Überblick
t-Test berechnen: p-Wert, t-Wert und Entscheidung für Ein-, Zwei- und gepaarte Stichproben
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Der t-Test prüft, ob ein Mittelwert vom Sollwert abweicht oder sich zwei Mittelwerte unterscheiden, und zwar mehr, als der Zufall bei der Stichprobenziehung erwarten lässt. William Sealy Gosset veröffentlichte ihn 1908 unter dem Namen „Student“; er löst das Problem, dass bei kleinen Stichproben die Streuung nur geschätzt ist und die Normalverteilung diese Unsicherheit unterschlägt.
Typische Anlässe sind die Prüfung gegen einen Sollwert, der Vergleich zweier Verfahren und Vorher-nachher-Messungen.
Der Rechner deckt vier Fälle ab: den Einstichproben-t-Test, den gepaarten t-Test für Vorher-nachher-Messungen, den Welch-Test für zwei Gruppen mit ungleicher Streuung und den Zweistichproben-t-Test mit gleichen Varianzen.
Du gibst Mittelwert, Standardabweichung und n ein oder fügst die Messwerte als Liste ein.
Der Test eignet sich für Mittelwerte stetiger Messgrößen wie Gewichte, Zeiten oder Punktzahlen; für Anteile und Häufigkeiten ist er die falsche Wahl, dafür gibt es das Konfidenzintervall für Anteile und den Binomialverteilung-Rechner.
Das Ergebnis besteht aus t-Wert, Freiheitsgraden, p-Wert, kritischem t-Wert und der Entscheidung bei deinem Signifikanzniveau α.
Mit x̄ = 105, s = 15, n = 25 und dem Sollwert 100 ergibt sich t = 1,667 bei 24 Freiheitsgraden und p = 0,1086: Der Unterschied ist bei α = 0,05 nicht signifikant. Darunter steht die t-Tabelle mit den kritischen Werten von df = 1 bis unendlich.