Spannweite R = x_max − x_min. Median: Bei ungerader Anzahl der mittlere Wert der sortierten Liste, bei gerader Anzahl das arithmetische Mittel der beiden mittleren Werte.
Mittelwert: Summe aller Werte geteilt durch die Anzahl. Beispiel: Liste 3, 1, 4, 2, 5. Sortiert: 1, 2, 3, 4, 5. R = 5 − 1 = 4. Median = 3. Mittelwert = 15/5 = 3,0.
Die Spannweite selbst ist mit R = Maximum minus Minimum die am schnellsten gebildete Kennzahl, doch der Rechner ergänzt bewusst Median und Mittelwert, weil erst das Zusammenspiel dieser Werte die Verteilung beschreibt.
Der Median teilt die sortierte Liste in zwei gleich große Hälften und bleibt von einzelnen Ausreißern nahezu unberührt, während der Mittelwert jeden Wert einbezieht und dadurch von Extremwerten stärker beeinflusst wird.
Liegen Median und Mittelwert nah beieinander, ist die Verteilung annähernd symmetrisch; klaffen sie auseinander, deutet das auf Schiefe oder einzelne Ausreißer hin, auf die gerade die Spannweite besonders empfindlich reagiert.
Alle Ausgaben rundet der Rechner auf vier Nachkommastellen: Aus der Reihe 3, 1, 4, 2, 5, 3, 2 entsteht der Mittelwert 20/7, angezeigt als 2,8571, während R = 4 und der Median 3 exakt bleiben.
Die Spannweite selbst ist von dieser Rundung praktisch nie betroffen, weil sie als Differenz zweier eingegebener Werte entsteht.