunden um, sodass du 20 Minuten nicht selbst in 0,333 Stunden umrechnen musst.

Ein zweites Beispiel: 30 km in 1 Stunde 15 Minuten (= 1,25 h) ergeben v = 30 / 1,25 = 24 km/h.

Achte darauf, wirklich die gesamte Fahrzeit einzugeben, also inklusive Ampelstopps und Pausen – sonst erhältst du die reine Reisegeschwindigkeit statt der echten Durchschnittsgeschwindigkeit, die auf freier Strecke spürbar höher liegt als der spätere Gesamtdurchschnitt.

Wie lange braucht man für 100 km bei 80 km/h?

Bei 80 km/h dauert eine Strecke von 100 km genau 75 Minuten, denn Minuten je 100 km = 6.000 / v = 6.000 / 80 = 75. Bei 100 km/h sind es 60 Minuten, bei 130 km/h – der Richtgeschwindigkeit auf deutschen Autobahnen – nur noch 46,2 Minuten.

Trage dazu Strecke und Fahrzeit in den Rechner ein; das Ergebnisfeld „Fahrzeit für 100 km“ liefert diesen Wert automatisch, ohne dass du die Formel selbst anwenden musst.

Praktisch ist das für den Vergleich zweier Routen: Ein Umweg mit höherem Durchschnittstempo kann trotz längerer Strecke schneller ankommen.

Beachte aber, dass dieser Wert eine Momentaufnahme bei konstant angenommenem Tempo ist – reale Fahrten mit Baustellen, Stau oder Landstraßenanteil brauchen für dieselben 100 km in der Praxis meist länger als die reine Rechnung zeigt.

Was ist die Formel für km/h?

Die Formel lautet v [km/h] = s [km] / t [h], also Strecke in Kilometern geteilt durch Zeit in Stunden. Um von km/h in m/s umzurechnen, teilst du durch 3,6 – aus 100 km/h werden so 27,78 m/s.

Für mph teilst du km/h durch 1,60934, aus 100 km/h werden dann 62,14 mph. Der Rechner gibt alle drei Einheiten gleichzeitig aus, sodass du diese Umrechnungen nicht von Hand nachrechnen musst.

Trage einfach Strecke und Fahrzeit ein, und km/h, m/s sowie mph erscheinen automatisch im Ergebnis. Ein häufiger Stolperstein: km/h und m/s direkt gleichzusetzen, etwa 36 km/h wie 36 m/s weiterzurechnen – das überschätzt das Tempo um den Faktor 3,6.

Prüfe bei ungewöhnlich hohen oder niedrigen Ergebniswerten deshalb zuerst, ob du versehentlich die falsche Geschwindigkeitseinheit im Kopf verwendet hast.

Wie rechnet man die Zeit aus km/h und Kilometern aus?

Aus Geschwindigkeit und Strecke folgt die Zeit über t = s / v. Bei 250 km und 100 km/h ergibt sich t = 250 / 100 = 2,5 Stunden, also 2 Stunden 30 Minuten – exakt der Standardfall dieses Rechners.

Dieser Rechner selbst erwartet allerdings Strecke und Zeit als Eingabe und liefert die Geschwindigkeit als Ergebnis, nicht umgekehrt; für die direkte Umkehrung nutzt du die Fahrzeit-für-100-km-Angabe und skalierst sie auf deine Strecke, oder du probierst Zeitwerte so lange durch, bis das gewünschte km/h-Ergebnis erscheint.

Praktisch: 0,5 Stunden entsprechen 30 Minuten, 0,25 Stunden 15 Minuten – solche Dezimalwerte lassen sich leicht in Minuten zurückrechnen, indem du sie mit 60 multiplizierst.

Wichtig ist, dass diese Rechnung nur bei konstantem Tempo über die gesamte Strecke gilt; bei wechselndem Tempo liefert sie nur eine grobe Schätzung.

Wie hoch ist die Durchschnittsgeschwindigkeit beim Joggen und Laufen?

Freizeitjogger laufen im Schnitt 8 bis 10 km/h, ambitionierte Freizeitläufer erreichen 10 bis 14 km/h. Ein Beispiel aus dem Rechner: 10 km in 55 Minuten (= 0,917 h) ergeben 10,91 km/h, was einem Kilometertempo von etwa 5:30 min/km entspricht.

Trage dazu einfach deine gelaufene Strecke sowie Stunden und Minuten ein.

Zum Vergleich: Der Marathon-Weltrekord der Männer liegt bei 1:59:30 Stunden für 42,195 km (Sabastian Sawe, London Marathon 2026) – umgerechnet rund 21,2 km/h und damit mehr als doppelt so schnell wie ambitionierte Hobbyläufer.

Nutze den Rechner, um dein eigenes Renntempo mit solchen Referenzwerten zu vergleichen, etwa nach einem 10-km-Lauf oder einer Trainingseinheit.

Beachte dabei, dass Steigungen, Untergrund und Pausen die gemessene Durchschnittsgeschwindigkeit gegenüber der reinen Lauf-Momentangeschwindigkeit spürbar nach unten verschieben.

Wie hoch ist die Durchschnittsgeschwindigkeit beim Fahrradfahren, Rennrad und E-Bike?

Im Alltag und Pendlerverkehr liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit auf dem Fahrrad bei 15 bis 20 km/h, auf dem Rennrad erreichen trainierte Hobbyfahrer 25 bis 30 km/h. Ein Rechenbeispiel: 90 km in 3 Stunden ergeben genau 30 km/h.

Ein E-Bike mit Tretunterstützung (Pedelec) darf laut § 1 Abs. 3 StVZO motorisch nur bis 25 km/h unterstützt werden – für 25 km in 1 Stunde zeigt der Rechner entsprechend 25,00 km/h.

Profis fahren deutlich schneller: Die Tour de France 2026 wurde mit einer offiziellen Durchschnittsgeschwindigkeit von 43,2 km/h über 3.197 km gewonnen.

Trage deine eigene Ausfahrt mit Strecke und Fahrzeit ein, um dein Tempo gegen diese Richtwerte einzuordnen.

Wichtig: Gegenwind, Steigungen und Pausen an Ampeln senken die Durchschnittsgeschwindigkeit gegenüber der Spitzengeschwindigkeit auf freier, ebener Strecke erheblich.

Was ist der Unterschied zwischen Durchschnitts- und Momentangeschwindigkeit?

Die Durchschnittsgeschwindigkeit ist die gesamte Strecke geteilt durch die gesamte Zeit, die Momentangeschwindigkeit dagegen der Tachowert in einem einzelnen Augenblick.

Bei gleichförmiger Fahrt ohne Stopps sind beide identisch; sobald Ampeln, Staus oder Pausen dazukommen, weicht der Durchschnitt nach unten ab.

Beispiel: 250 km in 2 Stunden mit 125 km/h und danach 30 Minuten Stau im Stand ergeben insgesamt 250 / 2,5 = 100 km/h Durchschnitt, obwohl der Tacho zwischenzeitlich 125 km/h zeigte und später auf 0 fiel.

Gib deshalb immer die komplette Fahrzeit inklusive aller Unterbrechungen ein, nicht nur die reine Bewegungszeit, sonst erhältst du eine zu hohe Schätzung.

Als Faustregel gilt: Je mehr Stopps eine Fahrt hat, desto größer wird die Lücke zwischen der zuletzt abgelesenen Tachogeschwindigkeit und dem tatsächlich berechneten Durchschnittswert am Ende der Strecke.

Wie rechnet man km/h in m/s und mph um?

km/h wird durch 3,6 geteilt, um m/s zu erhalten, und durch 1,60934, um mph zu erhalten. Aus 100 km/h werden so 27,78 m/s und 62,14 mph; aus 50 km/h innerorts werden 13,89 m/s.

Der Rechner liefert alle drei Werte gleichzeitig, sobald du Strecke und Fahrzeit einträgst – eine manuelle Umrechnung ist nicht nötig.

Praktisch ist der m/s-Wert vor allem für Anhaltewege: Bei 27,78 m/s legst du in einer Sekunde Reaktionszeit fast 28 Meter zurück, bevor überhaupt gebremst wird.

Der mph-Wert ist vor allem für englischsprachige Quellen, US-Reisegeschwindigkeiten oder importierte Tachos relevant.

Runde für Kopfrechnungen grob: km/h geteilt durch 3,6 ist gleichbedeutend mit „durch 4 und ein bisschen mehr“ – exakt bleibt aber nur die Divisionsrechnung, die der Rechner automatisch übernimmt und auf zwei Nachkommastellen rundet.

Was bedeutet die Fahrzeit für 100 km im Ergebnis?

Dieser Wert zeigt, wie viele Minuten du bei der berechneten Durchschnittsgeschwindigkeit für exakt 100 Kilometer benötigen würdest.

Bei 120 km/h sind das 50 Minuten, bei 80 km/h 75 Minuten und bei 60 km/h – der Höchstgeschwindigkeit für Lkw über 7,5 t auf der Autobahn – genau 100 Minuten. Die Formel dahinter lautet Minuten je 100 km = 6.000 / v.

Nutze dieses Feld, um zwei unterschiedlich schnelle Routen oder Fortbewegungsarten direkt zu vergleichen, ohne die Gesamtfahrzeit für deine tatsächliche Strecke separat auszurechnen: Für eine 450-km-Fahrt multiplizierst du den Minutenwert einfach mit 4,5.

Beachte, dass dieser Wert eine reine Umrechnung des bereits berechneten Durchschnittstempos ist – er setzt konstante Geschwindigkeit voraus und wird bei sehr niedrigen km/h-Werten (etwa nahe 0) schnell unrealistisch groß, weil die Formel dann gegen unendlich strebt.

Hinweise

Fahrzeit für 100 km richtig einordnen

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Die Minuten pro 100 km ist oft anschaulicher als km/h, weil sie direkt zeigt, wie lang ein gleichmäßig gefahrenes Teilstück dauert. Bei 100 km/h dauern 100 km genau 60 Minuten; bei 120 km/h nur 50 Minuten – eine Zeitersparnis von 10 Minuten bei 20 km/h mehr.

Für Routenplanung und Verbrauchsschätzungen bietet OpenStreetMap aktuelle Streckendaten.

Ein weiterer Praxistipp: Wenn du die Durchschnittsgeschwindigkeit zweier Hälften einer Strecke mit unterschiedlichen Tempos kombinieren willst, darfst du die beiden Werte nicht einfach mitteln – das harmonische Mittel ist korrekt: 2 / (1/v₁ + 1/v₂).

Der Grund für das harmonische Mittel liegt darin, dass auf dem langsameren Teilstück mehr Zeit verbracht wird, sodass dieses stärker ins Gewicht fällt.

Fährst du eine Hälfte mit 100 km/h und die andere mit 120 km/h, ist die echte Durchschnittsgeschwindigkeit nicht 110 km/h, sondern nach 2 / (1/100 + 1/120) nur rund 109 km/h.

Nur bei gleich langen Zeitabschnitten statt Wegabschnitten wäre das einfache arithmetische Mittel korrekt.

Anwendung

Durchschnittsgeschwindigkeit berechnen: Beispiele aus Alltag und Sport

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Szenario 1 – Autofahrt: München nach Frankfurt, 400 km, Fahrzeit 3 h 20 min = 3,33 h → v = 120 km/h, 50 min/100 km. Szenario 2 – Radfahrt: 30 km in 1 h 15 min → v = 24 km/h, 6,67 m/s, 250 min/100 km.

Szenario 3 – Laufen: 10 km in 50 min = 0,833 h → v = 12 km/h, 3,33 m/s → entspricht einem Tempo von 5 min/km. Szenario 4 – Zugreise: 500 km in 2 h 30 min → v = 200 km/h.

In allen Szenarien gilt: Je länger die Gesamtzeit (mit Stopps), desto niedriger fällt die echte Durchschnittsgeschwindigkeit aus.

Vergleicht man die Szenarien über die Fahrzeit pro 100 km, wird die Spannweite greifbar: Die Zugreise mit 200 km/h braucht für 100 km nur 100 / 200 × 60 = 30 Minuten, die Autofahrt mit 120 km/h 50 Minuten und der Lauf mit 12 km/h ganze 100 / 12 × 60 ≈ 500 Minuten.

So lässt sich dieselbe Strecke je nach Fortbewegungsart zeitlich einordnen.

Wer die reine Bewegungszeit ohne Pausen einträgt, erhält jeweils ein etwas höheres Tempo, das die tatsächliche Reisedauer aber schönt und für die Ankunftsplanung zu optimistisch ist.

Fallstricke

Die häufigsten Fehler bei der Durchschnittsgeschwindigkeit

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Fehler 1: Reisedauer nur als Dezimalstunden eingeben statt Stunden und Minuten zu trennen – 1,5 Stunden ist korrekt, aber 90 Minuten als 90 Stunden ergibt einen Faktor-60-Fehler. Fehler 2: Strecke und Zeit in verschiedenen Einheiten mischen, z.

B. Kilometer und Stunden statt Kilometer und Minuten, ohne umzurechnen.

Fehler 3: Stopps und Pausen aus der Zeit herausrechnen, um eine höhere Durchschnittsgeschwindigkeit zu erzielen – das ergibt die Reisegeschwindigkeit, nicht die echte Durchschnittsgeschwindigkeit.

Fehler 4: Durchschnittsgeschwindigkeit zweier Abschnitte arithmetisch addieren und teilen; korrekt ist das harmonische Mittel.

Fehler 5: Momentangeschwindigkeit (Tacho) mit Durchschnittsgeschwindigkeit verwechseln – der Tacho gilt nur für den Augenblick.

Fehler 6: die Fahrzeit pro 100 km mit der Geschwindigkeit gleichsetzen, obwohl beide gegenläufig sind – eine kleinere Minutenzahl bedeutet ein höheres Tempo, nicht umgekehrt.

Fehler 7: sehr kurze Strecken mit ungenau gestoppter Zeit rechnen, bei denen schon wenige Sekunden Messfehler die Durchschnittsgeschwindigkeit spürbar verschieben. Je länger die Strecke, desto belastbarer wird der berechnete Wert.

Nächster Schritt

Durchschnittsgeschwindigkeit berechnen: das Wichtigste in Kürze

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Rechner berechnet die Durchschnittsgeschwindigkeit v = s/t aus Strecke (km) und Zeit (Stunden + Minuten) und gibt das Ergebnis in km/h, m/s und mph aus. Zusätzlich zeigt er die Fahrzeit pro 100 km.

Für realistische Ergebnisse sollte die gesamte Reisezeit inklusive Stopps eingegeben werden. Momentangeschwindigkeit (Tacho) und Durchschnittsgeschwindigkeit sind nicht dasselbe.

Für die Zusammensetzung mehrerer Teilstrecken mit unterschiedlichem Tempo ist zudem das harmonische Mittel maßgeblich, nicht der einfache Durchschnitt der Einzelgeschwindigkeiten.

So eignet sich der Rechner sowohl für die schnelle Auswertung einer einzelnen Fahrt, Radtour oder Laufeinheit als auch für die realistische Planung von Reisezeiten, sobald Strecke und Gesamtdauer bekannt sind.

Weil Stunden und Minuten getrennt eingegeben werden, entfällt dabei die häufigste Fehlerquelle solcher Aufgaben: Die Umrechnung von 20 Minuten in 0,333 Stunden übernimmt der Rechner selbst und weist die Fahrtdauer zusätzlich als Dezimalwert aus.

Vertiefung

Rechenbeispiele: Auto, Rad, Lauf und Zug im Vergleich

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Durchschnittsgeschwindigkeit: 24,00 km/h | 6,67 m/s | Fahrzeit pro 100 km: 250,0 min

Radfahrt 30 km in 1 Stunde 15 Minuten

Strecke
30 km
Stunden
1 h
Minuten
15 min

Beispiel 2 · Mittel · Durchschnittsgeschwindigkeit: 12,00 km/h | 3,33 m/s | Fahrzeit pro 100 km: 500,0 min

Lauf 10 km in 50 Minuten

Strecke
10 km
Stunden
0 h
Minuten
50 min

Beispiel 3 · Komplex · Durchschnittsgeschwindigkeit: 200,00 km/h | 55,56 m/s | 124,27 mph | Fahrzeit pro 100 km: 30,0 min

Zugreise 500 km in 2 Stunden 30 Minuten

Strecke
500 km
Stunden
2 h
Minuten
30 min

Beispiel 4 · Komplex · Durchschnittsgeschwindigkeit: 25,00 km/h | 6,94 m/s | 15,53 mph | Fahrzeit pro 100 km: 240,0 min

E-Bike-Pendelstrecke 25 km in 1 Stunde

Strecke
25 km
Stunden
1 h
Minuten
0 min

Beispiel 5 · Komplex · Durchschnittsgeschwindigkeit: 21,27 km/h | 5,91 m/s | 13,22 mph | Fahrzeit pro 100 km: 282,1 min

Marathon-Weltrekord-Tempo (42,195 km in 1 Stunde 59 Minuten)

Strecke
42,195 km
Stunden
1 h
Minuten
59 min

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Weiternutzung

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  • Infografik: Geschwindigkeitseinheiten: Umrechnungstabelle, UMRECHNUNGSFAKTOREN, VON, km/h, m/s, mph, 1 km/h, 1 m/s

    Durchschnittsgeschwindigkeit-Rechner Einheiten

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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/elektronik-physik/mechanik-physik/durchschnittsgeschwindigkeit-rechner">Durchschnittsgeschwindigkeit-Rechner Einheiten auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/elektronik-physik/mechanik-physik/durchschnittsgeschwindigkeit-rechner
  • Infografik: Durchschnittsgeschwindigkeit: v = s / t, BEISPIEL: 100 KM IN 1,5 STUNDEN, Start (0 km), Ziel (100 km), v = 100 km / 1,5 h = 66,7 km/h, GESCHWINDIGKEITSVERGLEICH, Fußgänger, 5 km/h

    Durchschnittsgeschwindigkeit-Rechner Strecke Zeit

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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/elektronik-physik/mechanik-physik/durchschnittsgeschwindigkeit-rechner">Durchschnittsgeschwindigkeit-Rechner Strecke Zeit auf Rechner-Portal</a></p>

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Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

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Rechnerspezifische Grenzen: Elektronik- und Physikrechner bilden Standardformeln und idealisierte Modelle ab. Für sicherheitskritische Anwendungen bleiben Normen und reale Messbedingungen maßgeblich.

Quelle: Kinematische Grundgleichung v = s / t; SI-Einheitensystem nach NIST SP 811; Umrechnungsfaktoren m/s ↔ km/h ↔ mph

Stand: 2026-09-23

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
23. September 2026
Fachbereich
Elektronik & Physik / Mechanik & Physik
Formeln basieren auf
v = s / t (Durchschnittsgeschwindigkeit); Umrechnung: m/s × 3,6 = km/h; km/h × 0,62137 = mph
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Durchschnittsgeschwindigkeit. Abgerufen von https://rechner-portal.de/elektronik-physik/mechanik-physik/durchschnittsgeschwindigkeit-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Durchschnittsgeschwindigkeit. Available at: https://rechner-portal.de/elektronik-physik/mechanik-physik/durchschnittsgeschwindigkeit-rechner

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