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Windrichtung in Grad und Himmelsrichtung umrechnen

Wetter und KlimaStand Noch keine Bewertung

Kurzantwort

Übersetzt Gradwerte und Hauptrichtungen so, dass Wetterdaten und Standortentscheidungen leichter lesbar werden.

Windrichtung zwischen Grad und Himmelsrichtung umrechnen.

Kilian AchatzGründer & Fachredakteur
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Mai 2026)Veröffentlicht: Stand:

Überblick

Was ist der Windrichtungs-Umrechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Gradwerte und Kompassangaben übersetzt der Windrichtungs-Umrechner so ineinander, dass du Wetterkarten, Stationsdaten oder Segelberichte ohne Denkfehler lesen kannst. Eine Windrichtung gibt in der Meteorologie immer die Herkunft des Windes an, nicht die Zielrichtung: 225° bedeuten Wind aus Südwest, der nach Nordosten weht.

Der Rechner teilt den Vollkreis in Sektoren und ordnet jedem Gradwert die passende Himmelsrichtung wie Nord, Ost, Süd oder Südwest zu beziehungsweise wandelt eine gewählte Kompassrichtung zurück in Grad.

So verstehst du 225° sofort als Südwest oder gibst eine Himmelsrichtung sauber in Grad an Technik, Drohne oder Wetterstation weiter.

Maßgeblich ist die meteorologische Konvention des Deutschen Wetterdienstes (DWD) und der WMO, nach der 0° und 360° beide Nord meinen, 90° Ost und 270° West.

An den Grenzwerten zwischen benachbarten Richtungssektoren wechselt die Zuordnung, etwa beim Übergang von Nord zu Nordnordost bei 11,25°, weshalb ein Messwert dicht an einer Sektorgrenze bewusst geprüft werden sollte.

Das macht den Umrechner zum verlässlichen Werkzeug, um Anströmung, Luv und Lee für einen Standort einzuschätzen. Windrichtungen werden in Grad angegeben und im Uhrzeigersinn ab Norden gemessen: 0° = Nord, 90° = Ost, 180° = Süd, 270° = West.

Die wichtigsten Zuordnungen direkt: 270 Grad = Westwind (der Wind kommt aus dem Westen), 180 Grad = Südwind (der Wind kommt aus dem Süden), 0 Grad bzw. 360 Grad = Nordwind (der Wind kommt aus dem Norden), 90 Grad = Ostwind (der Wind kommt aus dem Osten).

Diese 4 Hauptrichtungen decken schon den Großteil der Praxisfragen ab; dazu kommen die 4 Zwischenrichtungen Nordost (45°), Südost (135°), Südwest (225°) und Nordwest (315°) sowie die 8 Feinrichtungen der 16-teiligen Rose von Nordnordost (22,5°) bis Nordnordwest (337,5°).

Zusammen sind das die 8 Sektoren, zwischen denen auch das Auswahlfeld Himmelsrichtung umschaltet — feinere Zwischenstufen wie Nordnordost oder Westsüdwest kennt der Rechner nicht, er rundet solche Werte auf den nächstliegenden der 8 Sektoren. Kompassrose mit 8 Himmelsrichtungen und Gradangaben

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Du kannst entweder eine Gradzahl zwischen 0 und 360 eingeben oder direkt eine Himmelsrichtung wie N, SO oder SW als Kompassangabe wählen. Das Feld Grad eignet sich für Messdaten aus Wetterstationen, Apps und APIs, die die Windrichtung als Winkel liefern; das Auswahlfeld passt zu Karten, Lageplänen oder Segel- und Baupraxis.

Denke daran, dass der angezeigte Wert die Herkunft des Windes meint und nicht die Richtung, in die er weht.

Der Rechner braucht genau einen Ausgangswert, also entweder den Winkel oder die Kompassrichtung; fehlt beides, bleibt die Umrechnung in den passenden Sektor leer.

Sind beide Felder gefüllt, gewinnt immer die Gradzahl: Trägst du 90° ein, während die Auswahl noch auf SW steht, meldet der Rechner Ost.

Die Kompassauswahl greift also nur, solange das Gradfeld leer bleibt — sie ist der Einstieg für alle, die gar keinen Winkel zur Hand haben, und wird stumm überstimmt, sobald ein Winkel danebensteht.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Der Vollkreis wird in sechzehn Sektoren zu je 22,5° geteilt, sodass jede Richtung einen Bereich von 11,25° vor und nach ihrem Mittelpunkt abdeckt. Zuerst normiert der Rechner den eingegebenen Winkel auf den Bereich 0 bis 360, indem er negative Werte und Werte über 360 zurückrechnet.

Danach ordnet er den normierten Winkel der passenden Himmelsrichtung zu oder setzt umgekehrt eine gewählte Kompassangabe in ihren mittleren Winkel um.

Beispiel: 225° liegen im Südwest-Sektor und bedeuten meteorologisch, dass der Wind aus Südwesten kommt und nach Nordosten weht.

Die Sektorgrenzen liegen jeweils bei 11,25°, 33,75° und so weiter, weshalb ein Wert knapp an einer Grenze gezielt geprüft werden sollte.

Die 8 Hauptsektoren mit ihrem Gradbereich: Nord (N) = 337,5°–22,5°; Nordost (NO) = 22,5°–67,5°; Ost (O) = 67,5°–112,5°; Südost (SO) = 112,5°–157,5°; Süd (S) = 157,5°–202,5°; Südwest (SW) = 202,5°–247,5°; West (W) = 247,5°–292,5°; Nordwest (NW) = 292,5°–337,5°.

Für Peilungen und Kurse gilt dieselbe Logik: Wer von Norden aus 225° weiterläuft, bewegt sich in Richtung Südwest.

Der Gradwert beschreibt dabei immer den Kurs im Uhrzeigersinn ab Nord — sowohl für Windrichtung als auch für Peilung und Navigation. Windrichtung = Herkunft: Warum 225° Südwest bedeutet

Nachschlagen

Windrichtungs-Tabelle: Himmelsrichtung in Grad

Die 16 Himmelsrichtungen der Kompassrose mit ihrem Gradwert – zum direkten Nachschlagen. Norden = 0°, im Uhrzeigersinn in 22,5°-Schritten.

Himmelsrichtungen der 16-teiligen Kompassrose mit Gradangabe
HimmelsrichtungKürzelGrad
NordN0° (360°)
NordnordostNNO22,5°
NordostNO45°
OstnordostONO67,5°
OstO90°
OstsüdostOSO112,5°
SüdostSO135°
SüdsüdostSSO157,5°
SüdS180°
SüdsüdwestSSW202,5°
SüdwestSW225°
WestsüdwestWSW247,5°
WestW270°
WestnordwestWNW292,5°
NordwestNW315°
NordnordwestNNW337,5°

Der Wind wird nach der Richtung benannt, aus der er kommt (Nordwind weht aus Norden = 0°). Die Gradzahl läuft im Uhrzeigersinn; 0° und 360° bezeichnen beide Norden.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Windrichtungs-Umrechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie ordnet der Rechner 0 bis 360 Grad einer Himmelsrichtung zu?

Der Rechner teilt den vollen Kreis von 0 bis 360 Grad in gleich große Sektoren und ordnet jedem Gradwert die passende Windrichtung zu.

Dieser Rechner nutzt die 16-teilige Rose, jeder Sektor ist also 22,5 Grad breit; eine grobere 8-teilige Einteilung hätte 45 Grad je Sektor.

Norden liegt bei 0 Grad, Osten bei 90 Grad, Süden bei 180 Grad und Westen bei 270 Grad, jeweils im Uhrzeigersinn gemessen. Ein Wert von 90 Grad ergibt damit Ost, ein Wert von 135 Grad Südost.

Du gibst einfach den gemessenen Winkel ein und erhältst die zugehörige Sektorbezeichnung. Bei Werten nahe einer Sektorgrenze lohnt der Blick auf den Nachbarsektor, weil schon kleine Messunterschiede die ausgewiesene Richtung kippen können.

Der Rechner akzeptiert auch Dezimalgrad wie 112,5 oder 292,4.

Professionelle Windrose-Auswertungen nutzen mitunter 32 Richtungen mit je 11,25 Grad Sektorbreite; darauf ist dieser Rechner nicht ausgelegt, für diese Feinheit bleibt die Gradzahl der genauere Weg.

Südsüdwest liegt dann zum Beispiel bei 202,5 Grad, Nordnordost bei 22,5 Grad.

Warum ist 0 beziehungsweise 360 Grad im Rechner Norden?

Null und 360 Grad bezeichnen denselben Punkt auf dem Kompasskreis, nämlich exakt Norden, weil dort die Skala beginnt und nach einer vollen Umdrehung wieder endet.

Diese Festlegung ist in Meteorologie und Navigation einheitlich standardisiert, sodass Wetterdienste, Karten und Kompasse dieselbe Referenz nutzen.

Gemessen wird im Uhrzeigersinn, deshalb folgt auf Norden mit steigenden Graden zürst Osten und nicht Westen. Wichtig ist, dass du meteorologischen Nordbezug nicht mit einer abweichenden Nullrichtung aus anderen Datenquellen vermischst.

Verwende in allen Eingaben dieselbe Nordkonvention, damit Karte und Kompass zusammenpassen. So bleiben deine Richtungsangaben konsistent und vergleichbar, egal ob du eine Bahn ausrichtest oder eine Wetterlage einordnest.

Der Deutsche Wetterdienst und alle WMO-konformen Stationen beziehen sich dabei stets auf den geografischen Nordpol, nicht auf den magnetischen Pol.

Wer Kompassdaten aus der Navigation in den Rechner überträgt, muss die magnetische Missweisung — in Mitteleuropa aktuell rund zwei bis fünf Grad — gedanklich herausrechnen, damit der Eingabewert wirklich geografisch korrekt ist.

Windrosendiagramme auf professionellen Wetterkarten setzen dieselbe 0-Grad-Referenz voraus.

Warum benennt der Rechner Windrichtungen nach der Herkunft und nicht nach dem Ziel?

Der Rechner folgt der meteorologischen Standardlogik, nach der eine Windrichtung immer angibt, woher der Wind kommt, und nicht, wohin er weht. Ein Westwind strömt also aus Westen heran und bewegt sich in Richtung Osten.

Diese Herkunftskonvention ist deshalb so wichtig, weil Wetterkarten, Vorhersagen und Messstationen sie durchgängig verwenden. Wer die Logik umdreht, liest jede Karte spiegelverkehrt und plant Aufbauten oder Ausrichtungen falsch.

Praktisch bedeutet das: Bei einem ausgewiesenen Nordwind kommt die Luft von Norden und zieht nach Süden.

Behalte diese Richtung im Kopf, wenn du Rauchfahnen, Bühnen, Segel oder Emissionsausbreitung beurteilst, denn dort musst du die tatsächliche Bewegungsrichtung bewusst aus der genannten Herkunft ableiten.

In Wettermeldungen und METAR-Berichten am Flughafen ist diese Konvention ebenfalls streng eingehalten: Ein METAR-Eintrag 270 Grad bedeutet Westwind, der aus Westen kommt und nach Osten zieht.

Das Eingabefeld des Rechners erwartet stets die Herkunftsrichtung in Grad; die Ausbreitungsrichtung lässt sich durch Addition von 180 Grad separat ableiten.

Was passiert an Grenzwerten wie 22,5 Grad oder 337,5 Grad?

An solchen Grenzwerten wechselt die Zuordnung zwischen zwei benachbarten Richtungssektoren, weil genau dort die Trennlinie zwischen ihnen verläuft.

Bei sechzehn Richtungen liegt etwa bei 22,5 Grad der Übergang von Nordnordost zu Nordost, bei 337,5 Grad der Übergang von Nordnordwest zu Norden.

Schon eine winzige Abweichung im Messwert kann die ausgewiesene Richtung dort von einem Sektor in den anderen kippen lassen.

Bei kritischen Anwendungen solltest du deshalb den Nachbarsektor mit vergleichen, wenn dein Wert sehr nahe an einer Grenze liegt. Auch Messrauschen, Windböen und gerundete Eingaben spielen hier hinein.

Kalkuliere diese Unschärfe ein, statt dich auf eine einzelne Zahl direkt an der Sektorgrenze zu verlassen. Der Rechner weist bei einem Wert genau auf der Sektorgrenze die nächste Himmelsrichtung im Uhrzeigersinn zu.

Praxistipp: Trage bei stundlichen Windmessungen lieber den Zehn-Minuten-Mittelwert ein statt einzelner Sekundenspitzen, weil Böen den Rohwert kurzfristig weit über eine Sektorgrenze treiben können, ohne dass der mittlere Wind die Grenze tatsächlich überschreitet.

Wann reichen acht Richtungen und wann brauche ich 16 oder mehr?

Acht Richtungen mit je 45 Grad Sektorbreite reichen für den Alltag und eine grobe Wettereinordnung meist vollkommen aus, etwa um zu sagen, dass der Wind aus Südwest kommt.

Sechzehn Richtungen mit 22,5 Grad oder noch feinere Stufen lohnen sich, wenn deine Entscheidung von kleinen Winkelunterschieden abhängt.

Das gilt zum Beispiel bei der Ausrichtung von Antennen, beim präzisen Segeltrimm oder bei der Beurteilung von Emissionsausbreitung in bebautem Gelände.

Starte sinnvollerweise mit acht Sektoren und erhöhe die Auflösung nur dann, wenn du die zusätzliche Genauigkeit wirklich brauchst.

Mehr Detailstufen wirken präzise, sind aber bei böigem Wind oft Scheingenauigkeit, weil der reale Wind ständig um einen Mittelwert schwankt. Die vier Grundrichtungen Nord, Ost, Süd und West bilden je 90-Grad-Sektoren.

Acht Richtungen halbieren jeden davon auf 45 Grad und fügen NordOst, SüdOst, SüdWest und NordWest hinzu.

Sechzehn Richtungen verfeinern erneut auf 22,5 Grad und ergänzen NordNordOst, OstNordOst, OstSüdOst, SüdSüdOst, SüdSüdWest, WestSüdWest, WestNordWest und NordNordWest als Zwischenpunkte.

Wie geht der Rechner mit negativen Werten oder mehr als 360 Grad um?

Der Rechner normalisiert Winkel zürst auf den gültigen Bereich von 0 bis 360 Grad, bevor er eine Richtung zuordnet. Ein negativer Wert wie minus 30 Grad wird dabei zu 330 Grad, also Nordnordwest, weil 360 minus 30 gerechnet wird.

Ein zu großer Wert wie 400 Grad wird zu 40 Grad, weil eine volle Umdrehung von 360 Grad abgezogen wird und derselbe Punkt auf dem Kreis bleibt. Diese Modulo-Rechnung sorgt dafür, dass jeder Eingabewert eindeutig auf eine reale Himmelsrichtung fällt.

Prüfe nach der Eingabe das normalisierte Ergebnis, bevor du weiterplanst. Ohne diesen Schritt wären Richtungen je nach Eingabeformat uneinheitlich und schwer vergleichbar.

Auch 720 Grad reduziert sich auf 0 Grad, weil zwei volle Umdrehungen wieder am Startpunkt ankommen.

Elektronische Windgeber liefern manchmal Werte außerhalb des Normalbereichs, wenn der Sensor einen vollständigen Umfang dreht und der Zähler dabei überläuft.

Trage solche Rohwerte direkt in den Rechner ein; die Normalisierung auf 0 bis 360 Grad übernimmt das Werkzeug automatisch, ohne dass du den Wert vorab korrigieren musst.

Wofür nutze ich den Windrichtungs-Umrechner bei Veranstaltungen, Sport oder Emissionen?

Du nutzt den Umrechner, um nüchterne Gradwerte aus Messgeräten oder Wetterdiensten schnell in eine klar benannte Windherkunft zu übersetzen, mit der sich praktisch arbeiten lässt.

Bei Veranstaltungen hilft das beim Aufbau von Zelten, Bühnen und Planen, damit Lasten und Fluchtwege zur erwarteten Anströmung passen. Im Sport ordnest du damit Wind für Segeln, Drachen, Bogenschiessen oder Laufstrecken ein.

Bei Emissionen, Rauch oder Geruch erkennst du, in welche Richtung sich Stoffe ausbreiten, nämlich entgegengesetzt zur genannten Herkunft. Prüfe Eingaben vor Ort und vergleiche sie mit der tatsächlichen Strömung.

Die ausgewiesene Mittelrichtung reicht nicht immer, weil Gelände, Hindernisse und Böen die reale Strömung lokal verformen können.

Windmessgeräte — also Anemometer mit elektronischem Winkelgeber — liefern den Rohwert in Grad; erst der Umrechner macht daraus eine lesbare Himmelsrichtung.

Beim Drachen- oder Gleitschirmfliegen entscheidest du anhand der Herkunftsrichtung, auf welcher Hangseite du startest, weil du stets in den Wind hineinstarten musst.

Im Brandschutz gilt: Rettungswege und Aufstellflächen für die Feuerwehr werden windaufwärts geplant, also auf der Seite, aus der der Wind kommt.

Wie vermeide ich Verwechslungen zwischen Windherkunft und Ausbreitungsrichtung?

Präge dir die Grundregel ein, dass eine Windrichtung immer die Herkunft beschreibt und der Wind aus der benannten Richtung kommt, nicht dorthin zieht.

Für die Ausbreitung von Rauch, Schall, Geruch, Segeldruck oder Emissionen brauchst du jedoch die Gegenrichtung, also die Richtung, in die der Wind weht.

Praktisch addierst du dafür gedanklich 180 Grad zur Herkunft: Aus Nordwind, der von Norden kommt, wird eine Ausbreitung nach Süden.

Notiere bei jeder Planung ausdrücklich, ob du gerade von Herkunft oder von Zielrichtung sprichst, um Fehler zu vermeiden.

Diese saubere Trennung verhindert, dass eine Rauchfahne oder eine Segelstellung versehentlich genau falsch herum geplant wird und teure Korrekturen nötig werden.

In Windrosendiagrammen wird stets die Herkunft eingetragen; ein langer Balken nach Süden bedeutet, dass Südwind — also Wind aus Süden — häufig weht.

Wer Ausbreitungsmodelle für Industrieanlagen oder Immissionsschutzgutachten rechnet, muss dort explizit auf Ausbreitungsrichtung umstellen, da Regulierungsdaten in Grad Herkunft geliefert werden.

Notiere die Konvention stets in deinen Unterlagen, damit spätere Leser nicht erraten müssen, welche Bezugsrichtung gemeint ist.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Wenn du 225° eingibst, zeigt das Ergebnis sofort: Südwest. Das bedeutet fachlich: Der Wind kommt aus Südwesten und weht nach Nordosten.

Für eine Terrasse, die nach Südwesten ausgerichtet ist, bedeutet das direkte Anströmung; für einen nach Nordosten gelegenen Ausgang ist es Lee-Seite.

Wandle dann einen zweiten Vergleichswert um, zum Beispiel 315° für Nordwest, und sieh sofort, ob dein geplanter Standort bei der prognostizierten Windrichtung Luv oder Lee liegt – genau diese Einordnung verhindert Fehlplanungen bei Pergola, Rauchabzug oder Baustelle.

Die angezeigte Himmelsrichtung folgt der meteorologischen Konvention: 0° bedeutet Nord, 90° bedeutet Ost und 270° bedeutet West — dieser Richtungssektor hilft beim direkten Ablesen von Wetterkarten und Navigationsangaben ohne Umrechnung im Kopf.

Achte an den Sektorgrenzen genau hin: Ein Wert wie 22° liegt noch im Nordsektor, 24° bereits im Nordost-Bereich, sodass die Himmelsrichtung dort trotz kleiner Gradunterschiede wechselt.

Beachte die Auflösung: Der Rechner arbeitet mit der 16-teiligen Rose und Sektoren zu je 22,5°. 203° ergeben deshalb Südsüdwest und 247° Westsüdwest — zwei verschiedene Richtungen, wo eine 8-teilige Rose beide auf Südwest zusammenzöge.

Für Segelnavigation oder Rauchgasausbreitung solltest du daher zusätzlich den Rohwert in Grad festhalten.

Wie viel Energie aus der Hauptwindrichtung eines Standorts tatsächlich zu holen ist, beziffert der Windenergie-Ertrag-Rechner aus Rotordurchmesser und mittlerer Windgeschwindigkeit.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Marco plant eine Photovoltaik-Installation und will sicherstellen, dass sein geplanter Kaminrauch nicht auf die Anlage treibt. Der DWD meldet die häufigste Windrichtung als Gradwert von 240° für seinen Standort.

Rechenweg: 240° fallen in den Südwest-Sektor, der von 202,5° bis 247,5° reicht.

Marco gibt also 240° ein und erhält als Himmelsrichtung „SW“, als Sektor „225° – Südwestsektor“ und dazu den Klartext, dass der Südwestwind aus Südwesten kommt und nach Nordosten führt.

Feiner unterteilt der Rechner nicht: Auch 250° oder 210° liefern noch „SW“, weil alle 8 Sektoren je 45° breit sind.

Marco vergleicht das mit der Lage des Kamins auf der Westseite und dem PV-Dach auf der Nordseite: Die Anströmung aus Südwest würde den Rauch tatsächlich über das Dach führen, das PV-Feld liegt dabei in Lee.

Die Entscheidung: Marco verlegt die Kaminsanierung auf eine Hochführung mit größerem Abstand, damit der Rauch oberhalb der Dachebene abzieht.

Zur Gegenprobe gibt Marco die zweithäufigste Richtung aus der DWD-Statistik ein, 180°, und erhält „S“ — bei Südwind liegt das PV-Feld nicht im direkten Rauchweg.

So stützt er seine Standortentscheidung nicht auf einen einzelnen Gradwert, sondern auf die Verteilung der häufigsten Richtungen. PV-Planung: 240° Hauptwind = SW – Kaminrauch treibt ueber Norddach mit PV-Anlage

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Der häufigste Fehler beim Windrichtungs-Umrechner ist, die Windrichtung als Zielrichtung statt als Herkunft des Windes zu lesen: 225° meint Wind aus Südwest, nicht Wind nach Südwest. Wer das verwechselt, dreht Ausbreitungs- oder Routenentscheidungen um 180° und plant Luv und Lee genau falsch.

Der zweite Fehler ist, 0° und 360° als zwei verschiedene Himmelsrichtungen zu lesen, obwohl beide laut meteorologischer Konvention denselben Nordbezug meinen.

Der dritte Fehler ist die zu grobe Deutung der Sektorgrenzen wie 22,5° oder 337,5°, an denen die Zuordnung des Gradwerts zwischen zwei Sektoren wie Nord und Nordost kippt.

Zusätzlich vergleichen viele Messreihen Gradwerte ohne Normierung, obwohl Stationen und APIs negative Winkel oder Werte über 360° liefern.

Genau diese Punkte führen beim Übersetzen von Grad in Kompassangaben auf Wetterkarten und in der Standortplanung schnell zu Fehlinterpretationen.

Unterschätzt wird auch, wie grob acht Sektoren sind: Wer aus der Anzeige „Südwest“ auf 225° zurückschließt, kann sich um mehr als 20° irren, denn der Sektor deckt alles von 202,5° bis 247,5° ab.

Für die Grobplanung reicht das, für richtungskritische Aufgaben nicht.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Windrichtungs-Umrechner wandelt Gradwerte und Kompassangaben verlässlich ineinander um und verhindert damit Fehlinterpretationen bei Wetterkarten, Stationsdaten und Segelberichten, wo Herkunft und Zielrichtung des Windes leicht verwechselt werden.

Er teilt den Vollkreis in Sektoren und nennt zu jedem Winkel die passende Himmelsrichtung nach meteorologischer Konvention, sodass 225° klar als Südwest erkennbar werden.

Gib den Gradwert aus deiner Wetter-App oder Wetterstation ein und entscheide anhand von Luv und Lee, ob dein Standort, deine Route oder deine Aufbaurichtung zur vorhergesagten Windrichtung passt.

So wird aus einem nüchternen Gradwert eine klare Aussage über Luv und Lee, die du direkt in Planung, Navigation oder Standortwahl übernehmen kannst.

Die Sektorgrenzen liegen dabei genau zwischen den Hauptrichtungen: 22° zählt noch zu Nord, 23° schon zu Nordost, und bei 337,5° kippt die Zuordnung von Nordwest zurück auf Nord.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Himmelsrichtung: WNW | Richtungssektor: 292,5° - Westnordwestsektor | Woher der Wind kommt: Westnordwestwind kommt aus Westnordwesten und führt nach Ostsüdosten

Gradangabe aus dem Wetterbericht einordnen

Windrichtung in Grad
292,5

Beispiel 2 · Mittel · Himmelsrichtung: ONO | Richtungssektor: 67,5° - Ostnordostsektor | Woher der Wind kommt: Ostnordostwind kommt aus Ostnordosten und führt nach Westsüdwesten

Windrose bei 67,5 Grad

Windrichtung in Grad
67,5

Beispiel 3 · Komplex · Himmelsrichtung: SW | Richtungssektor: 225° - Südwestsektor | Woher der Wind kommt: Südwestwind kommt aus Südwesten und führt nach Nordosten

Von Norden aus 225 Grad weiterdrehen

Windrichtung in Grad
225

Beispiel 4 · Komplex · Himmelsrichtung: NNO | Richtungssektor: 22,5° - Nordnordostsektor | Woher der Wind kommt: Nordnordostwind kommt aus Nordnordosten und führt nach Südsüdwesten

Windrichtung mit 3 Buchstaben abkürzen

Windrichtung in Grad
30

Weiterführende Rechner und Themen

Alle Anschlussrechner und Vertiefungen in einem klaren Modul, damit du direkt zur nächsten sinnvollen Berechnung springen kannst.

Gewitterentfernung-RechnerAbstand eines Gewitters aus Blitz und Donner berechnen – mit Timer und Sicherheitseinordnung.Luftfeuchtigkeit-UmrechnerRelative in absolute Luftfeuchtigkeit und umgekehrt umrechnen – inklusive Sättigungsdampfdruck und maximal möglicher Feuchte.RegenmengeRegenhöhe, Liter pro Quadratmeter und Gesamtregenmenge auf einer Fläche umrechnen – inklusive Einordnung der Intensität.Gefühlte Temperatur RechnerWindchill bei Kälte, Hitzeindex bei Wärme und Apparente Temperatur für alle Bereiche – mit Komfort-Einordnung und Verhaltensempfehlungen.TaupunktTaupunkt-Temperatur aus Lufttemperatur und relativer Luftfeuchtigkeit mit Magnus-Formel berechnen – inklusive Komfortbewertung.Schimmelrisiko-RechnerSchimmelrisiko aus Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit und optionaler Wandtemperatur berechnen – mit kritischer Wandtemperatur und Lueftungsempfehlung.Hitzeindex-RechnerGefuehlte Hitze bei hoher Luftfeuchtigkeit mit Rothfusz-Formel berechnen, inklusive Gesundheitsrisiko und Verhaltensempfehlung.Thermischer Komfort-RechnerBehaglichkeits-Score aus Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Wind und Aktivitaetslevel berechnen, mit Komfortstufe und Kleidungsempfehlung.Feuchtkugel-RechnerFeuchtkugeltemperatur berechnen und daraus Luftfeuchtigkeit, Taupunkt und Kühlgrenztemperatur ermitteln – mit Psychrometer-Ansatz.Verdunstungskühlungs-RechnerKühleffekt der Verdunstung berechnen: erreichbare Abkühlung und Feuchtkugeltemperatur aus Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit und Wirkungsgrad.Absolute LuftfeuchtigkeitAbsolute Luftfeuchtigkeit, Taupunkt und Sättigungsabstand aus Temperatur und relativer Feuchte berechnen – inkl. Erklärung trockener Heizungsluft.Sauna-Aufguss-RechnerAufgussmenge, Temperaturabfall und resultierende Luftfeuchtigkeit für die Sauna berechnen – inklusive Empfehlung je nach Intensitaet.Schneefall-RechnerSchneehoehe in Wasseraequivalent umrechnen und Schneelast berechnen: Gewicht pro Quadratmeter sowie Gesamtgewicht für eine Flaeche nach Schneeart.UV-Index & HautschutzzeitUV-Index, Eigenschutzzeit und Schutzzeit mit LSF für verschiedene Hauttypen und Aktivitäten berechnen.Tornado-Windgeschwindigkeits-RechnerWindgeschwindigkeit auf der Erweiterten Fujita-Skala (EF0 bis EF5) einordnen und typische Schaeden sowie Verhaltensempfehlungen bei Tornadostaerke erhalten.

Weiternutzung

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  • Erklärung der meteorologischen Konvention: Die Windrichtung gibt an, woher der Wind kommt, nicht wohin er weht.

    Windrichtung = Herkunft, nicht Ziel

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  • Kompassrose mit 8 Himmelsrichtungen und Gradangaben, 225° Südwest hervorgehoben.

    Windrichtung: Grad und Himmelsrichtung

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  • Kompassanzeige bei 240 Grad gleich Südwest (Sektor 202,5 bis 247,5 Grad) mit Gebäudelayout: Kamin an der Westseite, PV-Anlage auf dem Norddach, Windrichtung treibt Rauch über die Anlage.

    PV-Planung: 240° Hauptwind = SW – Kaminrauch treibt über Norddach mit PV-Anlage

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           alt="Kompassanzeige bei 240 Grad gleich Südwest (Sektor 202,5 bis 247,5 Grad) mit Gebäudelayout: Kamin an der Westseite, PV-Anlage auf dem Norddach, Windrichtung treibt Rauch über die Anlage."
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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/wetter-klima/wind/windrichtungs-umrechner">PV-Planung: 240° Hauptwind = SW – Kaminrauch treibt über Norddach mit PV-Anlage auf Rechner-Portal</a></p>

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  • Infografik: Windrichtung: 16-teilige Kompassrose, RICHTUNG — KÜRZEL — GRAD — BEREICH, Richtung, Kürzel, Grad, Bereich, Engl., Nord

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  • Infografik: Windrichtung und Wettercharakter (Mitteleuropa), WEST (240°–300°) — HÄUFIGSTER WIND, Atlantik → mild, feucht, wechselhaft, Regen, Wolken, milde Winter, Westwinddrift: 40–60 % aller Tage, Tiefdruckgebiete ziehen W → O, Stärkste Winde: Herbst/Winter, T

    Windrichtungs-Umrechner Wetter

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    <a href="https://rechner-portal.de/wetter-klima/wind/windrichtungs-umrechner">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/wetter-klima/windrichtungs-umrechner-wetter.svg"
           alt="Infografik: Windrichtung und Wettercharakter (Mitteleuropa), WEST (240°–300°) — HÄUFIGSTER WIND, Atlantik → mild, feucht, wechselhaft, Regen, Wolken, milde Winter, Westwinddrift: 40–60 % aller Tage, Tiefdruckgebiete ziehen W → O, Stärkste Winde: Herbst/Winter, T"
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/wetter-klima/wind/windrichtungs-umrechner">Windrichtungs-Umrechner Wetter auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/wetter-klima/wind/windrichtungs-umrechner

Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Die Ausgabe ist eine meteorologische Zuordnungshilfe. Lokale Effekte, Messungenauigkeit und abweichende Sektorbreiten in Spezialsystemen können zu anderen Bezeichnungen führen.

Quelle: Meteorologischer Richtungsstandard 0-360 Grad mit 8er-Windrose und Herkunftslogik.

Stand: 2026-09-12

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
12. September 2026
Fachbereich
Wetter und Klima / Wind
Formeln basieren auf
0 bis 360 Grad werden auf Windrosensektoren mit 45-Grad-Breiten und Herkunftsrichtung der Luftströmung abgebildet.
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Windrichtungs-Umrechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/wetter-klima/wind/windrichtungs-umrechner

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Rechner-Portal, 2026. Windrichtungs-Umrechner. Available at: https://rechner-portal.de/wetter-klima/wind/windrichtungs-umrechner

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