Überblick
Was ist der Parallelschaltung-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Der Parallelschaltung-Rechner berechnet aus mehreren parallel geschalteten Widerständen und einer Betriebsspannung den Gesamtwiderstand nach der Leitwertformel, den Gesamtstrom und die Leistungsaufnahme jedes einzelnen Zweigs. Im Unterschied zur Reihenschaltung, bei der sich Widerstände addieren, gilt in der Parallelschaltung: Je mehr Zweige hinzukommen, desto kleiner wird der Gesamtwiderstand.
Grundlage ist die erste kirchhoffsche Regel, die besagt, dass sich der Gesamtstrom entsprechend den Einzelleitwerten auf die Zweige aufteilt.
Typische Anwendungen sind Hausinstallationen, Netzteile mit mehreren Verbrauchern und Verstärkerschaltungen, in denen jeder Verbraucher dieselbe Betriebsspannung erhält.
Der Rechner eignet sich für Schüler, Elektrotechnik-Studenten und Maker, die schnell prüfen wollen, welchen Gesamtwiderstand mehrere parallelgeschaltete Widerstände ergeben und wie sich der Strom aufteilt.
Anschaulich verhält sich die Parallelschaltung wie mehrere nebeneinander geöffnete Türen: Je mehr Wege dem Strom offenstehen, desto leichter fließt er, sodass der Gesamtwiderstand stets kleiner ausfällt als der kleinste Einzelzweig.
Bei lauter gleich großen Zweigen lässt sich das Ergebnis im Kopf gegenprüfen, denn dann gilt schlicht R_ges = R / n: Sechs 100-Ohm-Widerstände an 12 Volt ergeben 16,67 Ohm, 720 Milliampere Gesamtstrom und 8,64 Watt.
Mehr als sechs Zweige kennt der Rechner nicht — größere Verteilungen fasst du vorab zu Gruppen zusammen.
Die genannten Hausinstallationen sind dabei nur das Denkmodell für „jeder Verbraucher an derselben Spannung“: Gerechnet wird mit reinen ohmschen Widerständen an Gleichspannung, ohne Schutzleiter, Absicherung oder Blindanteil.
Arbeiten an 230 Volt bleiben Sache einer Elektrofachkraft.