Überblick
Was ist der Umkehrfunktion-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Der Umkehrfunktion-Rechner findet alle Urbilder x, sodass f(x) = y gilt. Mathematisch bedeutet das: Gegeben ein y-Wert, bestimme alle x-Werte, die diese Funktion auf y abbildet.
Bei bijektiven Funktionen gibt es genau ein Urbild; bei nicht-injektiven Funktionen wie f(x) = x^2 kann es mehrere geben.
Der Rechner arbeitet numerisch: Er sucht im Intervall [−10, 10] nach allen Vorzeichenwechseln von g(x) = f(x) − y und verfeinert die Nullstellen mit Newton-Raphson. Das Ergebnis ist die Liste aller Urbilder mit Probe f(x) ≈ y.
Anschaulich dreht die Umkehrung die Rolle von Eingabe und Ausgabe um: Statt zu einem x den Funktionswert y zu berechnen, fragst du zu einem vorgegebenen y nach allen x, die dorthin führen.
Deshalb hängt die Zahl der Lösungen von der Funktion ab – eine streng steigende Funktion liefert zu jedem y höchstens ein Urbild, während eine nach oben geöffnete Parabel dasselbe y oft von zwei Seiten erreicht.
Der Suchbereich ist dabei fest eingebaut und nicht verstellbar: Für f(x) = x^2 und y = 121 liegen die Urbilder ±11 außerhalb von [−10, 10], und der Rechner meldet keinen Treffer, obwohl Lösungen existieren.