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PMV- und PPD-Rechner: Thermischen Komfort nach ISO 7730 bewerten

Wetter und KlimaStand Noch keine Bewertung
°C
%
km/h
Aktivitätslevel
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Kurzantwort

Ordnet Temperatur, Feuchte, Wind und Aktivität in einen verständlichen Behaglichkeits-Score ein.

Thermischen Komfort aus Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Wind und Aktivitätslevel bewerten.

Kilian AchatzGründer & Fachredakteur
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Apr. 2026)Veröffentlicht: Stand:

Überblick

Was ist der Thermischer Komfort-Rechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

An alle, die wissen wollen, ob sich eine Wettersituation oder ein Aufenthaltsort noch behaglich anfühlt und nicht bloß warm oder kalt ist, richtet sich der thermische Komfort-Rechner. Das ist nützlich für Außengastronomie, Events, leichte Aktivität, Wege zwischen Innen- und Außenbereich oder die Frage, welche Kleidung im Alltag angenehm bleibt.

Statt nur eine Temperatur auszugeben, übersetzt der Rechner die Lufttemperatur, die relative Luftfeuchtigkeit, die Windgeschwindigkeit und das Aktivitätslevel in eine Komfortstufe. Was ist der PMV-Wert?

Der PMV (Predicted Mean Vote, dt. vorhergesagtes mittleres Votum) ist das internationale Standardmaß für thermischen Komfort nach DIN EN ISO 7730. Er misst das mittlere Wärmeempfinden einer Personengruppe auf einer Skala von −3 (sehr kalt) bis +3 (sehr heiß).

Als behaglich gilt ein PMV-Bereich von −0,5 bis +0,5, was einem PPD (Predicted Percentage of Dissatisfied, dt. Anteil unzufriedener Personen) von weniger als 10 % entspricht.

Konkret: Bei 22 °C, leichter Bekleidung (1,0 clo), sitzender Tätigkeit (1,0 met) und 0,1 m/s Luftbewegung liegt der PMV nahe 0 – mehr als 90 % der Personen empfinden das als behaglich.

Das Modell basiert auf den Forschungen von ASHRAE zur menschlichen Wärmeregulation.

Behaglichkeit entsteht nämlich nicht aus der Temperatur allein: Bewegung erzeugt Körperwärme, Wind kühlt die Haut und hohe Luftfeuchte bremst die Schweißverdunstung, sodass derselbe Messwert für eine sitzende und eine aktive Person ganz unterschiedlich wirkt.

Der Rechner fasst diese Einflüsse zu einem Behaglichkeits-Score zusammen, dessen Nulllinie für den komfortablen Bereich steht, während negative Werte auf zu kühl und positive Werte auf zu warm hindeuten.

So erkennst du, ob ein Aufenthaltsort tatsächlich angenehm bleibt oder ob du mit Kleidung, Schatten oder Wärmequellen nachsteuern solltest. PMV-Komfortskala von sehr kalt bis sehr heiß nach ISO 7730

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Eingaben: Lufttemperatur in Grad Celsius, relative Luftfeuchtigkeit in Prozent, Windgeschwindigkeit in km/h und Aktivitätslevel mit den Stufen sitzend, stehend oder aktiv. Diese Kombination ist wichtig, weil dieselben 22 °C für einen sitzenden Menschen oft komfortabel sind, bei Bewegung im Wind aber bereits anders wirken.

Gute Datenquellen sind Wetter-App, lokale Station oder eine einfache Vor-Ort-Messung. Ein typischer Fehler ist, Innenraum-Situationen mit Außenwind zu vermischen oder Aktivität zu niedrig anzusetzen.

Trage die Windgeschwindigkeit als mittleren Wert ein und nicht als Spitzenböe, weil kurze Böen die dauerhafte Kühlwirkung überzeichnen.

Denke außerdem an die Kleidung: Der behagliche Bereich verschiebt sich deutlich, je nachdem ob du im T-Shirt oder in Jacke und Pullover unterwegs bist.

Die Felder decken Temperaturen von −20 bis 45 °C, relative Feuchten von 5 bis 100 % und Windgeschwindigkeiten von 0 bis 100 km/h ab.

Das Aktivitätslevel kennt genau drei Stufen — sitzend, stehend und aktiv —, und es verschiebt das Ergebnis am stärksten von allen Eingaben.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Berechnung: Der Rechner nutzt einen vereinfachten thermischen Komfort-Ansatz, der Temperatur, Feuchte, Wind und Aktivität zu einem Behaglichkeits-Score zusammenführt. Je nach Aktivitätslevel verschiebt sich die Zieltemperatur, zusätzlich wirken Luftfeuchte und Luftbewegung als Korrekturen.

Beispiel: Bei 23 °C, 45 % relativer Luftfeuchte, 5 km/h Wind und sitzender Aktivität liegt der Score nahe am behaglichen Bereich um null.

Schon kleine Änderungen bei Wind oder Aktivität können den Wert jedoch in Richtung leicht kühl oder leicht warm verschieben.

Der Ansatz orientiert sich am PMV-Gedanken der ISO 7730: Behaglichkeit entsteht dann, wenn die vom Körper erzeugte Wärme und die an die Umgebung abgegebene Wärme im Gleichgewicht stehen.

Aktivität erhöht die Wärmeproduktion und verschiebt die behagliche Zieltemperatur nach unten, Wind verstärkt die Wärmeabgabe über die Haut, und hohe Luftfeuchte bremst die Verdunstung und damit den wichtigsten Kühlmechanismus des Körpers.

Ein Score nahe null steht für dieses Gleichgewicht, negative Werte für ein Wärmedefizit und positive für einen Wärmeüberschuss. Vier Faktoren des thermischen Komforts: Temperatur, Feuchte, Wind, Aktivität

Formelgrafik: Behaglichkeits-Score aus Temperatur, Feuchte, Wind und Aktivitätslevel.
Vereinfachter PMV nach DIN EN ISO 7730. aO und Z hängen vom Aktivitätslevel ab: sitzend aO = 0, Z = 22; stehend aO = 1, Z = 20; aktiv aO = 2,5, Z = 17.

Nachschlagen

Thermischer Komfort nach DIN EN ISO 7730: PMV und PPD-Tabelle

Der PMV (Predicted Mean Vote) beschreibt das mittlere Wärmeempfinden auf einer Skala von −3 (kalt) bis +3 (heiß). PPD gibt den Anteil unzufriedener Personen an.

PMV-Empfinden und PPD (%) nach operativer Temperatur und Aktivität gemäß DIN EN ISO 7730
Operative Temperatur (°C)Sitzend (1,0 met)Leichte Arbeit (1,4 met)Stehend (1,6 met)PPD-Richtwert (%)
18 °Ckalt (−2)kühl (−1)neutral (0)77 % / 26 % / 5 %
20 °Ckühl (−1)neutral (0)leicht warm (+1)26 % / 5 % / 26 %
22 °Cneutral (0)leicht warm (+1)warm (+2)5 % / 26 % / 77 %
24 °Cleicht warm (+1)warm (+2)heiß (+3)26 % / 77 % / 99 %
26 °Cwarm (+2)heiß (+3)heiß (+3)77 % / 99 % / 99 %
28 °Cheiß (+3)heiß (+3)heiß (+3)99 % / 99 % / 99 %

Quelle: DIN EN ISO 7730:2005 (Ergonomie der thermischen Umgebung). Annahmen: Bekleidung 1,0 clo (leicht), rel. Luftgeschwindigkeit 0,1 m/s, Strahlungstemperatur = Lufttemperatur. Komfortbereich: PMV zwischen −0,5 und +0,5, PPD unter 10 %. Empfohlene Raumtemperatur Büro: 20–22 °C. Die PPD-Werte dieser Spalte gehören zu den glatten PMV-Stufen der drei Aktivitätsspalten und sind mit PPD = 100 − 95 · exp(−(0,03353 · PMV⁴ + 0,2179 · PMV²)) gerechnet — derselben Formel, die auch der Rechner verwendet. Weil er den tatsächlichen PMV-Wert einsetzt statt einer gerundeten Stufe, weicht sein PPD von den Tabellenwerten ab; bei PMV −1,09 etwa gibt er 30,0 % aus, während die Stufe PMV −1 hier mit 26 % geführt ist. Bemerkenswert ist der Sockel: Selbst bei PMV 0, also idealem Empfinden, bleiben 5 % Unzufriedene — vollständige Zufriedenheit ist nach der Norm nicht erreichbar.

Gesetzliche Temperaturgrenzen am Arbeitsplatz nach ASR A3.5

Die Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A3.5 (Raumtemperatur) legt verbindliche Mindesttemperaturen nach Körperhaltung und Arbeitsschwere sowie drei Maßnahmenschwellen bei Hitze fest. Sie ist ein anderer Maßstab als der PMV/PPD-Komfortwert oben: Eine gesetzlich zulässige Temperatur muss nicht als behaglich empfunden werden.

Mindest-Lufttemperaturen und Hitze-Maßnahmenschwellen nach ASR A3.5 (Arbeitsstättenregel, Tabelle 1 + Abschnitt Maßnahmen)
VorgabeKörperhaltung / SchwereTemperaturBedeutung
MindesttemperaturSitzen, leichte Arbeit20 °CUntergrenze, z. B. Büroarbeitsplatz
MindesttemperaturSitzen, mittelschwere Arbeit19 °CUntergrenze
MindesttemperaturStehen/Gehen, leichte Arbeit19 °CUntergrenze
MindesttemperaturStehen/Gehen, mittelschwere Arbeit17 °CUntergrenze
MindesttemperaturStehen/Gehen, schwere Arbeit12 °CUntergrenze
Maßnahmenschwelle 1unabhängig von der Tätigkeitab 26 °CZusätzliche Maßnahmen sollen ergriffen werden (z. B. Sonnenschutz, Lüftung, Gleitzeit)
Maßnahmenschwelle 2unabhängig von der Tätigkeitab 30 °CWirksame Maßnahmen laut Gefährdungsbeurteilung müssen ergriffen werden
Maßnahmenschwelle 3unabhängig von der Tätigkeitab 35 °CRaum ohne technische/organisatorische Maßnahmen oder PSA nicht mehr als Arbeitsraum geeignet

Quelle: ASR A3.5 (Technische Regel für Arbeitsstätten, Raumtemperatur), Tabelle 1 und Abschnitt zu Maßnahmen bei Hitze, herausgegeben vom Ausschuss für Arbeitsstätten (ASTA), veröffentlicht über die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (baua.de/DE/Angebote/Regelwerk/ASR/ASR-A3-5). Prüfdatum 27.09.2026. Der thermische Komfortrechner oben zeigt zum Vergleich: Bei den gesetzlich zulässigen 20 °C, 50 % Feuchte und sitzender Tätigkeit liefert er einen PMV-Score von −1,1 (Stufe „Leicht kühl“, PPD 31,0 %), bei der ersten Hitzeschwelle von 26 °C bereits +2,2 (Stufe „Warm“, PPD 85,7 %) — Gesetzeskonformität und Behaglichkeit fallen hier deutlich auseinander.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Thermischer Komfort-Rechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wann nutze ich den Komfortrechner statt Hitzeindex oder Windchill?

Nutzen Sie den Komfortrechner, sobald es nicht um reinen Hitze- oder Kältestress geht, sondern um die Frage, ob ein Aufenthalt insgesamt behaglich, grenzwertig oder belastend ist.

Hitzeindex und Windchill bewerten jeweils nur einen Extrembereich: Der Hitzeindex koppelt hohe Temperatur mit Luftfeuchte, der Windchill greift fachlich erst bei Lufttemperaturen unter etwa 10 Grad Celsius mit spürbarem Wind.

Der thermische Komfortrechner bewertet dagegen die gesamte Behaglichkeit über den ganzen Temperaturbereich und verbindet Temperatur, relative Luftfeuchtigkeit, Luftbewegung und Aktivität zu einem Behaglichkeits-Score.

Praxisfall: In einem Büro mit wechselnder Belegung zeigt der Rechner, ob mehr Luftbewegung oder eine Feuchtekorrektur den größeren Nutzen bringt.

Der PMV-Wert (Predicted Mean Vote) der zugrunde liegenden Norm ISO 7730 reicht von −3 (sehr kalt) bis +3 (sehr heiß), wobei nur der Korridor von −0,5 bis +0,5 als thermisch behaglich gilt.

Windchill und Hitzeindex können weder Aktivität noch Bekleidung berücksichtigen und taugen deshalb nicht für Behaglichkeitsfragen im mittleren Temperaturbereich.

Welche Eingaben beeinflussen den Komfortwert am stärksten?

Den größten Einfluss haben Lufttemperatur, relative Luftfeuchtigkeit, Luftbewegung und die Frage, ob Sie sich ruhig aufhalten oder körperlich aktiv sind.

Die Temperatur setzt das Grundniveau, doch hohe Luftfeuchtigkeit bremst die Verdunstung von Schweiß und lässt warme Luft schwüler wirken, während Wind die Wärmeabgabe der Haut spürbar beschleunigt.

Schon kleine Änderungen bei Luftbewegung oder Aktivität können eine als angenehm empfundene Situation in Richtung belastend verschieben, weil der Körper bei Bewegung deutlich mehr Stoffwechselwärme erzeugt und abgeben muss.

Deshalb lohnt es sich, diese vier Größen getrennt zu betrachten, statt nur auf die abgelesene Temperatur zu schauen, die für sich genommen oft trügt.

Bei typischen Bürobedingungen genügt oft eine Erhöhung der Luftbewegung von 0,1 auf 0,3 m/s, um einen grenzwertigen PMV-Wert wieder in den Komfortkorridor von −0,5 bis +0,5 zurückzuführen.

Wer einzelne Werte verändert, sieht im Behaglichkeits-Score unmittelbar, welcher Faktor im konkreten Fall die größte Wirkung entfaltet.

Warum verändern Aktivität und Bekleidung den Komfort so stark?

Aktivität und Bekleidung wirken so stark, weil der Körper im Ruhezustand grob 100 Watt Wärme abgibt, bei körperlicher Arbeit ein Vielfaches davon, und genau diese zusätzliche Wärme an die Umgebung abgegeben werden muss.

In der ISO-7730-Systematik steht dafür der MET-Wert: sitzende Tätigkeit entspricht etwa 1,0 met, Stehen rund 1,2 bis 1,4 met, moderate Bewegung deutlich mehr.

Der thermische Komfortrechner bildet dieses Prinzip vereinfacht über das Aktivitätslevel ab und zeigt dadurch, warum dieselbe Umgebung für eine sitzende Person noch angenehm, für jemanden bei Arbeit aber bereits belastend sein kann.

Bekleidung wirkt wie eine Dämmschicht: Nach ISO 7730 verschiebt ein Wechsel von 0,5 auf 1,0 clo die neutrale operative Temperatur um rund 3 bis 4 Grad Celsius nach unten.

Das erklärt, warum 22 Grad Celsius im klimatisierten Büro für leicht bekleidete Personen noch behaglich und für Anzugträger bereits grenzwertig kühl wirken kann.

Wer beide Hebel getrennt variiert, erkennt schnell, welcher im konkreten Fall stärker wirkt.

Welche Mindesttemperatur schreibt der Gesetzgeber am Arbeitsplatz vor?

Am sitzenden Büroarbeitsplatz mit leichter Tätigkeit schreibt die Technische Regel ASR A3.5 (Tabelle 1) eine Mindest-Lufttemperatur von 20 Grad Celsius vor, bei mittelschwerer sitzender Arbeit 19 Grad; im Stehen oder Gehen sinken die Werte auf 19, 17 beziehungsweise 12 Grad je nach Schwere.

Nach oben gilt: Ab 26 Grad Celsius sollen Arbeitgeber zusätzliche Maßnahmen wie Sonnenschutz oder Lüftung ergreifen, ab 30 Grad sind wirksame Entlastungsmaßnahmen laut Gefährdungsbeurteilung vorgeschrieben, ab 35 Grad gilt der Raum ohne technische oder organisatorische Maßnahmen nicht mehr als geeigneter Arbeitsraum.

Der thermische Komfortrechner zeigt, wie knapp diese gesetzlichen Grenzen am Behaglichkeitsmodell liegen: Bei den gesetzlich erlaubten 20 Grad, 50 % Feuchte und sitzender Tätigkeit liefert er einen Score von −1,1 (PPD 31,0 %, Stufe „Leicht kühl“), bei der ersten Hitzeschwelle von 26 Grad bereits +2,2 (PPD 85,7 %, Stufe „Warm“).

Gesetzliche Erlaubtheit und tatsächliche Behaglichkeit sind also zwei verschiedene Maßstäbe.

Was gilt als ideale Wohlfühltemperatur im Büro?

Als ideale Wohlfühltemperatur im Büro gilt nach ASHRAE 55 ein operativer Bereich von 20 bis 26 Grad Celsius bei 30 bis 60 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit, wobei die genaue Lage vom Aktivitätslevel abhängt.

Der thermische Komfortrechner bestätigt das für die sitzende Standardsituation: Bei 50 % Feuchte und kaum Luftbewegung liegt der Score bei 22 Grad Celsius nahe null (−0,02, Stufe „Behaglich“), bei 24 Grad bereits bei +1,1 (Stufe „Leicht warm“, PPD 29,9 %).

Für stehende Tätigkeit verschiebt sich der behagliche Bereich spürbar nach unten: Dieselben 22 Grad Celsius ergeben im Stehen schon einen Score von +1,6 (PPD 58,7 %), weil der Körper im Stehen mehr Eigenwärme erzeugt.

Eine einzelne „ideale“ Zahl gibt es deshalb nicht — entscheidend ist immer die Kombination aus Temperatur, Feuchte, Luftbewegung und Tätigkeit, die der Rechner gemeinsam auswertet, statt nur eine Zieltemperatur zu nennen.

Wie vergleiche ich zwei Komfortszenarien sauber?

Ändern Sie pro Berechnung nur einen dominanten Faktor, etwa Luftbewegung, relative Luftfeuchtigkeit oder Aktivität, und halten Sie alle übrigen Eingaben konstant.

So erkennen Sie eindeutig, welcher Hebel die Behaglichkeit tatsächlich kippen lässt, statt mehrere Einflüsse gleichzeitig zu vermischen und am Ende nicht zu wissen, woher die Veränderung kam.

Notieren Sie Ausgangslauf und Vergleichslauf mit ihren Komfortklassen, dann wird die Veränderung im Behaglichkeits-Score direkt ablesbar.

Dieses Vorgehen entspricht einem einfachen Ein-Faktor-Test und liefert belastbarere Aussagen als ein Rundumschlag, bei dem Temperatur, Feuchte und Wind gemeinsam verändert werden.

Ein Sprung des PMV-Werts von −0,5 auf −1,0 durch erhöhte Luftbewegung signalisiert dabei ebenso klar eine Überkorrektur wie ein Anstieg von +0,5 auf +1,0 durch unzureichende Lüftung.

Arbeiten Sie sich bei mehreren Szenarien Faktor für Faktor vor und dokumentieren Sie jeden Schritt, damit am Ende klar ist, welche Maßnahme den größten Komfortgewinn bringt.

Was bedeutet eine Komfortklasse im Ergebnis praktisch?

Die Komfortklasse fasst den Behaglichkeits-Score zusammen mit den eingegebenen Werten zu einer empfundenen Stufe zusammen und zeigt, ob eine Situation noch behaglich, grenzwertig oder klar belastend ist – vergleichbar mit einer PPD-Tabelle, nur direkt auf Ihre Eingaben bezogen statt auf feste Referenzstufen.

Für die Planung bedeutet eine grenzwertige Klasse, dass Sie Lufttemperatur, Bekleidung oder Aktivitätslevel anpassen sollten, bevor aus leichter Unbequemlichkeit echte Belastung wird.

Die Klasse ersetzt keine medizinische Beurteilung, dient aber als verlässliche Ampel, um frühzeitig gegenzusteuern, etwa durch zusätzliche Lüftung, längere Pausen oder leichtere Kleidung.

Konkret bedeutet ein PMV-Wert außerhalb des Komfortkorridors von −0,5 bis +0,5, dass laut ISO 7730 statistisch mehr als 10 Prozent der Anwesenden die Situation als unangenehm bewerten.

Verschiebt sich die Klasse zwischen zwei Läufen, sehen Sie sofort, ob die eben getroffene Maßnahme ausreicht oder ob weitere Anpassungen nötig sind, um wieder in den behaglichen Bereich zu kommen.

Was ist der Unterschied zwischen Lufttemperatur und operativer Temperatur?

Die operative Temperatur ist laut ISO 7730 näherungsweise der Mittelwert aus Lufttemperatur und mittlerer Strahlungstemperatur der umgebenden Flächen und weicht bei geringer Luftgeschwindigkeit kaum von der reinen Lufttemperatur ab.

Der thermische Komfortrechner fragt nur die Lufttemperatur ab und setzt implizit voraus, dass die Strahlungstemperatur ihr in etwa entspricht – eine Annahme, die in normal möblierten Innenräumen ohne direkte Sonne meist zutrifft.

Bei direkter Sonneneinstrahlung, großen Fensterflächen oder heißen Maschinenoberflächen kann die tatsächliche Strahlungstemperatur aber um 10 bis 20 Grad Celsius über der Lufttemperatur liegen und den realen PMV-Wert deutlich stärker nach oben verschieben, als der Rechner mit der reinen Lufttemperatur zeigt.

Auch Akklimatisierung, Gesundheitszustand oder individuelle Kälte- und Wärmeempfindlichkeit bleiben außen vor, weil sie sich nicht aus Wetterdaten ableiten lassen.

Behandeln Sie das Ergebnis deshalb als fundierte Orientierung für typische Innenraumsituationen und prüfen Sie bei Sonneneinstrahlung oder Wärmequellen die tatsächliche Wahrnehmung vor Ort.

Wann sollte ich Messwerte vor Ort zusätzlich prüfen?

Prüfen Sie Lufttemperatur, relative Luftfeuchtigkeit und Windgeschwindigkeit immer dann vor Ort, wenn die realen Bedingungen stark von Ihren Eingaben abweichen können, etwa bei direkter Sonne, Maschinen- oder Abwärme, Zugluft oder dichter Belegung eines Raumes.

Solche lokalen Effekte heben den empfundenen Wärmestress oft deutlich über das an, was eine einzelne Wetterstation oder ein grober Schätzwert vermuten lässt.

Ein kurzer Ortscheck mit Thermometer und Feuchtemessgerät verhindert, dass ein formal plausibler Behaglichkeits-Score an der Praxis vorbeigeht und falsche Sicherheit erzeugt.

Gerade vor längeren Aufenthalten, Veranstaltungen oder Arbeiten unter Last lohnt sich diese Gegenkontrolle, weil schon wenige Grad Unterschied oder spürbare Zugluft die Komfortklasse merklich verschieben können.

Für eine valide Beurteilung nach ISO 7730 sollte die Luftgeschwindigkeit in Aufenthaltshöhe mit einem Anemometer gemessen werden, da Zugluft schon bei 0,2 m/s in Kombination mit 20 Grad Celsius einen PMV-Wert unterhalb des Komfortkorridors erzeugen kann.

Wiederholen Sie die Messung an verschiedenen Stellen des Raumes, da Fenster, Wand und Raummitte sich spürbar unterscheiden.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

In der Praxis bedeutet das Ergebnis: Ein behaglicher Score spricht für stabile Alltagsbedingungen, ein negativer Wert eher für zusätzliche Schichten oder windgeschützte Plätze, ein positiver Wert eher für leichtere Kleidung, Pausen und mehr Flüssigkeit. Für die Einordnung zählt immer auch die geplante Aktivität.

Wenn der Rechner warm oder sehr warm zeigt, ist die nächste Entscheidung oft nicht nur Kleidung, sondern Aufenthaltsdauer, Schatten und Belastungsintensität.

Praxisbeispiel: Büroarbeitsplatz, 24 °C, 50 % relative Feuchte, 0,1 m/s Luftbewegung, sitzende Tätigkeit — der Komfort-Score liegt bei rund +1,1 und damit bereits im leicht warmen Bereich: Wer die Klimaanlage auf 22 °C stellt, holt den Score auf nahezu null in den behaglichen Bereich zurück.

Für stehende Arbeit bewertet der Rechner dieselben 22 °C dagegen schon wieder als leicht warm (Score rund +1,6), weil der Körper im Stehen mehr Eigenwärme erzeugt; sehr kühl eingestellte Räume wiederum werden bei sitzender Schreibtischtätigkeit schnell als zu kalt empfunden.

Für Außensituationen mit Wind und Kälte ist der Windchill-Rechner das gezieltere Werkzeug; bei schwüler Hitze liefert der Hitzeindex-Rechner die Belastungseinordnung. Ob Schwüle droht, erkennst du zuverlässig am Taupunkt.

Am Arbeitsplatz gilt zusätzlich ein gesetzlicher Maßstab, der vom Komfort-Score unabhängig ist: Nach der Arbeitsstättenregel ASR A3.5 muss die Lufttemperatur am sitzenden Büroarbeitsplatz mindestens 20 °C betragen, ab 26 °C sollen und ab 30 °C müssen Arbeitgeber gegensteuern.

Der Rechner zeigt, dass diese gesetzliche Untergrenze von 20 °C noch nicht im vollen Komfortbereich liegt (PMV −1,1, Stufe „Leicht kühl“) – die ausführliche Gegenüberstellung findest du in der Tabelle „Gesetzliche Temperaturgrenzen am Arbeitsplatz nach ASR A3.5“ weiter unten.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Ein Outdoor-Café prüft, ob die Terrasse an einem Septembertag mit 19 °C Lufttemperatur, 55 % relativer Luftfeuchtigkeit und 12 km/h Wind für sitzende Gäste noch behaglich ist.

Der Betreiber gibt alle Werte in den thermischen Komfort-Rechner ein und wählt das Aktivitätslevel sitzend.

Rechenweg: Bei sitzender Aktivität liegt die behagliche Zieltemperatur höher als bei Bewegung, weil kaum Körperwärme erzeugt wird; die moderate Luftfeuchtigkeit wirkt neutral, der Wind von 12 km/h kühlt die Haut jedoch spürbar, sodass der Behaglichkeits-Score mit rund −2,3 deutlich unter die Nulllinie rutscht und der Rechner die Stufe kalt ausweist.

Ergebnis: Für ruhig sitzende Gäste fehlt es klar an Wärme, obwohl 19 °C zunächst angenehm klingen. Die Entscheidung: Der Betreiber stellt Wärmestrahler bereit und ordert leichte Decken für die Abendstunden, anstatt auf spontane Beschwerden zu warten.

Hätte er das Aktivitätslevel auf aktiv gestellt, kippte der Score mit rund +1,8 sogar auf die warme Seite in den leicht warmen Bereich, weil die Eigenwärme der Bewegung die Windkühlung mehr als ausgleicht.

Wie stark die Tätigkeit den Wohlfühlbereich verschiebt, rechnet der Rechner selbst vor — jeweils bei 50 % Feuchte und Windstille: sitzend 20,6 bis 23,4 °C, stehend 17,6 bis 20,4 °C und aktiv nur noch 13,1 bis 15,9 °C.

Wer bei 21 °C und leichtem Zug von 8 km/h körperlich arbeitet, landet deshalb schon bei Score 3,1 und der Stufe „Warm“, während dieselben 21 °C im Sitzen als behaglich gelten. Terrassencafe: 19 °C + 12 km/h Wind ergibt Stufe kalt für sitzende Gäste

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Der erste typische Fehler beim thermischen Komfort-Rechner ist das Ignorieren des Aktivitätslevels: Wer eine aktive Tätigkeit als sitzend einträgt, blendet die selbst erzeugte Körperwärme aus und verschiebt den Behaglichkeits-Score in eine zu kühle Richtung. Der zweite Fehler ist das Gleichsetzen von Komfort mit einer universellen Wohlfühltemperatur, obwohl Behaglichkeit immer aus dem Zusammenspiel von Lufttemperatur, relativer Luftfeuchtigkeit, Windgeschwindigkeit und Aktivität entsteht.

Der dritte Fehler ist das Eintragen von Windwerten, die nur in kurzen Böen auftreten, statt der mittleren Windgeschwindigkeit, was die kühlende Wirkung auf die Haut überzeichnet.

Ebenfalls häufig wird übersehen, dass derselbe Score für sitzende Büroarbeit etwas anderes bedeutet als für Gehen, Warten oder moderate Bewegung. Komfort ist daher kein absoluter Wert, sondern immer eine Einordnung im Kontext.

Ebenfalls unterschätzt wird die Rolle der Kleidung: Derselbe Score fühlt sich im T-Shirt völlig anders an als mit Jacke, weshalb das Ergebnis stets zusammen mit der geplanten Bekleidung gelesen werden sollte.

Wichtig zur Einordnung: Dieser Rechner bildet nicht das PMV-Modell nach ISO 7730 nach, sondern eine bewusst vereinfachte Punktbewertung mit festen Gewichten — Aktivität schlägt mit 0, 1 oder 2,5 K zu Buche, jedes Prozent Feuchte über 50 % mit 0,05 K und jeder km/h Wind mit −0,12 K.

Den Score begrenzt er zudem auf ±5.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Thermischer-Komfort-Rechner kombiniert Lufttemperatur, relative Luftfeuchtigkeit, Windgeschwindigkeit und Aktivitätslevel zu einem Behaglichkeits-Score für Alltag und Freizeit und zeigt damit, ob der geplante Aufenthalt im Freien noch komfortabel bleibt oder Kleidung, Schatten oder Wärmequellen sinnvoll sind.

Weil Bewegung Körperwärme erzeugt, Wind die Haut kühlt und hohe Luftfeuchte die Schweißverdunstung bremst, sagt allein die gemessene Temperatur wenig über die tatsächliche Behaglichkeit aus.

Gib die geplante Wetterlage und das Aktivitätsniveau ein und entscheide, welche Anpassungen für Terrassenveranstaltung, Sport oder Außenarbeitsplatz konkret sinnvoll sind.

Für das gezielte Berechnen der gefühlten Temperatur bei Kälte und Wind nutze den Windchill-Rechner; bei heißem und schwerem Wetter zeigt der Hitzeindex-Rechner die Belastungsstufe. Den kombinierten Überblick bietet der Gefühlte-Temperatur-Rechner, den Taupunkt als Schwüle-Signal der Taupunkt-Rechner.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Behaglichkeits-Score (PMV): 1,6 | Empfundene Stufe: Leicht warm | Unzufriedene (PPD): 53,9 % | Kleidungsempfehlung: Leichte, luftige Kleidung und regelmäßig trinken

Joggen am frühen Morgen

Lufttemperatur
18
Relative Luftfeuchtigkeit
60
Windgeschwindigkeit
10
Aktivitätslevel
Aktiv

Beispiel 2 · Mittel · Behaglichkeits-Score (PMV): −5 | Empfundene Stufe: Sehr kalt | Unzufriedene (PPD): 100 % | Kleidungsempfehlung: Warme Schichten, lange Kleidung und je nach Umgebung winddichte Außenschicht nutzen

Komforttemperatur von 9,5 Grad einordnen

Lufttemperatur
9,5
Relative Luftfeuchtigkeit
50
Windgeschwindigkeit
8
Aktivitätslevel
Sitzend

Beispiel 3 · Komplex · Behaglichkeits-Score (PMV): 2,4 | Empfundene Stufe: Warm | Unzufriedene (PPD): 92,1 % | Kleidungsempfehlung: Sehr leichte Kleidung, direkte Sonne meiden, aktiv kühlen und Flüssigkeit erhöhen

Warmer Bürotag im Stehen

Lufttemperatur
24
Relative Luftfeuchtigkeit
45
Windgeschwindigkeit
3
Aktivitätslevel
Stehend

Beispiel 4 · Komplex · Behaglichkeits-Score (PMV): −1,1 | Empfundene Stufe: Leicht kühl | Unzufriedene (PPD): 31,0 % | Kleidungsempfehlung: Leichte Schichten mit Option zum Nachziehen (z. B. Pullover oder leichte Jacke)

Gesetzliche Mindesttemperatur im Büro am Komfortmodell prüfen

Lufttemperatur
20
Relative Luftfeuchtigkeit
50
Windgeschwindigkeit
0
Aktivitätslevel
Sitzend

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Weiternutzung

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Nutzung frei, wenn du rechner-portal.de als Quelle verlinkst. CC BY 4.0

  • Diagramm mit vier Einflussfaktoren, die den thermischen Komfort bestimmen: Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit, Windgeschwindigkeit und Aktivitätslevel, alle auf den zentralen Komfort-Score gerichtet.

    Vier Faktoren des thermischen Komforts

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/wetter-klima/gefuehlte-temperatur/thermischer-komfort-rechner
  • Horizontale Skala des PMV-Werts von −3 bis +3 mit sieben Stufen: Sehr kalt, Kühl, Leicht kühl, Behaglich, Leicht warm, Warm, Sehr heiß. Der behagliche Bereich (−0,5 bis +0,5) ist hervorgehoben.

    PMV-Komfortskala nach ISO 7730

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      <img src="https://rechner-portal.de/images/wetter-klima/thermischer-komfort-pmv-skala.svg"
           alt="Horizontale Skala des PMV-Werts von −3 bis +3 mit sieben Stufen: Sehr kalt, Kühl, Leicht kühl, Behaglich, Leicht warm, Warm, Sehr heiß. Der behagliche Bereich (−0,5 bis +0,5) ist hervorgehoben."
           width="760" height="360">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/wetter-klima/gefuehlte-temperatur/thermischer-komfort-rechner">PMV-Komfortskala nach ISO 7730 auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/wetter-klima/gefuehlte-temperatur/thermischer-komfort-rechner
  • Eingabeparameter und Komfortskala für ein Outdoor-Café im September mit Entscheidung zu Wärmestrahlern und Decken

    Terrassencafé: 19 °C + 12 km/h Wind ergibt Stufe kalt für sitzende Gäste

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    <a href="https://rechner-portal.de/wetter-klima/gefuehlte-temperatur/thermischer-komfort-rechner">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/wetter-klima/thermischer-komfort-praxis-terrasse.svg"
           alt="Eingabeparameter und Komfortskala für ein Outdoor-Café im September mit Entscheidung zu Wärmestrahlern und Decken"
           width="760" height="340">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/wetter-klima/gefuehlte-temperatur/thermischer-komfort-rechner">Terrassencafé: 19 °C + 12 km/h Wind ergibt Stufe kalt für sitzende Gäste auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/wetter-klima/gefuehlte-temperatur/thermischer-komfort-rechner
  • Infografik: Thermischer Komfort: PMV-Skala (ISO 7730), PREDICTED MEAN VOTE (PMV) — EMPFINDUNG — PPD, kalt, kühl, leicht kühl, neutral, leicht warm, warm

    Thermischer Komfort-Rechner Pmv

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    <a href="https://rechner-portal.de/wetter-klima/gefuehlte-temperatur/thermischer-komfort-rechner">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/wetter-klima/thermischer-komfort-rechner-pmv.svg"
           alt="Infografik: Thermischer Komfort: PMV-Skala (ISO 7730), PREDICTED MEAN VOTE (PMV) — EMPFINDUNG — PPD, kalt, kühl, leicht kühl, neutral, leicht warm, warm"
           width="760" height="400">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/wetter-klima/gefuehlte-temperatur/thermischer-komfort-rechner">Thermischer Komfort-Rechner Pmv auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/wetter-klima/gefuehlte-temperatur/thermischer-komfort-rechner

Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Alle Berechnungen erfolgen ohne Gewähr. Die Ergebnisse sind Anhaltspunkte und ersetzen keine professionelle Beratung.

Quelle: Vereinfachter thermischer Komfort-Ansatz auf Basis Temperatur, Feuchte, Wind und Aktivität.

Stand: 2026-09-27

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
27. September 2026
Fachbereich
Wetter und Klima / Gefühlte Temperatur
Formeln basieren auf
Dokumentierte Rechenlogik mit Plausibilitäts- und Vergleichscheck
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Thermischer Komfort-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/wetter-klima/gefuehlte-temperatur/thermischer-komfort-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Thermischer Komfort-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/wetter-klima/gefuehlte-temperatur/thermischer-komfort-rechner

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