Überblick
Wie oft kann man Papier falten? Dicke und Grenze berechnen
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Ein A4-Blatt Kopierpapier mit 0,1 mm Dicke lässt sich höchstens sechsmal in dieselbe Richtung und siebenmal abwechselnd quer und längs falten. Die Grenze liegt nicht in der Kraft der Hände, sondern in der Länge des Blatts: Jede Faltung verdoppelt die Zahl der Lagen auf 2^n, und die runden Faltkanten verbrauchen bei jeder Runde mehr Papier.
Die Schülerin Britney Gallivan fand dafür eine Formel und faltete im Januar 2002 einen 1.219 Meter langen Papierstreifen zwölfmal.
Dieser Rechner beantwortet drei Fragen: Wie oft lässt sich mein Blatt falten, wie dick wird der Stapel nach n Faltungen und wie oft müsste man falten, um den Eiffelturm, den Mond oder die Sonne zu erreichen?
Er ist gedacht für Schüler und Lehrkräfte, die exponentielles Wachstum anschaulich machen wollen, und für alle, die die Behauptung „höchstens siebenmal“ einmal nachrechnen möchten.
Dicke, Lagen, Mindestlänge und eine Tabelle zeigen jede Faltung einzeln.
Drei Begriffe tragen die Rechnung: Die Lagen sind die übereinanderliegenden Papierschichten, die Stapeldicke ist ihre Summe, und die Mindestlänge ist die kürzeste Streifenlänge, die eine weitere Faltung noch erlaubt.
Verbreitet ist die Behauptung, ein Blatt lasse sich nicht öfter als sieben- oder achtmal falten, gleichgültig wie groß oder dünn es ist. Sie gilt für Standardformate, nicht für beliebig lange Streifen.
Der Rechner trennt deshalb die Grenze des Blatts von der Dicke des Stapels und zeigt beides.