Überblick
Gini-Koeffizient berechnen: aus Werteliste oder klassierten Daten
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Der Gini-Koeffizient ist ein Konzentrationsmaß zwischen 0 und 1: Er misst, wie ungleich eine Summe, zum Beispiel ein Einkommen, auf die Merkmalsträger verteilt ist. Bei 0 haben alle gleich viel, je näher der Wert an 1 liegt, desto mehr entfällt auf wenige.
Dieser Rechner bestimmt ihn aus einer Werteliste mit einer Zahl je Person oder Haushalt oder aus klassierten Daten, also aus Gruppen mit Anzahl der Merkmalsträger und Merkmalssumme.
Zehn Monatsgehälter von 1.500 bis 9.000 Euro ergeben G = 0,3081, normiert G* = 0,3423, als Gini-Index 30,8. Der Wert hängt nur von den Anteilen ab, nicht von der Einheit: Euro oder Cent ergeben dasselbe G.
Gesucht wird er für Einkommens- und Vermögensvergleiche, Referate und Aufgaben zur Lorenzkurve.
Neben G zeigt der Rechner die Lorenzkurve als Tabelle, den Anteil der obersten 10 und 20 % an der Gesamtsumme und eine Einordnung gegen die amtliche Vergleichsmarke für Deutschland: 30,1 bei Äquivalenzeinkommen (EU-SILC 2025).