Zum Hauptinhalt springen

Binomialverteilung-Rechner: Wahrscheinlichkeiten berechnen 2026

MathematikStand Noch keine Bewertung
Anzeige

Kurzantwort

Binomialverteilung: Gib Versuchsanzahl n, Erfolgswahrscheinlichkeit p und Trefferzahl k ein und erhalte P(X=k), P(X≤k) und P(X≥k) sowie Erwartungswert, Varianz und Standardabweichung.

Binomialverteilung berechnen: P(X=k), P(X≤k), P(X≥k) für Bernoulli-Ketten mit n Versuchen...

Kilian AchatzFachredaktion Mathematik
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Sept. 2026)Stand:

Rechenbasis

Annahmen und Grenzen

Was der Rechner voraussetzt und wo seine Aussage endet.

5 Annahmen und 3 Grenzen

Annahmen

  • Bernoulli-Kette: n unabhängige Versuche mit konstanter Erfolgswahrscheinlichkeit p.
  • P(X=k) = C(n,k) · p^k · (1−p)^(n−k), berechnet über Log-Binomialkoeffizienten für numerische Stabilität bei n bis 1.000.
  • P(X≤k) durch Aufsummierung aller P(X=i) für i = 0 bis k; P(X≥k) = 1 − P(X≤k−1).
  • Erwartungswert E(X) = np, Varianz Var(X) = np(1−p), Standardabweichung σ = √(np(1−p)).
  • Wahrscheinlichkeiten auf 6 Dezimalstellen gerundet, Kennzahlen auf 4 Dezimalstellen.

Grenzen

  • Bei sehr großem n (>100) und moderatem p ist die Normalapproximation N(np, np(1−p)) oft schneller – der Rechner berechnet dennoch exakt.
  • Das Modell setzt unabhängige Versuche voraus. Ziehen ohne Zurücklegen erfordert die hypergeometrische Verteilung.
  • Für np < 5 bei großem n liefert die Poisson-Approximation eine Alternative.

Stand der Prüfung: Mathematische Formel ohne zeitliche Abhängigkeit, fachredaktionell geprüft am 10.09.2026.

Überblick

Was berechnet der Binomialverteilung-Rechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Die Binomialverteilung beschreibt die Wahrscheinlichkeit, bei einer festen Anzahl unabhängiger Versuche mit jeweils gleicher Erfolgswahrscheinlichkeit genau k Erfolge zu beobachten. Das zugrunde liegende Modell ist die Bernoulli-Kette: Jeder Einzelversuch hat exakt zwei Ausgänge — Erfolg mit Wahrscheinlichkeit p und Misserfolg mit Wahrscheinlichkeit 1 - p —, und die Versuche beeinflussen einander nicht.

Typische Anwendungen sind Qualitätskontrollen (wie viele Teile einer Stichprobe sind fehlerhaft), medizinische Studien (wie viele Patienten sprechen auf eine Behandlung an) und Umfragen (wie viele Befragte stimmen zu).

Der Rechner berechnet die Einzelwahrscheinlichkeit P(X=k), die kumulativen Wahrscheinlichkeiten P(X<=k) und P(X>=k) sowie Erwartungswert E(X), Varianz Var(X) und Standardabweichung sigma.

Damit lässt sich nicht nur die Wahrscheinlichkeit eines bestimmten Ergebnisses ermitteln, sondern auch der typische Schwankungsbereich der Binomialverteilung einordnen.

Voraussetzung für die korrekte Anwendung ist, dass alle Versuche unabhängig sind, die Erfolgswahrscheinlichkeit p bei jedem Versuch gleich bleibt und die Versuchsanzahl n im Voraus feststeht.

Sind diese Bedingungen verletzt, etwa bei Ziehungen ohne Zurücklegen aus kleinen Grundgesamtheiten, liefert die hypergeometrische Verteilung die passendere Modellierung.

Der Binomialkoeffizient C(n,k), der die Anzahl der möglichen Anordnungen von k Erfolgen in n Versuchen zählt, bildet den kombinatorischen Kern der Formel. Eine fundierte Einführung in diskrete Wahrscheinlichkeitsverteilungen bietet Serlo Mathematik.

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Der Rechner benötigt drei Eingaben. n ist die Anzahl der Versuche in der Bernoulli-Kette und muss eine positive ganze Zahl sein. p ist die Erfolgswahrscheinlichkeit pro Einzelversuch und liegt zwischen 0 und 1. k ist die gesuchte Anzahl der Erfolge und muss im Bereich von 0 bis n liegen.

Die Voreinstellungen n = 10, p = 0,5 und k = 3 entsprechen dem Münzwurf-Modell: zehn Würfe mit jeweils 50 % Erfolgschance und der Frage nach genau drei Treffern.

Typische Eingabefehler sind ein k, das größer als n ist, eine Wahrscheinlichkeit p außerhalb des Intervalls [0, 1] und die Verwechslung von p mit dem Prozentwert, also 50 statt 0,5.

Achte darauf, dass n und k ganzzahlig bleiben, da der Binomialkoeffizient C(n,k) nur für natürliche Zahlen definiert ist.

Bei großen n arbeitet der Rechner intern mit dem logarithmierten Binomialkoeffizienten, um numerische Überläufe zu vermeiden, sodass auch Versuchsanzahlen im dreistelligen Bereich stabil berechnet werden.

Verwende für die Eingabe von p einen Punkt als Dezimaltrennzeichen, falls das Komma als Listentrennzeichen interpretiert wird, und prüfe, ob der angezeigte Wert dem beabsichtigten entspricht.

Berechnung

Binomialverteilung Formel: P(X=k) Schritt für Schritt

Verstehe den Formelweg.

Die Einzelwahrscheinlichkeit der Binomialverteilung lautet P(X=k) = C(n,k) * p^k * (1-p)^(n-k). Der Binomialkoeffizient C(n,k) = n!

/ (k! * (n-k)!) zählt die Anzahl der Möglichkeiten, aus n Versuchen genau k Erfolge auszuwählen, unabhängig von deren Reihenfolge. Für die Standardwerte n = 10, p = 0,5 und k = 3 ergibt sich folgender Rechenweg: C(10,3) = 10! / (3! * 7!) = 120.

Bei p = 0,5 gilt p^k * (1-p)^(n-k) = 0,5^10 = 1/1024 für jeden Wert von k, sodass P(X=3) = 120 / 1024 = 0,117188. Die kumulative Wahrscheinlichkeit P(X<=3) summiert die Einzelwahrscheinlichkeiten von i = 0 bis 3.

Die Binomialkoeffizienten C(10,0) = 1, C(10,1) = 10, C(10,2) = 45 und C(10,3) = 120 ergeben in der Summe 176, also P(X<=3) = 176 / 1024 = 0,171875.

Die Gegenwahrscheinlichkeit berechnet sich als P(X>=k) = 1 - P(X<=k-1), hier P(X>=3) = 1 - 56/1024 = 968/1024 = 0,945313. Der Erwartungswert E(X) = n * p = 10 * 0,5 = 5 gibt den im Mittel erwarteten Wert der Bernoulli-Kette an.

Die Varianz Var(X) = n * p * (1-p) = 10 * 0,5 * 0,5 = 2,5 beschreibt die quadratische Streuung, und die Standardabweichung sigma = sqrt(2,5) = 1,5811 liefert die Streuung in derselben Einheit wie k.

Zusammen bilden diese drei Kennzahlen das vollständige Profil einer binomialverteilten Zufallsvariable und erlauben eine schnelle Einordnung, ob ein beobachtetes k innerhalb der typischen Schwankungsbreite liegt.

Ohne Taschenrechner lässt sich der Binomialkoeffizient über das Pascalsche Dreieck ablesen: Jede Zahl ist die Summe der beiden darüberliegenden Werte, die Zeile n = 10 beginnt mit 1, 10, 45, 120 und liefert an vierter Stelle direkt C(10,3) = 120.

Alternativ kürzt man den Bruch vor dem Ausmultiplizieren: C(n,k) = n * (n-1) * ... * (n-k+1) / k!, sodass für C(10,3) nur 10 * 9 * 8 / (3 * 2 * 1) = 720 / 6 = 120 zu rechnen bleibt, ohne die vollen Fakultäten 10! und 7! zu bilden.

Nachschlagen

Binomialverteilung B(10; 0,5): Wahrscheinlichkeitstabelle

Tabelle aller Einzelwahrscheinlichkeiten P(X = k), kumulierten Wahrscheinlichkeiten P(X ≤ k) und Gegenwahrscheinlichkeiten P(X ≥ k) für n = 10 Versuche mit Erfolgswahrscheinlichkeit p = 0,5 (z. B. 10 Münzwürfe).

Binomialverteilung B(10; 0,5) – Einzel-, kumulierte und Gegenwahrscheinlichkeit für k = 0 bis 10
k (Erfolge)P(X = k)P(X ≤ k)P(X ≥ k)
00,0009770,0009771,000000
10,0097660,0107420,999023
20,0439450,0546880,989258
30,1171880,1718750,945313
40,2050780,3769530,828125
50,2460940,6230470,623047
60,2050780,8281250,376953
70,1171880,9453130,171875
80,0439450,9892580,054687
90,0097660,9990230,010742
100,0009771,0000000,000977

Quelle: Binomialformel P(X = k) = C(n, k) · p^k · (1−p)^(n−k). Erwartungswert E(X) = n · p = 5, Varianz Var(X) = n · p · (1−p) = 2,5, Standardabweichung σ ≈ 1,5811. Die Verteilung ist symmetrisch, da p = 0,5.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Binomialverteilung

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Was ist die Binomialverteilung und wann wird sie binomialverteilt genannt?

Eine Zufallsgröße heißt binomialverteilt, wenn sie die Anzahl der Erfolge aus n unabhängigen Versuchen mit jeweils gleicher Erfolgswahrscheinlichkeit p zählt – jeder Einzelversuch hat dabei nur zwei mögliche Ausgänge (Bernoulli-Experiment).

Bei n = 10 Münzwürfen mit p = 0,5 ist die Anzahl der Würfe mit Kopf binomialverteilt mit den Parametern B(10; 0,5). Der Rechner liefert dafür P(X = 3) = 0,117188, also rund 11,7 % Wahrscheinlichkeit für genau drei Mal Kopf.

Voraussetzung ist, dass n vorab feststeht, p bei jedem Versuch konstant bleibt und die Versuche sich nicht gegenseitig beeinflussen.

Ändert sich p von Versuch zu Versuch, etwa weil ohne Zurücklegen gezogen wird, ist die Zufallsgröße nicht mehr binomialverteilt, sondern folgt der hypergeometrischen Verteilung.

Trage n, p und k oben ein, um die passenden Wahrscheinlichkeiten für dein eigenes Szenario zu berechnen.

Wie lautet die Formel für die Binomialverteilung?

Die Formel lautet P(X = k) = C(n, k) · p^k · (1 − p)^(n − k), wobei C(n, k) der Binomialkoeffizient „n über k“ ist.

Für die Standardwerte n = 10, p = 0,5 und k = 3 gilt C(10, 3) = 120, p^3 = 0,125 und (1 − 0,5)^7 = 0,0078125; multipliziert ergibt das P(X = 3) = 0,117188.

Der Binomialkoeffizient zählt, auf wie viele Arten sich k Erfolge auf n Versuche verteilen lassen, unabhängig von der Reihenfolge.

Bei großen n wird C(n, k) sehr schnell sehr groß, deshalb rechnet dieser Rechner intern mit dem logarithmierten Binomialkoeffizienten, um numerische Überläufe bis n = 1.000 zu vermeiden.

Setze k außerhalb des gültigen Bereichs von 0 bis n ein, liefert die Formel keine sinnvolle Wahrscheinlichkeit mehr – prüfe also vor der Eingabe, dass k eine ganze Zahl zwischen 0 und n ist.

Wie berechnet man den Binomialkoeffizienten „n über k“?

Der Binomialkoeffizient C(n, k) = n! / (k! · (n − k)!) zählt die Anzahl der Möglichkeiten, k Elemente aus n auszuwählen, ohne die Reihenfolge zu beachten.

Für C(4, 2) ergibt sich 4! / (2! · 2!) = 6, für C(6, 3) sind es 20 und für C(8, 2) genau 28 – Werte, die sich mit dem Pascalschen Dreieck direkt ablesen lassen.

Ohne Taschenrechner reduziert man den Bruch zuerst: C(n, k) = n · (n − 1) · … · (n − k + 1) / k!, was die Rechnung mit großen Fakultäten vermeidet.

In diesem Rechner steckt der Binomialkoeffizient als fester Faktor in jeder Einzelwahrscheinlichkeit P(X = k); bei n = 10 und k = 3 etwa als C(10, 3) = 120.

Willst du nur den Koeffizienten selbst sehen, setze p = 0,5 und lies das Ergebnis mit 2^n multipliziert zurück.

Was ist der Unterschied zwischen der Bernoulli-Formel und der Binomialverteilung?

Die Bernoulli-Formel beschreibt einen einzelnen Versuch mit den zwei Ausgängen Erfolg (Wahrscheinlichkeit p) und Misserfolg (Wahrscheinlichkeit 1 − p) – sie liefert also nur P(Erfolg) = p für genau einen Versuch.

Die Binomialverteilung baut darauf auf und fasst n solcher unabhängiger Bernoulli-Versuche zusammen, um die Wahrscheinlichkeit für eine bestimmte Gesamtzahl an Erfolgen zu berechnen.

Bei einem einzelnen Münzwurf mit p = 0,5 sagt die Bernoulli-Formel nur, dass Kopf mit 50 % Wahrscheinlichkeit fällt.

Erst die Binomialverteilung beantwortet Fragen wie „Wie wahrscheinlich sind genau 3 Mal Kopf bei 10 Würfen?“ und liefert dafür P(X = 3) = 0,117188.

Verwechselt man beide, unterschätzt man häufig, dass sich Wahrscheinlichkeiten über mehrere Versuche durch den Binomialkoeffizienten vervielfachen, statt sich einfach zu addieren.

Was bedeutet die kumulierte Binomialverteilung P(X ≤ k)?

Die kumulierte Binomialverteilung P(X ≤ k) gibt die Wahrscheinlichkeit an, höchstens k Erfolge zu erzielen, und summiert dafür alle Einzelwahrscheinlichkeiten von P(X = 0) bis P(X = k).

Für n = 10, p = 0,5 und k = 3 beträgt P(X ≤ 3) = 0,171875, also knapp 17,2 % – in etwa jeder sechsten Zehnerserie fallen höchstens drei Mal Kopf. Die Gegenrichtung P(X ≥ k) berechnet sich als 1 − P(X ≤ k − 1) und beträgt im selben Beispiel 0,945313.

Kumulierte Werte sind in der Praxis oft wichtiger als die Einzelwahrscheinlichkeit, etwa wenn eine Qualitätskontrolle wissen will, mit welcher Wahrscheinlichkeit höchstens 2 von 50 geprüften Teilen fehlerhaft sind.

Dieser Rechner gibt P(X = k), P(X ≤ k) und P(X ≥ k) gemeinsam aus, sodass sich beide Fragerichtungen ohne zusätzliche Summierung ablesen lassen.

Wie berechnet man Erwartungswert, Varianz und Standardabweichung der Binomialverteilung?

Der Erwartungswert ergibt sich als E(X) = n · p, die Varianz als Var(X) = n · p · (1 − p) und die Standardabweichung als σ = √(n · p · (1 − p)).

Für n = 10 und p = 0,5 liefert das E(X) = 5, Var(X) = 2,5 und σ ≈ 1,5811 – im Mittel erwartet man also 5 Erfolge mit einer typischen Schwankung von rund 1,58 Treffern.

Die Varianz wird bei festem n maximal, wenn p = 0,5 gilt, weil dort die Unsicherheit am größten ist; je näher p an 0 oder 1 rückt, desto kleiner wird die Streuung.

Als Faustregel liegen etwa 95 % aller Ergebnisse im Bereich E(X) ± 2σ, bei den Standardwerten also zwischen 1,84 und 8,16.

Weicht ein beobachtetes k deutlich von diesem Bereich ab, ist das ein Hinweis auf eine veränderte Erfolgswahrscheinlichkeit und nicht nur normale Zufallsstreuung.

Wie berechnet man die Binomialverteilung mit dem Taschenrechner?

Auf einem wissenschaftlichen Taschenrechner mit Statistikfunktionen findest du den Binomialkoeffizienten meist über die Taste nCr (n, dann nCr, dann k), zum Beispiel 10 nCr 3 = 120 für C(10, 3).

Die vollständige Einzelwahrscheinlichkeit P(X = k) musst du danach manuell mit p^k · (1 − p)^(n − k) multiplizieren, was bei mehreren k-Werten schnell fehleranfällig wird.

Modelle wie der Casio fx-991DE X oder der TI-84 bieten zusätzlich eine eingebaute Binomial-PDF- beziehungsweise Binomial-CDF-Funktion, die P(X = k) und P(X ≤ k) direkt aus n, p und k berechnet.

Für n = 10, p = 0,5 und k = 3 liefern beide Wege dasselbe Ergebnis: P(X = 3) = 0,117188.

Dieser Rechner übernimmt alle Zwischenschritte automatisch und gibt zusätzlich Erwartungswert, Varianz und Standardabweichung aus, ohne dass du den Binomialkoeffizienten von Hand eintippen musst.

Wo findet man eine Tabelle der Binomialverteilung und wofür wird sie gebraucht?

Tabellenwerke der Binomialverteilung listen vorab berechnete Werte von P(X = k) und P(X ≤ k) für feste Kombinationen aus n und p, damit man ohne Formel oder Rechner schnell nachschlagen kann.

Solche Tabellen waren vor der Verbreitung von Taschenrechnern mit Statistikfunktionen Standard in Schule und Studium und finden sich bis heute in Formelsammlungen für n zwischen 5 und 50.

Für n = 10 und p = 0,5 zeigt die Tabelle direkt unter diesem Rechner alle elf Werte von k = 0 bis k = 10, etwa P(X = 5) = 0,246094 als wahrscheinlichstes Einzelergebnis.

Der Nachteil einer Tabelle ist die grobe Rasterung der p-Werte, meist in Schritten von 0,05 oder 0,1 – für exakte oder unübliche Werte wie p = 0,37 liefert nur die direkte Berechnung ein genaues Ergebnis.

Gib deine eigenen n-, p- und k-Werte oben ein, wenn die Tabelle deinen Fall nicht abdeckt.

Wann darf man die Binomialverteilung durch die Normalverteilung annähern?

Die Normalapproximation ist zulässig, wenn n · p ≥ 5 und n · (1 − p) ≥ 5 gilt; als schärfere Faustregel wird oft n · p · (1 − p) > 9 verwendet.

Bei n = 100 und p = 0,3 ist n · p = 30 und n · (1 − p) = 70, beide deutlich über der Schwelle, sodass sich B(100; 0,3) gut durch N(30; 21) annähern lässt – der Rechner liefert exakt E(X) = 30 und Var(X) = 21.

Für genauere Ergebnisse wird zusätzlich die Stetigkeitskorrektur empfohlen: Statt P(X ≤ k) rechnet man mit P(Z ≤ (k + 0,5 − n·p) / σ).

Bei den Standardwerten n = 10 und p = 0,5 ist n · p · (1 − p) = 2,5 und damit deutlich zu klein – hier bleibt die exakte Binomialrechnung über den Binomialkoeffizienten notwendig, weil die Normalapproximation spürbar abweichende Ergebnisse liefern würde.

Bei sehr kleinem p und großem n bietet stattdessen die Poisson-Approximation eine bessere Alternative.

Was ist der Unterschied zwischen Binomialverteilung und hypergeometrischer Verteilung?

Die Binomialverteilung setzt Ziehen mit Zurücklegen voraus, sodass die Erfolgswahrscheinlichkeit p bei jedem Versuch konstant bleibt.

Die hypergeometrische Verteilung beschreibt dagegen Ziehen ohne Zurücklegen aus einer endlichen Grundgesamtheit, bei der sich die Zusammensetzung nach jeder Entnahme ändert.

Liegen in einer Urne 50 Kugeln, davon 20 rote, und werden 10 Kugeln mit Zurücklegen gezogen, gilt B(10; 0,4) mit E(X) = 4; ohne Zurücklegen ist die hypergeometrische Verteilung mit N = 50, K = 20 und n = 10 korrekt, wobei der Erwartungswert gleich bleibt, die Varianz aber wegen der endlichen Grundgesamtheit etwas kleiner ausfällt.

Ist die Grundgesamtheit N mindestens 20-mal so groß wie die Stichprobe n, unterscheiden sich beide Verteilungen kaum noch, und die einfachere Binomialverteilung liefert eine gute Näherung.

Prüfe vor der Berechnung deshalb immer, ob in deinem Szenario tatsächlich mit oder ohne Zurücklegen gezogen wird.

Hinweise

Wann Normalverteilung statt Binomialverteilung nutzen?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Die Normalapproximation ersetzt die exakte Binomialverteilung durch eine Normalverteilung mit denselben Kennzahlen und spart Rechenaufwand bei großem n. Die Faustregel lautet: Ist n * p * (1-p) > 9, approximiert die Normalverteilung N(n*p, n*p*(1-p)) die Binomialverteilung hinreichend genau.

Bei der Normalapproximation empfiehlt sich zusätzlich die Stetigkeitskorrektur: Statt P(X<=k) wird Phi((k + 0,5 - n*p) / sqrt(n*p*(1-p))) verwendet, was die Genauigkeit der Näherung spürbar verbessert.

Bei n = 10 und p = 0,5 ist n * p * (1-p) = 2,5, also weit unter der Schwelle — hier bleibt die exakte Berechnung über den Binomialkoeffizienten notwendig.

Für seltene Ereignisse mit kleinem p und großem n bietet die Poisson-Approximation eine Alternative: Ist n * p < 10 bei gleichzeitig großem n, nähert die Poisson-Verteilung mit lambda = n * p die Binomialverteilung gut an.

Der Erwartungswert E(X) = n * p dient als schneller Plausibilitätscheck. Liegt das beobachtete k mehr als zwei Standardabweichungen vom Erwartungswert entfernt, also außerhalb von E(X) +/- 2 * sigma, gehört es zu den seltenen 5 % der Verteilung.

Bei den Standardwerten bedeutet das: Ergebnisse unter 5 - 2 * 1,5811 = 1,84 oder über 5 + 2 * 1,5811 = 8,16 sind auffällig. Ein beobachtetes k von 3 liegt innerhalb dieses Bereichs und ist bei zehn fairen Münzwürfen nicht ungewöhnlich.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Praxisfall Qualitätskontrolle: Ein Hersteller weiß aus Erfahrung, dass 30 % seiner Bauteile eine bestimmte Eigenschaft aufweisen.

Aus einer Charge werden n = 20 Teile zufällig mit Zurücklegen gezogen, und die Frage lautet: Wie wahrscheinlich ist es, dass genau k = 5 Teile diese Eigenschaft besitzen? Der Binomialkoeffizient C(20,5) = 20! / (5! * 15!) = 15504.

Die Einzelwahrscheinlichkeit P(X=5) = 15504 * 0,3^5 * 0,7^15 = 0,178863. Die kumulative Wahrscheinlichkeit P(X<=5) = 0,416371 zeigt, dass in rund 41,6 % der Fälle höchstens 5 Teile die Eigenschaft aufweisen.

P(X>=5) = 0,762492 bedeutet, dass in rund 76,2 % aller Stichproben mindestens 5 Teile betroffen sind. Der Erwartungswert E(X) = 20 * 0,3 = 6 gibt an, dass im Mittel 6 von 20 Teilen die Eigenschaft zeigen.

Die Varianz Var(X) = 20 * 0,3 * 0,7 = 4,2 und die Standardabweichung sigma = sqrt(4,2) = 2,0494 beschreiben die Streuung um diesen Erwartungswert.

Das beobachtete k = 5 liegt weniger als eine Standardabweichung unter dem Erwartungswert und ist damit unauffällig.

Für die betriebliche Entscheidung bedeutet das: Werden in der Stichprobe 5 statt der erwarteten 6 Teile gefunden, ist das kein Anlass für eine Prozessanpassung, weil die Abweichung innerhalb der normalen Schwankungsbreite der Binomialverteilung liegt.

Erst ein Ergebnis außerhalb von E(X) +/- 2 * sigma, also unter 1,9 oder über 10,1, würde eine systematische Veränderung signalisieren und eine Ursachenanalyse rechtfertigen.

Die Normalapproximation wäre hier mit n * p * (1-p) = 4,2 noch nicht anwendbar, sodass die exakte Binomialrechnung die richtige Wahl bleibt.

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Der häufigste Fehler ist die Anwendung der Binomialverteilung auf Ziehungen ohne Zurücklegen, etwa wenn aus 20 Teilen 5 geprüft werden. Ohne Zurücklegen ändert sich die Erfolgswahrscheinlichkeit nach jeder Ziehung, was die Unabhängigkeitsannahme der Bernoulli-Kette verletzt — die hypergeometrische Verteilung liefert dann das korrekte Ergebnis.

Ein zweiter Fehler ist die Verwechslung von p und 1-p, die besonders bei asymmetrischen Fragestellungen auftritt. Wer die Fehlerquote statt der Erfolgsquote als p einsetzt, erhält formal richtige Zahlen, beantwortet aber die falsche Frage.

Der dritte typische Irrtum betrifft den Wertebereich von k: Werte außerhalb des Intervalls [0, n] sind in der Binomialverteilung nicht definiert.

Ein k von -1 oder k = 11 bei n = 10 hat keine Wahrscheinlichkeit, und P(X<=k) für k >= n muss exakt 1 ergeben. Ebenfalls verbreitet ist das Missverständnis, der Erwartungswert E(X) sei das wahrscheinlichste Ergebnis.

Bei n = 10 und p = 0,5 ist E(X) = 5 und der wahrscheinlichste Wert (Modus) ebenfalls 5, doch bei unsymmetrischem p fallen Erwartungswert und Modus der Binomialverteilung oft auseinander.

Schließlich verwechseln viele P(X<=k) mit P(X<k): Die erste Variante schließt den Wert k ein, die zweite nicht, und der Unterschied entspricht genau der Einzelwahrscheinlichkeit P(X=k).

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Binomialverteilungsrechner berechnet Einzelwahrscheinlichkeit P(X=k), kumulative Wahrscheinlichkeiten P(X<=k) und P(X>=k) sowie Erwartungswert, Varianz und Standardabweichung einer Bernoulli-Kette.

Voraussetzung ist, dass die Versuche unabhängig sind, p bei jedem Versuch gleich bleibt und n vorab feststeht.

Für große n mit n * p * (1-p) > 9 bietet die Normalapproximation einen effizienten Näherungsweg, für seltene Ereignisse mit kleinem p die Poisson-Approximation.

Prüfe vor der Anwendung, ob das Modell passt: Ziehungen ohne Zurücklegen aus kleinen Grundgesamtheiten erfordern die hypergeometrische Verteilung, und eine sich ändernde Erfolgswahrscheinlichkeit verletzt die Bernoulli-Annahme.

Lies das Ergebnis zusammen mit dem Erwartungswert und der Standardabweichung, um einzuordnen, ob ein beobachtetes k innerhalb der normalen Schwankung liegt oder auf eine systematische Veränderung hindeutet.

Die kombinatorische Grundlage des Binomialkoeffizienten erläutert der Kombinatorik-Rechner, allgemeine diskrete Erwartungswerte berechnet der Erwartungswert-Rechner.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Praxisbeispiel

Fairer Würfelwurf: 6 Sechsen bei 36 Würfen

Anzahl Versuche n
36
Erfolgswahrscheinlichkeit p
0,166667 (1/6)
Anzahl Erfolge k
6

Ergebnis: P(X = 6) = 0,175872 | P(X <= 6) = 0,606748 | P(X >= 6) = 0,569124 | E(X) = 6 | Var(X) = 5 | sigma ~= 2,2361

Bei 36 Würfen eines fairen Würfels erwartet man genau 6 Sechsen. Die Wahrscheinlichkeit für exakt 6 Treffer beträgt rund 17,6 %. Gut 60 % der Fälle liefern höchstens 6 Sechsen.

Beispiel 1 · Einfach · P(X = 2) = 0,255518 | P(X <= 2) = 0,810798 | P(X >= 2) = 0,44472 | E(X) = 1,5 | Var(X) = 1,455 | sigma ~= 1,2062

Qualitätskontrolle: 2 Defekte bei 50 Stück

Anzahl Versuche n
50
Erfolgswahrscheinlichkeit p
0,03 (3 % Ausschussrate)
Anzahl Erfolge k
2

Beispiel 2 · Mittel · P(X = 8) = 0,060887 | P(X <= 8) = 0,959075 | P(X >= 8) = 0,101812 | E(X) = 5 | Var(X) = 3,75 | sigma ~= 1,9365

Multiple-Choice-Test: 8 Richtige bei 20 Fragen

Anzahl Versuche n
20
Erfolgswahrscheinlichkeit p
0,25 (4 Antworten, 1 richtig)
Anzahl Erfolge k
8

Beispiel 3 · Komplex · P(X = 15) = 0,07455 | P(X <= 15) = 0,858551 | P(X >= 15) = 0,215999 | E(X) = 12 | Var(X) = 10,56 | sigma ~= 3,2496

Medizinische Studie: 15 Heilungen bei 100 Patienten

Anzahl Versuche n
100
Erfolgswahrscheinlichkeit p
0,12 (12 % Heilungsrate)
Anzahl Erfolge k
15

Beispiel 4 · Komplex · P(X = 6) = 0,206624 | P(X <= 6) = 0,609813 | P(X >= 6) = 0,596811 | E(X) = 6 | Var(X) = 3,6 | sigma ~= 1,8974

Callcenter: mindestens 6 Abschlüsse bei 15 Gesprächen

Anzahl Versuche n
15
Erfolgswahrscheinlichkeit p
0,4 (40 % Abschlussquote)
Anzahl Erfolge k
6

Beispiel 5 · Komplex · P(X = 3) = 0,258085 | P(X <= 3) = 0,64878 | P(X >= 3) = 0,609267 | E(X) = 3 | Var(X) = 2,25 | sigma ~= 1,5

Genetik: 3 Träger eines rezessiven Merkmals bei 12 Nachkommen

Anzahl Versuche n
12
Erfolgswahrscheinlichkeit p
0,25 (Kreuzungsverhältnis 1:4)
Anzahl Erfolge k
3

Weiterführende Rechner und Themen

Alle Anschlussrechner und Vertiefungen in einem klaren Modul, damit du direkt zur nächsten sinnvollen Berechnung springen kannst.

Z-Wert-RechnerZ-Score z = (x−μ)/σ und Percentilrang der Standardnormalverteilung berechnen.Konfidenzintervall-RechnerKonfidenzintervall berechnen für Mittelwert (t- oder z-Intervall, auch aus Rohdaten) und Anteil (Wilson und Wald) bei 80 bis 99,9 % Niveau – mit Rechenweg und benötigter Stichprobengröße.Stichprobengröße-RechnerStichprobengröße berechnen für Umfragen (Anteil), Mittelwerte und den Vergleich zweier Gruppen (Poweranalyse) – mit Endlichkeitskorrektur, Rücklaufquote, Rechenweg und Tabelle nach Fehlermarge und Konfidenzniveau.Tschebyscheff-RechnerTschebyscheff-Ungleichung berechnen: Obergrenze für Abweichungen vom Erwartungswert, Mindestanteil im Intervall, k-Sigma-Form, ε-Form, Intervall und Binomialverteilung mit Vergleich zu Normalverteilung und exakter Wahrscheinlichkeit.Benford-RechnerBenfordsches Gesetz prüfen: Zahlenliste einfügen und die führenden Ziffern mit der Sollverteilung vergleichen – mit χ²-Test, MAD, Tabelle je Ziffer und Hinweisen zu Listengröße und Aussagekraft.Kritischer-Wert-RechnerKritischen Wert und p-Wert für z, t, χ² und F berechnen: ein- oder zweiseitig, mit Ablehnungsbereich, Testentscheidung und t-Wert-Tabelle.AQL-TabelleAQL-Stichprobenplan nach ISO 2859-1 berechnen: Losgröße und Prüfniveau eingeben, Kennbuchstabe, Stichprobenumfang, Annahmezahl und Rückweisezahl für Normal-, verschärfte und reduzierte Prüfung ermitteln.t-Test-Rechnert-Test berechnen: Einstichproben-, gepaarter und Zweistichproben-Test (Welch oder gleiche Varianzen) aus Kennzahlen oder Rohdaten – mit p-Wert, kritischem t-Wert, Entscheidung und t-Tabelle.Gini-Koeffizient-RechnerGini-Koeffizient berechnen aus einer Werteliste oder aus klassierten Daten: Gini, normierter Gini, Gini-Index, Anteil der obersten 10 und 20 Prozent und Lorenzkurven-Tabelle mit Rechenweg.Lineare-Regression-RechnerLineare Regression berechnen aus x- und y-Werten: Regressionsgerade, Bestimmtheitsmaß R², Korrelation r, Standardfehler, Prognose und Residuentabelle, wahlweise auch exponentiell, logarithmisch, als Potenz oder quadratisch.Häufigkeit-RechnerRelative Häufigkeit berechnen: aus einer Urliste oder aus h und n die Häufigkeitstabelle mit absoluter, relativer, prozentualer und kumulierter Häufigkeit, Modalwert und gekürztem Bruch, wahlweise mit Klassen.Odds-Ratio-RechnerOdds Ratio (Chancenverhältnis) aus der Vierfeldertafel berechnen: mit Konfidenzintervall nach Woolf, Haldane-Korrektur bei Nullzellen, relativem Risiko, Risikodifferenz und NNT.Freiheitsgrade-RechnerFreiheitsgrade (df) für t-Test, Welch-Test, χ²-Unabhängigkeits- und Anpassungstest, ANOVA, Regression und Varianz berechnen – mit Formel, kritischem Wert zum Signifikanzniveau α und Tabelle der kritischen t-Werte.Korrelation-RechnerKorrelation berechnen: Pearson r oder Spearman ρ aus Datenpaaren – mit r², t-Test, p-Wert, Konfidenzintervall nach Fisher, Stärke nach Cohen, Regressionsgerade und Rechentabelle je Paar.MedianrechnerMedian und Modus einer Wertegruppe berechnen – inklusive Sortierung und Einordnung.

Weiternutzung

Grafiken weiterverwenden

Alle 3 Grafiken dieser Seite darfst du in eigenen Artikeln und Beiträgen verwenden.

Nutzung frei, wenn du rechner-portal.de als Quelle verlinkst. CC BY 4.0

  • Histogramm einer Binomialverteilung mit n gleich 10 und p gleich 0,5. Die Balken zeigen die Wahrscheinlichkeiten P(X=k) für k von 0 bis 10, mit dem Maximum bei k gleich 5.

    Binomialverteilung: Histogramm der Wahrscheinlichkeiten

    760 × 370 Pixel · Schaubild

    Herunterladen

    Einbettungscode

    HTML zum Einbinden

    <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/statistik/binomialverteilung-rechner">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/mathematik/binomialverteilung-histogramm.svg"
           alt="Histogramm einer Binomialverteilung mit n gleich 10 und p gleich 0,5. Die Balken zeigen die Wahrscheinlichkeiten P(X=k) für k von 0 bis 10, mit dem Maximum bei k gleich 5."
           width="760" height="370">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/statistik/binomialverteilung-rechner">Binomialverteilung: Histogramm der Wahrscheinlichkeiten auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/mathematik/statistik/binomialverteilung-rechner
  • Formeldarstellung der Binomialverteilung: P(X=k) gleich C(n,k) mal p hoch k mal (1 minus p) hoch (n minus k). Daneben Erwartungswert E(X) gleich n mal p und Varianz Var(X) gleich n mal p mal (1 minus p).

    Binomialverteilung: Formel und Kenngrößen

    760 × 370 Pixel · Schaubild

    Herunterladen

    Einbettungscode

    HTML zum Einbinden

    <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/statistik/binomialverteilung-rechner">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/mathematik/binomialverteilung-formel.svg"
           alt="Formeldarstellung der Binomialverteilung: P(X=k) gleich C(n,k) mal p hoch k mal (1 minus p) hoch (n minus k). Daneben Erwartungswert E(X) gleich n mal p und Varianz Var(X) gleich n mal p mal (1 minus p)."
           width="760" height="370">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/statistik/binomialverteilung-rechner">Binomialverteilung: Formel und Kenngrößen auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/mathematik/statistik/binomialverteilung-rechner
  • Baumdiagramm einer Bernoulli-Kette mit n gleich 3 Versuchen. Jeder Knoten verzweigt in Erfolg (Wahrscheinlichkeit p) und Misserfolg (Wahrscheinlichkeit 1 minus p). Die Pfade zeigen alle möglichen Ergebniskombinationen.

    Bernoulli-Kette: Unabhängige Versuche mit Erfolg und Misserfolg

    760 × 370 Pixel · Schaubild

    Herunterladen

    Einbettungscode

    HTML zum Einbinden

    <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/statistik/binomialverteilung-rechner">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/mathematik/bernoulli-kette-illustration.svg"
           alt="Baumdiagramm einer Bernoulli-Kette mit n gleich 3 Versuchen. Jeder Knoten verzweigt in Erfolg (Wahrscheinlichkeit p) und Misserfolg (Wahrscheinlichkeit 1 minus p). Die Pfade zeigen alle möglichen Ergebniskombinationen."
           width="760" height="370">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/statistik/binomialverteilung-rechner">Bernoulli-Kette: Unabhängige Versuche mit Erfolg und Misserfolg auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/mathematik/statistik/binomialverteilung-rechner

Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Der Rechner setzt unabhängige Bernoulli-Versuche mit konstanter Erfolgswahrscheinlichkeit voraus. Bei großem n und nicht zu kleinem np(1−p) liefert die Normalapproximation vergleichbare Ergebnisse.

Quelle: Binomialverteilung B(n,p) mit Log-Binomialkoeffizient nach Formelsammlung Stochastik

Stand: 2026-09-27

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
27. September 2026
Fachbereich
Mathematik / Statistik
Formeln basieren auf
Binomialverteilung B(n, p): P(X=k) = C(n,k) · p^k · (1−p)^(n−k), mit Log-Binomialkoeffizient für große n
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Binomialverteilung. Abgerufen von https://rechner-portal.de/mathematik/statistik/binomialverteilung-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Binomialverteilung. Available at: https://rechner-portal.de/mathematik/statistik/binomialverteilung-rechner

Werbestatus

Mögliche Werbung hat keinen Einfluss auf Rechenweg, Ergebnis oder Priorisierung dieses Rechners.