Überblick
Was ist der Luftfeuchtigkeit-Umrechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Der Luftfeuchtigkeit-Umrechner übersetzt die drei gängigen Feuchtemaße ineinander: relative Luftfeuchtigkeit in Prozent, absolute Feuchte in Gramm Wasserdampf pro Kubikmeter (g/m³) und Taupunkt in °C. Was ist der Unterschied zwischen relativer und absoluter Luftfeuchtigkeit?
Die relative Luftfeuchtigkeit gibt an, wie viel Prozent der maximal möglichen Wassermenge bei der aktuellen Temperatur in der Luft vorhanden ist.
Die absolute Luftfeuchtigkeit gibt die tatsächliche Wassermenge in g/m³ an, unabhängig von der Temperatur. Bei 20 °C und 50 % relativer Feuchte beträgt die absolute Luftfeuchtigkeit ca. 8,65 g/m³.
Ab 40 % relativer Feuchte gilt die Luft als ausreichend feucht für menschliches Wohlbefinden; ab 60 % relativer Feuchte steigt das Schimmelrisiko merklich.
Dieser Umrechner ist auf die Kern-Aufgabe fokussiert: relative Feuchte in absolute Feuchte (g/m³) umrechnen und umgekehrt.
Für die genaue Taupunkt-Berechnung nutze den Taupunkt-Rechner; für den Wassergehalt der Luft in g/m³ bei verschiedenen Temperaturen den Absolut-Luftfeuchtigkeit-Rechner; für Feuchtkugeltemperatur und Hitzestress den Feuchtkugel-Rechner.
Der Umrechner ist damit für alle gedacht, die Hygrometerwerte, Wetterdaten, Lüftungsempfehlungen und bauphysikalische Kennzahlen auf einen gemeinsamen Nenner bringen wollen.
Sein Hauptnutzen liegt im Innen-Außen-Vergleich: Statt zwei Prozentzahlen unverbunden nebeneinanderzustellen, rechnet er beide Luftmengen in g/m³ um und macht so sichtbar, ob Lüften Feuchte ab- oder zuführt.
Das ist gerade im Winter, beim Wäschetrocknen und in Kellerräumen die entscheidende Information.