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Schimmelrisiko-Rechner: Schimmelgefahr an der Wand berechnen

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Kurzantwort

Der Schimmelrisiko-Rechner ist ein Schimmel-Rechner für das Raumklima an der kältesten Wand: Aus Raumtemperatur und relativer Luftfeuchtigkeit berechnet er Taupunkt und kritische Wandtemperatur nach der 80-%-Grenze der DIN 4108-2. Bei 20 °C und 60 % liegt die Schimmelgrenze bei 15,4 °C, der Taupunkt bei 12,0 °C. Ist deine Wand kälter, droht Schimmel.

Schimmelrisiko aus Raumtemperatur, Feuchte und Wandtemperatur berechnen

Kilian AchatzGründer & Fachredakteur
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Mai 2026)Veröffentlicht: Stand:

Rechenbasis

Annahmen und Grenzen

Was der Rechner voraussetzt und wo seine Aussage endet.

3 Annahmen und 4 Grenzen

Annahmen

  • Die kritische Wandtemperatur ist die Oberflächentemperatur, bei der die relative Feuchte unmittelbar an der Wand 80 % erreicht (Schimmelgrenze nach DIN 4108-2 und Umweltbundesamt); der Wasserdampfgehalt der Raumluft bleibt dabei unverändert.
  • Das Feld Wandoberflächentemperatur ist mit 16 °C vorbelegt; lässt du es leer, rechnet der Rechner mit der Raumtemperatur minus 3 Kelvin.
  • Die Risikostufen sind eine redaktionelle Einteilung des Abstands zur 80-%-Grenze (redaktionelle Einordnung, keine Norm); nur die 80-%-Grenze selbst stammt aus DIN 4108-2.

Grenzen

  • Der Rechner bewertet einen gleichbleibenden Zustand; Feuchtespitzen beim Duschen oder Kochen und die Dauer, über die eine Fläche feucht bleibt, gehen nicht ein. Das Umweltbundesamt nennt 70 bis 80 % Oberflächenfeuchte über längere Zeit; der Rechner rechnet mit 80 %.
  • Baustoff und Oberfläche bleiben unberücksichtigt; verdeckte Leckagen, aufsteigende Feuchte und bereits vorhandener Schimmel werden nicht erkannt.
  • Eine Wandtemperatur gilt nur für die Messstelle; miss die kälteste Stelle, etwa Außenecke oder Fensterlaibung.
  • Eingaben werden auf 5–35 °C Raumtemperatur, 20–100 % Feuchte und −5–35 °C Wandtemperatur begrenzt.

Überblick

Wie der Schimmelrisiko-Rechner Schimmelgefahr erkennt

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Ob an einer kalten Oberfläche Kondenswasser entsteht und damit der Nährboden für Schimmel, bewertet der Schimmelrisiko-Rechner. Dazu berechnet er aus Raumtemperatur und relativer Luftfeuchtigkeit den Taupunkt sowie die kritische Wandtemperatur, bei der die Feuchte direkt an der Oberfläche 80 % erreicht (Schimmelgrenze nach DIN 4108-2), und vergleicht diese kritische Temperatur mit der Wandoberflächentemperatur der kältesten Stelle.

Weil die 80-%-Grenze über dem Taupunkt liegt, warnt der Rechner bewusst früher als eine reine Kondensationsbetrachtung. In typischen Wohnräumen ist das Schimmelrisiko bei 40–50 % relativer Feuchte gering.

Ab 60 % relativer Feuchte steigt das Schimmelrisiko deutlich. Ab 70–80 % relativer Feuchte ist das Risiko sehr hoch.

Entscheidend ist aber nicht die Raumluft-Feuchte allein, sondern die Temperatur an der Wandoberfläche: Schimmelwachstum beginnt dort, wo die Wandtemperatur unter die kritische Wandtemperatur der 80-%-Grenze fällt, also früher als am Taupunkt, an dem erst Kondenswasser ausfällt.

Eine Wand bei 13 °C und Raumluft mit Taupunkt 14 °C liegt unter der Kondensationsgrenze — Kondenswasser fällt aus, Schimmel ist sehr wahrscheinlich; die kritische 80-%-Wandtemperatur wäre hier schon deutlich früher unterschritten.

Liegt die Oberfläche unter dem Taupunkt, fällt Kondenswasser aus; schon darüber, unterhalb der kritischen Wandtemperatur, ist die Oberflächenfeuchte für Schimmel hoch genug.

Gedacht ist der Rechner für Wohnungen, Keller, Schlafzimmer und alle Räume, in denen kalte Außenwände, Fensterlaibungen oder Wärmebrücken hinter Möbeln auf feuchte Raumluft treffen.

Entscheidend ist nicht der Durchschnitt im Raum, sondern das Oberflächenklima an der kritischen Zone: Eine an sich harmlose relative Luftfeuchtigkeit kann an einer ausgekühlten Außenwand bereits kritisch sein.

Leitlinien zur Schimmelpilzbelastung in Innenräumen veröffentlicht das Umweltbundesamt (UBA).

Aus dem berechneten Abstand zwischen der kritischen Wandtemperatur und der tatsächlichen Wandtemperatur leitet sich ab, ob einfache Maßnahmen wie Möbel von Außenwänden abrücken, Feuchtequellen senken und gezieltes Stoßlüften genügen oder ob eine größere Sanierung nötig ist, bevor sichtbarer Schimmel als erstes Warnsignal auftritt.

Den Taupunkt separat berechnen: Taupunkt-Rechner. Den absoluten Wassergehalt der Luft bestimmen: Absolute-Luftfeuchtigkeit-Rechner. Alle Feuchtigkeits-Rechner im Überblick: Luftfeuchtigkeit-Unterkategorie. Schimmelrisiko: Taupunkt vs. Wandoberflächentemperatur

Eingaben

Raumklima und Wandtemperatur messen: Welche Werte zählen?

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Eingegeben werden Raumtemperatur, relative Luftfeuchtigkeit und optional eine gemessene Wandoberflächentemperatur. Die ersten beiden Werte kommen typischerweise von einem Hygrometer, die Wandtemperatur am besten von einem Infrarotthermometer oder Oberflächensensor an Fensterlaibung, Außenecke oder hinter einem Schrank.

Das Feld Wandoberflächentemperatur ist mit 16 °C vorbelegt; der Rechner rechnet damit, bis du den Wert änderst, und ein Infrarot-Messwert der kältesten Stelle macht das Ergebnis verlässlicher.

Häufige Fehler sind Messungen direkt über der Heizung, die Nutzung einer zu warm gemessenen Innenwand statt der kritischen Außenfläche und das Ignorieren von Feuchtespitzen nach Duschen oder Kochen, die die relative Luftfeuchtigkeit kurzfristig stark anheben.

Lässt du das Feld leer, rechnet er mit der Raumtemperatur minus 3 Kelvin, bei 21 °C also mit 18 °C – bei 21 °C und 60 % ergibt das Geringes statt Hohes Risiko.

Die Felder nehmen Raumtemperaturen von 5 bis 35 °C, relative Feuchten von 20 bis 100 % und Wandtemperaturen von −5 bis 35 °C an.

Praxisfälle

Anwendungsfälle: Schimmelrisiko in typischen Räumen einschätzen

Sechs typische Suchfragen rund um Schimmelrisiko an Schrank, Fenster, Außenwand und Keller – jede mit den passenden Eingaben und dem nachgerechneten Ergebnis.

  1. Schimmel hinter dem Kleiderschrank einschätzen

    „Warum schimmelt es hinter dem Kleiderschrank?“

    Eingabe
    Raumtemperatur 20 °C, relative Luftfeuchtigkeit 68 %, Wandoberflächentemperatur (optional) 13 °C
    Ergebnis
    Akutes Risiko – kritische Wandtemperatur 17,4 °C, Taupunkt 13,9 °C, Abstand −4,4 K
  2. Schimmel an der Fensterlaibung prüfen

    „Ab wann ist eine Fensterlaibung schimmelgefährdet?“

    Eingabe
    Raumtemperatur 21 °C, relative Luftfeuchtigkeit 60 %, Wandoberflächentemperatur (optional) 14 °C
    Ergebnis
    Akutes Risiko – kritische Wandtemperatur 16,4 °C, Taupunkt 12,9 °C, Abstand −2,4 K
  3. Schimmel an der Außenwand kontrollieren

    „Wie hoch ist das Schimmelrisiko an einer kühlen Außenwand?“

    Eingabe
    Raumtemperatur 19 °C, relative Luftfeuchtigkeit 55 %, Wandoberflächentemperatur (optional) 15 °C
    Ergebnis
    Geringes Risiko – kritische Wandtemperatur 13,1 °C, Taupunkt 9,8 °C, Abstand 1,9 K
  4. Schimmel im Keller bewerten

    „Wie gefährlich ist feuchte Kellerluft für die Wände?“

    Eingabe
    Raumtemperatur 16 °C, relative Luftfeuchtigkeit 75 %, Wandoberflächentemperatur (optional) 13 °C
    Ergebnis
    Hohes Risiko – kritische Wandtemperatur 15,0 °C, Taupunkt 11,6 °C, Abstand −2,0 K
  5. 70 % Luftfeuchtigkeit in der Wohnung einordnen

    „Ist 70 % Luftfeuchtigkeit in der Wohnung schon zu hoch?“

    Eingabe
    Raumtemperatur 20 °C, relative Luftfeuchtigkeit 70 %, Wandoberflächentemperatur (optional) 16 °C
    Ergebnis
    Hohes Risiko – kritische Wandtemperatur 17,9 °C, Taupunkt 14,4 °C, Abstand −1,9 K

    Luftfeuchtigkeit-Rechner

  6. Optimale Luftfeuchtigkeit trotzdem kritisch an kühler Wand

    „Kann bei 60 % Luftfeuchtigkeit trotzdem Schimmel entstehen?“

    Eingabe
    Raumtemperatur 21 °C, relative Luftfeuchtigkeit 60 %, Wandoberflächentemperatur (optional) 18 °C
    Ergebnis
    Geringes Risiko – kritische Wandtemperatur 16,4 °C, Taupunkt 12,9 °C, Abstand 1,6 K

Berechnung

Bei welchem Taupunkt entsteht Schimmel? Formel und 80-%-Grenze

Verstehe den Formelweg.

Die Berechnung nutzt die Magnus-Formel gleich zweifach: Sie liefert den Taupunkt (100 % Feuchte, Kondensationsgrenze) und zusätzlich die kritische Wandtemperatur, bei der die relative Feuchte unmittelbar an der Oberfläche 80 % erreicht — die Schwelle, ab der Schimmelpilze nach DIN 4108-2 wachsen können, noch bevor Kondenswasser ausfällt. Liegt die Wandtemperatur zusätzlich unter dem Taupunkt, fällt auch Kondenswasser aus.

Der ausgewiesene Abstand in Kelvin bezieht sich auf diese kritische 80-%-Grenze, nicht auf den Taupunkt.

Beispiel: Bei 21 °C Raumtemperatur, 65 % relativer Feuchte und 15 °C Wandoberfläche ergibt die Berechnung einen Taupunkt von rund 14,2 °C und eine kritische Wandtemperatur von rund 17,7 °C.

Die Wand liegt zwar noch knapp 1 Kelvin über dem Taupunkt, aber rund 2,7 Kelvin unter der kritischen Grenze — der Rechner stuft das als „Akutes Risiko“ ein.

In der Bauphysik gilt nämlich, dass Schimmelpilze nicht erst bei flüssigem Kondenswasser wachsen: Vielen Arten genügt bereits eine dauerhaft hohe Feuchte unmittelbar an der Oberfläche.

Ein positiver, aber sehr kleiner Abstand zwischen Wandtemperatur und Taupunkt ist deshalb ein Warnsignal und noch keine Entwarnung.

Der Rechner weist den Abstand zur kritischen Wandtemperatur in Kelvin aus, damit sich einzelne Räume und Messstellen direkt miteinander vergleichen lassen, statt nur eine grobe Ja-Nein-Aussage zu liefern.

Formelgrafik: Taupunkt und kritische Wandtemperatur aus dem Magnus-Parameter.
Beide Formeln nutzen die Magnus-Näherung. Der Schimmelrisiko-Rechner warnt bereits bei 80 % relativer Feuchte an der Wandoberfläche (DIN 4108-2), nicht erst bei Kondensation (100 %).

Nachschlagen

Schimmelpilz-Temperatur-Tabelle: Risiko nach Luftfeuchtigkeit

Schimmel wächst nicht erst bei Kondensation, sondern schon, wenn die relative Feuchte direkt an der Wandoberfläche rund 80 % erreicht. Diese Tabelle zeigt das Risiko bei 20 °C Raumtemperatur — dieselbe Einordnung, die auch der Rechner ausgibt.

Schimmelrisiko nach relativer Luftfeuchtigkeit der Raumluft (%) und Wandoberflächentemperatur (°C), bei 20 °C Raumtemperatur
Oberflächentemp. (°C)rF 50 %rF 60 %rF 65 %rF 70 %rF 75 %rF 80 %
10 °CAkutes RisikoAkutes RisikoAkutes RisikoAkutes RisikoAkutes RisikoAkutes Risiko
12 °CHohes RisikoAkutes RisikoAkutes RisikoAkutes RisikoAkutes RisikoAkutes Risiko
14 °CGeringes RisikoHohes RisikoAkutes RisikoAkutes RisikoAkutes RisikoAkutes Risiko
16 °CKein RisikoErhöhtes RisikoHohes RisikoHohes RisikoAkutes RisikoAkutes Risiko
18 °CKein RisikoGeringes RisikoGeringes RisikoErhöhtes RisikoHohes RisikoAkutes Risiko
20 °CKein RisikoGeringes RisikoGeringes RisikoErhöhtes RisikoErhöhtes RisikoHohes Risiko

Quelle: 80-%-Grenze der Oberflächenfeuchte nach UBA-Schimmelleitfaden (2024) und DIN 4108-2 (Mindestwärmeschutz, Ausgabe 2013); Dampfdruck nach Magnus-Formel. Maßgeblich ist die kritische Wandtemperatur — die Oberflächentemperatur, ab der die Wandfeuchte 80 % erreicht. Bei 20 °C Raumluft liegt sie bei 12,6 °C (50 % rF), 15,4 °C (60 %), 16,7 °C (65 %), 17,9 °C (70 %), 19,0 °C (75 %) und 20,0 °C (80 %). Kann bei 40 % oder 50 % relativer Feuchte Schimmel entstehen? Bei 40 % rF liegt die kritische Wandtemperatur bei 9,3 °C und bei 45 % bei 11,0 °C; eine Wärmebrücke mit 12 °C bleibt dort noch darüber. Bei 50 % rF liegt die Grenze bei 12,6 °C, dieselbe Wärmebrücke fällt darunter (Hohes Risiko). Deshalb entscheidet nicht die Raumluftfeuchte allein, sondern immer das Zusammenspiel mit der Wandoberflächentemperatur. Mindest-Oberflächentemperatur nach DIN 4108-2: Θsi ≥ 12,6 °C bei 20 °C / 50 % rF Innen — genau der Wert, den der Rechner für diese Kombination ausweist.

Luftfeuchtigkeit-Schimmel-Tabelle: optimale Werte für Wohnräume

Diese Werte gelten für die relative Luftfeuchtigkeit der Raumluft bei normaler Wohnraumtemperatur (20–22 °C), unabhängig von einer bestimmten Wand. Wie kritisch ein Wert tatsächlich ist, hängt zusätzlich von der Wandoberflächentemperatur ab — dafür die Tabelle oben oder den Rechner nutzen.

Relative Luftfeuchtigkeit der Raumluft, Schimmelrisiko-Einordnung und Empfehlung nach Umweltbundesamt
Relative LuftfeuchtigkeitEinordnungSchimmelrisikoEmpfehlung
unter 40 %Sehr trockenKein RisikoFür Bausubstanz unkritisch, kann aber Schleimhäute und Holzmöbel austrocknen
40–50 %Zielbereich (Umweltbundesamt: 40–60 %)Kein bis geringes RisikoKeine Maßnahme nötig, regelmäßiges Stoßlüften genügt
50–60 %Oberer Teil des ZielbereichsGering, an Wärmebrücken bereits erhöhtKalte Ecken und Fensterlaibungen im Blick behalten
60–70 %ErhöhtDeutlich steigendes Risiko an Außenwänden und hinter MöbelnStoßlüften intensivieren, Feuchtequellen wie Wäschetrocknen reduzieren
70–80 %HochAn kühlen Außenwänden hohes bis akutes Risiko (Rechner bei 20 °C und 16 °C Wand: 70 % hohes, ab 75 % akutes Risiko)Sofort mehrfach täglich lüften, Ursache der Feuchte klären
über 80 %Sehr hochAkutes Risiko, Kondensation an vielen Flächen wahrscheinlichFachliche Prüfung, aktiv entfeuchten

Einordnung nach Umweltbundesamt (empfohlene Raumluftfeuchte 40–60 %). Die WHO nennt in ihren Leitlinien zu Feuchtigkeit und Schimmel (2009) keinen Grenzwert für die Raumluftfeuchte; sie fordert, Feuchte- und Schimmelprobleme in Gebäuden zu vermeiden und zu beseitigen. Die Prozentzahl der Raumluft ist nur die halbe Antwort: Bei 21 °C und 60 % relativer Feuchte — rechnerisch im akzeptablen Bereich — stuft der Rechner eine Wandoberfläche von 16 °C bereits als „Hohes Risiko“ ein, weil die kritische Wandtemperatur nach DIN 4108-2 dort bei 16,4 °C liegt. Für eine verlässliche Einordnung immer zusätzlich die Wandoberflächentemperatur der kältesten Stelle mit dem Rechner prüfen.

Expertenmodus

Fragen zu Wandtemperatur, Schimmel und Luftfeuchtigkeit

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Ab welcher Luftfeuchtigkeit entsteht Schimmel an der Wand?

Schimmel entsteht nicht ab einem festen Prozentwert der Raumluft, sondern sobald die relative Feuchte direkt an der Wandoberfläche rund 80 Prozent erreicht (DIN 4108-2).

Bei 20 Grad Raumtemperatur und 60 Prozent Luftfeuchtigkeit liegt diese kritische Wandtemperatur bei 15,4 Grad, bei 70 Prozent bei 17,9 Grad und bei 80 Prozent bei 20 Grad, also auf Höhe der Raumluft.

Entscheidend ist deshalb der Abstand zwischen dieser Grenze und der gemessenen Temperatur der kältesten Wandstelle, etwa hinter einem Schrank oder in der Fensterlaibung.

Miss sie mit einem Infrarot-Thermometer und gib sie zusammen mit Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit in den Rechner ein.

Was ist die optimale Luftfeuchtigkeit in der Wohnung, um Schimmel zu vermeiden?

Als optimal gilt eine relative Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent, wie sie das Umweltbundesamt für Wohnräume empfiehlt.

Dieser Bereich schützt aber nicht jede Wand: Bei 21 Grad und 60 Prozent liegt die kritische Wandtemperatur bei 16,4 Grad, eine Außenwand mit 16 Grad stuft der Rechner deshalb schon als Hohes Risiko ein.

Hast du schlecht gedämmte Wände oder bekannte Wärmebrücken, halte die Luftfeuchtigkeit eher in der unteren Hälfte des Bereichs und prüfe die kälteste Fläche zusätzlich mit dem Rechner, statt dich nur auf das Hygrometer zu verlassen.

Wie hängt der Taupunkt in der Wohnung mit Schimmel zusammen?

Am Taupunkt ist die Luft an der Wand zu 100 Prozent gesättigt, und Kondenswasser fällt aus. Schimmel wächst aber schon früher: Nach DIN 4108-2 genügt eine relative Feuchte von rund 80 Prozent direkt an der Oberfläche.

Bei 21 Grad und 60 Prozent Raumluftfeuchte liegt der Taupunkt bei 12,9 Grad, die kritische 80-Prozent-Wandtemperatur schon bei 16,4 Grad, also rund 3,5 Kelvin höher. Eine Wand über dem Taupunkt kann deshalb trotzdem schimmelgefährdet sein.

Vergleiche im Ergebnis beide Werte: den Taupunkt als Grenze für Kondenswasser und die kritische Wandtemperatur als frühere Warnschwelle für Schimmel.

Ist eine Luftfeuchtigkeit von 70 Prozent in der Wohnung schon bedenklich?

Ja, dauerhaft 70 Prozent relative Luftfeuchtigkeit sind in normal temperierten Wohnräumen bedenklich, besonders an kühlen Wänden.

Bei 20 Grad und 70 Prozent liegt der Taupunkt bei 14,4 Grad und die kritische Wandtemperatur nach der 80-Prozent-Grenze bei 17,9 Grad.

Eine Außenwand mit 16 Grad, ein plausibler Wert für eine schlecht gedämmte Wand, liegt damit 1,9 Kelvin darunter, der Rechner meldet Hohes Risiko. Kurz nach dem Duschen oder Kochen ist ein solcher Wert normal.

Bleibt er, senke die Feuchte durch mehrmaliges Stoßlüften und trockne keine Wäsche im Wohnraum.

Welche Wandtemperatur gilt als kritisch für Schimmelbildung?

Kritisch ist jede Wandtemperatur, bei der die relative Feuchte direkt an der Oberfläche 80 Prozent erreicht (DIN 4108-2).

Der Wert hängt von Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit ab: Bei 20 Grad Raumluft liegt er bei 50 Prozent Feuchte bei 12,6 Grad, bei 60 Prozent bei 15,4 Grad und bei 65 Prozent bei 16,7 Grad.

Liegt die Wand auf diesem Wert oder darunter, ist sie schimmelgefährdet, auch ohne sichtbares Kondenswasser.

Miss deshalb die kältesten Flächen wie Fensterlaibungen, Außenecken oder die Wand hinter Schränken und lass dir die kritische Wandtemperatur für deine Werte vom Rechner ausgeben.

Warum schimmelt es oft zuerst hinter Schränken oder in Raumecken?

Hinter Schränken und in Raumecken kommt kaum warme Raumluft an, die Fläche kühlt stärker aus, als das Thermometer in der Raummitte zeigt. Im Schlafzimmer mit 20 Grad und 68 Prozent Luftfeuchtigkeit liegt der Taupunkt bei 13,9 Grad.

Eine Wand mit 13 Grad hinter dem Schrank unterschreitet diesen Wert bereits, und die kritische 80-Prozent-Wandtemperatur von 17,4 Grad unterschreitet sie sogar um 4,4 Kelvin; der Rechner meldet Akutes Risiko.

Rücke Möbel etwa 10 Zentimeter von Außenwänden ab, damit die Luft zirkulieren kann, und miss gezielt an diesen verdeckten Stellen.

Kann trotz gekipptem Fenster Schimmel entstehen?

Ja. Dauerhaft gekipptes Lüften senkt die Luftfeuchtigkeit oft nur wenig, kühlt aber Wand und Fensterlaibung aus. Bei 21 Grad und 60 Prozent Raumluftfeuchte liegt der Taupunkt bei 12,9 Grad und die kritische Wandtemperatur bei 16,4 Grad.

Kühlt die Laibung auf 14 Grad ab, liegt sie 2,4 Kelvin unter dieser Grenze, und der Rechner zeigt Akutes Risiko.

Wirksamer ist kurzes Stoßlüften mit weit geöffneten, möglichst gegenüberliegenden Fenstern: Die Feuchte geht schnell hinaus, und die Wände kühlen kaum aus. Prüfe bei wiederkehrenden Feuchteflecken trotz Kippen die Temperatur der kältesten Fläche.

Wie oft und wie lange sollte ich lüften, um Schimmel vorzubeugen?

Wie oft du lüften solltest, hängt vom berechneten Risiko ab: Bei Kein Risiko genügen 2- bis 3-mal täglich kurze Stoßlüftungen, bei Geringem Risiko lüftest du zusätzlich direkt nach Duschen und Kochen quer, bei Erhöhtem Risiko mindestens 3-mal täglich, bei Hohem Risiko 4- bis 6-mal täglich, und bei Akutem Risiko musst du sofort lüften und entfeuchten.

Das Umweltbundesamt nennt für Wohnungen 2- bis 3-mal täglich etwa 5 Minuten Stoßlüften. Kurzes, weites Öffnen tauscht die Luft schneller aus als dauerhaftes Kippen und kühlt die Wände weniger aus.

Kann bei 50 % Luftfeuchtigkeit Schimmel entstehen?

Ja, aber nur an sehr kalten Flächen. Bei 20 Grad Raumtemperatur und 50 Prozent Luftfeuchtigkeit liegt die kritische Wandtemperatur nach der 80-Prozent-Grenze der DIN 4108-2 bei 12,6 Grad, der Taupunkt bei 9,3 Grad.

Eine normal temperierte Außenwand mit 16 Grad bleibt mit 3,4 Kelvin Abstand ohne Risiko. Eine Wärmebrücke mit 12 Grad liegt dagegen 0,6 Kelvin unter der Grenze, der Rechner meldet dann Hohes Risiko.

Miss deshalb die kälteste Stelle, etwa Außenecke oder Fensterlaibung, statt nur das Hygrometer abzulesen. Schimmelbefall an der Oberfläche bewertet der Rechner nicht.

Bei welcher Raumtemperatur entsteht Schimmel?

Eine feste Raumtemperatur, ab der Schimmel entsteht, gibt es nicht: Entscheidend ist, wie kalt die Wand im Verhältnis zur feuchten Raumluft ist.

Bei 20 Grad und 60 Prozent Luftfeuchtigkeit wird eine Wand unter 15,4 Grad kritisch, bei 16 Grad Raumluft und 60 Prozent erst unter 11,6 Grad. Eine 13 Grad kalte Wand im 16 Grad kühlen Raum hat deshalb noch 1,4 Kelvin Abstand und nur geringes Risiko.

Kühle Räume bleiben aber nur unkritisch, wenn die Luftfeuchtigkeit mitsinkt. Heize selten genutzte Zimmer gleichmäßig und halte die Tür zu wärmeren, feuchteren Räumen geschlossen.

Hinweise

Ab welcher Luftfeuchtigkeit Schimmel droht: Ergebnis richtig lesen

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

In der Praxis bedeutet ein kleiner Abstand zur kritischen Temperatur, dass schon kleine Feuchtespitzen oder ein kalter Abend ausreichen können, um Kondenswasser entstehen zu lassen. Wenn der Rechner ein erhöhtes oder hohes Risiko ausweist, ist das die relevante Entscheidungshilfe: Möbel abrücken, Feuchtequellen senken, gezielt stoßlüften und kalte Bauteile nicht weiter auskühlen lassen.

Das Umweltbundesamt empfiehlt, die relative Luftfeuchte in Wohnräumen zwischen 40 und 60 % zu halten.

Auch in Saunaräumen und Wellnessbereichen lohnt die Prüfung: Der Sauna-Aufguss-Rechner zeigt, wie stark ein Aufguss die Feuchte kurzzeitig anhebt — in schlecht belüfteten Vorräumen kann dieser Peak an kühlen Wänden Kondenswasser erzeugen.

Den Wassergehalt der Raumluft für den Innen-Außen-Vergleich übersetzt der Luftfeuchtigkeit-Rechner.

Praxisbeispiel: Schlafzimmer 20 °C, 68 % relative Feuchte, schlecht gedämmte Außenwand 13 °C — der Taupunkt liegt bei rund 13,9 °C und damit weniger als 1 Kelvin über der Wandtemperatur, die kritische 80-%-Wandtemperatur sogar bei rund 17,4 °C, sodass der Rechner „Akutes Risiko“ meldet: Sofort lüften und entfeuchten, den Schrank 10 cm von der Wand abrücken und danach die Wandtemperatur erneut messen: So zeigt sich, wie weit der Abstand zur kritischen Wandtemperatur schrumpft.

Wie früh die 80-%-Grenze greift, führt die Standardbelegung vor: Bei 21 °C, 60 % und 16 °C Wandtemperatur liegt der Taupunkt bei 12,94 °C — die Wand ist also gut 3 K davon entfernt und bleibt trocken.

Die kritische Wandtemperatur beträgt aber 16,40 °C, und damit steht die Fläche 0,40 K darunter: Der Rechner meldet „Hohes Risiko“, obwohl kein einziger Tropfen Kondenswasser fällt. Risikozonen für Schimmel nach Temperaturabstand

Anwendung

Schimmel hinter dem Schrank: Praxisbeispiel Schlafzimmer

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Mia entdeckt im Schlafzimmer hinter dem Kleiderschrank einen dunklen Fleck. Sie misst 20 °C Raumtemperatur, 68 % relative Luftfeuchtigkeit und gibt die Werte ein.

Rechenweg: Der Rechner bildet über die Magnus-Formel aus 20 °C und 68 % den Taupunkt von rund 13,9 °C und die kritische 80-%-Wandtemperatur von rund 17,4 °C.

Mit einem Infrarotthermometer misst Mia die Wandoberfläche hinter dem Schrank und liest 13 °C ab.

Da die Wandtemperatur mit 13 °C sowohl rund 4,4 Kelvin unter der kritischen Grenze als auch unter dem Taupunkt von 13,9 °C liegt, ist der ausgewiesene Abstand deutlich negativ, an der ausgekühlten Außenwand fällt bereits Kondenswasser aus und der Rechner zeigt „Akutes Risiko“ an.

Die Entscheidung: Mia rückt den Schrank 10 cm von der Außenwand ab, damit warme Luft die Fläche erreicht, reduziert das Wäschetrocknen im Zimmer als Feuchtequelle und lüftet morgens und abends kurz stoßweise.

Nach zwei Wochen misst Mia erneut, auch in der kältesten Außenecke, damit sich das Problem nicht nur verschiebt. Schimmelrisiko: Wandtemperatur 13 °C unter Taupunkt 13,9 °C – Schrank abrücken

Fallstricke

Richtig lüften gegen Schimmel: typische Fehler

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Viele verlassen sich im Schimmelrisiko-Rechner nur auf den Durchschnittswert im Raum und übersehen Kältebrücken hinter Schränken, in Außenecken oder an Fensteranschlüssen. Ein weiterer Fehler ist, die berechnete kritische Wandtemperatur und den Taupunkt nicht mit einer real gemessenen Wandoberflächentemperatur zu vergleichen, obwohl genau dieser Abstand die Warnlogik des Rechners trägt.

Zusätzlich wird oft angenommen, sichtbarer Schimmel entstehe erst nach tagelanger Nässe; in kritischen Zonen reichen bereits wiederholte Kondensationsphasen mit kleinem Kelvin-Abstand.

Ein weiterer Fehler ist, den Belag nur oberflächlich zu entfernen und die Ursache unangetastet zu lassen: Solange kalte Fläche und feuchte Raumluft aufeinandertreffen, kehrt der Befall zurück.

Ebenso verbreitet ist es, selten genutzte Zimmer stark auskühlen zu lassen und zugleich die Tür zum warmen Wohnbereich offen zu halten — die warme, feuchte Luft strömt hinüber, kühlt ab und findet dort genau die kalten Wände, an denen sie kondensiert.

Nächster Schritt

Optimale Luftfeuchtigkeit in der Wohnung: so geht es weiter

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Schimmelrisiko-Rechner berechnet aus Raumtemperatur und relativer Luftfeuchtigkeit den Taupunkt und die kritische 80-%-Wandtemperatur nach DIN 4108-2, vergleicht letztere mit der Wandoberflächentemperatur und zeigt über den Abstand beider Werte, ob Schimmelwachstum oder sogar Kondenswasser an kritischen Stellen physikalisch wahrscheinlich ist.

So lässt sich das Schimmelrisiko an Außenwänden, Fensterlaibungen und hinter Möbeln einschätzen, bevor sichtbarer Schimmel als erstes Warnsignal entsteht.

Als nächsten Schritt gibst du Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit und die gemessene Wandtemperatur deiner kältesten Stelle ein und entscheidest, ob ein größerer Möbelabstand, eine angepasste Lüftungsroutine oder eine Dämmmaßnahme den Abstand zur kritischen Zone ausreichend vergrößert.

Der Abstand zwischen beiden Grenzen ist der eigentliche Mehrwert: Bei 20 °C und 50 % nennt der Rechner 12,62 °C kritische Wandtemperatur gegenüber 9,26 °C Taupunkt — die Schimmelwarnung kommt also rund 3,4 K vor der Kondensation.

Den absoluten Wassergehalt der Raumluft für den Innen-Außen-Vergleich beim Lüften übersetzt der Luftfeuchtigkeit-Rechner.

Vertiefung

80 Prozent Luftfeuchtigkeit in der Wohnung und weitere Beispiele

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Akutes Risiko – kritische Wandtemperatur: 17,4 °C, Taupunkt: 13,9 °C, Abstand: −4,4 K

Schlafzimmer mit Schimmelfleck hinter dem Kleiderschrank

Raumtemperatur
20 °C
Relative Luftfeuchtigkeit
68 %
Wandoberflächentemperatur (optional)
13 °C

Beispiel 2 · Mittel · Akutes Risiko – kritische Wandtemperatur: 20,0 °C, Taupunkt: 16,4 °C, Abstand: −4,0 K

80 % Luftfeuchtigkeit in der Wohnung

Raumtemperatur
20 °C
Relative Luftfeuchtigkeit
80 %

Beispiel 3 · Komplex · Kein Risiko – kritische Wandtemperatur: −0,6 °C, Taupunkt: −3,7 °C, Abstand: 16,6 K

20 % Luftfeuchtigkeit – kein Risiko

Raumtemperatur
20 °C
Relative Luftfeuchtigkeit
20 %

Beispiel 4 · Komplex · Hohes Risiko – kritische Wandtemperatur: 17,9 °C, Taupunkt: 14,4 °C, Abstand: −1,9 K

70 % Luftfeuchtigkeit an einer Außenwand

Raumtemperatur
20 °C
Relative Luftfeuchtigkeit
70 %
Wandoberflächentemperatur (optional)
16 °C

Weiterführende Rechner und Themen

Alle Anschlussrechner und Vertiefungen in einem klaren Modul, damit du direkt zur nächsten sinnvollen Berechnung springen kannst.

Bautrockner-RechnerTrocknungsdauer, Stromkosten und Mietkosten für Bautrockner berechnen – für Estrich, Putz, Mauerwerk oder direkt eingegebene Wassermenge nach einem Wasserschaden.Schimmelentfernung-KostenrechnerSchimmel entfernen Kosten berechnen: Gesamtpreis nach befallener Fläche, Verfahren (Oberflächenbehandlung, Putz entfernen, Komplettsanierung), Raumtyp und Ursachenanalyse.Thermischer Komfort-RechnerBehaglichkeits-Score aus Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Wind und Aktivitätslevel berechnen, mit Komfortstufe und Kleidungsempfehlung.Feuchtkugel-RechnerFeuchtkugeltemperatur berechnen und daraus Luftfeuchtigkeit, Taupunkt und Kühlgrenztemperatur ermitteln – mit Psychrometer-Ansatz.Sauna-Aufguss-RechnerAufgussmenge, Temperaturabfall und resultierende Luftfeuchtigkeit für die Sauna berechnen – inklusive Empfehlung je nach Intensität.Luftdichte-RechnerLuftdichte berechnen: Dichte feuchter Luft in kg/m³ aus Temperatur, Luftdruck oder Höhe und relativer Feuchte, mit Wasserdampfanteil, Vergleich zur Normdichte und Temperaturtabelle.Verdunstungskühlungs-RechnerKühleffekt der Verdunstung berechnen: erreichbare Abkühlung und Feuchtkugeltemperatur aus Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit und Wirkungsgrad.Gefühlte Temperatur RechnerWindchill bei Kälte, Hitzeindex bei Wärme und Apparente Temperatur für alle Bereiche – mit Komfort-Einordnung und Verhaltensempfehlungen.Windchill-RechnerGefühlte Temperatur bei Wind und Kälte nach offizieller JAG/TI-Formel berechnen, inklusive Erfrierungsrisiko und Schutzkleidungsempfehlung.Scheinbarer-Wind-RechnerScheinbaren Wind aus wahrem Wind und Bootsgeschwindigkeit berechnen oder aus der Anzeige an Bord den wahren Wind: Stärke in kn, m/s, km/h und Beaufort, Winkel zum Bug und Kurs-Kategorie.Hitzeindex-RechnerGefühlte Hitze bei hoher Luftfeuchtigkeit mit Rothfusz-Formel berechnen, inklusive Gesundheitsrisiko und Verhaltensempfehlung.Temperatur-Höhe-RechnerTemperatur in der Höhe berechnen, zum Beispiel in 10 km, oder die Höhe für eine Zieltemperatur: ICAO- und adiabatischer Gradient, Luftdruck der Standardatmosphäre.Regenmengemm Regen in Liter pro m² umrechnen, Regenwasser für Dach und Garten berechnen und einordnen, ob 10 mm am Tag oder 20 mm in einer Stunde viel sind – mit DWD-Warnstufe je Zeitraum.Schneefall-RechnerSchneehöhe in Wasseräquivalent umrechnen und Schneelast berechnen: Gewicht pro Quadratmeter sowie Gesamtgewicht für eine Fläche nach Schneeart.UV-Index & HautschutzzeitUV-Index, Eigenschutzzeit und Schutzzeit mit LSF für verschiedene Hauttypen und Aktivitäten berechnen.

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  • Schimmelrisiko-Berechnung: Raumluft 20 °C, 68 %. Taupunkt 13,9 °C. Wand nur 13 °C. Abstand zum Taupunkt −0,9 K = Kondenswasser; Rechner-Einordnung: Akutes Risiko.

    Schimmelrisiko: Wandtemperatur 13 °C unter Taupunkt 13,9 °C – Schrank abrücken

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    <a href="https://rechner-portal.de/wetter-klima/luftfeuchtigkeit/schimmelrisiko-rechner">
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           alt="Schimmelrisiko-Berechnung: Raumluft 20 °C, 68 %. Taupunkt 13,9 °C. Wand nur 13 °C. Abstand zum Taupunkt −0,9 K = Kondenswasser; Rechner-Einordnung: Akutes Risiko."
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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/wetter-klima/luftfeuchtigkeit/schimmelrisiko-rechner">Schimmelrisiko: Wandtemperatur 13 °C unter Taupunkt 13,9 °C – Schrank abrücken auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/wetter-klima/luftfeuchtigkeit/schimmelrisiko-rechner
  • Querschnitt einer Wand: Wo die Wandtemperatur unter den Taupunkt fällt, entsteht Kondenswasser und Schimmelgefahr.

    Schimmelrisiko: Wandtemperatur vs. Taupunkt

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    <a href="https://rechner-portal.de/wetter-klima/luftfeuchtigkeit/schimmelrisiko-rechner">
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           alt="Querschnitt einer Wand: Wo die Wandtemperatur unter den Taupunkt fällt, entsteht Kondenswasser und Schimmelgefahr."
           width="760" height="370">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/wetter-klima/luftfeuchtigkeit/schimmelrisiko-rechner">Schimmelrisiko: Wandtemperatur vs. Taupunkt auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/wetter-klima/luftfeuchtigkeit/schimmelrisiko-rechner
  • Horizontale Skala mit den fünf Risikozonen des Rechners basierend auf dem Abstand zwischen Wandtemperatur und kritischer 80-%-Wandtemperatur: von kein Risiko (ab 3 K) bis akutes Risiko (unter −2 K).

    Schimmelrisiko nach Temperaturabstand

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    <a href="https://rechner-portal.de/wetter-klima/luftfeuchtigkeit/schimmelrisiko-rechner">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/wetter-klima/schimmelrisiko-zonen.svg"
           alt="Horizontale Skala mit den fünf Risikozonen des Rechners basierend auf dem Abstand zwischen Wandtemperatur und kritischer 80-%-Wandtemperatur: von kein Risiko (ab 3 K) bis akutes Risiko (unter −2 K)."
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/wetter-klima/luftfeuchtigkeit/schimmelrisiko-rechner">Schimmelrisiko nach Temperaturabstand auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/wetter-klima/luftfeuchtigkeit/schimmelrisiko-rechner
  • Infografik: Schimmelrisiko: Taupunkt und Wärmebrücken, TAUPUNKT BEI 20 °C RAUMTEMPERATUR, Rel. Feuchte, Taupunkt, Schimmelrisiko, Wandtemp. krit., 40 %, 6,0 °C

    Schimmelrisiko-Rechner Taupunkt

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      <img src="https://rechner-portal.de/images/wetter-klima/schimmelrisiko-rechner-taupunkt.svg"
           alt="Infografik: Schimmelrisiko: Taupunkt und Wärmebrücken, TAUPUNKT BEI 20 °C RAUMTEMPERATUR, Rel. Feuchte, Taupunkt, Schimmelrisiko, Wandtemp. krit., 40 %, 6,0 °C"
           width="760" height="400">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/wetter-klima/luftfeuchtigkeit/schimmelrisiko-rechner">Schimmelrisiko-Rechner Taupunkt auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/wetter-klima/luftfeuchtigkeit/schimmelrisiko-rechner

Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Alle Berechnungen erfolgen ohne Gewähr. Die Ergebnisse sind Anhaltspunkte und ersetzen keine professionelle Beratung.

Quelle: Magnus-Formel mit Schimmelgrenze von 80 % relativer Oberflächenfeuchte (DIN 4108-2, Ausgabe 2013) sowie Taupunkt als Kondensationsgrenze (100 %).

Stand: 2026-10-26

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
26. Oktober 2026
Fachbereich
Wetter und Klima / Luftfeuchtigkeit
Formeln basieren auf
Magnus-Formel für den Sättigungsdampfdruck (Parameter 17,625 und 243,04 °C), Taupunkt sowie kritische Wandtemperatur bei 80 % Oberflächenfeuchte nach UBA-Schimmelleitfaden und DIN 4108-2 (Ausgabe 2013)
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Schimmelrisiko-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/wetter-klima/luftfeuchtigkeit/schimmelrisiko-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Schimmelrisiko-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/wetter-klima/luftfeuchtigkeit/schimmelrisiko-rechner

Werbestatus

Mögliche Werbung hat keinen Einfluss auf Rechenweg, Ergebnis oder Priorisierung dieses Rechners.