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Durchschnittsgeschwindigkeit berechnen: Rechner online

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Kurzantwort

Durchschnittsgeschwindigkeit v = s / t: Strecke in km und Zeit in Stunden + Minuten eingeben. Ergebnis in km/h, m/s und mph sowie Fahrzeit pro 100 km.

Durchschnittsgeschwindigkeit (v = s/t) aus Strecke und Zeit in km/h, m/s und mph berechnen.

Kilian AchatzGründer & Fachredakteur
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Juli 2026)Stand:

Überblick

Was ist der Durchschnittsgeschwindigkeit?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Der Durchschnittsgeschwindigkeit-Rechner berechnet die mittlere Geschwindigkeit einer Strecke aus Weg und Zeit nach der Grundformel v = s / t. Er gibt das Ergebnis direkt in km/h, m/s und mph aus und zeigt zusätzlich die Fahrzeit pro 100 km – ein praxisnäheres Maß für Straßenfahrten als die reine Geschwindigkeit.

Wichtig ist der Unterschied zwischen Durchschnittsgeschwindigkeit und Momentangeschwindigkeit: Die Durchschnittsgeschwindigkeit beschreibt den zurückgelegten Weg geteilt durch die gesamte Reisedauer inklusive Stopps und Ampelwartezeiten, während die Momentangeschwindigkeit den Tacho-Wert zu einem bestimmten Zeitpunkt beschreibt.

Der Rechner eignet sich für Fahrten, Radtouren, Läufe und Schiff- oder Zugreisen, bei denen Gesamtweg und Gesamtzeit bekannt sind.

Weil die Durchschnittsgeschwindigkeit den kompletten Weg auf die komplette Zeit bezieht, sinkt sie automatisch, sobald Staus, Ampeln oder Pausen die Reisedauer verlängern, während die zurückgelegte Strecke gleich bleibt.

Der Rechner macht diesen Effekt über die zusätzliche Fahrzeit pro 100 km anschaulich und weist die Gesamtdauer zusätzlich als Dezimalstunden aus. Eine Einführung in die Kinematik bietet LEIFI Physik.

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Du gibst die Strecke in Kilometern sowie die Reisedauer in Stunden und Minuten ein. Für eine Autofahrt entnimmst du die Strecke dem Routenplaner und die Fahrzeit der Stoppuhr oder dem Bordcomputer.

Für Radfahrten und Läufe liefern GPS-Apps Strecke und Zeit in geeigneter Form. Achte darauf, die gesamte Fahrzeit einzugeben – also inklusive Zwischenstopps und Pausen –, wenn du die echte Durchschnittsgeschwindigkeit erhalten willst.

Gibst du nur die reine Fahrtzeit ohne Stopps ein, erhältst du eine zu hohe Schätzung der Durchschnittsgeschwindigkeit, die reale Stopps ausblendet.

Trage Strecke und Zeit außerdem in zueinander passenden Einheiten ein: Kilometer gehören zu einer Reisedauer in Stunden.

Der Rechner rechnet Stunden und Minuten intern zusammen, sodass etwa 3 h 20 min sauber als 3,333 h weiterverarbeitet werden und du diese Dezimalstunden nirgends von Hand bilden musst.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Siehe Formeln und Rechenschritte.

Formel für die Durchschnittsgeschwindigkeit: Geschwindigkeit gleich Strecke geteilt durch Zeit, mit Umrechnung in m/s und mph.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Durchschnittsgeschwindigkeit

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie berechnet man die Durchschnittsgeschwindigkeit?

Die Formel lautet: v = s / t, wobei s die Strecke und t die Zeit ist. Für eine Strecke von 250 km in 2 Stunden 30 Minuten (= 2,5 h) ergibt sich v = 250 / 2,5 = 100 km/h. Wichtig: Strecke und Zeit müssen in kompatiblen Einheiten vorliegen.

Wenn die Strecke in Kilometern angegeben ist, muss die Zeit in Stunden sein, um km/h zu erhalten. Der Rechner übernimmt die Umrechnung von Stunden und Minuten automatisch, sodass du nur die Ganzzahlen eingeben musst.

Ein weiteres Beispiel: 180 km in 1 Stunde 15 Minuten (= 1,25 h) ergibt v = 180 / 1,25 = 144 km/h.

Hast du die Fahrzeit nur in Minuten, trägst du 0 Stunden und die vollen Minuten ein; der Rechner wandelt sie intern in Dezimalstunden um und liefert das Ergebnis inklusive m/s, mph und Fahrzeit pro 100 km.

Beachte: Die Durchschnittsgeschwindigkeit ist niedriger als der Tachowert auf freier Strecke, weil Ampelstopps und Staus die Gesamtzeit erhöhen.

Was ist der Unterschied zwischen Durchschnitts- und Momentangeschwindigkeit?

Die Durchschnittsgeschwindigkeit beschreibt das Verhältnis von gesamter Strecke zu gesamter Zeit über ein Intervall.

Die Momentangeschwindigkeit ist dagegen die Geschwindigkeit zu einem exakten Zeitpunkt, beispielsweise die Anzeige auf dem Tachometer. Bei gleichförmiger Bewegung sind beide identisch.

Bei Fahrten mit Stopps, Beschleunigungen und Bremsungen weichen sie ab: Die Durchschnittsgeschwindigkeit kann deutlich niedriger sein als die typische Reisegeschwindigkeit, weil Staus und Ampeln die Gesamtzeit erhöhen.

Ein Zahlenbeispiel: Wer 250 km zurücklegt und dabei 2 Stunden mit 125 km/h fährt und 30 Minuten im Stau steht, hat eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 250 ÷ 2,5 = 100 km/h – obwohl der Tacho nie 100 km/h angezeigt hat.

Genau deshalb gibst du hier die Gesamtstrecke und die Gesamtzeit inklusive aller Pausen ein und nicht die Tachoanzeige.

Das Ergebnis des Rechners ist daher nie mit dem Durchschnitt deiner Tacho-Spitzenwerte identisch: Wer auf einer Autobahn-Etappe 30 Minuten lang 120 km/h fährt und danach 15 Minuten im Stau steht, legt in 45 Minuten nur 60 km zurück – Durchschnitt: 60 ÷ 0,75 = 80 km/h.

Wie rechne ich km/h in m/s um?

Der Umrechnungsfaktor ist: 1 km/h = 1/3,6 m/s, also m/s = km/h ÷ 3,6. Umgekehrt gilt: km/h = m/s × 3,6. Beispiel: 100 km/h entsprechen 100 / 3,6 ≈ 27,78 m/s.

Diese Umrechnung ergibt sich daraus, dass 1 km = 1.000 m und 1 h = 3.600 s, also 1 km/h = 1.000/3.600 m/s = 1/3,6 m/s. Der Rechner gibt alle Einheiten automatisch aus, sodass keine manuelle Umrechnung nötig ist.

Für den Kopfrechen-Alltag reicht die Faustregel "durch 4 und mal 1,1": 100 km/h ≈ 25 × 1,1 = 27,5 m/s, exakt sind es 27,78 m/s.

Praktisch ist der m/s-Wert vor allem für Anhaltewege – bei 27,78 m/s legst du in einer Sekunde Reaktionszeit fast 28 Meter zurück. Der Rechner rundet den m/s-Wert auf zwei Nachkommastellen.

Bei 50 km/h Innerortsgeschwindigkeit entspricht das etwa 13,89 m/s – in der Physik ein typischer Startwert für Bremsweg-Aufgaben, da der Anhalteweg quadratisch von v abhängt.

Warum zeigt mein GPS-Gerät eine andere Geschwindigkeit als der Tacho meines Autos?

Tachos dürfen nach EG-Richtlinie 2000/43/EG maximal zehn Prozent plus vier Kilometer pro Stunde zu viel anzeigen. Sie dürfen jedoch niemals zu wenig anzeigen, weil Unteranzeigen das Fahrerverhalten gefährden würden.

Dadurch zeigt ein Tacho bei tatsächlich gefahrenen 100 Kilometern pro Stunde häufig 104 bis 110 Kilometer pro Stunde an.

Ein GPS-Gerät misst dagegen die tatsächliche Bodengeschwindigkeit über Satellitenpositionsdaten mit einer Genauigkeit von rund 0,1 Metern pro Sekunde.

Reifenverschleiß und ein geänderter Reifendruck verschieben den Tachorollumfang und damit die Tachoanzeige zusätzlich.

Abgenutzte Reifen haben einen kleineren Umfang und drehen sich schneller – der Tacho zeigt dadurch etwas mehr an als die tatsächliche GPS-Geschwindigkeit.

Als Faustregel gilt: GPS-Wert multipliziert mit dem Faktor 1,05 ergibt bei fünf Prozent Toleranz in etwa die zu erwartende Tachoanzeige.

Beim Tempomat lohnt sich deshalb der Abgleich: Ein auf 130 Kilometer pro Stunde eingestellter Tempomat fährt laut GPS oft nur 122 bis 125 Kilometer pro Stunde.

Was bedeutet die Fahrzeit für 100 km im Ergebnis?

Die Fahrzeit auf 100 km gibt an, wie viele Minuten du bei der berechneten Durchschnittsgeschwindigkeit für genau 100 Kilometer benötigst. Bei 100 km/h sind das 60 Minuten. Bei 80 km/h dauert die Strecke 75 Minuten.

Dieser Wert ist besonders nützlich, wenn du Reisezeiten vergleichen möchtest, ohne selbst rechnen zu müssen: Ein schnellerer Reiseweg bei 120 km/h braucht nur 50 Minuten für 100 km, ein langsamer Stadtweg bei 40 km/h 150 Minuten.

Die Formel dahinter lautet: Minuten je 100 km = 6.000 / v, sodass du bei 60 km/h 100 Minuten benötigst und bei 120 km/h nur 50 Minuten – der Zeitvorteil des schnelleren Wegs ist damit auf einen Blick ablesbar.

Um die Gesamtfahrzeit für eine beliebige Strecke zu ermitteln, multiplizierst du diesen Wert einfach mit (Strecke ÷ 100): 450 km bei 90 km/h ergeben 67 × 4,5 = 300 Minuten, also genau 5 Stunden.

Kann ich mit dem Rechner auch Reisezeiten für bekannte Strecken berechnen?

Ja, indirekt: Wenn du die Strecke und deine übliche Durchschnittsgeschwindigkeit kennst, kannst du die Fahrtdauer aus t = s / v ableiten. Trage die Strecke in km ein und nutze die Fahrzeit-für-100-km-Angabe, um hochzurechnen.

Beispiel: Strecke 350 km, Durchschnittsgeschwindigkeit 120 km/h → Fahrzeit: 50 Minuten pro 100 km × 3,5 = 175 Minuten ≈ 2 Stunden 55 Minuten.

Für die direkte Eingabe von Strecke und Zielgeschwindigkeit zur Berechnung der Zeit eignet sich alternativ der Zeitspannenrechner.

Beachte dabei die Richtung der Rechnung: Dieser Rechner erwartet immer Strecke und Zeit als Eingabe und liefert die Geschwindigkeit – nicht umgekehrt.

Für den Umweg über die Fahrzeit je 100 km gilt: Minuten je 100 km × (Strecke ÷ 100) = Gesamtminuten. Plane für längere Fahrten zusätzlich Pausen ein, die in der reinen Durchschnittsrechnung nicht auftauchen.

Hast du die Streckenlänge aus einer Karte in Meilen, wandle erst um (1 Meile ≈ 1,609 km) und trage dann den km-Wert ein.

Warum gibt der Rechner null aus, wenn ich keine Zeit eingebe?

Weil eine Division durch null undefiniert ist: v = s / 0 hat kein sinnvolles Ergebnis. Der Rechner gibt in diesem Fall den Wert 0 zurück, um Fehlanzeigen zu vermeiden. Trage immer eine Fahrtzeit von mindestens einer Minute ein.

Bei sehr kurzen Zeiten und langen Strecken entstehen rechnerisch extreme Werte – 250 km in 1 Minute ergeben 15.000 km/h.

Solche Ausreißer bleiben nicht unkommentiert: Ab 130 km/h ordnet der Rechner das Ergebnis als "Sehr schnell" ein, und oberhalb von 1.000 km/h weist er zusätzlich mit "Geschwindigkeit außerhalb des plausiblen Bereichs – Strecke und Zeit prüfen" auf einen wahrscheinlichen Eingabefehler hin.

Die Rechnung selbst führt er trotzdem aus, denn formal ist sie korrekt – die Einordnung, ob die Fahrt realistisch ist, bleibt bei dir. Als harte Bedingung geprüft wird ausschließlich, ob die Gesamtdauer aus Stunden und Minuten größer als null ist.

Ist sie es nicht, liefert der Rechner für alle fünf Ergebnisse – km/h, m/s, mph, Minuten je 100 km und Fahrtdauer – jeweils 0 statt einer Fehlermeldung. Eine 0 im Ergebnis ist deshalb fast immer ein Hinweis auf eine vergessene Zeiteingabe.

Wie unterscheidet sich dieser Rechner vom Geschwindigkeits- und Beschleunigungs-Rechner?

Der Durchschnittsgeschwindigkeit-Rechner fokussiert auf Alltagsfahrten in km/h, m/s und mph aus Strecke und Fahrzeit in Stunden und Minuten. Er zeigt zusätzlich die Fahrzeit pro 100 km.

Der Geschwindigkeits- und Beschleunigungs-Rechner arbeitet dagegen in SI-Einheiten (Meter, Sekunden) und berechnet zusätzlich Endgeschwindigkeit, Beschleunigung und kinetische Energie für physikalische Bewegungsaufgaben.

Für Reise- und Verkehrsberechnungen ist dieser Rechner besser geeignet, für Physikaufgaben der andere.

Die Faustregel für die Auswahl: Enthält deine Aufgabe das Wort "gleichmäßig beschleunigt" oder fragt sie nach einer Endgeschwindigkeit, brauchst du den anderen Rechner.

Geht es dagegen um eine fertig zurückgelegte Strecke und die dafür benötigte Zeit, bist du hier richtig. Dieser Rechner kennt nur drei Eingaben: Strecke in km sowie Stunden und Minuten.

Tritt zum Beispiel die Aufgabe auf, die Endgeschwindigkeit eines gleichmäßig beschleunigenden Fahrzeugs nach 5 Sekunden von 0 m/s auf 20 m/s zu ermitteln, brauchst du den Beschleunigungsrechner; hier genügt dir die fertig gemessene Strecke und die dazugehörige Fahrzeit.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Die Minuten pro 100 km ist oft anschaulicher als km/h, weil sie direkt zeigt, wie lang ein gleichmäßig gefahrenes Teilstück dauert. Bei 100 km/h dauern 100 km genau 60 Minuten; bei 120 km/h nur 50 Minuten – eine Zeitersparnis von 10 Minuten bei 20 km/h mehr.

Für Routenplanung und Verbrauchsschätzungen bietet OpenStreetMap aktuelle Streckendaten.

Ein weiterer Praxistipp: Wenn du die Durchschnittsgeschwindigkeit zweier Hälften einer Strecke mit unterschiedlichen Tempos kombinieren willst, darfst du die beiden Werte nicht einfach mitteln – das harmonische Mittel ist korrekt: 2 / (1/v₁ + 1/v₂).

Der Grund für das harmonische Mittel liegt darin, dass auf dem langsameren Teilstück mehr Zeit verbracht wird, sodass dieses stärker ins Gewicht fällt.

Fährst du eine Hälfte mit 100 km/h und die andere mit 120 km/h, ist die echte Durchschnittsgeschwindigkeit nicht 110 km/h, sondern nach 2 / (1/100 + 1/120) nur rund 109 km/h.

Nur bei gleich langen Zeitabschnitten statt Wegabschnitten wäre das einfache arithmetische Mittel korrekt.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Szenario 1 – Autofahrt: München nach Frankfurt, 400 km, Fahrzeit 3 h 20 min = 3,33 h → v = 120 km/h, 50 min/100 km. Szenario 2 – Radfahrt: 30 km in 1 h 15 min → v = 24 km/h, 6,67 m/s, 250 min/100 km.

Szenario 3 – Laufen: 10 km in 50 min = 0,833 h → v = 12 km/h, 3,33 m/s → entspricht einem Tempo von 5 min/km. Szenario 4 – Zugreise: 500 km in 2 h 30 min → v = 200 km/h.

In allen Szenarien gilt: Je länger die Gesamtzeit (mit Stopps), desto niedriger fällt die echte Durchschnittsgeschwindigkeit aus.

Vergleicht man die Szenarien über die Fahrzeit pro 100 km, wird die Spannweite greifbar: Die Zugreise mit 200 km/h braucht für 100 km nur 100 / 200 × 60 = 30 Minuten, die Autofahrt mit 120 km/h 50 Minuten und der Lauf mit 12 km/h ganze 100 / 12 × 60 ≈ 500 Minuten.

So lässt sich dieselbe Strecke je nach Fortbewegungsart zeitlich einordnen.

Wer die reine Bewegungszeit ohne Pausen einträgt, erhält jeweils ein etwas höheres Tempo, das die tatsächliche Reisedauer aber schönt und für die Ankunftsplanung zu optimistisch ist.

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Fehler 1: Reisedauer nur als Dezimalstunden eingeben statt Stunden und Minuten zu trennen – 1,5 Stunden ist korrekt, aber 90 Minuten als 90 Stunden ergibt einen Faktor-60-Fehler. Fehler 2: Strecke und Zeit in verschiedenen Einheiten mischen, z.

B. Kilometer und Stunden statt Kilometer und Minuten, ohne umzurechnen.

Fehler 3: Stopps und Pausen aus der Zeit herausrechnen, um eine höhere Durchschnittsgeschwindigkeit zu erzielen – das ergibt die Reisegeschwindigkeit, nicht die echte Durchschnittsgeschwindigkeit.

Fehler 4: Durchschnittsgeschwindigkeit zweier Abschnitte arithmetisch addieren und teilen; korrekt ist das harmonische Mittel.

Fehler 5: Momentangeschwindigkeit (Tacho) mit Durchschnittsgeschwindigkeit verwechseln – der Tacho gilt nur für den Augenblick.

Fehler 6: die Fahrzeit pro 100 km mit der Geschwindigkeit gleichsetzen, obwohl beide gegenläufig sind – eine kleinere Minutenzahl bedeutet ein höheres Tempo, nicht umgekehrt.

Fehler 7: sehr kurze Strecken mit ungenau gestoppter Zeit rechnen, bei denen schon wenige Sekunden Messfehler die Durchschnittsgeschwindigkeit spürbar verschieben. Je länger die Strecke, desto belastbarer wird der berechnete Wert.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Rechner berechnet die Durchschnittsgeschwindigkeit v = s/t aus Strecke (km) und Zeit (Stunden + Minuten) und gibt das Ergebnis in km/h, m/s und mph aus. Zusätzlich zeigt er die Fahrzeit pro 100 km.

Für realistische Ergebnisse sollte die gesamte Reisezeit inklusive Stopps eingegeben werden. Momentangeschwindigkeit (Tacho) und Durchschnittsgeschwindigkeit sind nicht dasselbe.

Für die Zusammensetzung mehrerer Teilstrecken mit unterschiedlichem Tempo ist zudem das harmonische Mittel maßgeblich, nicht der einfache Durchschnitt der Einzelgeschwindigkeiten.

So eignet sich der Rechner sowohl für die schnelle Auswertung einer einzelnen Fahrt, Radtour oder Laufeinheit als auch für die realistische Planung von Reisezeiten, sobald Strecke und Gesamtdauer bekannt sind.

Weil Stunden und Minuten getrennt eingegeben werden, entfällt dabei die häufigste Fehlerquelle solcher Aufgaben: Die Umrechnung von 20 Minuten in 0,333 Stunden übernimmt der Rechner selbst und weist die Fahrtdauer zusätzlich als Dezimalwert aus.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Durchschnittsgeschwindigkeit: 24,00 km/h | 6,67 m/s | Fahrzeit pro 100 km: 250,0 min

Radfahrt 30 km in 1 Stunde 15 Minuten

Strecke
30 km
Stunden
1 h
Minuten
15 min

Beispiel 2 · Mittel · Durchschnittsgeschwindigkeit: 12,00 km/h | 3,33 m/s | Fahrzeit pro 100 km: 500,0 min

Lauf 10 km in 50 Minuten

Strecke
10 km
Stunden
0 h
Minuten
50 min

Beispiel 3 · Komplex · Durchschnittsgeschwindigkeit: 200,00 km/h | 55,56 m/s | 124,27 mph | Fahrzeit pro 100 km: 30,0 min

Zugreise 500 km in 2 Stunden 30 Minuten

Strecke
500 km
Stunden
2 h
Minuten
30 min

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Weiternutzung

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  • Infografik: Geschwindigkeitseinheiten: Umrechnungstabelle, UMRECHNUNGSFAKTOREN, VON, km/h, m/s, mph, 1 km/h, 1 m/s

    Durchschnittsgeschwindigkeit-Rechner Einheiten

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/elektronik-physik/mechanik-physik/durchschnittsgeschwindigkeit-rechner
  • Infografik: Durchschnittsgeschwindigkeit: v = s / t, BEISPIEL: 100 KM IN 1,5 STUNDEN, Start (0 km), Ziel (100 km), v = 100 km / 1,5 h = 66,7 km/h, GESCHWINDIGKEITSVERGLEICH, Fußgänger, 5 km/h

    Durchschnittsgeschwindigkeit-Rechner Strecke Zeit

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Rechnerspezifische Grenzen: Elektronik- und Physikrechner bilden Standardformeln und idealisierte Modelle ab. Für sicherheitskritische Anwendungen bleiben Normen und reale Messbedingungen maßgeblich.

Quelle: Kinematische Grundgleichung v = s / t; SI-Einheitensystem nach NIST SP 811; Umrechnungsfaktoren m/s ↔ km/h ↔ mph

Stand: 2026-07-23

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
23. Juli 2026
Fachbereich
Elektronik & Physik / Mechanik & Physik
Formeln basieren auf
v = s / t (Durchschnittsgeschwindigkeit); Umrechnung: m/s × 3,6 = km/h; km/h × 0,62137 = mph
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Durchschnittsgeschwindigkeit. Abgerufen von https://rechner-portal.de/elektronik-physik/mechanik-physik/durchschnittsgeschwindigkeit-rechner

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Rechner-Portal, 2026. Durchschnittsgeschwindigkeit. Available at: https://rechner-portal.de/elektronik-physik/mechanik-physik/durchschnittsgeschwindigkeit-rechner

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