Überblick
Was berechnet der Binomialverteilung-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Die Binomialverteilung beschreibt die Wahrscheinlichkeit, bei einer festen Anzahl unabhängiger Versuche mit jeweils gleicher Erfolgswahrscheinlichkeit genau k Erfolge zu beobachten. Das zugrunde liegende Modell ist die Bernoulli-Kette: Jeder Einzelversuch hat exakt zwei Ausgänge — Erfolg mit Wahrscheinlichkeit p und Misserfolg mit Wahrscheinlichkeit 1 - p —, und die Versuche beeinflussen einander nicht.
Typische Anwendungen sind Qualitätskontrollen (wie viele Teile einer Stichprobe sind fehlerhaft), medizinische Studien (wie viele Patienten sprechen auf eine Behandlung an) und Umfragen (wie viele Befragte stimmen zu).
Der Rechner berechnet die Einzelwahrscheinlichkeit P(X=k), die kumulativen Wahrscheinlichkeiten P(X<=k) und P(X>=k) sowie Erwartungswert E(X), Varianz Var(X) und Standardabweichung sigma.
Damit lässt sich nicht nur die Wahrscheinlichkeit eines bestimmten Ergebnisses ermitteln, sondern auch der typische Schwankungsbereich der Binomialverteilung einordnen.
Voraussetzung für die korrekte Anwendung ist, dass alle Versuche unabhängig sind, die Erfolgswahrscheinlichkeit p bei jedem Versuch gleich bleibt und die Versuchsanzahl n im Voraus feststeht.
Sind diese Bedingungen verletzt, etwa bei Ziehungen ohne Zurücklegen aus kleinen Grundgesamtheiten, liefert die hypergeometrische Verteilung die passendere Modellierung.
Der Binomialkoeffizient C(n,k), der die Anzahl der möglichen Anordnungen von k Erfolgen in n Versuchen zählt, bildet den kombinatorischen Kern der Formel. Eine fundierte Einführung in diskrete Wahrscheinlichkeitsverteilungen bietet Serlo Mathematik.