Überblick
Was ist der Wärmekapazität-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Wie hoch der Energiebedarf für das Erwärmen oder Abkühlen einer bestimmten Masse ist, schätzt du mit dem Wärmekapazität-Rechner schnell ab. Das ist für Warmwasser, Laborversuche, Prozesswärme und Haustechnik geeignet, wenn du wissen willst, wie viel Joule oder Kilowattstunden wirklich nötig sind und welche Heizdauer oder Kosten daraus ungefähr folgen.
Die zugehörigen SI-Einheiten definiert das Internationale Büro für Maß und Gewicht (BIPM).
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen der Wärmekapazität C und der spezifischen Wärmekapazität c: Die spezifische Wärmekapazität c ist ein Materialkennwert pro Kilogramm und Kelvin, während die Wärmekapazität C = c·m für ein konkretes Objekt mit seiner Masse gilt.
Der Rechner arbeitet mit der spezifischen Wärmekapazität c und der eingegebenen Masse und liefert daraus die gesamte Wärmemenge Q in Joule und Kilowattstunden.
Neben Wärmemenge, Temperaturhub, Heizdauer und Kosten gibt der Rechner eine Materialeinordnung aus, die er allein aus dem eingetragenen c-Wert ableitet: Bei 4186 J/(kg·K) meldet er Wasser mit sehr hoher Wärmekapazität, bei rund 2100 organisches Material oder Baustoff, bei etwa 900 Aluminium oder Glas und bei 450 Stahl oder Stein.
Diese Zuordnung ist ein reiner Rückschluss aus der Zahl und kennt deinen tatsächlichen Stoff nicht — sie ordnet jeden Wert dem nächstliegenden Band zu, auch wenn du Öl oder ein Frostschutzgemisch meinst.
Als stille Kontrolle taugt sie trotzdem gut: Wer Wasser erwärmen will und im Ergebnis „Stahl / Stein“ liest, hat sich beim Materialwert um eine Zehnerpotenz vertan.
Die Heizdauer weist der Rechner dabei in Minuten aus, die Kosten je nach Größenordnung in Cent oder Euro.