Zum Hauptinhalt springen

Ausdehnungsköffizient und Wärmeausdehnung berechnen (ΔL = α · L ·…

Elektronik & PhysikStand Noch keine Bewertung

Werte eingeben

m
1/K
K

Berechnete Werte

Längenänderung ΔL0.0048m
Neue Länge10.0048 m
Ausdehnungsköffizient α12 10⁻⁶/K
Temperaturdifferenz40 K
Relative Änderung0.00048
EinordnungΔL=4,8 mm bei L0=10 m, α=12 · 10⁻⁶/K, ΔT=40 K. Stahl/Edelstahl (mittel).

Thermisches Materialverhalten

Vergleichende Balken für Materialantwort auf Temperatur und Energieeintrag.

Wie hilfreich war dieser Rechner?

Noch keine Bewertungen.
Anzeige

Kurzantwort

Die lineare Längenausdehnung ist ΔL = α · L₀ · ΔT. Typische α-Werte (in 10⁻⁶/K): Stahl 12, Aluminium 23, Kupfer 17, Glas 9.

Lineare Wärmeausdehnung mit ΔL = α·L·ΔT für Stahl, Aluminium und Kupfer berechnen

Kilian AchatzGründer & Fachredakteur
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Apr. 2026)Veröffentlicht: Stand:

Überblick

Wärmeausdehnung berechnen: Formel und Ausdehnungskoeffizient α

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Die lineare Längenänderung ΔL eines Bauteils bei einer Temperaturänderung berechnet der Wärmeausdehnung-Rechner. Grundlage ist die Formel ΔL = α · L · ΔT mit dem Ausdehnungskoeffizienten α, der Ausgangslänge L und der Temperaturdifferenz ΔT.

Feste Werkstoffe dehnen sich beim Erwärmen aus und ziehen sich beim Abkühlen zusammen. Wie stark, hängt vom Material ab: Der Ausdehnungskoeffizient unterscheidet sich je Werkstoff deutlich, Aluminium dehnt sich etwa fast doppelt so stark wie Stahl.

Die Referenzwerte für Ausdehnungskoeffizienten dokumentiert unter anderem das NIST. Das ist vor allem bei Rohren, Profilen, Führungsschienen, Fassadenteilen oder Montagefugen wichtig.

Schon wenige Millimeter Längenänderung können dort über Spiel, Spannung oder Klemmen entscheiden. Der Rechner zeigt diese Längenänderung aus Ausgangslänge, Ausdehnungskoeffizient und Temperaturdifferenz schnell und vergleichbar an.

Behandelt wird dabei ausschließlich die lineare Ausdehnung, also die Längenänderung in einer Richtung.

Für Flächen und Volumina gelten daraus abgeleitete Kennwerte: Bei isotropen Werkstoffen beträgt der Flächenausdehnungskoeffizient näherungsweise das Doppelte und der Volumenausdehnungskoeffizient rund das Dreifache des Längenwerts.

Ein Stahlbauteil mit α = 12 · 10⁻⁶/K dehnt sich im Volumen also mit etwa 36 · 10⁻⁶/K aus.

Wer den Inhalt eines Tanks, das Spiel einer Passung oder eine Schrumpfverbindung über alle drei Achsen beurteilen muss, rechnet deshalb mit rund dem Dreifachen dessen, was dieser Rechner für eine einzelne Kante ausweist.

Eingaben

Ausgangslänge, Ausdehnungskoeffizient und Temperaturdifferenz eingeben

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Du gibst Ausgangslänge, Ausdehnungskoeffizient und Temperaturdifferenz ein. Die Länge stammt aus Planmaß oder Messung, der Koeffizient aus einer Werkstofftabelle oder einem Datenblatt, die Temperaturdifferenz ΔT aus dem erwarteten Betriebsbereich des Bauteils.

Typische Fehler sind drei: einen Mikrowert wie 12 × 10⁻⁶ als 12 einzugeben, die absolute Temperatur statt der Differenz ΔT zu verwenden, oder eine Abkühlung ohne negatives Vorzeichen zu rechnen.

Achte daher zuerst auf die richtige Größenordnung des Ausdehnungskoeffizienten, damit die berechnete Längenänderung realistisch bleibt.

Der Ausdehnungskoeffizient wird meist als Wert mal 10⁻⁶ pro Kelvin angegeben, für Stahl also 12 × 10⁻⁶ /K und nicht 12. Die Ausgangslänge trägst du in Metern ein und ΔT als Differenz zwischen End- und Anfangstemperatur, damit ΔL = α · L · ΔT stimmt.

Achte auf den Unterschied zwischen Eingabe und Ausgabe: Eingetragen wird α als roher 1/K-Wert, also 0,000012 für Stahl, im Ergebnis spiegelt der Rechner ihn dagegen in der technisch üblichen Schreibweise zurück und zeigt 12 · 10⁻⁶/K an.

Praxisfälle

Wärmeausdehnung nach Werkstoff und Bauteil berechnen

Sieben typische Suchfragen aus der Praxis, jede mit den Eingaben und dem nachgerechneten Ergebnis aus dem Rechner oben.

  1. Ausdehnungskoeffizient Stahl: Schiene bei Sommerhitze

    „Wie stark dehnt sich eine Stahlschiene bei Sommerhitze aus?“

    Eingabe
    Ausgangslänge 15 m, Ausdehnungskoeffizient 12 × 10⁻⁶/K, Temperaturdifferenz +120 K
    Ergebnis
    Längenänderung 21,6 mm, neue Länge 15,0216 m, relative Änderung 0,144 %
  2. Ausdehnungskoeffizient Aluminium: Fensterprofil in der Sonne

    „Wie viel dehnt sich ein Aluminium-Fensterprofil bei Sonneneinstrahlung aus?“

    Eingabe
    Ausgangslänge 3 m, Ausdehnungskoeffizient 23 × 10⁻⁶/K, Temperaturdifferenz +60 K
    Ergebnis
    Längenänderung 4,14 mm, neue Länge 3,0041 m, relative Änderung 0,138 %
  3. Ausdehnungskoeffizient Kupfer: Heizungsrohr im Betrieb

    „Wie lang wird ein Kupferrohr bei Heizungsbetrieb zwischen 15 und 70 Grad?“

    Eingabe
    Ausgangslänge 6 m, Ausdehnungskoeffizient 16,5 × 10⁻⁶/K, Temperaturdifferenz +55 K
    Ergebnis
    Längenänderung 5,445 mm, neue Länge 6,0054 m, relative Änderung 0,0908 %
  4. Ausdehnungskoeffizient Beton: Fahrbahnplatte im Straßenbau

    „Wie groß muss eine Dehnungsfuge im Straßenbau bei Beton sein?“

    Eingabe
    Ausgangslänge 25 m, Ausdehnungskoeffizient 11 × 10⁻⁶/K, Temperaturdifferenz +50 K
    Ergebnis
    Längenänderung 13,75 mm, neue Länge 25,0138 m, relative Änderung 0,055 %
  5. Ausdehnungskoeffizient Holz quer zur Faser: Terrassendiele

    „Wie stark arbeitet eine Holzterrasse quer zur Faser bei Wärme?“

    Eingabe
    Ausgangslänge 4 m, Ausdehnungskoeffizient 45 × 10⁻⁶/K, Temperaturdifferenz +35 K
    Ergebnis
    Längenänderung 6,3 mm, neue Länge 4,0063 m, relative Änderung 0,158 %
  6. Ausdehnungskoeffizient Edelstahl: Rohrleitung in der Industrieanlage

    „Wie viel Spiel braucht eine Edelstahl-Rohrleitung bei Prozesswärme?“

    Eingabe
    Ausgangslänge 20 m, Ausdehnungskoeffizient 16,5 × 10⁻⁶/K, Temperaturdifferenz +90 K
    Ergebnis
    Längenänderung 29,7 mm, neue Länge 20,0297 m, relative Änderung 0,1485 %
  7. Wärmeausdehnung berechnen Durchmesser: Stahlwelle im Lager

    „Wie stark wächst der Durchmesser einer Stahlwelle im Lagersitz bei Erwärmung?“

    Eingabe
    Ausgangslänge (= Durchmesser) 0,08 m, Ausdehnungskoeffizient 12 × 10⁻⁶/K, Temperaturdifferenz +70 K
    Ergebnis
    Längenänderung 0,0672 mm, neuer Durchmesser 80,0672 mm, relative Änderung 0,084 %

Berechnung

Formel für Wärmeausdehnung: ΔL = α · L · ΔT

Siehe Formeln und Rechenschritte.

Verwendete Formeln

Delta L = alpha * L0 * Delta T

L = L0 + Delta L

Delta V = gamma * V0 * Delta T

Formeltafel zur Wärmeausdehnung: Längenänderung aus Ausdehnungskoeffizient, Ausgangslänge und Temperaturdifferenz, dazu Endlänge und Dehnung.
Lineare Wärmeausdehnung fester Körper (Formelzeichen nach DIN 1304).

Nachschlagen

Längenausdehnungskoeffizienten α nach Material (10⁻⁶/K)

Der lineare Ausdehnungskoeffizient α beschreibt, wie stark sich ein Feststoff je Kelvin Temperaturänderung pro Längeneinheit ausdehnt.

Längenausdehnungskoeffizienten-Tabelle: Material, α in 10⁻⁶/K und praktischer Hinweis für Anwendungen
Materialα (10⁻⁶/K)Anwendungshinweis
Invar (Fe–Ni 36 %)1,2Präzisionsmessgeräte, Uhrenfedern
Quarzglas0,55Hochtemperaturoptik, Laborgeräte
Borosilikatglas (Pyrex)3,3Laborglas, Kochgeschirr
Beton10–12Dehnungsfugen alle 10–15 m nötig
Mauerziegel5–8Fugenplanung im Hochbau
Glas (Fensterglas)8–9Rahmendehnung bei Verglasung
Stahl (Baustahl)11–12Brücken-, Stahlbau; Schiene 12
Edelstahl (V2A)16–17Rohrleitungen, Behälter
Gusseisen10–11Maschinenbau, Motorgehäuse
Kupfer16–17Rohrleitungen, Kompensatoren
Messing (CuZn)18–19Armaturen, Präzisionsteile
Bronze (CuSn)17–18Lager, Kunstobjekte
Aluminium (rein)23–24Leichtbau; größte Ausdehnung Metalle
Aluminium (Legierung)21–23Automobilbau, Luft- und Raumfahrt
Holz (längs zur Faser)3–5Gering längs; quer bis 50×10⁻⁶/K
Holz (quer zur Faser)30–60Schwind-/Quellmaß relevant
Polyethylen (PE-HD)120–200Kunststoffrohre; Dehnungsbogen nötig
PVC50–80Fensterprofil, Rohrleitungen
Epoxidharz45–65Vergussmassen, Leiterplatten

Werte bei 20 °C; α kann temperaturabhängig variieren. Quelle: DIN 4227, DIN EN 1337, VDI-Wärmeatlas, Werkstoffdatenbank (MatWeb).

Expertenmodus

Häufige Fragen zur Wärmeausdehnung und zum Ausdehnungskoeffizienten

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie hoch ist die Wärmeausdehnung pro Meter bei Stahl, Aluminium und Kupfer?

Bezogen auf einen Meter Ausgangslänge lässt sich die Wärmeausdehnung als Faustzahl angeben: Bei 50 K Temperaturanstieg dehnt sich 1 m Stahl (α = 12 × 10⁻⁶ /K) um 0,6 mm aus, 1 m Kupfer (α = 16,5 × 10⁻⁶ /K) um 0,825 mm und 1 m Aluminium (α = 23 × 10⁻⁶ /K) um 1,15 mm – Aluminium dehnt sich damit fast doppelt so stark aus wie Stahl.

Diese Meter-Faustzahl lässt sich linear auf jede andere Länge hochrechnen: Ein 10 m langes Aluminiumprofil dehnt sich unter denselben 50 K entsprechend um 11,5 mm aus.

Nutze die Faustzahl, um vor jeder genauen Rechnung schnell abzuschätzen, ob eine Fuge oder ein Anschlag überhaupt kritisch werden kann.

Für eine exakte Zahl trägst du weiterhin die tatsächliche Bauteillänge in den Rechner ein, denn die Faustzahl gilt nur, solange sich das Bauteil frei ausdehnen kann und keine Zwängung vorliegt.

Wie berechnet man die Ausdehnung des Durchmessers einer Welle oder eines Rohrs?

Die Durchmesseränderung folgt derselben Formel wie die Längenänderung: ΔD = α · D · ΔT, denn die lineare Wärmeausdehnung gilt für jede Abmessung eines Bauteils gleichermaßen, nicht nur für seine Länge.

Bei einer 80 mm dicken Stahlwelle (α = 12 × 10⁻⁶ /K) und 70 K Erwärmung wächst der Durchmesser um nur 0,0672 mm, während dieselbe Stahlwelle bei 12 m Länge unter derselben Temperaturdifferenz um 10,08 mm länger wird – der große Unterschied entsteht allein durch die um den Faktor 150 kleinere Ausgangsabmessung.

Trage im Rechner einfach den Durchmesser statt der Länge als Ausgangslänge ein, um die Durchmesseränderung direkt zu erhalten.

Wichtig für Passungen und Lagersitze: Schon wenige Hundertstel Millimeter Durchmesseränderung können eine Spielpassung in eine Presspassung verwandeln, deshalb lohnt sich bei engen Toleranzen immer die genaue Rechnung statt der reinen Faustzahl.

Wie berechnet man die Volumenausdehnung eines Körpers?

Die Volumenausdehnung berechnest du näherungsweise über den Zusammenhang γ ≈ 3 · α, wobei γ der Volumenausdehnungskoeffizient und α der lineare Ausdehnungskoeffizient ist, denn ein Körper dehnt sich in allen drei Raumrichtungen gleichzeitig aus.

Bei den Standardwerten des Rechners (10 m Ausgangslänge, α = 12 × 10⁻⁶ /K für Stahl, ΔT = 40 K) beträgt die lineare Längenänderung 4,8 mm beziehungsweise 0,048 Prozent; für einen dreidimensionalen Stahlkörper aus demselben Material folgt daraus eine relative Volumenzunahme von rund 0,144 Prozent, weil γ bei etwa 36 × 10⁻⁶ /K liegt.

Verwende diese Näherung, um schnell abzuschätzen, wie stark sich ein Tankvolumen, ein Gussteil oder eine Passung über alle Achsen verändert.

Die Näherung gilt nur für kleine Temperaturdifferenzen und isotrope Werkstoffe; bei sehr großen ΔT oder anisotropen Materialien wie Holz weicht der tatsächliche Wert von der einfachen Verdreifachung ab.

Wie dehnt sich Wasser im Vergleich zu Metallen bei Erwärmung aus?

Wasser dehnt sich bei Erwärmung erheblich stärker aus als feste Werkstoffe: Sein Volumenausdehnungskoeffizient liegt bei rund 20 °C bei etwa 210 × 10⁻⁶ /K und damit rund sechsmal höher als der Volumenausdehnungskoeffizient von Stahl (rund 36 × 10⁻⁶ /K nach γ ≈ 3α).

Eine Besonderheit ist die Dichteanomalie des Wassers: Zwischen 0 °C und 4 °C zieht es sich bei Erwärmung zunächst zusammen statt sich auszudehnen, weil sich die Wasserstoffbrückenbindungen im Eisgitter erst oberhalb von rund 4 °C vollständig lösen; das Dichtemaximum liegt bei exakt 3,98 °C.

Oberhalb von 4 °C dehnt sich Wasser dann wie die meisten Flüssigkeiten mit steigender Temperatur zunehmend aus.

Für Heizungs- oder Warmwassersysteme heißt das: Plane immer ein Ausdehnungsgefäß ein, das die Volumenzunahme zwischen kaltem und warmem Betriebszustand aufnimmt.

Dieser Rechner bildet nur die lineare Ausdehnung fester Werkstoffe ab; für Wasser oder andere Flüssigkeiten sind eigene tabellierte Koeffizienten nötig.

Wie berechnet man die Wärmeausdehnung eines Bauteils?

Die lineare Wärmeausdehnung berechnest du mit der Formel ΔL = α · L · ΔT. Dabei ist α der Ausdehnungskoeffizient des Materials, L die Ausgangslänge und ΔT die Temperaturdifferenz in Kelvin.

Beispiel: Eine 5 m lange Stahlplatte mit α = 12 × 10⁻⁶ /K erwärmt sich um 40 K. Daraus folgt ΔL = 12 × 10⁻⁶ · 5 · 40 = 0,0024 m, also 2,4 mm. Die neue Länge ist dann L + ΔL.

Wichtig ist, dass du mit der Temperaturdifferenz ΔT rechnest und nicht mit der absoluten Temperatur.

Der Wärmeausdehnung-Rechner setzt diese Formel direkt um und gibt zusätzlich die neue Länge und die relative Änderung aus, sodass du das Ergebnis sofort gegen das verfügbare Montagespiel halten kannst.

Im Ergebnis erscheint außerdem eine automatische Werkstoff-Einordnung, die den eingegebenen α-Wert in Kategorien wie „Stahl/Edelstahl (mittel)” oder „Aluminium/Zink (hoch)” einstuft.

Zugleich wandelt der Rechner den Koeffizienten aus 1/K in die technisch übliche Darstellung 10⁻⁶/K um, damit du ihn direkt mit Tabellenwerten vergleichen kannst.

Wie lautet die Formel für die Längenänderung durch Temperatur?

Die Formel für die Längenänderung lautet ΔL = α · L · ΔT. Du multiplizierst also den Ausdehnungskoeffizienten α mit der Ausgangslänge L und der Temperaturdifferenz ΔT. Die neue Länge ergibt sich als L_neu = L + ΔL.

Durch Umstellen lässt sich auch der Koeffizient bestimmen: α = ΔL / (L · ΔT). Beispiel: Verlängert sich ein 10 m langer Stab bei 30 K um 3,6 mm, ergibt sich α = 0,0036 / (10 · 30) = 12 × 10⁻⁶ /K, was zu Stahl passt.

Die Einheit von α ist 1/K oder gleichbedeutend 1/°C, da nur die Differenz zählt. Der Rechner verwendet diese Formel und ihre Umstellungen, sodass du wahlweise die Längenänderung oder bei bekannter Änderung den Koeffizienten prüfen kannst.

Den Koeffizienten kannst du im Ergebnis direkt in der üblichen Schreibweise 10⁻⁶/K ablesen, weil der Rechner die Dezimaleingabe automatisch umrechnet.

Außerdem ordnet er den Koeffizienten einer Werkstoffgruppe zu, sodass du auf einen Blick prüfst, ob dein α-Wert zum erwarteten Material passt.

Wie berechnet man den Ausdehnungskoeffizienten aus einer Messung?

Den Ausdehnungskoeffizienten α berechnest du, indem du die Formel ΔL = α · L · ΔT nach α umstellst: α = ΔL / (L · ΔT). Du brauchst also die gemessene Längenänderung, die Ausgangslänge und die Temperaturdifferenz.

Beispiel: Dehnt sich ein 2 m langer Aluminiumstab bei 50 K um 2,3 mm, ergibt sich α = 0,0023 / (2 · 50) = 23 × 10⁻⁶ /K, der typische Wert für Aluminium. Die Einheit ist 1/K.

Der Koeffizient ist eine Materialkonstante, die du normalerweise aus einer Werkstofftabelle nimmst statt sie selbst zu messen. Diese Umstellung ist aber nützlich, um einen Tabellenwert zu überprüfen oder ein unbekanntes Material grob einzuordnen.

Der Rechner arbeitet mit demselben Zusammenhang und macht die Größenordnung sofort nachvollziehbar.

Gibst du einen experimentell bestimmten α-Wert ein, zeigt die automatische Werkstoff-Einordnung im Ergebnis, welcher Materialklasse er entspricht — zum Beispiel ob er im Bereich Kupfer/Messing oder Aluminium/Zink liegt.

So kannst du dein gemessenes α schnell plausibilisieren.

Wie groß ist die Wärmeausdehnung von Stahl und Aluminium?

Stahl hat einen Ausdehnungskoeffizienten von rund 12 × 10⁻⁶ /K, Aluminium von etwa 23 × 10⁻⁶ /K. Aluminium dehnt sich also fast doppelt so stark aus wie Stahl.

Beispiel bei einem 10 m langen Bauteil und 30 K Erwärmung: Stahl verlängert sich um ΔL = 12 × 10⁻⁶ · 10 · 30 = 3,6 mm, Aluminium dagegen um 6,9 mm.

Zum Vergleich liegen typische Werte (in 10⁻⁶ /K) bei Edelstahl 16, Kupfer 17, Messing 19, Glas 9 und Beton 12. Genau weil sich Werkstoffe so unterschiedlich verhalten, ist die Materialwahl im Rechner entscheidend.

Der berechnete Unterschied erklärt auch, warum Mischverbindungen aus Stahl und Aluminium bei Temperaturwechseln zu Spannungen oder Relativbewegungen neigen.

Der Rechner enthält keine Werkstoff-Dropdown, aber die Einordnung im Ergebnis zeigt dir automatisch, welcher Materialklasse dein eingegebenes α entspricht — etwa „Stahl/Edelstahl (mittel)” für α ≈ 12 × 10⁻⁶ /K oder „Aluminium/Zink (hoch)” für α ≈ 23 × 10⁻⁶ /K.

Um beide Werkstoffe direkt zu vergleichen, rechnest du zweimal mit demselben L₀ und ΔT.

Welche Einheit hat der Ausdehnungskoeffizient?

Der lineare Ausdehnungskoeffizient α hat die Einheit 1/K, also pro Kelvin, gleichbedeutend mit 1/°C, da bei einer Differenz Kelvin und Grad Celsius identisch sind.

Die Werte sind sehr klein und werden deshalb meist als Mikrowert angegeben, etwa 12 × 10⁻⁶ /K für Stahl. Das bedeutet, dass sich ein Meter Stahl je Kelvin um 12 Mikrometer verlängert.

Eine häufige Fehlerquelle ist, den Mikrowert falsch einzugeben und aus 12 × 10⁻⁶ versehentlich 12 zu machen, wodurch das Ergebnis sofort um den Faktor eine Million zu groß wird. Achte deshalb immer auf die Zehnerpotenz.

Der Rechner erwartet den Koeffizienten in seiner korrekten Größenordnung, damit die berechnete Längenänderung realistisch bleibt. Der Rechner erwartet α als echten Dezimalwert in 1/K — für Stahl also 0,000012 und nicht 12.

Im Ergebnis rechnet er den Wert automatisch auf die technisch gebräuchliche Schreibweise 10⁻⁶/K um, sodass 0,000012 als 12,0 · 10⁻⁶/K erscheint und du ihn direkt mit Normwerten vergleichen kannst.

Warum weicht die reale Wärmeausdehnung manchmal vom Rechenwert ab?

Die reale Ausdehnung kann vom Rechenwert abweichen, weil das Modell die freie, gleichmäßige Längenänderung annimmt. In der Praxis wirken jedoch Temperaturgradienten, Einspannungen, Materialstreuung und Messfehler.

Ist ein Bauteil fest eingespannt und kann sich nicht frei dehnen, entstehen statt einer Längenänderung Druckspannungen, die je nach Material erheblich sein können.

Auch bei sehr großen Temperaturbereichen oder Werkstoffen mit temperaturabhängigem Koeffizienten wird die lineare Näherung ungenauer. Bei Verbundsystemen arbeiten zudem mehrere Werkstoffe mit unterschiedlichem α gegeneinander.

Der Rechner zeigt deshalb die freie lineare Wärmeausdehnung als Vorplanungswert, nicht das Verhalten eines eingespannten oder ungleichmäßig erwärmten Bauteils. Für eine Freigabe ergänzt du Zwängung, Lagerung und das reale Temperaturprofil.

Als Faustformel erzeugt vollständig eingespannter Stahl rund 2,5 MPa Druckspannung je Kelvin — bei einem Temperaturhub von 50 K kommen damit bereits 125 MPa zusammen.

Nutze die vom Rechner ausgegebene freie Dehnung ΔL, um daraus mit dem Elastizitätsmodul des Werkstoffs die resultierende Zwängungsspannung zu ermitteln.

Hinweise

Längenänderung einordnen: Dehnfugen, Toleranzen und Faustzahlen

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Bewerte die Längenänderung immer gegen das vorhandene Spiel oder die zulässige Toleranz. Kleine Prozentwerte wirken harmlos.

Bei langen Bauteilen werden sie aber schnell mechanisch relevant. Sieht der Wert kritisch aus, prüfe als Nächstes Zwängung, Auflagerung und das reale Temperaturprofil.

Thermische Ausdehnung ist im Anlagen- und Rohrleitungsbau ein eigener Planungspunkt. Wird ein Bauteil fest eingespannt und kann sich nicht frei dehnen, entstehen stattdessen Spannungen oder Druckkräfte.

Genau deshalb plant man Dehnfugen, Dehnungsbögen oder Festpunkt-Gleitpunkt-Systeme, deren Auslegung unter anderem in DIN-Normen geregelt ist. Der berechnete ΔL-Wert ist dafür die direkte Planungsgröße.

Ein praktischer Kniff ist es, die Längenänderung auf einen Meter Bauteillänge herunterzurechnen: Stahl dehnt sich bei 50 K um etwa 0,6 mm je Meter, Aluminium um rund 1,2 mm je Meter. Mit dieser Faustzahl schätzt du eine Anlage schnell ab.

Denk außerdem daran, dass sich Bauteile beim Abkühlen zusammenziehen: Ein negatives ΔT liefert ein negatives ΔL, also eine Verkürzung, die Fugen im Winter weiter öffnet.

Anwendung

Wärmeausdehnung berechnen: Rohrleitung und Durchmesser im Beispiel

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Ein Rohrleitungsmonteur verlegt eine 12 m lange Stahlrohrleitung (α = 12 × 10⁻⁶ / K) in einem Industriegebäude. Die Betriebstemperatur schwankt zwischen −10 °C und +70 °C, also ΔT = 80 K. Der Rechner ergibt: ΔL = 12 × 10⁻⁶ × 12 m × 80 K = 11,5 mm.

Ohne Kompensation würde sich das Rohr um fast 1,2 cm ausdehnen und an Schweißnähten und Flanschverbindungen Spannungen aufbauen. Der Monteur plant: Einen Dehnungsbogen oder ein Festpunkt-Gleitpunkt-System mit mindestens ±6 mm Spiel an beiden Enden.

Das Ergebnis aus dem Rechner ist direkt die Planungsgröße für den Kompensator.

Der Monteur überlegt weiter: Setzt er den Festpunkt in die Mitte der Leitung, verteilt sich die Ausdehnung auf beide Seiten, sodass an jedem Ende nur etwa 5,75 mm aufzunehmen sind statt der vollen 11,5 mm – gut abgedeckt durch die geplanten ±6 mm Spiel.

Kühlt dieselbe Leitung vom oberen Betriebspunkt +70 °C auf −10 °C ab, also um genau die gleichen 80 K, verkürzt sie sich wieder um 11,5 mm, diesmal in die Gegenrichtung. Der Kompensator muss deshalb Ausdehnung und Verkürzung gleichermaßen aufnehmen.

Entscheidend ist für ihn dabei die Montagetemperatur: Wird bei 30 °C verlegt, verteilt sich die Spanne ungleich auf Dehnung und Schrumpfung. Waermeausdehnung: 12-m-Stahlrohr dehnt sich bei 80 K Temperaturdifferenz um 11,5 mm

Fallstricke

Häufige Fehler bei der Wärmeausdehnung berechnen

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Der erste häufige Fehler ist ein falsch skalierter Ausdehnungskoeffizient, etwa 12 statt 12 × 10⁻⁶ pro Kelvin, was die Längenänderung um Größenordnungen verfälscht. Der zweite ist das Übersehen negativer ΔT-Werte, also einer Abkühlung, bei der sich das Bauteil zusammenzieht statt auszudehnt.

Der dritte ist die Annahme, die lineare Näherung ΔL = α · L · ΔT gelte unabhängig vom Temperaturbereich, obwohl α bei großen Temperaturdifferenzen selbst leicht variiert.

Ebenfalls problematisch ist es, Verbundbauteile wie Ein-Material-Systeme zu behandeln, obwohl unterschiedliche Werkstoffe mit verschiedenen Ausdehnungskoeffizienten gegeneinander arbeiten.

Wer die Längenänderung nur grob schätzt und Fuge, Lagerung oder Montagefreiheit nicht mitdenkt, unterschätzt schnell die praktische Wirkung auf Rohrleitungen, Profile oder Fassadenbauteile.

Ein weiterer Stolperstein ist die Verwechslung von Kelvin und Grad Celsius bei der Differenz: Für ΔT zählt nur der Unterschied, und eine Temperaturdifferenz von 50 K entspricht exakt 50 °C Unterschied – ein Umrechnen ist hier also gerade nicht nötig.

Wer stattdessen die absolute Temperatur in Kelvin einsetzt, überschätzt ΔL massiv.

Nächster Schritt

Wärmeausdehnung berechnen: das Wichtigste in Kürze

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Wärmeausdehnung-Rechner berechnet aus Ausgangslänge, Ausdehnungskoeffizient und Temperaturdifferenz die Längenänderung eines Bauteils und macht sichtbar, ob eine Ausdehnung im konkreten Einbaufall durch Fugen, Festpunkte oder Kompensatoren aufgenommen werden muss.

Das Ergebnis hilft bei Rohrleitungsplanung, Fassadenbau, Montagefugen und Präzisionsmechanik, bei der wenige Millimeter entscheidend sind.

Geboten ist zum Abschluss noch die Prüfung des realen Temperaturprofils und die Auswahl geeigneter Lager- und Kompensatorkonstruktionen auf Basis der berechneten maximalen Längenänderung.

Zu beachten bleibt, dass die Formel ΔL = α · L · ΔT von einer freien Ausdehnung ausgeht: Ist ein Bauteil fest eingespannt, wandelt sich die verhinderte Längenänderung in Spannungen um, die separat zu bewerten sind.

Bei Verbundbauteilen zählt zudem der jeweils eigene Ausdehnungskoeffizient. Und wer Volumina statt Kanten betrachtet, rechnet mit rund dem dreifachen Koeffizienten.

Vertiefung

Rechenbeispiele: Stahl, Aluminium, Kupfer und Beton im Vergleich

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Längenänderung -0,0046 m, neue Länge 7,9954 m, relative Änderung -0,0575 % und Einordnung Abkühlung

Aluminium-Schiene bei Abkühlung

Ausgangslänge
8 m
Ausdehnungskoeffizient
23 × 10⁻⁶ / K
Temperaturdifferenz
-25 K

Beispiel 2 · Mittel · Längenänderung 0,0216 m, neue Länge 15,0216 m, relative Änderung 0,144 % und Einordnung Stahl/Edelstahl (mittel)

Stahlschiene bei 120 K Temperaturanstieg

Ausgangslänge
15 m
Ausdehnungskoeffizient
12 × 10⁻⁶ / K
Temperaturdifferenz
+120 K

Beispiel 3 · Komplex · Längenänderung -0,0025 m, neue Länge 4,9975 m, relative Änderung -0,0495 % und Einordnung Kupfer/Messing (erhöht)

Kupferrohr kühlt um 30 K ab

Ausgangslänge
5 m
Ausdehnungskoeffizient
16,5 × 10⁻⁶ / K
Temperaturdifferenz
-30 K

Beispiel 4 · Komplex · Längenänderung 0,0138 m, neue Länge 25,0138 m, relative Änderung 0,055 % und Einordnung Stahl/Edelstahl (mittel)

Beton-Dehnfuge im Straßenbau

Ausgangslänge
25 m
Ausdehnungskoeffizient
11 × 10⁻⁶ / K
Temperaturdifferenz
+50 K

Beispiel 5 · Komplex · Längenänderung 0,0000672 m (0,0672 mm), neue Länge 0,0800672 m, relative Änderung 0,084 % und Einordnung Stahl/Edelstahl (mittel)

Durchmesser einer 80-mm-Stahlwelle

Ausgangslänge
0,08 m
Ausdehnungskoeffizient
12 × 10⁻⁶ / K
Temperaturdifferenz
+70 K

Weiterführende Rechner und Themen

Alle Anschlussrechner und Vertiefungen in einem klaren Modul, damit du direkt zur nächsten sinnvollen Berechnung springen kannst.

Molare-Masse-RechnerMolare Masse häufiger Verbindungen nachschlagen oder manuell eingeben – Stoffmenge und Teilchenanzahl für eine Probenmasse werden sofort berechnet.Geschwindigkeits- und Beschleunigungs-RechnerKinematische Grundgrößen Weg, Zeit, Geschwindigkeit und Beschleunigung berechnen.Durchschnittsgeschwindigkeit-RechnerDurchschnittsgeschwindigkeit aus Strecke und Zeit berechnen, auch mit mehreren Teilstrecken.Volumenstrom-RechnerVolumenstrom Q = A × v aus Rohrdurchmesser und Strömungsgeschwindigkeit berechnen – inklusive Umrechnung m³/h, l/s, l/min und Massenstrom.Drehzahl-RechnerDrehzahl aus Schnittgeschwindigkeit und Durchmesser berechnen – für Zerspanung und allgemeine Rotation, mit Winkelgeschwindigkeit und Umfangsgeschwindigkeit.Ohmsches Gesetz RechnerSpannung, Stromstärke und Widerstand mit dem Ohmschen Gesetz berechnen.pH-Wert-RechnerpH-Wert aus der Wasserstoffionenkonzentration berechnen oder umgekehrt – inklusive pOH und Einordnung als Säure, neutral oder Base.Stoffmenge-RechnerStoffmenge n aus Masse und molarer Masse berechnen (n = m/M) – oder Masse bzw. molare Masse bestimmen. Teilchenanzahl via Avogadro-Konstante.VerdünnungsrechnerVerdünnungen mit c₁·V₁ = c₂·V₂ berechnen – Presets für Ethanol, Isopropanol und H₂O₂, Mischverhältnis und Tabelle gängiger Zielkonzentrationen.Mischungskreuz-RechnerMischungskreuz berechnen: Zwei Konzentrationen und Zielkonzentration eingeben, Mengenanteile und Mischungsverhältnis der Lösungen sofort erhalten.Elektrische Leistungs-RechnerLeistung, Spannung, Strom und Widerstand aus zwei Eingaben berechnen.Wirkungsgrad-RechnerWirkungsgrad, Verlustleistung und Effizienzklassen berechnen.Kirchhoff-RechnerReihen- und Parallelschaltung von Widerständen berechnen.Parallelschaltung-RechnerGesamtwiderstand, Gesamtstrom und Teilströme einer Parallelschaltung von Widerständen berechnen.Drehstrom-LeistungsrechnerBerechnet Wirk-, Schein- und Blindleistung im symmetrischen Dreiphasennetz aus Spannung, Strom und Leistungsfaktor cos φ.

Weiternutzung

Grafiken weiterverwenden

Alle 2 Grafiken dieser Seite darfst du in eigenen Artikeln und Beiträgen verwenden.

Nutzung frei, wenn du rechner-portal.de als Quelle verlinkst. CC BY 4.0

  • 12 m Stahlrohr, alpha = 12e-6 1/K, Delta-T = 80 K, Delta-L = 11,5 mm

    Wärmeausdehnung Praxis: Stahlrohr

    760 × 340 Pixel · Schaubild

    Herunterladen

    Einbettungscode

    HTML zum Einbinden

    <a href="https://rechner-portal.de/elektronik-physik/mechanik-physik/waermeausdehnung-rechner">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/elektronik-physik/waermeausdehnung-praxis-stahlrohr.svg"
           alt="12 m Stahlrohr, alpha = 12e-6 1/K, Delta-T = 80 K, Delta-L = 11,5 mm"
           width="760" height="340">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/elektronik-physik/mechanik-physik/waermeausdehnung-rechner">Wärmeausdehnung Praxis: Stahlrohr auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/elektronik-physik/mechanik-physik/waermeausdehnung-rechner
  • Infografik: Wärmeausdehnung: Längenänderung ΔL, ALUMINIUM-STAB (1 m, ΔT = 50 K), L₀ = 1.000 mm (kalt, 20 °C), L = 1.001,16 mm (warm, 70 °C), ΔL = 1,16 mm, ΔL = 23,1 × 10⁻⁶ × 1.000 mm × 50 K = 1,155 mm, Bei 100 m Brücke: ΔL = 115,5 mm → Dehnungsfuge nötig!, AUSDE

    Waermeausdehnung-Rechner Laengeneffekt

    760 × 400 Pixel · Schaubild

    Herunterladen

    Einbettungscode

    HTML zum Einbinden

    <a href="https://rechner-portal.de/elektronik-physik/mechanik-physik/waermeausdehnung-rechner">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/elektronik-physik/waermeausdehnung-rechner-laengeneffekt.svg"
           alt="Infografik: Wärmeausdehnung: Längenänderung ΔL, ALUMINIUM-STAB (1 m, ΔT = 50 K), L₀ = 1.000 mm (kalt, 20 °C), L = 1.001,16 mm (warm, 70 °C), ΔL = 1,16 mm, ΔL = 23,1 × 10⁻⁶ × 1.000 mm × 50 K = 1,155 mm, Bei 100 m Brücke: ΔL = 115,5 mm → Dehnungsfuge nötig!, AUSDE"
           width="760" height="400">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/elektronik-physik/mechanik-physik/waermeausdehnung-rechner">Waermeausdehnung-Rechner Laengeneffekt auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/elektronik-physik/mechanik-physik/waermeausdehnung-rechner

Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Elektronik- und Physikrechner bilden Standardformeln und idealisierte Modelle ab. Für sicherheitskritische Schaltungen, Netzspannung, Bauteilauslegung oder Laboranwendungen bleiben Datenblätter, Normen und reale Messbedingungen maßgeblich.

Quelle: Lineare Wärmeausdehnung freier Bauteile mit Temperaturdifferenz und konstantem Ausdehnungsköffizienten.

Stand: 2026-09-23

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
23. September 2026
Fachbereich
Elektronik & Physik / Mechanik & Physik
Formeln basieren auf
ΔL = α × L0 × ΔT; neue Länge = L0 + ΔL; relative Änderung = ΔL / L0.
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Wärmeausdehnung-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/elektronik-physik/mechanik-physik/waermeausdehnung-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Wärmeausdehnung-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/elektronik-physik/mechanik-physik/waermeausdehnung-rechner

Werbestatus

Mögliche Werbung hat keinen Einfluss auf Rechenweg, Ergebnis oder Priorisierung dieses Rechners.