Überblick
Was ist der Asymptoten-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Der Asymptoten-Rechner findet alle Geraden, denen sich ein Funktionsgraph ins Unendliche annähert, ohne sie je zu erreichen. Es gibt drei Typen: Senkrechte Asymptoten entstehen an Polstellen (wo der Nenner null wird), waagerechte Asymptoten zeigen das Verhalten bei x → ±∞ und schiefe Asymptoten treten auf, wenn der Zählergrad genau eins größer als der Nennergrad ist.
Der Rechner arbeitet numerisch und meldet alle drei Typen als eigene Zeile: Senkrechte Asymptoten findet er, indem er den Bereich um den Ursprung abtastet, jede Stelle mit unbeschränkt wachsendem Betrag von f einkreist und sie anschließend mit den beiden einseitigen Grenzwerten belegt.
Für das Fernverhalten prüft er, ob sich die Funktionswerte bei immer größeren |x| wirklich einem festen Wert nähern – nur dann meldet er eine waagerechte Asymptote; andernfalls untersucht er über den Grenzwert von f(x)/x, ob eine schiefe Gerade vorliegt.
Die unten erklärten Regeln – Nullstellen des Nenners und Polynomdivision – bleiben trotzdem die beste Gegenprobe von Hand.
Asymptoten beschreiben das Fernverhalten und die kritischen Stellen eines Graphen und sind deshalb ein zentrales Werkzeug beim Skizzieren gebrochenrationaler Funktionen.
Die senkrechte Asymptote markiert eine Polstelle, an der der Nenner null wird und die Funktion ausbricht; die waagerechte gibt an, gegen welchen festen Wert sich die Kurve für sehr große Argumente einpendelt; die schiefe tritt an ihre Stelle, sobald der Zähler um genau einen Grad höher ist als der Nenner.