Überblick
Was ist der Drehstrom-Leistungsrechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Aus Spannung, Strom und Leistungsfaktor ermittelt der Drehstrom-Leistungsrechner die drei Leistungen im Dreiphasen-Wechselstromnetz: Wirkleistung, Scheinleistung und Blindleistung. Die zentrale Frage: Wie viel nutzbare Leistung liefert ein Drehstromanschluss – etwa für einen Motor oder eine Maschine?
Grundlage ist die verkettete Spannung zwischen zwei Außenleitern, im deutschen Niederspannungsnetz 400 Volt.
Der Rechner richtet sich an Elektrotechniker, Auszubildende und Heimwerker mit Starkstromanschluss, die die Leistung eines Verbrauchers oder die passende Absicherung abschätzen wollen. Er gilt für symmetrisch belastete Systeme.
Praktisch beantwortet er damit die Frage, ob ein vorhandener Anschluss eine geplante Maschine oder einen Motor tragen kann, bevor Leitung und Absicherung festgelegt werden.
Der Unterschied zwischen den drei Leistungen ist dabei entscheidend: Die Scheinleistung in Voltampere belastet Leitung und Sicherung, die Wirkleistung in Watt verrichtet die eigentliche Arbeit, und die Blindleistung in var pendelt ungenutzt zwischen Netz und Verbraucher.
Vorausgesetzt ist dabei ein sinusförmiger Strom- und Spannungsverlauf – das klassische Lehrbuchbild, das für Motoren und Heizlasten gut trägt.