Überblick
Was berechnet der Matrix-Rechner? Determinante, Inverse und Rang
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Der Matrix-Rechner richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Studierende und Fachleute, die Matrizenoperationen für 2x2- und 3x3-Matrizen schnell und nachvollziehbar durchführen wollen. Er berechnet Determinante, Inverse, Transponierte, Matrixprodukt, Matrixsumme und Rang – jeweils mit vollständigem Rechenweg.
Matrizen sind in der linearen Algebra allgegenwärtig: In der Computergrafik beschreiben 3x3-Matrizen Drehungen und Skalierungen, in der Wirtschaftsmathematik modellieren Input-Output-Tabellen Verflechtungen zwischen Branchen, und in der Physik stellen Trägheitsmatrizen die Rotationseigenschaften starrer Körper dar.
Der Rechner zeigt neben dem numerischen Ergebnis auch Matrixeigenschaften wie Symmetrie, Diagonalform und Singularität, sodass die eingegebene Matrix mathematisch eingeordnet werden kann.
Ein Gleichungssystem Ax = b lässt sich über die Inverse von A direkt lösen, sofern die Determinante ungleich null ist.
Eine ausführliche Einführung in Matrizen bietet Serlo Mathematik. Determinante berechnen: Sarrus und Laplace Für 2x2-Matrizen genügt die Kreuzregel ad − bc, um die Determinante in einem Schritt zu berechnen. Bei 3x3-Matrizen stehen zwei Verfahren zur Wahl.
Die Regel von Sarrus erweitert die Matrix um ihre ersten beiden Spalten rechts daneben und bildet die drei Hauptdiagonalprodukte minus die drei Nebendiagonalprodukte.
Die Laplace-Entwicklung zerlegt die 3x3-Determinante entlang einer Zeile oder Spalte in drei 2x2-Unterdeterminanten.
Der Rechner nutzt die Laplace-Entwicklung entlang der ersten Zeile: det(A) = a11·(a22·a33 − a23·a32) − a12·(a21·a33 − a23·a31) + a13·(a21·a32 − a22·a31).
Für die Matrix [[2, 1, 3], [0, −1, 2], [4, 5, 1]] ergibt sich det(A) = 2·(−1·1 − 2·5) − 1·(0·1 − 2·4) + 3·(0·5 − (−1)·4) = −22 + 8 + 12 = −2.
Eine Determinante ungleich null bedeutet, dass die Matrix invertierbar ist und das zugehörige Gleichungssystem eine eindeutige Lösung besitzt.
Die Sarrus-Regel funktioniert ausschließlich für 3x3-Matrizen, während die Laplace-Methode auf jede Größe anwendbar ist und bei Zeilen oder Spalten mit vielen Nullen besonders effizient wird.