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Mietwagen-Kostenrechner: Gesamtkosten vs. eigenes Auto

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Kurzantwort

Mietwagen-Kostenrechner: Lohnt sich ein Mietwagen statt eigenem Auto? Gib Miettage, Tagesrate, Versicherungs- und Zusatzkosten sowie Kilometer je Tag ein und vergleiche die Jahreskosten mit den Vollkosten deines eigenen Autos. Der beworbene Tagespreis enthält oft weder Vollkasko noch Zusatzfahrer – rechne diese Posten mit ein. Als Faustregel liegt der Break-even bei etwa 5.000 bis 7.000 km pro Jahr. Die Ergebnisse sind Näherungswerte ohne Gewähr.

Mietwagen-Gesamtkosten inklusive Versicherung, Zusatzfahrer

Kilian AchatzFachredaktion Auto & Mobilität
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Juli 2026)Stand:

Überblick

Was ist der Mietwagen-Rechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Wer unter etwa 5.000 bis 7.000 km im Jahr fährt, zahlt mit Mietwagen oft weniger als mit einem eigenen Fahrzeug, weil Fixkosten für Versicherung, Steuer und Wertverlust wegfallen. Der Mietwagen-Rechner ist hilfreich, wenn Flexibilität, Wartung und seltene Nutzung im Vordergrund stehen – Vollkosten-Richtwerte für den Vergleich mit dem eigenen Auto liefert der ADAC.

Mietwagen vs. eigenes Auto: Break-even bei weniger als 5000-7000 km pro Jahr Ein Mietwagen wird tageweise oder wochenweise gebucht, meist mit einer Tagespauschale und einem Kontingent an Freikilometern; alles darüber hinaus wird gesondert berechnet.

Das unterscheidet ihn deutlich vom minutengenau abgerechneten Carsharing und macht ihn vor allem für längere Einzelfahrten, Urlaubsreisen oder Umzüge attraktiv.

Der Rechner summiert Grundpreis, Versicherungspakete, Zusatzfahrer, Tankregelung und Zusatzkilometer zu realistischen Jahreskosten und stellt sie den Vollkosten eines eigenen Fahrzeugs gegenüber.

So erkennst du, ob sich der Verzicht auf ein eigenes Auto bei deinem Nutzungsprofil trägt. Die berechneten Summen sind Näherungswerte ohne Gewähr, weil Tarife, Versicherungspakete und Zusatzgebühren je nach Anbieter und Saison stark schwanken.

Wichtig für das Verständnis der Ergebnisse: Der Rechner denkt in Miettagen, nicht in Kilometern.

Die Fahrleistung entsteht erst als Produkt aus Miettagen und Kilometern je Miettag, weshalb zwei völlig verschiedene Nutzungsmuster – viele kurze Mieten oder wenige lange Touren – bei identischer Jahresfahrleistung sehr unterschiedliche Kosten ergeben.

Genau darin unterscheidet er sich vom Carsharing-Vergleich, der die Zeit minutengenau bepreist.

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Der Tagespreis ist bewusst in drei Felder zerlegt, weil genau dort der beworbene Lockpreis auseinanderfällt: Tagesrate (0 bis 500 €), Vollkasko-Reduzierung pro Tag (0 bis 200 €) und Zusatzfahrer pro Tag (0 bis 100 €). Die Vorgaben von 45 € plus 12 € zeigen die Größenordnung – die Selbstbeteiligungsreduzierung allein macht gut ein Viertel des Tagespreises aus.

Die Miettage pro Jahr (1 bis 365) schätzt du aus dem letzten Jahr mit Ausflügen, Urlauben und Transporten. Drei Felder bilden die Kilometerlogik ab, und sie greifen ineinander.

Kilometer je Miettag und Freikilometer je Tag stehen sich gegenüber; nur die Differenz wird mit dem Preis je Mehrkilometer (0 bis 2 €) berechnet.

Stehen beide auf 200, zahlst du keinen Cent Mehrkilometer – fährst du 400 statt 200, springen die Kosten je Miettag von 81 € auf 155 €, weil 200 Mehrkilometer zu 0,25 € anfallen.

Die Freikilometer stehen im Kleingedruckten des Tarifs, nicht im Werbepreis. Die Kraftstoffkosten pro km (0 bis 1 €) laufen zusätzlich mit.

Die Gegenseite besteht wieder aus nur zwei Feldern: Fixkosten des eigenen Autos pro Jahr (Vorgabe 3.900 €) und variable Kosten je km (Vorgabe 0,10 €).

Beide zusammen ergeben den ausgewiesenen Break-even in Miettagen – bei den Vorgabewerten 64 Tage im Jahr.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Beim Mietwagen rechnet der Vergleich die geplanten Miettage samt Nebenkosten auf das Jahr hoch und stellt dieses Nutzungsentgelt den laufenden Fix- und Betriebskosten eines eigenen Fahrzeugs gegenüber. Ausgeschrieben lautet die Mietwagenseite: Jahreskosten = Miettage × (Tagesrate + Versicherungszuschlag + Zusatzfahrer) + Zusatzkilometer × Preis je Mehrkilometer + Kraftstoff.

Die Seite des eigenen Autos zerfällt in Fixkosten, die unabhängig von der Fahrleistung anfallen – Versicherung, Kfz-Steuer, Stellplatz und vor allem der Wertverlust –, und in variable Kosten, die mit jedem Kilometer wachsen.

Der Vergleich wird erst über ein volles Jahr fair, weil sich Anschaffung und Wertverlust nur über die Nutzungsdauer sinnvoll umlegen lassen und ein einzelner Monat ein verzerrtes Bild ergibt.

Beispiel: 25 Miettage zu einer Gesamtrate von 60 Euro ergeben 1.500 Euro im Jahr.

Ein eigener Wagen mit 4.000 Euro Vollkosten wäre bei dieser Nutzung deutlich teurer – erst mit steigender Zahl der Miettage nähern sich beide Summen an, und oberhalb der Break-even-Schwelle dreht sich der Vorteil zum eigenen Fahrzeug.

Formel für die Tageskosten eines Mietwagens aus Tagesrate, Versicherung, Kilometer und Kraftstoff.
Nur Kilometer ueber dem Freikontingent (d > f) erzeugen Mehrkosten; bei d ≤ f entfällt der vierte Summand.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Mietwagen-Rechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie berechne ich die tatsächlichen Gesamtkosten eines Mietwagens?

Der ausgewiesene Tagespreis im Internet ist nur ein Teil der tatsächlichen Gesamtkosten.

Zu ihm addieren Sie: den Treibstoffkosten-Ausgleich bei nicht vollem Tank, optionale Versicherungspakete (CDW/TP), den Zusatzfahrer-Zuschlag, mögliche Alterszuschläge sowie die Mautgebühren.

Ein Mietwagen für 39 Euro pro Tag kann durch diese Extras schnell auf 80 bis 110 Euro ansteigen. Der Rechner summiert alle eingegebenen Kostenpositionen und zeigt die wahren Tageskosten transparent an, damit Sie Angebote wirklich vergleichen können.

Geben Sie daher alle Nebenposten ein, die der Anbieter Ihnen bei der Buchung anbietet. Die praktische Kontrollformel lautet: Gesamtkosten = (Tagespreis + tägliche Zuschläge) x Mietdauer + Einmalgebühren wie Tankoption oder Flughafengebühr.

Erfahrungsgemäß liegen die wahren Gesamtkosten einer einwöchigen Mietwagenbuchung rund 40 bis 60 Prozent über dem zuerst angezeigten Grundpreis.

Wer alle Positionen vollständig eingibt, vermeidet böse Überraschungen an der Abholstation und kann wirklich günstige von scheinbar günstigen Angeboten sicher unterscheiden.

Was ist der Unterschied zwischen Vollkasko (CDW) und Teilkasko (TP) beim Mietwagen?

Die Collision Damage Waiver (CDW) schützt Sie vor Kosten, die durch einen Unfall entstehen, bei dem das Mietfahrzeug beschädigt wird – in der Regel mit einer Selbstbeteiligung von 500 bis 2.000 Euro.

Die Theft Protection (TP) deckt dagegen Diebstahlschäden ab. Viele günstige Basisangebote enthalten nur eine eingeschränkte CDW, bei der Sie im Schadensfall die volle Selbstbeteiligung zahlen.

Ein vollständiges Schutzpaket mit Null-Selbstbeteiligung kostet oft 15 bis 30 Euro täglich extra.

Alternativ bieten einige Kreditkarten (z. B. Amex Gold, bestimmte Visa-Platinum-Karten) eine sekundäre Mietwagen-Vollkaskodeckung, die die Selbstbeteiligung ersetzt – prüfen Sie dies vor Buchung bei Ihrer Bank.

Tragen Sie im Rechner den vollen Versicherungszuschlag als tägliche Zusatzkosten ein, um den wahren Tagespreis zu errechnen.

Einige Anbieter bieten zudem eine SCDW (Super Collision Damage Waiver) an, die Lack- und Reifenschäden einschließt und nochmals 5 bis 10 Euro täglich kostet. Glasbruch sowie Unterbodenschäden sind in den meisten Standardpaketen separat zu versichern.

Was ist die Tankoption und warum ist sie oft eine Kostenfalle?

Bei der Tankoption zahlen Sie bei Abholung des Mietwagens für eine volle Tankfüllung und geben das Fahrzeug leer zurück – unabhängig davon, wie viel Treibstoff Sie tatsächlich verbraucht haben.

Der Anbieter berechnet dabei den Treibstoffpreis oft 20 bis 40 Prozent über dem Tankstellenpreis, und nicht verbrauchtes Benzin wird nicht erstattet. Wer das Fahrzeug also nicht auf null fährt, zahlt für Kraftstoff, den er nie verbraucht.

Wirtschaftlich sinnvoll ist die Option nur, wenn Sie mit einem Fahrzeug mit großem Tank eine sehr lange Strecke fahren und garantiert leer ankommen.

Für die meisten Kurz- oder Mittelstrecken-Mieter ist es günstiger, das Fahrzeug voll abzuholen und voll zurückzugeben. Ein typischer Mittelklassewagen mit 50-Liter-Tank kostet bei der Tankoption rund 70 bis 90 Euro.

Wer das Fahrzeug mit einem Viertel Tank zurückgibt, verschenkt rund 17 bis 22 Euro an nicht verbrauchtem Kraftstoff.

Die Voll-voll-Regelung ist für die meisten Mieter wirtschaftlich die günstigere und transparentere Wahl; im Rechner können Sie den Kraftstoffanteil als separate Kostenposition eingeben und beide Optionen direkt vergleichen.

Wie viel kostet ein Zusatzfahrer beim Mietwagen?

Die meisten Mietwagenunternehmen berechnen für jeden zusätzlichen Fahrer einen Aufschlag von etwa 8 bis 15 Euro pro Tag, gedeckelt auf etwa 100 bis 150 Euro pro Mietdauer.

Bei einer 10-tägigen Reise zu zweit können das also bis zu 150 Euro Zusatzkosten sein, die in der Grundkalkulation fehlen. Ausnahmen bilden Pauschalangebote, bei denen der Partner kostenlos eingetragen werden kann.

Auch manche Kreditkarten oder Kundenprogramme beinhalten eine kostenfreie Zweitfahrer-Option. Tragen Sie im Rechner den kombinierten Tageszuschlag aller Zusatzfahrer ein – nicht eingetragene Fahrer verlieren im Schadensfall den Versicherungsschutz.

Das Eingabefeld erwartet einen Euro-Betrag pro Tag, keine Anzahl; multiplizieren Sie daher bei mehreren Zusatzfahrern die Einzelsätze vorher zusammen.

Bei einer zweiwöchigen Reise mit einem Zusatzfahrer zu 12 Euro täglich entstehen 168 Euro Mehrkosten, die im Erstangebot nicht ausgewiesen werden. Einige Anbieter wie Sixt und Europcar bieten in Treueprogrammen kostenfrei einen zweiten Fahrer.

Buchen Sie jeden Zusatzfahrer immer vorab schriftlich ein – ein spontan ans Steuer gelassener Dritter verliert im Schadensfall den Versicherungsschutz vollständig.

Wie hoch ist die Kaution beim Mietwagen und wird sie immer einbehalten?

Mietwagenanbieter blockieren bei Abholung typischerweise einen Betrag von 300 bis 1.500 Euro auf Ihrer Kreditkarte als Sicherheitsleistung. Bei Luxus- oder Sportwagen kann dieser Betrag auf 3.000 Euro oder mehr ansteigen.

Die Kaution wird in der Regel innerhalb von 7 bis 14 Werktagen nach schadensfreier Rückgabe freigegeben. Wichtig: Debitkarten werden von vielen Anbietern nicht akzeptiert, da eine Blockierung auf Debitkarten sofort Ihr verfügbares Guthaben reduziert.

Falls Sie kein ausreichendes Kreditlimit haben, informieren Sie sich vorab über alternative Sicherheitsleistungen, die manche Anbieter akzeptieren.

Die Kaution ist keine tatsächliche Gebühr, sondern eine vorübergehende Kreditkarten-Blockierung – sie verringert nur Ihr verfügbares Limit, nicht Ihr Guthaben.

Stellen Sie sicher, dass Ihr Kreditkartenlimit zuzüglich laufender Buchungen die geforderte Kaution um mindestens 200 Euro übersteigt, um Probleme bei der Abholung zu vermeiden.

Bei Buchungen über Vergleichsplattformen ist die Kautionshöhe oft in den AGB des lokalen Anbieters versteckt – fragen Sie vorab schriftlich nach der genauen Höhe.

Wann gibt es Alterszuschläge beim Mietwagen und wie hoch sind sie?

Fahrer unter 25 Jahren zahlen bei den meisten großen Anbietern (Europcar, Hertz, Avis, Sixt) einen sogenannten Young-Driver-Zuschlag von 10 bis 25 Euro pro Tag. Dieser Zuschlag entfällt in der Regel ab dem vollendeten 25. Lebensjahr.

Einige Anbieter fordern auch ein Mindestalter von 21 oder sogar 23 Jahren. Fahrer über 70 Jahre werden von bestimmten Anbietern ebenfalls mit Senioren-Zuschlägen belegt oder müssen ein ärztliches Attest vorlegen.

Bei einer 7-tägigen Reise können Young-Driver-Zuschläge von 20 Euro täglich die Mietkosten um 140 Euro erhöhen – ein Betrag, der beim Angebotsvergleich unbedingt berücksichtigt werden sollte.

Geben Sie im Rechner das Alter des jüngsten Fahrers ein, damit alle altersbedingten Zuschläge korrekt in den Tagespreis einfließen. Beachten Sie: Manche Anbieter wie Goldcar oder Surprice erheben den Young-Driver-Zuschlag erst ab dem vollendeten 26.

Lebensjahr. In den USA und Kanada sind Zuschläge für Fahrer unter 25 Jahren vertraglich üblich und können täglich bis zu 30 US-Dollar betragen.

Was sind One-Way-Gebühren und wie hoch können sie sein?

Wenn Sie einen Mietwagen an einem anderen Ort zurückgeben als dem Abholort, berechnet der Anbieter eine One-Way-Gebühr (Einweggebühr).

Diese kann je nach Anbieter, Strecke und Verfügbarkeit sehr unterschiedlich ausfallen: Innerhalb derselben Stadt oder Region oft 20 bis 50 Euro, zwischen weit entfernten Städten oder Ländern hingegen 200 bis 500 Euro oder mehr.

In Ausnahmefällen – wenn viele Fahrzeuge in eine Richtung gebraucht werden – bieten Anbieter auch kostenlose oder sehr günstige One-Way-Mieten an.

Der Rechner berücksichtigt diese Gebühr als eigene Kostenposition, damit Sie den tatsächlichen Preis für Ihre Streckenplanung kennen.

Bei Fernstrecken über Ländergrenzen hinweg – etwa von Deutschland nach Spanien – können die Einweggebühren 500 bis 800 Euro betragen und sollten vor Buchung schriftlich bestätigt werden.

Planen Sie eine Einwegfahrt, lohnt sich der direkte Vergleich mehrerer Anbieter: Die Preisdifferenz für identische Strecken kann über 300 Euro betragen.

In Ferienzeiten mit stark einseitiger Nachfrage steigen Einweggebühren deutlich, außerhalb der Saison sind günstigere Konditionen möglich.

Wie vergleiche ich Mietwagenpreise seriös?

Ein seriöser Preisvergleich erfordert, dass alle Angebote mit denselben Zusatzleistungen verglichen werden.

Achten Sie auf: Vollkaskoversicherung mit Null-Selbstbeteiligung (inkl. CDW und TP), Gesamtkosten inklusive Steuern und Flughafengebühren, Kraftstoffpolitik (voll/voll ist Standard), Anzahl der eingeschlossenen Kilometer oder ein Freikilometerlimit.

Vergleichsportale wie Check24 oder idealo zeigen oft nur den Nettogrundpreis ohne Extras. Für einen fairen Vergleich addieren Sie daher stets: Tagespreis x Mietdauer + Versicherung + Zusatzfahrer + eventuelle Zuschläge.

Oft ist der auf den zweiten Blick teurere Anbieter mit besserer Versicherung und vollem Tank am Ende günstiger als ein scheinbares Schnäppchen. Notieren Sie für jeden Anbieter den Gesamtpreis nach Eingabe aller bekannten Positionen in den Rechner.

Flughafenzuschläge von 15 bis 30 Euro pro Mietvorgang und eventuelle Kilometerpauschalen können den Tagespreisvergleich stark verzerren.

Achten Sie außerdem auf das Freikilometerlimit: Bei einem Limit von 200 Kilometern täglich entstehen bei einer geplanten Fahrstrecke von 400 Kilometern erhebliche Mehrkosten durch Kilometerzuschläge von 0,20 bis 0,45 Euro pro Extrakilometer.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Vergleiche ein Szenario mit mehr Miettagen und eines mit weniger, um zu sehen, ab wann sich ein eigenes Auto wieder lohnt. Tipps zur Mietwagen-Buchung gibt die Verbraucherzentrale.

Mietwagen-Kostenfaktoren: Tagespreis, Kilometer und Zusatzkosten im Überblick Achte bei der Buchung besonders auf die Selbstbeteiligung: Ein Tarif mit hohem Selbstbehalt wirkt zunächst günstig, kann im Schadensfall aber teurer werden als eine Reduzierung der Selbstbeteiligung.

Prüfe ebenso die Tankregelung, denn voll abholen und voll zurückgeben ist in der Regel günstiger als eine Servicepauschale des Vermieters.

Für längere Zeiträume lohnt oft die Wochenrate, weil sieben Einzeltage meist mehr kosten als eine Wochenbuchung.

Wer regelmäßig mietet, sollte zusätzlich das Preisniveau am Flughafen mit dem in der Innenstadt vergleichen, denn Bahnhof- und Flughafenstationen erheben häufig einen Aufschlag.

Und wenn sich die Miettage über das Jahr summieren, rechne einmal ein Auto-Abo oder ein Langzeitmietmodell gegen: Diese liegen preislich zwischen Einzelmiete und Eigentum und können in der Grauzone rund um den Break-even die günstigste Lösung sein.

Und wenn du zusätzlich den Carsharing-Rechner öffnest, gleiche zuerst die Gegenseite an: Dort steht das eigene Auto mit 4.500 € Fixkosten und 0,12 € je Kilometer in der Vorgabe, hier mit 3.900 € und 0,10 €.

Wer beide Ergebnisse nebeneinanderlegt, ohne diese zwei Felder anzugleichen, vergleicht unbemerkt zwei verschiedene Autos miteinander.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Praxisfall – Gelegenheitsfahrer vergleicht Mietwagen: Jemand braucht ein Auto an rund 30 Tagen im Jahr, meist für Wochenendfahrten von etwa 200 km.

Der Mietwagen kostet 45 €/Tag inklusive 200 Freikilometern, dazu eine Vollkasko-Reduzierung von 12 €/Tag.

Weil der Kraftstoff – anders als beim minutengenauen Carsharing – selbst zu zahlen ist, kommen bei 200 km am Tag rund 24 € hinzu (200 km × 0,12 €). Kosten pro Tag: 45 € + 12 € + 24 € = 81 €. Bei 30 Miettagen sind das 2.430 € im Jahr.

Ein eigener Kompaktwagen schlägt laut ADAC-Vollkostenrechnung mit rund 4.500 € im Jahr zu Buche, unabhängig davon, ob er bewegt wird oder steht. Bei nur 30 Nutzungstagen und rund 6.000 km ist der Mietwagen mit 2.430 € damit klar günstiger.

Interpretation: Solange die Nutzung unter der Break-even-Schwelle von etwa 5.000 bis 7.000 km liegt, spart der Mietwagen die hohen Fixkosten eines eigenen Autos.

Entscheidung: Wer absehbar häufiger und länger fährt, sollte zum eigenen Fahrzeug oder einem Langzeit-Abo wechseln, weil viele Einzelmieten in der Summe teurer werden.

Für die Entscheidung hilft es, die geschätzten Miettage realistisch anzusetzen und einen Puffer für spontane Fahrten einzuplanen, damit der Vergleich nicht zu optimistisch ausfällt und später nicht durch ungeplante Zusatzmieten gekippt wird.

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Fehler 1 – nur den Tagespreis sehen: Der beworbene Mietpreis enthält oft keine Vollkaskoversicherung, keinen Zusatzfahrer und keine Einweggebühr. Diese Posten können den Tagespreis leicht verdoppeln.

Fehler 2 – Fixkosten des eigenen Autos ausblenden: Wer Mietwagen mit dem eigenen Fahrzeug vergleicht, muss beim eigenen Auto Versicherung, Steuer, Wertverlust und Wartung einrechnen, nicht nur den Sprit.

Fehler 3 – die Break-even-Schwelle unterschätzen: Unter etwa 5.000 bis 7.000 km im Jahr ist der Mietwagen meist günstiger. Wer aber häufig kurze Strecken mietet, zahlt durch Tagespauschalen schnell mehr, als die reine Kilometerzahl vermuten lässt.

Fehler 4 – Tankregelung übersehen: Manche Anbieter verlangen ein vollgetanktes Fahrzeug bei Rückgabe, andere berechnen teures Auffüllen; das verändert die Endkosten deutlich.

Fehler 5 – die Kilometerbegrenzung übersehen: Viele Tarife enthalten nur begrenzte Freikilometer, und darüber wird jeder weitere Kilometer einzeln berechnet, was Vielfahrten spürbar verteuert.

Fehler 6 – den Break-even als sichere Zone lesen: Die ausgewiesenen 64 Miettage sind bereits der Kipppunkt und nicht der letzte gute Tag. Rechnet man exakt 64 Tage durch, liegt der Mietwagen mit 5.184 € schon 4 € hinter dem eigenen Auto mit 5.180 €.

Zudem hängt diese Schwelle an Posten, die wie Kleingedrucktes aussehen: Streicht man allein die Vollkasko-Reduzierung von 12 € pro Tag, fällt der Tagespreis von 81 € auf 69 € und der Break-even wandert von 64 auf 80 Miettage.

Eine einzige Versicherungszeile verschiebt die Entscheidungsgrenze also um 16 Tage im Jahr – mehr, als die meisten beim Schätzen ihrer Miettage danebenliegen.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Mietwagen-Rechner vergleicht die Kosten gelegentlicher Mietwagennutzung mit den Vollkosten eines eigenen Autos.

Der Break-even liegt bei etwa 5.000 bis 7.000 km im Jahr: darunter ist der Mietwagen meist günstiger, weil Fixkosten für Versicherung, Steuer und Wertverlust entfallen.

Rechne beim Mietwagen immer Versicherung, Zusatzfahrer, Einweggebühren und Tankregelung zum Grundpreis hinzu, sonst wirkt das Angebot zu günstig.

Als nächsten Schritt vergleichst du ein Szenario mit mehr und eines mit weniger Miettagen, um zu sehen, ab wann sich ein eigenes Fahrzeug wieder lohnt.

Wie schmal der Grat ist, macht der ausgewiesene Break-even deutlich: Bei den Vorgabewerten liegt er bei 64 Miettagen im Jahr.

Schon 60 Tage lassen vom Vorteil nur noch 240 € übrig (4.860 € gegenüber 5.100 €) – eine Spanne, die eine einzige Einweggebühr oder ein Schaden mit Selbstbeteiligung aufzehrt.

Achte außerdem auf die Freikilometer: Wer statt der enthaltenen 200 km täglich 400 km fährt, zahlt 155 € statt 81 € pro Miettag, und der Break-even verschiebt sich still nach unten.

Der Mietwagen bleibt damit die Lösung für wirklich seltene Nutzung, nicht für regelmäßige Wochenendmobilität.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Mietwagen: ca. 750 €/Jahr | eigenes Auto: ca. 4.050 €/Jahr | Ersparnis mit Mietwagen: ca. 3.300 €/Jahr (75 €/Miettag, 1.500 km Jahresfahrleistung)

Gelegenheitsnutzer – 10 Miettage im Jahr

Miettage pro Jahr
10 Tage
Kilometer je Miettag
150 km

Beispiel 2 · Mittel · Mietwagen: ca. 2.430 €/Jahr | eigenes Auto: ca. 4.500 €/Jahr | Ersparnis mit Mietwagen: ca. 2.070 €/Jahr (81 €/Miettag, 6.000 km Jahresfahrleistung)

Standardnutzer – 30 Miettage, 200 km pro Tag

Miettage pro Jahr
30 Tage
Kilometer je Miettag
200 km

Beispiel 3 · Komplex · Mietwagen: ca. 5.970 €/Jahr | eigenes Auto: ca. 5.400 €/Jahr | Ersparnis mit Mietwagen: ca. -570 €/Jahr (99,5 €/Miettag, 15.000 km Jahresfahrleistung)

Vielnutzer – 60 Miettage mit je 250 km

Miettage pro Jahr
60 Tage
Kilometer je Miettag
250 km

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Weiternutzung

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  • Mietwagenkosten setzen sich zusammen aus Tagespreis 40-80 Euro, Versicherung 10-25 Euro pro Tag, möglicher Kilometerzuschlag und Tankpflicht

    Mietwagen – Kostenfaktoren

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  • Mietwagen ist günstiger unter ca. 5.000-7.000 km pro Jahr, darüber lohnt sich ein eigenes Auto

    Mietwagen vs. Eigenes Auto – Break-even

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Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Alle Berechnungen erfolgen ohne Gewähr. Tarife, Versicherungspakete und Zusatzgebühren schwanken je nach Anbieter und Saison; die Ergebnisse sind Näherungswerte und ersetzen keine individuelle Beratung.

Quelle: Jahresvergleich aus Mietwagen-Gesamtkosten inklusive Nebenkosten und den Vollkosten eines eigenen Fahrzeugs.

Stand: 2026-07-23

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
23. Juli 2026
Fachbereich
Auto / Alternativen
Formeln basieren auf
Jahresvergleich aus Mietwagenkosten (Tagesrate, Versicherung, Zusatzfahrer, Mehrkilometer und Kraftstoff) und den Vollkosten eines eigenen Fahrzeugs (Fixkosten plus variable Kosten je Kilometer).
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Mietwagen-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/auto/alternativen/mietwagen

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Mietwagen-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/auto/alternativen/mietwagen

Werbestatus

Mögliche Werbung hat keinen Einfluss auf Rechenweg, Ergebnis oder Priorisierung dieses Rechners.