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Integralrechner: Stammfunktion und Integral berechnen

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Beispiele

Regelbasiert: Potenzregel, Linearität und die Stammfunktionen von sin, cos, e^x, 1/x und sqrt. Produkt-, Ketten- und partielle Integration werden nicht unterstützt. Grenzen a und b liefern zusätzlich das bestimmte Integral.

Stammfunktion F(x)

Gib eine Funktion ein und klicke auf „Integrieren“.

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Kurzantwort

Integralrechner: Funktion f(x) eingeben und die Stammfunktion mit Rechenweg berechnen. Grenzen a und b liefern zusätzlich das bestimmte Integral (Fläche).

Funktionen online integrieren: Stammfunktion mit Rechenweg und bestimmtes Integral...

Kilian AchatzFachredaktion Mathematik
Geprüft: Review-Team Mathematik (Juli 2026)Stand:

Überblick

Was ist der Integralrechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Der Integralrechner bestimmt die Stammfunktion einer Funktion und – bei Angabe von Grenzen – das bestimmte Integral. Die zentrale Frage: Welche Funktion hat f(x) als Ableitung, und wie groß ist die Fläche unter dem Graphen?

Das Integrieren ist die Umkehrung des Ableitens. Der Rechner beherrscht die Standardfälle: Polynome, Brüche der Form 1/x, Wurzeln sowie die Grundintegrale von Sinus, Kosinus und e-Funktion.

Er richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe und an Studierende, die eine Stammfunktion schnell prüfen, den Rechenweg nachvollziehen oder eine Fläche berechnen wollen.

Das Integrieren begegnet dir in der Oberstufe vor allem bei der Flächenberechnung zwischen Graph und x-Achse, beim Mittelwert einer Funktion und in der Physik, etwa wenn aus einer Geschwindigkeit der zurückgelegte Weg wird.

Weil zu jeder Funktion unendlich viele Stammfunktionen gehören, die sich nur um eine additive Konstante unterscheiden, gibt der Rechner die allgemeine Stammfunktion mit + C aus und macht daraus erst mit konkreten Grenzen einen eindeutigen Zahlenwert.

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Du gibst die Funktion in gewohnter Schreibweise ein: Potenzen mit dem Dach-Zeichen wie x^2, Multiplikation mit dem Stern wie 3*x, und Funktionen als sin(x), cos(x) oder e^x. Standardmäßig wird nach x integriert; über das Variablenfeld kannst du eine andere wählen.

Optional trägst du in die Felder von und bis die Integrationsgrenzen a und b ein – dann berechnet der Rechner zusätzlich das bestimmte Integral als F(b) − F(a).

Ein häufiger Fehler ist das deutsche Komma: Schreibe 3.5*x mit Punkt, nicht 3,5*x – das Malzeichen darfst du dagegen weglassen, 3x liest der Rechner als 3*x. Über die Beispiel-Schaltflächen übernimmst du typische Funktionen direkt.

Lässt du die Felder von und bis leer, erhältst du nur die allgemeine Stammfunktion samt Konstante; erst mit ausgefüllten Grenzen entsteht ein bestimmtes Integral mit Flächenwert.

Achte außerdem auf konsequent geschlossene Klammern bei Ausdrücken wie e^(2*x), da der Term sonst falsch gelesen wird.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Zitiergrafik: Potenzregel, Grundintegrale und bestimmtes Integral Grundlage ist die Potenzregel der Integration: ∫x^n dx = x^(n+1)/(n+1) für n ≠ −1 – aus x^2 wird also x^3/3. Für n = −1, also 1/x, ist die Stammfunktion ln|x|.

Die Linearität erlaubt es, jeden Summanden einzeln zu integrieren und konstante Faktoren vorzuziehen. Beispiel: ∫(x^2 + 3*x) dx = x^3/3 + 3*x^2/2 + C. Die Grundintegrale lauten: ∫sin(x) dx = −cos(x), ∫cos(x) dx = sin(x) und ∫e^x dx = e^x.

Jedes unbestimmte Integral erhält die Integrationskonstante + C.

Ein anschauliches Beispiel ist die Wurzelfunktion: √x lässt sich als x^(1/2) schreiben, sodass die Potenzregel x^(3/2) geteilt durch 3/2 liefert, also zwei Drittel mal x hoch drei Halbe.

Auch der Bruch 1 durch x hoch zwei wird über x^(−2) zu minus x hoch minus eins, also minus eins durch x.

Beim bestimmten Integral setzt der Rechner anschließend die obere und die untere Grenze in die Stammfunktion ein und bildet die Differenz F von b minus F von a, wodurch sich die Konstante C von selbst weghebt und keine Rolle mehr spielt.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Integralrechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie berechne ich eine Stammfunktion mit dem Rechner?

Eine Stammfunktion zu suchen heißt, die Frage umzudrehen: Welche Funktion F(x) hat als Ableitung genau das, was du eingibst? Genau diese Rückwärtsfrage beantwortet der Rechner.

Für x^2 + 3*x liefert er x^3/3 + 3*x^2/2 + C — jeder Summand wird einzeln integriert, und der Rechenweg zeigt die Schritte offen.

Die Konstante + C gehört zwingend dazu: Weil sie beim Ableiten wegfällt, gibt es unendlich viele Stammfunktionen, die sich nur um eine Höhenverschiebung unterscheiden. Wer sie vergisst, gibt eine von unendlich vielen Lösungen als die eine aus.

Integriert wird standardmäßig nach x; über das Variablenfeld wählst du eine andere. Für die Eingabe gilt die mathjs-Syntax: Potenzen mit ^, Produkte ausdrücklich mit * (3*x, nicht 3x), Funktionsargumente in Klammern.

Die Felder "von" und "bis" bleiben leer, solange du nur die Stammfunktion brauchst – füllst du beide, kommt zusätzlich das bestimmte Integral dazu.

Für sin(x) ergibt sich als Stammfunktion −cos(x) + C, was sich durch Ableiten sofort überprüfen lässt: d/dx(−cos(x)) = sin(x).

Was ist eine Stammfunktion und warum das + C?

Eine Stammfunktion F(x) ist eine Funktion, deren Ableitung die Ausgangsfunktion f(x) ergibt.

Weil die Ableitung jeder Konstanten null ist, unterscheiden sich zwei Stammfunktionen nur um eine Konstante – deshalb schreibt man beim unbestimmten Integral immer + C. Beispiel: x^3/3, x^3/3 + 5 und x^3/3 − 2 haben alle die Ableitung x^2.

Erst beim bestimmten Integral mit Grenzen fällt die Konstante heraus, weil sie in F(b) − F(a) subtrahiert wird. Der Rechner gibt die Stammfunktion daher grundsätzlich mit + C an.

In der Praxis wird C erst dann konkret, wenn eine Anfangsbedingung gegeben ist: Ist zum Beispiel F(0) = 3 gefordert, setzt du x = 0 in x^3/3 + C ein und erhältst C = 3.

Für Differentialgleichungen erster Ordnung bedeutet das: Die allgemeine Lösung enthält stets + C, und die Anfangsbedingung wählt die eine konkrete Lösungskurve aus einer ganzen Kurvenschar.

Geometrisch entsprechen verschiedene C-Werte vertikal verschobenen Kurven, die alle denselben Anstieg an jedem Punkt haben.

Wie berechne ich das bestimmte Integral bzw. eine Fläche?

Trage zusätzlich zur Funktion die Grenzen in die Felder von (a) und bis (b) ein. Der Rechner berechnet dann das bestimmte Integral als F(b) − F(a). Beispiel: Für f(x) = x^2 mit den Grenzen 0 und 2 ergibt sich 2^3/3 − 0^3/3 = 8/3 ≈ 2,667.

Weil x^2 im Intervall durchgehend positiv ist, entspricht dieser Wert der Fläche unter der Parabel. Als Grenzen sind auch Ausdrücke wie e oder pi erlaubt. Ohne Grenzen gibt der Rechner nur die Stammfunktion aus.

Ein zweites Beispiel: Für f(x) = 2*x + 1 von 1 bis 3 lautet die Stammfunktion x^2 + x; eingesetzt ergibt sich F(3) − F(1) = (9 + 3) − (1 + 1) = 10. Der Wert entspricht dem Flächeninhalt des Trapezes unter der Geraden.

Das Hauptsatz der Analysis besagt: Jedes Integral einer stetigen Funktion lässt sich exakt als Stammfunktionsdifferenz berechnen — ohne Rechtecksummen.

Negative Grenzen sind erlaubt: Für f(x) = x^3 von −1 bis 1 ergibt sich F(1) − F(−1) = 1/4 − 1/4 = 0, weil x^3 eine ungerade Funktion ist und sich positive und negative Flächenanteile exakt aufheben.

Welche Funktionen kann der Rechner integrieren?

Abgedeckt sind die Standardfälle der Schulmathematik: Polynome über die Potenzregel, Brüche der Form 1/x und c/x^k, Wurzeln wie sqrt(x) sowie die Grundintegrale von sin(x), cos(x) und e^x.

Konstante Faktoren werden dabei korrekt vorgezogen und Summen Term für Term integriert. Bewusst nicht unterstützt sind Produkt-, Ketten- und partielle Integration – also Ausdrücke wie x*sin(x) oder sin(2*x+1).

Solche Funktionen lehnt der Rechner mit einem Hinweis ab, statt ein falsches Ergebnis zu liefern.

Der Grund für diese Grenze ist grundsätzlicher Natur: Ableiten folgt festen Regeln und gelingt immer, Integrieren ist dagegen ein Suchproblem – manche elementaren Funktionen wie e^(x^2) haben überhaupt keine elementare Stammfunktion.

Auch ln(x) beherrscht der Rechner und liefert x*ln(x) − x. Wird deine Funktion abgelehnt, hilft oft ein Umformen: sqrt(x) etwa wird als solches erkannt, x^(1/2) über die Potenzregel ebenso.

Als Faustregel gilt: Terme, die sich als Summe einfacher Potenzen, Brüche der Form c/x^k oder Grundfunktionen wie sin(x), cos(x) oder e^x schreiben lassen, akzeptiert der Rechner zuverlässig.

Warum ist 1/x ein Sonderfall der Potenzregel?

Die Potenzregel ∫x^n dx = x^(n+1)/(n+1) funktioniert für alle n außer n = −1, denn dort stünde im Nenner n+1 = 0, also eine Division durch null. Genau dieser Fall ist 1/x = x^(−1).

Seine Stammfunktion ist der natürliche Logarithmus: ∫1/x dx = ln|x| + C. Die Betragsstriche sind wichtig, weil der Logarithmus nur für positive Argumente definiert ist.

Der Rechner erkennt diesen Sonderfall automatisch und gibt ln(abs(x)) aus, statt die Potenzregel unzulässig anzuwenden.

Sei bei 1/x mit Grenzen jedoch vorsichtig: Der Rechner setzt stur F(b) − F(a) ein und prüft nicht, ob zwischen a und b eine Polstelle liegt.

Für 1/x von −1 bis 1 zeigt er deshalb 0 an, obwohl das Integral wegen der Polstelle bei x = 0 gar nicht existiert. Achte selbst darauf, dass dein Intervall die Definitionslücke nicht überspringt.

Ein verwandtes Beispiel: 1/x^2 = x^(−2) hat nach der Potenzregel die Stammfunktion −1/x + C – hier liegt keine Division durch null vor, weil n+1 = −1 gilt.

Ist das bestimmte Integral immer gleich der Fläche?

Nicht unbedingt. Das bestimmte Integral liefert die vorzeichenbehaftete Bilanz: Flächen oberhalb der x-Achse zählen positiv, Flächen unterhalb negativ.

Verläuft der Graph im Intervall teils über und teils unter der Achse, können sich Beiträge aufheben. Beispiel: Das Integral von sin(x) über eine volle Periode ist null, obwohl geometrisch Fläche vorhanden ist.

Für die echte geometrische Fläche musst du die Nullstellen bestimmen und die Beträge der Teilflächen einzeln addieren. Bei durchgehend positiven Funktionen wie x^2 stimmen Integral und Fläche dagegen überein.

Konkret: Für f(x) = x − 1 von 0 bis 2 liefert der Rechner 0, weil sich die negative Fläche links von x = 1 und die positive Fläche rechts exakt aufheben; die geometrische Gesamtfläche beträgt dagegen 1.

Um sie zu erhalten, teilst du das Intervall an den Nullstellen auf und addierst die Beträge der Teilintegrale. Der Rechner führt diese Aufspaltung nicht automatisch durch; du musst die Nullstellen selbst bestimmen und separate Integrale eingeben.

Wie prüfe ich, ob die Stammfunktion stimmt?

Leite die Stammfunktion ab: Kommt die Ausgangsfunktion heraus, ist sie korrekt. Da Integrieren die Umkehrung des Ableitens ist, muss die Ableitung von F(x) genau f(x) ergeben.

Beispiel: Die Stammfunktion von x^2 ist x^3/3; leitet man x^3/3 ab, erhält man wieder x^2. Diese Gegenprobe ist die zuverlässigste Kontrolle und lässt sich mit dem Ableitungsrechner in Sekunden durchführen.

So kannst du auch in einer Übung sicher sein, dass dein von Hand berechnetes Integral stimmt. Konkret: Die Stammfunktion von x^2 + 3*x ist x^3/3 + 3*x^2/2. Leite das ab: d/dx(x^3/3 + 3*x^2/2) = x^2 + 3*x — stimmt.

Bei zusammengesetzten Ausdrücken hilft der Ableitungsrechner auf dieser Seite: Kopiere die vom Integralrechner ausgegebene Stammfunktion in den Ableitungsrechner und vergleiche das Ergebnis mit deiner Eingangsfunktion.

Unterscheiden sie sich durch eine Konstante, liegt ein Vorzeichenfehler oder ein vergessener Faktor vor. Für e^x etwa gibt der Rechner als Stammfunktion ebenfalls e^x + C aus – eine der wenigen Funktionen, die ihrer eigenen Stammfunktion entspricht.

Warum wird meine Funktion abgelehnt?

Der Rechner lehnt eine Funktion ab, wenn sie außerhalb der unterstützten Standardfälle liegt oder falsch geschrieben ist.

Häufige Ursachen sind Produkte zweier von x abhängiger Faktoren wie x*sin(x), verkettete Funktionen wie sin(2*x) oder ein fehlendes Malzeichen (3x statt 3*x).

Solche Integrale erfordern Produkt-, Ketten- oder partielle Integration, die der regelbasierte Rechner bewusst nicht ausführt, um keine falschen Ergebnisse zu erzeugen.

Prüfe zuerst die Schreibweise; lässt sich der Ausdruck nicht in eine unterstützte Form bringen, musst du ihn von Hand integrieren. Manchmal lässt sich ein abgelehnter Ausdruck in eine erlaubte Form umschreiben.

Aus 2*x*(x + 3) wird durch Ausmultiplizieren 2*x^2 + 6*x — das ist ein Polynom und wird akzeptiert. Aus (x^2 + 1)/x wird x + 1/x, was ebenfalls der Rechner versteht.

Konstante Faktoren vor einer Summe kannst du vorziehen: 3*(x^2 + 2) ergibt 3*x^2 + 6. Produkt-, Ketten- und partielle Integration dagegen lassen sich nicht auf diese Weise vermeiden; dort ist ein CAS-System wie WolframAlpha das richtige Werkzeug.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Prüfe dein Ergebnis, indem du die Stammfunktion ableitest – kommt die Ausgangsfunktion heraus, stimmt sie. Genau diese Kontrolle bietet der Ableitungsrechner.

Vergiss beim unbestimmten Integral nie die Konstante + C. Für eine Fläche unter dem Graphen trägst du die Grenzen a und b ein; das Ergebnis ist F(b) − F(a).

Achtung: Liegt der Graph teils unter der x-Achse, liefert das bestimmte Integral die vorzeichenbehaftete Bilanz, nicht unbedingt die geometrische Fläche – dafür müsstest du die Nullstellen abschnittsweise berücksichtigen.

Willst du also die tatsächliche geometrische Fläche einer Funktion mit Nulldurchgängen bestimmen, teilst du das Intervall an den Nullstellen und addierst die Beträge der Teilflächen.

Bei symmetrischen Funktionen sparst du Rechenarbeit: Ist f achsensymmetrisch zur y-Achse, verdoppelt sich das Integral von null bis b; ist f punktsymmetrisch zum Ursprung, hebt sich das Integral über ein symmetrisches Intervall zu null auf.

Notiere die Stammfunktion außerdem sauber mit Klammern, bevor du die Grenzen einsetzt, damit beim Subtrahieren kein Vorzeichenfehler entsteht.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Praxisfall: Gesucht ist die Fläche unter f(x) = x^2 zwischen 0 und 2. Schritt 1 – Stammfunktion: Der Rechner liefert F(x) = x^3/3 + C. Schritt 2 – Grenzen: Mit von = 0 und bis = 2 berechnet er das bestimmte Integral als F(2) − F(0) = 8/3 − 0 ≈ 2,667.

Schritt 3 – Deutung: Weil x^2 im Intervall durchgehend positiv ist, entspricht dieser Wert der tatsächlichen Fläche unter der Parabel. Schritt 4 – Kontrolle: Leitet man x^3/3 ab, erhält man wieder x^2 – die Stammfunktion stimmt.

So verbindet der Rechner Stammfunktion, Rechenweg und Flächenberechnung.

Ein zweiter Praxisfall zeigt die Tücke der Vorzeichen: Für f(x) = x^3 zwischen −1 und 1 liefert das bestimmte Integral null, weil sich der negative Flächenanteil links der y-Achse und der positive rechts davon exakt aufheben – die Funktion ist punktsymmetrisch.

Die tatsächliche Fläche ist aber nicht null: Rechnet man das Integral von 0 bis 1 aus und verdoppelt den Betrag, erhält man zweimal ein Viertel, also ein halbes Flächenstück.

Genau hier lohnt es sich, vor dem Einsetzen der Grenzen kurz auf Nullstellen und Symmetrie zu schauen, statt dem Rechenergebnis blind zu vertrauen.

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Der häufigste Fehler ist, beim unbestimmten Integral die Konstante + C zu vergessen. Zweiter Fehler: die Potenzregel falsch anzuwenden und den Exponenten nicht um eins zu erhöhen.

Dritter Fehler: 1/x mit der Potenzregel zu behandeln – für n = −1 ist die Stammfunktion ln|x|, nicht x^0/0. Vierter Fehler: das bestimmte Integral mit der geometrischen Fläche gleichzusetzen, obwohl Abschnitte unter der x-Achse negativ zählen.

Fünfter Fehler: eine Funktion mit Produkt oder Verkettung einzugeben – Produkt-, Ketten- und partielle Integration deckt der Rechner bewusst nicht ab.

Sechster Fehler: beim Einsetzen der Grenzen die Reihenfolge zu vertauschen und F von a minus F von b zu rechnen, was das Vorzeichen des Flächenwerts umdreht.

Siebter Fehler: einen konstanten Faktor beim Integrieren zu verlieren, obwohl er nach der Linearität einfach vor das Integral gezogen und mitgeführt werden darf.

Und schließlich wird oft übersehen, dass eine negative Fläche im Ergebnis kein Rechenfehler ist, sondern korrekt einen Abschnitt unterhalb der x-Achse anzeigt.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Integralrechner bestimmt die Stammfunktion mit Rechenweg und – bei gesetzten Grenzen – das bestimmte Integral. Im Beispiel wird aus f(x) = x^2 + 3*x die Stammfunktion x^3/3 + 3*x^2/2 + C.

Am besten gibst du jetzt deine Funktion ein, ergänzt bei Bedarf die Grenzen a und b für eine Fläche und kontrollierst die Stammfunktion, indem du sie ableitest. Für die Umkehrung nutzt du den Ableitungsrechner.

Der Rechner deckt die Standardfälle ab, ohne Produkt- oder partielle Integration.

So erhältst du in einem Schritt die Stammfunktion zur Kontrolle deiner Handrechnung und bei Bedarf den fertigen Flächenwert, den du nur noch im Sachzusammenhang deuten musst. Praktisch heißt das vor allem: Multipliziere Klammern vor der Eingabe aus.

(x+1)^2 lehnt der Integrator ab, das gleichwertige x^2 + 2*x + 1 ergibt dagegen anstandslos x^3/3 + x^2 + x.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · F(x) = -cos(x) + C

Grundintegral: sin(x)

Funktion f(x)
sin(x)
Variable
x

Beispiel 2 · Mittel · F(x) = ln(abs(x)) + C

Sonderfall: 1/x

Funktion f(x)
1/x
Variable
x

Beispiel 3 · Komplex · F(2) − F(0) = 8/3 ≈ 2,667

Bestimmtes Integral: x^2 von 0 bis 2

Funktion f(x)
x^2
von
0
bis
2

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Weiternutzung

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  • Infografik: Integral: Fläche unter der Kurve, ∫ f(x) dx, HAUPTSATZ DER ANALYSIS, ∫ab f(x) dx = F(b) − F(a), F(x) = Stammfunktion von f(x), F'(x) = f(x), GRUNDINTEGRALE, ∫ xⁿ dx = xⁿ⁺¹/(n+1) + C

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  • Infografik: Integralrechner: Potenzregel und bestimmtes Integral, POTENZREGEL, ∫xn dx = xn+1/(n+1) + C, BESTIMMTES INTEGRAL, ∫ab f dx = F(b) − F(a), Linearität: ∫(f+g) = ∫f + ∫g  |  ∫(c·f) = c·∫f  |  n ≠ −1; für 1/x: ln|x| + C, VARIABLEN, Exponent – n ≠ −1.

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Rechnerspezifische Grenzen: Der Rechner bildet die Standardfälle der Integralrechnung regelbasiert ab: Potenzregel, Linearität und die Grundintegrale. Produkt-, Ketten- und partielle Integration werden nicht unterstützt und mit einem Hinweis abgelehnt. Das unbestimmte Integral enthält immer die Integrationskonstante + C.

Quelle: Regelbasierte Integration (Standardfälle), mathjs-Parser; Integrationsregeln der Analysis

Stand: 2026-07-23

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Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
23. Juli 2026
Fachbereich
Mathematik / Analysis
Formeln basieren auf
Integrationsregeln: Potenzregel (∫x^n dx = x^(n+1)/(n+1)), Linearität, Grundintegrale von sin, cos, e^x, 1/x und sqrt
Zitation & Richtlinien

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Rechner-Portal (2026). Integralrechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/mathematik/analysis/integralrechner

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Rechner-Portal, 2026. Integralrechner. Available at: https://rechner-portal.de/mathematik/analysis/integralrechner

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