Der z-Wert (z-Score) gibt an, wie viele Standardabweichungen ein Messwert x vom Mittelwert μ einer Normalverteilung entfernt liegt. Die Formel lautet z = (x − μ) / σ.
Positive Werte zeigen, dass x über dem Mittelwert liegt; negative Werte zeigen, dass x darunter liegt. Der z-Wert ist dimensionslos und macht Messwerte aus verschiedenen Skalen vergleichbar.
Der Rechner berechnet zusätzlich den Percentilrang: den Anteil der Normalverteilung, der unterhalb von z liegt. Bei z = 0 sind das 50 %, bei z = +1 rund 84,1 %, bei z = +2 rund 97,7 %.
Das ermöglicht die Einordnung eines Messwerts in eine Vergleichsgruppe – etwa für IQ-Tests, Klausurergebnisse oder Messdaten in der Wissenschaft.
Der eigentliche Nutzen liegt in der Standardisierung: Weil der z-Wert die Entfernung vom Mittelwert in Einheiten der Standardabweichung misst, lassen sich Ergebnisse aus völlig verschiedenen Tests direkt vergleichen, obwohl sie ursprünglich auf ganz unterschiedlichen Skalen gemessen wurden.
Neben dem z-Wert zeigt der Rechner drei abgeleitete Angaben: den Percentilrang sowie die Anteile der Vergleichsgruppe, die unter und über dem Messwert liegen und sich stets zu 100 % ergänzen.
Bei z = 0,5 sind das ein Percentilrang von 69,15 % sowie 69,1 % darunter und 30,9 % darüber.
Normwerte: T-Wert, IQ und Stanine aus dem z-Wert In der psychologischen Diagnostik werden Testergebnisse selten als reiner z-Wert berichtet, sondern auf anschaulichere Normwertskalen umgerechnet.
Die gängigsten Skalen sind der T-Wert mit T = 50 + 10z, die IQ-Skala mit IQ = 100 + 15z und die Stanine-Skala mit Stanine = 5 + 2z, gerundet auf ganze Zahlen von 1 bis 9.
Alle drei Transformationen sind lineare Umrechnungen des z-Werts und ändern nur Mittelwert und Streuung, nicht die relative Position in der Verteilung. Ein z-Wert von 1 entspricht daher einem T-Wert von 60, einem IQ von 115 und einer Stanine von 7.
Der Percentilrang bleibt bei allen Skalen identisch: 84,13 Prozent der Vergleichsgruppe liegen darunter. Der Rechner gibt den z-Wert und den Percentilrang direkt aus, sodass die Normwerte mit den genannten Formeln selbst abgeleitet werden können.
Der Prozentrang ist dabei die stärkste Aussage, weil er die Position in der Verteilung unmittelbar angibt, während T-Wert und IQ nur andere Darstellungen derselben Information sind.