Überblick
Scheinbarer Wind berechnen: wahrer Wind, Fahrtwind und Winkel zum Bug
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Der scheinbare Wind ist der Wind, den du an Bord eines fahrenden Bootes spürst und misst. Er setzt sich als Vektorsumme aus dem wahren Wind, den ein im Wasser ruhender Beobachter messen würde, und dem Fahrtwind zusammen, der genau von vorn kommt und so schnell ist wie das Boot.
Deshalb zeigt die Windanzeige eines Segelbootes fast immer mehr Wind als der Wetterbericht, und der Wind kommt vorlicher, als er in Wirklichkeit weht.
Der Scheinbarer-Wind-Rechner berechnet beide Richtungen: aus dem wahren Wind den scheinbaren Wind und aus der Anzeige an Bord den wahren Wind.
Mit den vorbelegten Werten, 10 kn wahrem Wind quer zum Bug (90°) und 6 kn Fahrt, ergibt sich ein scheinbarer Wind von 11,7 kn (6,0 m/s, 21,6 km/h, Beaufort 4) aus 59,0° zum Bug.
Der Rechner richtet sich an Segler, Surfer und Neugierige, die Segelstellung und Kurs einschätzen wollen. Er gibt die Stärke in vier Einheiten, den Winkel und die Kurs-Kategorie aus.