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Ableitungsrechner: Ableitung mit Rechenweg

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Beispiele

Schreibweise: Potenzen mit ^ (x^2), Multiplikation mit * (3*x), Funktionen sin, cos, tan, exp, ln, sqrt. Die Exponentialfunktion als e^x oder exp(x).

Ableitung f′(x)

Gib eine Funktion ein und klicke auf „Ableiten“.

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Kurzantwort

Ableitungsrechner: Funktion f(x) eingeben und die Ableitung mit Rechenweg berechnen. Unterstützt Polynome, Wurzeln, sin, cos, e^x und ln.

Funktionen online ableiten: Polynome, Wurzeln, sin, cos, e^x und ln

Kilian AchatzFachredaktion Mathematik
Geprüft: Review-Team Mathematik (Juli 2026)Stand:

Überblick

Was ist der Ableitungsrechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Die Ableitung f'(x) einer Funktion bestimmt der Ableitungsrechner und zeigt dazu den Rechenweg. Die zentrale Frage: Wie ändert sich eine Funktion an jeder Stelle – also wie groß ist ihre Steigung?

Genau das beschreibt die Ableitung. Der Rechner beherrscht Polynome, Brüche, Wurzeln sowie die Funktionen Sinus, Kosinus, e-Funktion und den natürlichen Logarithmus.

Er richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, an Studierende und an alle, die eine Ableitung schnell prüfen oder den Lösungsweg nachvollziehen wollen.

Neben dem Ergebnis zerlegt er die Funktion in Summanden und leitet jeden Term einzeln ab.

Anschaulich ist die Ableitung die Steigung der Tangente an den Graphen: Ein positiver Wert bedeutet, dass die Funktion an dieser Stelle wächst, ein negativer, dass sie fällt, und eine Nullstelle der Ableitung markiert einen waagerechten Tangentenverlauf.

Diese Deutung macht den Ableitungsrechner zum Ausgangspunkt für Extrem- und Wendepunktaufgaben, bei denen die Steigung an bestimmten Stellen null wird.

Das zweite Feld „Ableiten nach“ bestimmt die Variable: Bei f(t) = a*t^2 und der Eingabe t liefert der Rechner f'(t) = 2*a*t und behandelt a dabei als Konstante.

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Du gibst die Funktion in gewohnter Schreibweise ein: Potenzen mit dem Dach-Zeichen wie x^2, Multiplikation mit dem Stern wie 3*x, und Funktionen als sin(x), cos(x), e^x oder ln(x). Standardmäßig wird nach x abgeleitet; über das zweite Feld kannst du eine andere Variable wählen.

Ein häufiger Fehler ist, das Malzeichen wegzulassen – 3x muss als 3*x geschrieben werden. Ebenso wird der natürliche Logarithmus als ln(x) eingegeben und die e-Funktion als e^x oder exp(x).

Über die Beispiel-Schaltflächen kannst du typische Funktionen direkt übernehmen. Möchtest du höhere Ableitungen bestimmen, gibst du das ausgegebene Ergebnis einfach erneut als Funktion ein und leitest es ein weiteres Mal ab.

Verzichte auf implizite Multiplikation und schreibe konsequent Sternchen: Aus 2sin(x) wird 2*sin(x), damit der Faktor und die Funktion sauber getrennt bleiben und der Rechenweg korrekt aufgebaut wird.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Zitiergrafik: Potenz-, Summen-, Produkt-, Quotienten- und Kettenregel beim Ableitungsrechner Der Rechner wendet die klassischen Ableitungsregeln an. Die Potenzregel besagt, dass die Ableitung von x^n gleich n·x^(n−1) ist – aus x^3 wird also 3·x^2.

Die Summenregel erlaubt es, jeden Summanden einzeln abzuleiten. Produkt-, Quotienten- und Kettenregel greifen bei zusammengesetzten Ausdrücken.

Beispiel: Für f(x) = x^2 + 3·x liefert die Potenzregel 2·x, die Ableitung von 3·x ist 3, zusammen also f'(x) = 2·x + 3. Für sin(x) ist die Ableitung cos(x), für e^x bleibt es e^x und für ln(x) ergibt sich 1/x.

Bei zusammengesetzten Funktionen greift die Kettenregel: Die Ableitung der äußeren Funktion wird mit der Ableitung der inneren multipliziert, weshalb aus sin(2*x) die Ableitung 2*cos(2*x) entsteht.

Die Produktregel besagt, dass sich die Ableitung eines Produkts u mal v aus u-Strich mal v plus u mal v-Strich zusammensetzt, und die Quotientenregel überträgt dieses Prinzip auf Brüche.

Der Rechner erkennt diese Strukturen automatisch, zerlegt den Ausdruck und wendet die passende Regel Schritt für Schritt an, sodass du jede Teilrechnung im Ergebnis nachlesen kannst.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Ableitungsrechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie leite ich eine Funktion mit dem Rechner ab?

Du gibst die Funktion in das Feld ein, etwa x^2 + 3*x, und klickst auf Ableiten. Der Rechner bestimmt die Ableitung f'(x), vereinfacht sie und zeigt das Ergebnis – im Beispiel 2*x + 3.

Bei mehreren Summanden erscheint zusätzlich ein Rechenweg, der jeden Term einzeln ableitet. Standardmäßig wird nach x abgeleitet; über das zweite Feld kannst du eine andere Variable wählen.

Über die Beispiel-Schaltflächen übernimmst du typische Funktionen wie sin(x) oder e^x direkt.

Der angezeigte Rechenweg benennt dabei jede Regel explizit: Für x^2 wendet er die Potenzregel an (Ergebnis: 2*x), für 3*x ebenfalls (Ergebnis: 3); beide Teilergebnisse addiert die Summenregel zum Endergebnis 2*x + 3.

So lässt sich nachvollziehen, warum die Ableitung genau so aussieht. Enthält die Funktion mehrere verschiedene Terme, erscheint der Rechenweg automatisch – bei einem einzigen Term zeigt der Rechner nur das Ergebnis.

Das Ergebnis lässt sich direkt in Kurvendiskussion und Optimierungsaufgaben einsetzen, zum Beispiel um Steigung oder Wendestellen zu bestimmen.

Wie muss ich die Funktion schreiben?

Verwende ein Malzeichen für Produkte (3*x, nicht 3x), das Dach-Zeichen für Potenzen (x^2) und Klammern für Funktionen: sin(x), cos(x), tan(x), sqrt(x). Die e-Funktion schreibst du als e^x oder exp(x), den natürlichen Logarithmus als ln(x).

Das fehlende Malzeichen ist die häufigste Fehlerquelle – 3x wird nicht erkannt. Achte außerdem auf paarweise Klammern. Ist die Eingabe korrekt, erscheint sofort das Ergebnis; bei einem Syntaxfehler weist dich der Rechner mit einem Hinweis darauf hin.

Rationale Ausdrücke wie (x^2 + 1)/(x − 1) schreibst du mit Schrägstrich und je einer äußeren Klammer für Zähler und Nenner; fehlt eine davon, leitet der Rechner einen falschen Ausdruck ab.

Willst du eine Summe potenzieren, sind Klammern zwingend: (x + 1)^2 statt x + 1^2, weil 1^2 sonst zuerst ausgerechnet wird. Das gilt genauso für verschachtelte Ausdrücke wie (sin(x))^2 oder (x + 1)^3.

Die Kreiszahl π schreibst du als pi, zum Beispiel cos(pi*x). Negative Exponenten wie x^(-2) benötigen ebenfalls Klammern um den Exponenten.

Welche Ableitungsregeln beherrscht der Rechner?

Der Rechner wendet die Potenzregel an – die Ableitung von x^n ist n·x^(n−1) – sowie die Summen-, Produkt-, Quotienten- und Kettenregel. Damit deckt er Polynome, Brüche und verschachtelte Ausdrücke ab.

Für die Standardfunktionen gilt: die Ableitung von sin(x) ist cos(x), die von cos(x) ist −sin(x), e^x bleibt e^x und ln(x) wird zu 1/x. Beispiel Produktregel: Für x^2 * sin(x) ergibt sich 2*x*sin(x) + x^2*cos(x).

Das Ergebnis wird anschließend automatisch vereinfacht. Die Kettenregel kannst du an sin(x^2) prüfen: Der Rechner liefert 2*x*cos(x^2), also innere mal äußere Ableitung. Und 1/x wird zu −(1/x^2).

Damit ist er deutlich mächtiger als der verwandte Integralrechner, der Produkt- und Kettenregel bewusst nicht beherrscht – Ableiten ist regelbasiert immer möglich, Integrieren nicht.

Für die Quotientenregel rechne im Beispiel (x^2)/sin(x): Der Rechner gibt (2*x*sin(x) − x^2*cos(x))/(sin(x))^2 aus – also nach dem Muster (u'v − uv')/v^2. Damit lassen sich auch geschachtelte Brüche wie (e^x)/(x^2 + 1) zuverlässig ableiten.

Wie berechne ich die zweite Ableitung?

Die zweite Ableitung erhältst du, indem du das Ergebnis der ersten Ableitung erneut in das Funktionsfeld eingibst und noch einmal ableitest.

Beispiel: Aus f(x) = x^3 − 3*x wird f'(x) = 3*x^2 − 3; gibst du 3*x^2 − 3 erneut ein, liefert der Rechner f''(x) = 6*x.

Die zweite Ableitung brauchst du in der Kurvendiskussion, um zu prüfen, ob eine Extremstelle ein Hoch- oder Tiefpunkt ist: Ist f'' an der Stelle positiv, liegt ein Tiefpunkt vor, ist sie negativ, ein Hochpunkt.

Neben Hoch- und Tiefpunkten liefert die zweite Ableitung auch die Wendepunkte einer Kurve: Setze f''(x) = 0 und prüfe, ob die dritte Ableitung dort ungleich null ist – dann liegt ein echter Wendepunkt vor.

Gib dazu zunächst die zweite Ableitung in das Feld ein, leite erneut ab und erhalte so f'''(x). Für f(x) = x^3 − 3*x ist f'''(x) = 6, was bestätigt, dass x = 0 ein Wendepunkt ist.

Wie werden e^x und ln(x) abgeleitet?

Die e-Funktion ist ihre eigene Ableitung: Die Ableitung von e^x ist wieder e^x. Das macht sie in der Analysis besonders. Der natürliche Logarithmus ln(x) hat die Ableitung 1/x.

Wichtig ist die Abgrenzung zur Potenzfunktion: Die Ableitung von e^x ist e^x, die von x^e dagegen e·x^(e−1) nach der Potenzregel – die Basis entscheidet.

Gib den Logarithmus als ln(x) ein; der Rechner rechnet intern mit dem natürlichen Logarithmus und zeigt das Ergebnis wieder als ln an.

Kombiniert man e^x mit der Kettenregel, liefert der Rechner für e^(2*x) das Ergebnis 2*e^(2*x): Die äußere Ableitung e^(2*x) bleibt gleich, die innere Ableitung von 2*x ergibt den Faktor 2.

Ebenso bei ln(x^2): innere Ableitung 2*x geteilt durch x^2 ergibt 2/x.

Diese Kettenregel-Schritte zeigt der Rechner bei solchen zusammengesetzten Ausdrücken als mehrstufigen Rechenweg; du siehst also nicht nur das Endergebnis, sondern auch die einzelnen Ableitungsschritte.

Wie finde ich Extremstellen mit der Ableitung?

Extremstellen liegen dort, wo die erste Ableitung null wird. Leite die Funktion also ab, setze f'(x) = 0 und löse diese Gleichung. Beispiel: Für f(x) = x^3 − 3*x ist f'(x) = 3*x^2 − 3; aus 3*x^2 − 3 = 0 folgt x^2 = 1, also x = 1 und x = −1.

Ob es sich um einen Hoch- oder Tiefpunkt handelt, prüfst du mit der zweiten Ableitung. Im Beispiel ist f''(x) = 6*x: An x = 1 ergibt das 6 (positiv → Tiefpunkt), an x = −1 ergibt es −6 (negativ → Hochpunkt).

Zum Lösen der Nullstellengleichung hilft bei quadratischen Termen der Rechner für quadratische Gleichungen.

Steht die zweite Ableitung nicht zur Verfügung, nutzt du den Vorzeichenwechsel-Test: Werte f'(x) links und rechts der Nullstelle aus – wechselt das Vorzeichen von Plus zu Minus, liegt ein Hochpunkt vor, von Minus zu Plus ein Tiefpunkt.

Für x = 1 im obigen Beispiel gilt f'(0,9) = 3·0,81 − 3 ≈ −0,57 (negativ) und f'(1,1) ≈ 0,63 (positiv) – der Vorzeichenwechsel bestätigt den Tiefpunkt.

Was bedeutet die Fehlermeldung beim Ableiten?

Erscheint ein Hinweis, dass die Funktion nicht abgeleitet werden konnte, liegt fast immer ein Schreibfehler vor.

Prüfe die häufigsten Ursachen: ein fehlendes Malzeichen (3x statt 3*x), nicht geschlossene Klammern, ein unbekannter Funktionsname oder ein Tippfehler wie sinx statt sin(x).

Auch sehr ungewöhnliche oder nicht unterstützte Ausdrücke werden bewusst abgelehnt, statt ein falsches Ergebnis zu raten. Korrigiere die Schreibweise anhand der Beispiele – danach berechnet der Rechner die Ableitung zuverlässig.

Der schnellste Weg zur Fehlersuche: Klicke eines der sieben Beispiele wie x^2 + 3*x an und baue deine Funktion Schritt für Schritt daraus um. So siehst du sofort, welche Änderung den Fehler auslöst.

Beachte außerdem: Eine leere Eingabe ist kein Syntaxfehler – dann bittet dich der Rechner lediglich, überhaupt eine Funktion einzugeben.

Hyperbelfunktionen wie sinh(x) oder cosh(x) sind ebenfalls unterstützt – wenn sie nicht erkannt werden, prüfe, ob du sie exakt so geschrieben hast, da der Rechner diese Schreibweisen ohne Leerzeichen und mit Klammern erwartet.

Kann ich nach einer anderen Variablen als x ableiten?

Ja. Standardmäßig leitet der Rechner nach x ab, aber im zweiten Feld kannst du eine beliebige Variable angeben, etwa t oder a.

Das ist wichtig, wenn eine Funktion mehrere Buchstaben enthält: Bei f = a*t^2 hängt das Ergebnis davon ab, ob du nach t oder nach a ableitest. Nach t ergibt sich 2*a*t (a gilt als Konstante), nach a dagegen t^2.

Trage die Variable, nach der abgeleitet werden soll, exakt so ein, wie sie in der Funktion vorkommt.

In der Physik ist das Ableiten nach der Zeit t üblich: Für die Weg-Funktion s(t) = 5*t^2 gibt der Rechner nach t abgeleitet die Geschwindigkeit v = 10*t aus.

Enthält eine Eingabe Buchstaben, die nicht als Ableitungsvariable eingetragen sind, behandelt der Rechner sie als Konstante: Bei f = a*x^2 und Ableitung nach x ergibt sich 2*a*x, weil a konstant bleibt.

Für Funktionen mit horizontalem oder schiefem Grenzwertverhalten bietet der Asymptoten-Rechner die Anschlussanalyse.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Nutze den angezeigten Rechenweg, um die Regeln nachzuvollziehen, statt nur das Ergebnis abzuschreiben – in einer Klausur zählt der Weg. Prüfe dein eigenes Ergebnis, indem du es mit der Ausgabe vergleichst.

Achte auf die Schreibweise: Fehlende Malzeichen oder falsche Klammern sind die häufigste Fehlerquelle. Für die zweite Ableitung leitest du das Ergebnis einfach erneut ab, indem du es als neue Funktion eingibst.

Willst du anschließend Extremstellen bestimmen, setzt du die Ableitung gleich null und löst die Gleichung.

Die zweite Ableitung, die du durch erneutes Ableiten erhältst, verrät dir anschließend die Krümmung und hilft, Hoch- von Tiefpunkten zu unterscheiden.

Achte bei negativen Exponenten und Wurzeln besonders auf die Potenzregel: √x wird als x^(1/2) abgeleitet und ergibt ein Halb mal x hoch minus ein Halb, also eins durch zwei Wurzel x.

Wer den Rechenweg nicht nur abliest, sondern jede angewandte Regel benennt, prägt sich die Systematik ein und macht in der Klausur deutlich weniger Flüchtigkeitsfehler.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Praxisfall: Eine Schülerin soll die Extremstellen von f(x) = x^3 − 3*x bestimmen. Schritt 1 – Ableitung: Sie gibt die Funktion ein und erhält f'(x) = 3*x^2 − 3, inklusive der Zerlegung Term für Term.

Schritt 2 – Nullstellen: Sie setzt 3*x^2 − 3 = 0, also x^2 = 1, und erhält x = 1 und x = −1 als Kandidaten.

Schritt 3 – Prüfung: Mit der zweiten Ableitung f''(x) = 6*x, die sie durch erneutes Ableiten bekommt, prüft sie, ob Hoch- oder Tiefpunkte vorliegen. Schritt 4 – Ergebnis: Bei x = 1 ist f'' positiv (Tiefpunkt), bei x = −1 negativ (Hochpunkt).

Der Rechner liefert jeden Ableitungsschritt zuverlässig. Ein zweiter Fall macht die lineare Näherung greifbar: Um f(x) = √x in der Nähe von x = 4 abzuschätzen, bildet die Schülerin f'(x) = 1/(2√x), setzt x = 4 ein und erhält die Steigung ein Viertel.

Mit dem Funktionswert f(4) = 2 ergibt sich die Näherung f(x) ≈ 2 + ein Viertel mal (x − 4), die für Werte dicht bei 4 erstaunlich genau ist.

So wird aus der abstrakten Ableitung ein praktisches Werkzeug, mit dem sich Wurzeln und andere Funktionswerte ohne Taschenrechner überschlagen lassen.

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Der häufigste Fehler ist das deutsche Komma: 3,5*x wird nicht erkannt, der Rechner braucht den Punkt (3.5*x). Auch hochgestellte Zeichen wie x² musst du als x^2 schreiben; das Malzeichen darfst du dagegen weglassen – 3x liest der Rechner problemlos als 3*x.

Zweiter Fehler: die Potenzregel falsch anzuwenden und den Exponenten nicht um eins zu verringern. Dritter Fehler: die e-Funktion und die Potenzfunktion zu verwechseln – die Ableitung von e^x ist e^x, die von x^e dagegen e·x^(e−1).

Vierter Fehler: bei zusammengesetzten Funktionen die Kettenregel zu vergessen, etwa bei sin(2*x). Fünfter Fehler: den natürlichen Logarithmus als log statt ln zu schreiben, wodurch die Eingabe missverstanden werden kann.

Sechster Fehler: bei der Kettenregel die innere Ableitung zu vergessen und sin(2*x) fälschlich zu cos(2*x) statt 2*cos(2*x) abzuleiten.

Siebter Fehler: eine Konstante als Summanden mitzuschleppen, obwohl ihre Ableitung null ist und sie im Ergebnis verschwindet.

Häufig wird zudem die Ableitung mit dem Funktionswert verwechselt: f'(x₀) gibt die Steigung an der Stelle an, nicht die Höhe des Graphen, die weiterhin f(x₀) liefert.

Ein tückischer Sonderfall ist xx: Das liest der Parser als einen einzigen Variablennamen und gibt kommentarlos 0 zurück, statt eine Fehlermeldung zu zeigen.

Für x·x gehört x*x oder x^2 in das Feld – bei einem Ergebnis von 0, das dich überrascht, lohnt sich immer ein Blick auf die geparste Funktion über dem Resultat.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Ableitungsrechner berechnet die Ableitung f'(x) einer Funktion und zeigt den Rechenweg Term für Term. Im Beispiel wird aus f(x) = x^2 + 3*x die Ableitung f'(x) = 2*x + 3.

Am besten gibst du jetzt deine Funktion ein, vergleichst dein Ergebnis mit der Ausgabe und leitest bei Bedarf erneut ab, um die zweite Ableitung zu erhalten.

Für die Umkehrung – das Integrieren – nutzt du den Integralrechner, für Nullstellen den Rechner für quadratische Gleichungen.

So kontrollierst du mit wenigen Klicks jede von Hand berechnete Ableitung, verstehst über den Rechenweg die zugrunde liegende Regel und hast die zweite Ableitung für die anschließende Kurvendiskussion gleich griffbereit.

Ein Hinweis zur Ausgabe: Sie folgt der Schreibweise der Rechen-Bibliothek. Die Ableitung von tan(x) erscheint deshalb als sec(x)^2 – das ist gleichwertig zu dem in der Schule üblichen 1/cos(x)^2.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · f'(x) = 15*x^2 - 2

Polynom: 5*x^3 - 2*x + 7

Funktion f(x)
5*x^3 - 2*x + 7
Ableiten nach
x

Beispiel 2 · Mittel · f'(x) = cos(x)

Standardfunktion: sin(x)

Funktion f(x)
sin(x)
Ableiten nach
x

Beispiel 3 · Komplex · f'(x) = ln(x) + 1

Produktregel: x*ln(x)

Funktion f(x)
x*ln(x)
Ableiten nach
x

Weiterführende Rechner und Themen

Alle Anschlussrechner und Vertiefungen in einem klaren Modul, damit du direkt zur nächsten sinnvollen Berechnung springen kannst.

Wendepunkt-RechnerWendepunkte einer Funktion berechnen – zweite Ableitung null setzen, Vorzeichenwechsel prüfen, Monotonieverhalten ablesen.Schnittpunkt-RechnerSchnittpunkte zweier Funktionen oder einer Funktion mit der x-Achse berechnen – mit Koordinatenausgabe und Rechenweg.Extrempunkte-RechnerHoch- und Tiefpunkte einer Funktion berechnen – erste und zweite Ableitung, Klassifikation und Monotonie-Tabelle.Grenzwert-RechnerGrenzwert (Limes) einer Funktion für x → a, x → +∞ oder x → −∞ numerisch berechnen, mit L'Hôpital-Hinweis.Sattelpunkt-RechnerSattelpunkte (Terrassenpunkte) berechnen – wo f'=0 und f''=0 gilt, mit Nachweis über dritte Ableitung.Tangenten-RechnerTangentengleichung y = mx + b an einer Funktion im Punkt x₀ berechnen – Steigung und y-Achsenabschnitt ausgeben.ProzentrechnerProzentwert, Prozentsatz oder Grundwert berechnen – universeller Prozentrechner.RabattrechnerRabattbetrag, Endpreis und Ersparnis in Euro und Prozent berechnen.PreissteigerungsrechnerPreissteigerung in Prozent berechnen: neuen Preis, absolute Mehrkosten und Gesamtsteigerung über mehrere Perioden vergleichen.DreisatzrechnerGerader und ungerader Dreisatz für proportionale und antiproportionale Zusammenhänge.FlächenrechnerFläche berechnen für Quadrat, Rechteck, Dreieck, Kreis, Trapez, Parallelogramm und weitere Formen – Formel wird je gewählter Form angezeigt.DurchschnittsrechnerArithmetisches Mittel, Summe, Anzahl, Minimum und Maximum einer Wertegruppe berechnen.VolumenrechnerVolumen berechnen für Würfel, Quader, Zylinder, Kegel, Kugel und Pyramide – Formel wird je gewählter Form angezeigt.PythagorasrechnerFehlende Seite und Winkel eines rechtwinkligen Dreiecks mit Satz des Pythagoras berechnen.Scheitelpunkt-RechnerScheitelpunkt einer Parabel aus ax²+bx+c berechnen – Koordinaten und Scheitelpunktform a(x−d)²+e ausgeben.

Weiternutzung

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  • Infografik: Ableitung: Von der Sekante zur Tangente, x₀+h, ── Sekante (h groß), --- Tangente (h → 0), ABLEITUNGSREGELN, f(x) = xⁿ → f'(x) = n·xn−1, Kettenregel: [f(g(x))]' = f'(g(x)) · g'(x), Produktregel: (u·v)' = u'·v + u·v'

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  • Infografik: Ableitungsrechner: Differentialrechnung, POTENZREGEL, (xn)′ = n·xn−1, PRODUKTREGEL, (u·v)′ = u′v + uv′, KETTENREGEL, (f∘g)′ = f ′(g)·g′, Summenregel: (f+g)' = f'+g'  |  sin' = cos  |  cos' = −sin  |  (eˣ)' = eˣ  |  (ln x)' = 1/x

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Quellen, Transparenz und Haftung

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Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Die Ableitung wird symbolisch mit einer Mathematik-Bibliothek berechnet und vereinfacht. Für die meisten Schul- und Studienfunktionen ist das Ergebnis exakt; sehr verschachtelte oder ungewöhnliche Ausdrücke können abweichend dargestellt werden. Die Ergebnisse ersetzen kein Verständnis der Ableitungsregeln.

Quelle: Symbolische Differenziation (mathjs), Ableitungsregeln der Analysis

Stand: 2026-07-23

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
23. Juli 2026
Fachbereich
Mathematik / Analysis
Formeln basieren auf
Ableitungsregeln: Potenzregel, Summen-, Produkt-, Quotienten- und Kettenregel; Ableitungen von sin, cos, e^x, ln
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Ableitungsrechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/mathematik/analysis/ableitungsrechner

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Rechner-Portal, 2026. Ableitungsrechner. Available at: https://rechner-portal.de/mathematik/analysis/ableitungsrechner

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