Überblick
Was ist der Hitzeindex-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
An Tagen, an denen das Thermometer allein die Belastung unterschätzt, kommt der Hitzeindex-Rechner ins Spiel. Wenn du entscheiden willst, ob Laufen, Gartenarbeit, Schulhofpause oder körperliche Arbeit im Freien noch sinnvoll sind, reicht die Lufttemperatur oft nicht aus.
Der Rechner verbindet die Lufttemperatur und die relative Luftfeuchtigkeit zu einer gefühlten Hitzebelastung nach dem Modell der NOAA, damit du Hitzestress früher erkennst und nicht erst auf Symptome wartest. Was ist der Hitzeindex?
Der Hitzeindex ist die gefühlte Temperatur, die sich aus Lufttemperatur und relativer Luftfeuchtigkeit ergibt, berechnet nach der Rothfusz-Regression des amerikanischen Wetterdienstes NOAA/NWS.
Er beschreibt, wie heiß es sich für den menschlichen Körper anfühlt, wenn Schweiß durch hohe Luftfeuchtigkeit schlechter verdunstet.
Der Kern ist immer dasselbe Prinzip: Bei hoher Luftfeuchte verdunstet der Schweiß auf der Haut schlechter, der Körper kann überschüssige Wärme nicht mehr ausreichend abgeben und die gefühlte Temperatur steigt deutlich über den abgelesenen Celsius-Wert.
Was ist Schwüle, und ab wann beginnt sie? Schwüle entsteht, wenn hohe Lufttemperatur und hohe Luftfeuchtigkeit zusammentreffen.
Als Faustregel gilt: Ab einem Taupunkt von rund 16 °C beginnt es schwül zu werden; ab einem Taupunkt von 20 °C und mehr ist die Schwüle deutlich spürbar.
Bezogen auf die relative Luftfeuchtigkeit: Ab etwa 65 % relativer Feuchte bei gleichzeitig mindestens 27 °C Lufttemperatur fühlt sich das Wetter schwül an.
Genau dieser Abstand zwischen gemessener Temperatur und tatsächlicher Hitzebelastung ist die Kennzahl, die der Hitzeindex sichtbar macht.
So erkennst du, dass derselbe Sommertag bei trockener Luft erträglich, bei Schwüle aber bereits riskant sein kann, und planst Pausen, Trinkmengen und Tageszeiten danach.