Überblick
Was ist der UV-Index & Hautschutzzeit?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Der UV-Index ist eine international standardisierte Maßzahl für die Stärke der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung und reicht von 0 bei bedecktem Winterhimmel bis über 11 im Hochgebirge oder in den Tropen. Dieser Rechner übersetzt den abstrakten UV-Index zusammen mit deinem Hauttyp nach der Fitzpatrick-Skala, dem aufgetragenen Lichtschutzfaktor und der jeweiligen Situation in eine konkrete Schutzzeit in Minuten.
Die Eigenschutzzeit ist die Zeit, die die ungeschützte Haut in der Sonne verbringen kann, bevor ein Sonnenbrand entsteht.
Sie hängt allein vom Hauttyp ab: Hauttyp 1 (sehr helle Haut, immer Sommersprosse, nie bräunend): 5–10 Minuten Eigenschutzzeit. Hauttyp 2 (helle Haut, bräunt kaum): 10–20 Minuten. Hauttyp 3 (mittelhelle Haut, bräunt langsam): 20–30 Minuten.
Hauttyp 4 (olivfarbene Haut, bräunt gut): 30–45 Minuten. Hauttyp 5 (dunklere Haut): 60–90 Minuten. Hauttyp 6 (sehr dunkle Haut): bis zu 120 Minuten.
Der Lichtschutzfaktor der Sonnencreme verlängert die Schutzzeit rechnerisch: Eigenschutzzeit × LSF = mögliche Sonnenzeit mit Sonnencreme. Hauttyp 2 mit Eigenschutzzeit 15 Minuten und LSF 30 ergibt rechnerisch 450 Minuten — in der Praxis jedoch deutlich weniger, da Sonnencreme meist zu dünn aufgetragen wird.
Aufgetragen schützt Sonnencreme nur zu etwa 60 % ihrer angegebenen Schutzfaktorzeit — in der Praxis früher neu eincremen. Die Situation berücksichtigt Reflexion, denn Wasser, Sand und besonders Schnee werfen einen erheblichen Teil der UV-Strahlung zurück und verkürzen die sichere Aufenthaltsdauer spürbar.
Für Kinder wird mindestens LSF 30, idealerweise 50+, empfohlen. So wird aus einer reinen Wetterzahl eine alltagstaugliche Entscheidung für Urlaub, Freibad, Bergtour oder den Schulweg.