Überblick
Was berechnet der Fibonacci-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Die Fibonacci-Folge ist die Zahlenfolge 0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, in der jedes Glied die Summe der beiden vorigen ist: F(n) = F(n−1) + F(n−2) mit F(0) = 0 und F(1) = 1. Das zehnte Glied ist F(10) = 55, das hundertste F(100) = 354.224.848.179.261.915.075, eine Zahl mit 21 Stellen.
Der Fibonacci-Rechner liefert jedes Glied bis zum Index n = 1.000 exakt, also mit allen Ziffern; F(1.000) hat 209 Stellen. Dazu kommen drei Fragen, die zur Suche nach der Fibonacci-Folge gehören: Welche Fibonacci-Zahlen liegen bis 100 oder bis 1000?
Gehört meine Zahl, etwa 144, zur Folge? Und was ändert sich bei anderen Startwerten, etwa bei den Lucas-Zahlen 2, 1, 3, 4, 7?
Der Quotient zweier benachbarter Glieder nähert sich dem Goldenen Schnitt φ = 1,6180339887…; schon F(10) ÷ F(9) = 1,6176470588 liegt nur 3,87 · 10⁻⁴ daneben.
Anders als bei arithmetischen oder geometrischen Folgen hängt jedes Glied von zwei Vorgängern ab.
Der Rechner zeigt diese Annäherung in einer Tabelle mit Quotient und Abweichung je Index, rechnet ausschließlich mit ganzen Zahlen und nennt die Grenze, ab der die Binet-Formel in Gleitkomma versagt.