Überblick
Was ist der pH-Wert-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Ob eine Lösung sauer, basisch oder neutral ist, lässt sich mit dem pH-Wert-Rechner sofort bestimmen. Das ist nützlich für Chemieunterricht, Laborvorbereitungen, Aquaristik und Lebensmittelchemie, wenn du wissen willst, welchen pH-Wert eine bekannte Wasserstoffionenkonzentration erzeugt – oder umgekehrt, welche Konzentration einem bestimmten pH entspricht.
Die wissenschaftliche pH-Definition basiert auf der IUPAC-Empfehlung (Compendium of Chemical Terminology, Gold Book). Der pH-Wert ist der negative dekadische Logarithmus der Wasserstoffionenaktivität.
Für verdünnte wässrige Lösungen gilt näherungsweise: pH = −log₁₀(c(H⁺)), wobei c(H⁺) die Konzentration in mol/L ist. Der Wert liegt in der Praxis zwischen 0 (konzentrierte Säure) und 14 (konzentrierte Base), mit pH 7 als Neutralpunkt bei 25 °C.
Ergänzend gilt für wässrige Lösungen bei 25 °C: pOH = 14 − pH und c(OH⁻) = 10^(−pOH).
Im Labor entsteht ein pH-Wert allerdings selten aus einer Rechnung, sondern aus einer Messung – und die erfasst streng genommen nicht die Konzentration, sondern die Aktivität der Wasserstoffionen.
Eine Glaselektrode wird dazu vor jeder Messreihe mit Pufferlösungen kalibriert; gebräuchlich sind die Standardpuffer mit pH 4,01, 6,87 und 9,18 bei 25 °C.
Weicht die Probentemperatur davon ab, rechnet ein guter Messverstärker die Elektrodensteilheit automatisch mit.
Dieser Rechner geht den umgekehrten Weg: Er setzt die Konzentration als bekannt voraus und liefert den ideal dazugehörenden Skalenwert – ein Sollwert, an dem du eine Messung prüfen kannst, aber kein Ersatz für sie.