Überblick
Was ist der Steigungsrechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Der Steigungsrechner berechnet aus zwei Koordinatenpunkten P₁(x₁|y₁) und P₂(x₂|y₂) die Steigung m = Δy/Δx, den Steigungswinkel α = arctan(m) in Grad, das prozentuale Gefälle (m × 100), die Streckenlänge zwischen den Punkten und den y-Achsenabschnitt b der Geraden. Eine senkrechte Gerade (Δx = 0) liefert einen besonderen Hinweis, da die Steigung dann nicht definiert ist.
Die Steigung beschreibt, um wie viele Einheiten y steigt oder fällt, wenn x um eine Einheit zunimmt. Positive Steigung: Gerade steigt von links nach rechts. Negative Steigung: Gerade fällt. Bei m = 0 ist die Gerade waagerecht.
Die Steigung ist das Fundament der linearen Algebra und tritt in der Physik (Kraft-Weg-Diagramme), Ingenieurtechnik (Gefälleangaben) und im Schulunterricht (Geradengleichungen) überall auf.
Der Rechner unterscheidet dabei sauber zwischen der Steigung als Verhältnis, dem Steigungswinkel in Grad und dem prozentualen Gefälle – drei Angaben, die dasselbe beschreiben, aber leicht verwechselt werden.
Das Vorzeichen des Winkels hält dabei fest, in welche Richtung die Senkrechte durchlaufen wird: Von (2|1) nach (2|5) meldet der Rechner 90 Grad, in umgekehrter Reihenfolge −90 Grad.
Die Steigung selbst bleibt in beiden Fällen leer, weil eine Division durch null keinen Zahlenwert hat.