Überblick
Was ist der Kirchhoff-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Der Kirchhoff-Rechner setzt die beiden kirchhoffschen Regeln um und kommt immer dann zum Einsatz, wenn einzelne Reihen- oder Parallelformeln zu kurz greifen, weil mehrere Zweige gekoppelt sind. Die Knotenregel (1.
kirchhoffsche Regel) besagt, dass an jedem Knoten die Summe der zufließenden Ströme gleich der Summe der abfließenden Ströme ist. Die Maschenregel (2.
kirchhoffsche Regel) besagt, dass in jeder geschlossenen Masche die Summe aller Spannungen null ergibt. Zusammen bilden Knotenregel und Maschenregel die Grundlage der Netzwerkanalyse.
Typische Fälle sind Laborschaltungen, Verteilnetze, Messaufgaben oder Fehlersuche an Platinen, bei denen Knoten- und Maschenlogik gleichzeitig stimmen müssen.
Der Rechner bestimmt aus bekannten Widerständen und Quellspannungen die unbekannten Zweigströme und Spannungsabfälle.
Auch für Schul- und Studienaufgaben rund um die kirchhoffschen Gesetze liefert er Strom-, Spannungs- und Leistungswerte zur direkten Kontrolle.