Überblick
Was berechnet der Ausklammern-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Ausklammern heißt, einen Faktor aus einer Summe herauszuziehen, der in jedem Summanden steckt: Aus 6x²y + 9xy² − 3xy wird 3xy · (2x + 3y − 1). Der Rechner sucht diesen gemeinsamen Faktor selbst.
Er bildet den größten gemeinsamen Teiler (ggT) der Zahlen vor den Variablen, nimmt von jeder Variablen den kleinsten Exponenten und schreibt den Restterm in eine Klammer.
Die Grundlage ist das Distributivgesetz a·b + a·c = a·(b + c), von rechts nach links gelesen.
Das hilft beim Vereinfachen von Termen, beim Kürzen von Brüchen und vor allem beim Lösen von Gleichungen, denn ein Produkt ist nur null, wenn ein Faktor null ist.
Zu jedem Ergebnis gehört die Probe: Der Rechner multipliziert Faktor und Klammer wieder aus und vergleicht mit deinem Term. Er prüft außerdem, ob der Restterm eine binomische Formel ist, und zerlegt dann weiter.
Ausgeklammert werden nur Monome; ein Computeralgebrasystem für beliebige Terme ist er nicht. Wer sucht danach?
Meist Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 10, die Hausaufgaben kontrollieren, und Studierende, die vor einer Nullstellenberechnung einen Term vereinfachen.
Typische Aufgaben lauten „Klammere den größten gemeinsamen Faktor aus“ oder „Zerlege den Term in ein Produkt“. Beides erledigt der Rechner mit Zwischenschritten, sodass du jede Zeile in deinem Heft nachvollziehen kannst.
Anders als bei einem reinen Ergebnisrechner siehst du, welche Zahl der ggT ist, welche Variable mit welchem Exponenten im Faktor landet und warum der Rest genau so aussieht.