Überblick
Was ist der Solar-Warmwasser-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Eine thermische Solaranlage mit 8 m² Kollektorfläche erntet an einem süddeutschen Standort mit 500 kWh je Quadratmeter Jahresertrag rund 2.800 kWh nutzbare Wärme — genug, um bei einem Vier-Personen-Haushalt den vom Rechner ausgewiesenen Höchstwert von 65 % solarer Deckung zu erreichen. Dieser Rechner verknüpft Kollektorfläche, Standort, Speichervolumen und bisherigen Energieträger zu nutzbarem Solarertrag, Deckungsanteil und jährlicher Kostenersparnis — und unterscheidet sich dadurch klar von einer Photovoltaikanlage, die Strom statt Wärme erzeugt.
Anschaulich gerechnet: Die 2.800 Kilowattstunden entstehen aus 8 Quadratmetern Kollektorfläche mal 500 Kilowattstunden Jahresertrag je Quadratmeter mal dem im Rechner fest hinterlegten Systemwirkungsgrad von 70 Prozent.
Weil ein Vier-Personen-Haushalt übers Jahr nur einen Teil davon als Warmwasser nutzen kann, deckelt der Rechner den Jahresdeckungsanteil bei 65 Prozent — im Sommer liegt er deutlich höher, im Winter deutlich niedriger.
Genau diese Aufteilung macht den Unterschied zur Photovoltaik aus: Hier wird nicht Strom ins Netz gespeist, sondern Trinkwasser direkt erwärmt, weshalb der Ertrag immer am tatsächlichen Warmwasserbedarf des Haushalts gemessen wird.