Überblick
Was berechnet der Stoffmengenkonzentration-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Die Stoffmengenkonzentration c gibt an, wie viele Mol eines gelösten Stoffs in einem Liter Lösung stecken: c = n ÷ V, gemessen in mol/l (gleich mol/dm³). Der ältere Name „Molarität“ und das Symbol M für „molar“ sind nach DIN 1310 nicht mehr üblich.
Der Stoffmengenkonzentration-Rechner führt dich auf vier Wegen dorthin: aus Masse, molarer Masse und Volumen, als Einwaage für eine Ziel-Konzentration, als Umrechnung zwischen Massenkonzentration β in g/l und c in mol/l und aus Massenanteil und Dichte einer Lösung.
Mit den vorbelegten Werten, 5,844 g Natriumchlorid in 100 ml Lösung, ergeben sich n = 0,1 mol und c = 1 mol/l; als Massenkonzentration sind das 58,44 g/l, als Stoffmengenkonzentration 1.000 mmol/l.
Der Rechner zeigt dazu den Rechenweg mit Einheiten und macht so sichtbar, wo sich Fehler einschleichen, zum Beispiel bei Milligramm und Gramm oder bei Millilitern und Litern.
Er richtet sich an Schüler, Studierende und alle, die Lösungen im Chemieunterricht oder im Labor-Grundkurs ansetzen.
Für n = m ÷ M ohne Volumen gibt es den Stoffmenge-Rechner, für Anteile von Gemischen den Massenanteil-Rechner; hier geht es um die Konzentration einer Lösung.
Dass die Konzentration auf das Volumen der Lösung und nicht auf das des Lösungsmittels bezogen ist, unterscheidet sie von der Molalität und vom Massenanteil, die auf Massen beruhen.
Im Alltag begegnet dir die Größe auf Etiketten von Säuren und Laugen, in Ansätzen für Schulversuche und in jeder Titrationsaufgabe des Chemieunterrichts.