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t-Test-Rechner: p-Wert, t-Wert und t-Tabelle berechnen

MathematikStand Noch keine Bewertung
Testart und Dateneingabe
Alternativhypothese (Testrichtung)
Signifikanzniveau α
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Kurzantwort

Der t-Test prüft, ob ein Mittelwert von einem Sollwert oder zwei Mittelwerte voneinander abweichen, mehr als der Zufall erklären würde. Der Rechner deckt Einstichproben-, gepaarten und Zweistichproben-Test (Welch oder gepoolt) ab, nennt t-Wert, Freiheitsgrade, p-Wert, kritischen Wert und die Entscheidung und rechnet den Weg vor.

t-Test berechnen: Einstichprobe, Welch, gepoolt und gepaart aus Kennzahlen oder Rohdaten

Kilian AchatzFachredaktion Mathematik
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Okt. 2026)Stand:

Überblick

t-Test berechnen: p-Wert, t-Wert und Entscheidung für Ein-, Zwei- und gepaarte Stichproben

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Der t-Test prüft, ob ein Mittelwert vom Sollwert abweicht oder sich zwei Mittelwerte unterscheiden, und zwar mehr, als der Zufall bei der Stichprobenziehung erwarten lässt. William Sealy Gosset veröffentlichte ihn 1908 unter dem Namen „Student“; er löst das Problem, dass bei kleinen Stichproben die Streuung nur geschätzt ist und die Normalverteilung diese Unsicherheit unterschlägt.

Typische Anlässe sind die Prüfung gegen einen Sollwert, der Vergleich zweier Verfahren und Vorher-nachher-Messungen.

Der Rechner deckt vier Fälle ab: den Einstichproben-t-Test, den gepaarten t-Test für Vorher-nachher-Messungen, den Welch-Test für zwei Gruppen mit ungleicher Streuung und den Zweistichproben-t-Test mit gleichen Varianzen.

Du gibst Mittelwert, Standardabweichung und n ein oder fügst die Messwerte als Liste ein.

Der Test eignet sich für Mittelwerte stetiger Messgrößen wie Gewichte, Zeiten oder Punktzahlen; für Anteile und Häufigkeiten ist er die falsche Wahl, dafür gibt es das Konfidenzintervall für Anteile und den Binomialverteilung-Rechner.

Das Ergebnis besteht aus t-Wert, Freiheitsgraden, p-Wert, kritischem t-Wert und der Entscheidung bei deinem Signifikanzniveau α.

Mit x̄ = 105, s = 15, n = 25 und dem Sollwert 100 ergibt sich t = 1,667 bei 24 Freiheitsgraden und p = 0,1086: Der Unterschied ist bei α = 0,05 nicht signifikant. Darunter steht die t-Tabelle mit den kritischen Werten von df = 1 bis unendlich.

Eingaben

t-Test Eingaben: Kennzahlen oder Rohdaten, Testart und Testrichtung

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Wähle zuerst „Testart und Dateneingabe“. Die Einstichprobe vergleicht einen Mittelwert mit dem Sollwert μ₀.

Der gepaarte Test wertet Differenzen derselben Einheiten aus, etwa vorher und nachher; bei Kennzahlen gibst du dafür Mittelwert und Standardabweichung der Differenzen sowie die Anzahl der Paare n an.

Die beiden Zweistichproben-Varianten vergleichen getrennte Gruppen. Bei „Kennzahlen“ trägst du Mittelwert x̄, Standardabweichung s mit dem Nenner n − 1 (in Excel STABW.S) und die Stichprobengröße n ein.

Bei „Rohdaten“ fügst du die Messwerte durch Leerzeichen, Semikolon oder Zeilenumbruch getrennt ein; das Dezimalkomma ist erlaubt. Beim gepaarten Test müssen beide Listen gleich lang sein, der Rechner bildet Wert 1 minus Wert 2.

Die hypothetische Differenz Δ₀ ist meist 0. Testrichtung und Signifikanzniveau α legst du vor der Auswertung fest.

Die Stichprobengröße n muss eine ganze Zahl ab 2 sein, und die Standardabweichung darf nicht 0 sein, sonst gibt es keinen t-Wert; der Rechner nennt dann den Grund, statt eine Null zu zeigen.

Listen dürfen bis zu 10.000 Werte enthalten, bei Kennzahlen sind bis zu 1.000.000 Beobachtungen zulässig. Mischst du Einheiten, etwa Gramm in der einen und Kilogramm in der anderen Gruppe, ist das Ergebnis wertlos.

Praxisfälle

t-Test berechnen nach Situation

Sieben typische Fragestellungen zum t-Test, jede mit Eingaben und dem nachgerechneten Ergebnis aus dem Rechner oben.

  1. Einstichproben-t-Test mit Kennzahlen

    „Weicht ein Mittelwert von 105 bei s = 15 und n = 25 signifikant von 100 ab?“

    Eingabe
    Einstichprobe, Kennzahlen: x̄ = 105, s = 15, n = 25, μ₀ = 100, zweiseitig, α = 0,05
    Ergebnis
    t = 1,6667 | df = 24 | p = 0,1086 | kritisch ±2,0639 | nicht signifikant
  2. Mehr Daten, gleicher Abstand

    „Wird ein Unterschied von 5 Punkten mit n = 100 signifikant?“

    Eingabe
    Einstichprobe, Kennzahlen: x̄ = 105, s = 15, n = 100, μ₀ = 100, zweiseitig, α = 0,05
    Ergebnis
    t = 3,3333 | df = 99 | p = 0,0012 | kritisch ±1,9842 | signifikant, d = 0,333
  3. t-Tabelle: kritischer Wert bei df = 10

    „Wie groß ist der kritische t-Wert bei 10 Freiheitsgraden und α = 0,05 zweiseitig?“

    Eingabe
    Einstichprobe, Kennzahlen: n = 11 (df = 10), α = 0,05, zweiseitig
    Ergebnis
    kritischer Wert ±2,2281 | bei x̄ = 105, s = 15, μ₀ = 100 ist t = 1,1055 und p = 0,2948
  4. Einseitiger t-Test

    „Wie ändert sich der p-Wert beim einseitigen t-Test?“

    Eingabe
    Einstichprobe, Kennzahlen wie oben (n = 25), Alternativhypothese rechtsseitig
    Ergebnis
    t = 1,6667 | p = 0,0543 | kritisch +1,7109 | nicht signifikant

    Z-Wert-Rechner

  5. Welch-Test für zwei Stichproben

    „Unterscheiden sich zwei Gruppen mit Mittelwerten 20 und 18 signifikant?“

    Eingabe
    Welch, Kennzahlen: x̄₁ = 20, s₁ = 4, n₁ = 30, x̄₂ = 18, s₂ = 3, n₂ = 25, Δ₀ = 0
    Ergebnis
    t = 2,1160 | df = 52,47 | p = 0,0391 | Intervall der Differenz 0,10 bis 3,90 | d = 0,558 | gepoolt: p = 0,0441

    Konfidenzintervall-Rechner

  6. Gepaarter t-Test aus Rohdaten

    „Wie werte ich zehn Messpaare aus Vorher- und Nachher-Liste mit dem t-Test aus?“

    Eingabe
    Gepaart, Rohdaten: Liste 1 = 0.7 -1.6 -0.2 -1.2 -0.1 3.4 3.7 0.8 0.0 2.0 | Liste 2 = 1.9 0.8 1.1 0.1 -0.1 4.4 5.5 1.6 4.6 3.4
    Ergebnis
    d̄ = −1,58 | t = −4,0621 | df = 9 | p = 0,0028 | Intervall −2,46 bis −0,70 | als zwei Gruppen nach Welch: p = 0,0794
  7. Einstichproben-t-Test aus Rohdaten

    „Wie prüfe ich eine Messreihe gegen den Sollwert 100?“

    Eingabe
    Einstichprobe, Rohdaten: 98 102 105 99 101 104 100 97 103 106 | μ₀ = 100
    Ergebnis
    x̄ = 101,5 | s = 3,0277 | t = 1,5667 | df = 9 | p = 0,1516 | kritisch ±2,2622

Berechnung

t-Test berechnen: Formel, Freiheitsgrade und p-Wert

Verstehe den Formelweg.

Die Prüfgröße setzt die Abweichung ins Verhältnis zum Standardfehler. Bei der Einstichprobe gilt t = (x̄ − μ₀) / (s/√n) mit df = n − 1 Freiheitsgraden.

Der gepaarte t-Test rechnet genauso mit dem Mittelwert d̄ und der Standardabweichung s_D der Paardifferenzen.

Bei zwei Gruppen mit gleichen Varianzen ist s_p² = ((n₁ − 1)·s₁² + (n₂ − 1)·s₂²) / (n₁ + n₂ − 2), der Standardfehler s_p·√(1/n₁ + 1/n₂) und df = n₁ + n₂ − 2.

Der Welch-Test nutzt SE = √(s₁²/n₁ + s₂²/n₂) und die Freiheitsgrade nach Welch-Satterthwaite, die meist keine ganze Zahl sind. Rechenweg des t-Tests mit x̄ = 105, s = 15, n = 25 und μ₀ = 100: Standardfehler 3, t = 1,6667, p = 0,1086, kritischer Wert 2,0639, nicht signifikant Der p-Wert folgt aus der t-Verteilung: P(|T| > t) = I_x(df/2; 1/2) mit x = df/(df + t²), der regularisierten unvollständigen Betafunktion; der kritische Wert ist deren Umkehrung.

Die Freiheitsgrade zählen, wie viele Werte frei variieren dürfen, wenn der Mittelwert feststeht; je weniger es sind, desto flacher die Verteilung und desto größer der kritische Wert.

Das Konfidenzintervall ist die beobachtete Differenz ± t(1 − α/2; df) · SE, die Effektstärke d die Abweichung von H₀ geteilt durch die Streuung. Alle Zwischenwerte bleiben ungerundet, erst die Anzeige rundet.

Im Beispiel gilt SE = 15/√25 = 3,000, t = (105 − 100)/3,000 = 1,667, p = 0,1086 und t(0,975; 24) = 2,0639. Weil 1,667 unter 2,0639 liegt, bleibt H₀ bestehen, und das Konfidenzintervall 98,81 bis 111,19 enthält den Sollwert 100.

t-Test-Formel: t gleich (x̄ minus μ₀) geteilt durch den Standardfehler s durch Wurzel aus n.
Formel des t-Test-Rechners für eine Stichprobe: Der t-Wert ist die Abweichung des Mittelwerts vom Sollwert, geteilt durch den Standardfehler s/√n; bei zwei Stichproben und gepaarten Daten ändern sich Zähler und Standardfehler, nicht das Prinzip.

Nachschlagen

t-Tabelle: kritische t-Werte nach Freiheitsgraden und Signifikanzniveau

Welcher |t|-Wert reicht für Signifikanz? Die Tabelle nennt den kritischen Wert für Freiheitsgrade von 1 bis 30, 40, 60, 120 und unendlich bei vier Signifikanzniveaus. Beim üblichen α = 0,05 zweiseitig sinkt er von 12,7062 bei df = 1 auf 2,2281 bei df = 10 und 2,0639 bei df = 24 und nähert sich dem z-Wert 1,9600.

Kritische t-Werte t(1 − α/2; df) für zweiseitige Tests bei α = 0,10, 0,05, 0,01 und 0,001 (berechnet mit der Rechenfunktion des Rechners)
Freiheitsgrade dfα = 0,10 zweiseitig (0,05 einseitig)α = 0,05 zweiseitig (0,025 einseitig)α = 0,01 zweiseitig (0,005 einseitig)α = 0,001 zweiseitig (0,0005 einseitig)
16,313812,706263,6567636,6192
22,92004,30279,924831,5991
32,35343,18245,840912,9240
42,13182,77644,60418,6103
52,01502,57064,03216,8688
61,94322,44693,70745,9588
71,89462,36463,49955,4079
81,85952,30603,35545,0413
91,83312,26223,24984,7809
101,81252,22813,16934,5869
111,79592,20103,10584,4370
121,78232,17883,05454,3178
131,77092,16043,01234,2208
141,76132,14482,97684,1405
151,75312,13142,94674,0728
161,74592,11992,92084,0150
171,73962,10982,89823,9651
181,73412,10092,87843,9216
191,72912,09302,86093,8834
201,72472,08602,84533,8495
211,72072,07962,83143,8193
221,71712,07392,81883,7921
231,71392,06872,80733,7676
241,71092,06392,79693,7454
251,70812,05952,78743,7251
261,70562,05552,77873,7066
271,70332,05182,77073,6896
281,70112,04842,76333,6739
291,69912,04522,75643,6594
301,69732,04232,75003,6460
401,68392,02112,70453,5510
601,67062,00032,66033,4602
1201,65771,97992,61743,3735
∞1,64491,96002,57583,2905

Die Werte stammen aus derselben Funktion wie der Rechner und sind auf vier Stellen gerundet. Für einen einseitigen Test mit Niveau α gilt die Spalte mit dem doppelten α: einseitig 0,05 entspricht der Spalte zweiseitig 0,10. Die Zeile ∞ ist der z-Wert der Standardnormalverteilung. Liegt |t| über dem Tabellenwert, ist p kleiner als α; bei Welch-Tests ist df meist keine ganze Zahl, dann hilft der Rechner mit exaktem Wert.

p-Werte zum t-Wert: zweiseitig bei 5, 10, 24 und 60 Freiheitsgraden

Wie klein wird p bei einem bestimmten t? Die Tabelle zeigt für sechs t-Werte den zweiseitigen p-Wert. Bei kleinen Stichproben braucht es größere Werte: t = 2,0 ergibt bei df = 5 noch p = 0,1019, bei df = 60 dagegen p = 0,0500.

Zweiseitige p-Werte P(|T| ≥ t) der t-Verteilung für t = 1,0 bis 4,0 bei df = 5, 10, 24 und 60
t-Wertp bei df = 5p bei df = 10p bei df = 24p bei df = 60
1,00,36320,34090,32730,3213
1,50,19390,16450,14670,1389
2,00,10190,07340,05690,0500
2,50,05450,03140,01970,0152
3,00,03010,01330,00620,0039
4,00,01030,00250,00050,0002

Berechnet mit der Verteilungsfunktion des Rechners (regularisierte unvollständige Betafunktion), auf vier Stellen gerundet; Werte unter 0,0001 stehen als „< 0,0001“. Für den einseitigen p-Wert halbiert man den Tabellenwert, sofern das Vorzeichen von t zur Testrichtung passt.

Welch oder gepoolt: Zweistichproben-t-Test im Vergleich

Wann macht die Wahl des Verfahrens einen Unterschied? Alle Zeilen vergleichen die Mittelwerte 20 und 18, nur Streuung und Gruppengröße ändern sich. Bei gleicher Streuung und gleichem n sind beide Tests identisch; bei s = 2 und 8 mit n = 40 und 10 liefert Welch p = 0,4523, die gepoolte Variante p = 0,1540.

Zweistichproben-t-Test mit x̄₁ = 20 und x̄₂ = 18 nach Welch und mit gepoolter Varianz, zweiseitig
SzenarioWelch: t / dfWelch: pGepoolt: t / dfGepoolt: p
s = 4 und 3, n = 30 und 252,116 / 52,470,03912,062 / 530,0441
s = 4 und 4, n = 30 und 301,937 / 580,05771,937 / 580,0577
s = 2 und 8, n = 40 und 100,785 / 9,280,45231,449 / 480,1540
s = 8 und 2, n = 40 und 101,414 / 47,950,16380,779 / 480,4399

Berechnet mit der Rechenfunktion des Rechners (zweiseitig, Δ₀ = 0). Die gepoolte Variante nimmt gleiche Varianzen an; weichen Streuung und Gruppengröße stark voneinander ab, ist sie nicht mehr zuverlässig. Welch braucht diese Annahme nicht und liefert dann den ehrlicheren p-Wert.

Expertenmodus

Häufige Fragen zum t-Test

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Was sagt der p-Wert beim t-Test aus?

Der p-Wert ist die Wahrscheinlichkeit, bei gültiger Nullhypothese einen t-Wert zu erhalten, der mindestens so extrem ist wie der berechnete.

Im Beispiel mit x̄ = 105, s = 15, n = 25 und μ₀ = 100 gilt t = 1,667 bei 24 Freiheitsgraden und p = 0,1086: In gut 10 von 100 Stichproben aus einer Grundgesamtheit mit dem Mittelwert 100 wäre die Abweichung mindestens so groß.

Liegt p unter dem vorher gewählten α, etwa 0,05, wird H₀ verworfen; liegt es darüber, bleibt sie bestehen. Der p-Wert ist keine Wahrscheinlichkeit dafür, dass H₀ stimmt, und er sagt nichts über die Größe des Unterschieds.

Ein p von 0,049 ist nicht „stärker bewiesen“ als ein p von 0,051; beide Werte liegen praktisch gleichauf, nur die Entscheidungsregel trennt sie. Prüfe deshalb neben p immer die Effektstärke d und das Konfidenzintervall, die der Rechner mit ausgibt.

Einseitiger oder zweiseitiger t-Test: Was passt?

Zweiseitig ist der Normalfall: Du prüfst, ob der Mittelwert vom Sollwert abweicht, gleichgültig in welche Richtung.

Einseitig testest du nur, wenn vor der Messung feststeht, dass ausschließlich eine Richtung von Interesse ist, etwa Unterfüllung bei einer Abfüllanlage.

Der einseitige p-Wert ist halb so groß wie der zweiseitige, sofern das Vorzeichen von t zur Richtung passt: Im Standardbeispiel fällt p von 0,1086 auf 0,0543, und der kritische Wert sinkt von ±2,0639 auf +1,7109.

Wer die Richtung erst nach einem Blick auf die Daten wählt, halbiert den p-Wert zu Unrecht und verdoppelt in Wahrheit das Fehlerrisiko auf 10 %.

Beachte auch: Das Konfidenzintervall des Rechners ist stets zweiseitig; bei einem einseitigen Test kann es den Sollwert enthalten, obwohl der Test signifikant ist.

Im Zweifel bleibt zweiseitig die ehrliche Wahl, und wer einseitig testet, nennt die Richtung und ihren Grund im Bericht, damit andere die Entscheidung nachvollziehen können.

Welch-Test oder gleiche Varianzen: Was wähle ich?

Wähle im Zweifel den Welch-Test. Er verlangt keine gleichen Varianzen und passt die Freiheitsgrade nach Welch-Satterthwaite an; bei gleicher Streuung und gleichen Gruppengrößen liefert er praktisch dasselbe wie der gepoolte Test.

Der Unterschied zeigt sich bei ungleichen Gruppen: Mit x̄₁ = 20, x̄₂ = 18, s = 2 und 8 sowie n = 40 und 10 ergibt Welch p = 0,4523 bei df = 9,28, der gepoolte Test dagegen p = 0,1540 bei df = 48.

Der gepoolte Test unterschätzt hier die Unsicherheit, weil die kleine, stark streuende Gruppe zu wenig Gewicht bekommt; sein Standardfehler beträgt 1,38 statt 2,55.

In Excel entspricht T.TEST mit Typ 3 dem Welch-Test, Typ 2 dem gepoolten und Typ 1 dem gepaarten Test.

Einen Varianztest vorzuschalten ist nicht nötig, weil Welch in beiden Fällen funktioniert; der Rechner zeigt zum Vergleich auch das Ergebnis des jeweils anderen Verfahrens.

Wann brauche ich den gepaarten t-Test?

Immer dann, wenn jeder Wert der einen Messreihe zu genau einem Wert der anderen gehört: dieselben Personen vorher und nachher, zwei Messgeräte am selben Bauteil, zwei Behandlungen an derselben Einheit.

Der Test rechnet mit den Differenzen und hat n − 1 Freiheitsgrade, wobei n die Zahl der Paare ist. Das Pairing entfernt die Streuung zwischen den Einheiten und macht den Test oft deutlich schärfer.

Bei zehn Messpaaren aus Student (1908) liefert der gepaarte Test t = −4,0621 und p = 0,0028, derselbe Datensatz als zwei unabhängige Gruppen nach Welch nur t = −1,8608 und p = 0,0794.

Wichtig: Beide Listen müssen gleich lang und in derselben Reihenfolge eingegeben sein; der Rechner bildet Wert 1 minus Wert 2 und weist ungleiche Längen ab.

Zwei getrennte Gruppen verschiedener Personen sind kein gepaarter Fall, auch wenn beide gleich groß sind; dann gehört der Welch-Test zur Aufgabe.

Wie lese ich die t-Tabelle richtig?

Suche die Zeile mit den Freiheitsgraden und die Spalte mit dem Signifikanzniveau. Für den zweiseitigen Test bei α = 0,05 und df = 10 steht dort 2,2281, bei df = 24 sind es 2,0639 und bei unendlich vielen Freiheitsgraden 1,9600.

Ist der Betrag deines t-Werts größer als der Tabellenwert, liegt p unter α und H₀ wird verworfen; im Standardbeispiel ist |t| = 1,667 kleiner als 2,0639, also nicht signifikant.

Für einen einseitigen Test nutzt du die Spalte mit dem doppelten α: einseitig 0,05 entspricht zweiseitig 0,10, in der Zeile df = 24 also 1,7109.

Bei Welch-Tests ist df meist keine ganze Zahl; Tabellen rundet man dann vorsichtig nach unten, der Rechner nutzt dagegen den exakten Wert, zum Beispiel 52,47 statt 52.

Die Tabelle unter dem Rechner wird mit derselben Funktion berechnet wie das Ergebnis, sodass beide nie auseinanderlaufen.

Reicht „signifikant“ für eine Entscheidung?

Nein, denn Signifikanz sagt nur, dass ein Unterschied nicht gut durch Zufall zu erklären ist, nicht dass er groß oder wichtig ist.

Bei x̄ = 100,5, s = 15 und n = 10.000 ist der Test mit t = 3,333 und p = 0,0009 hoch signifikant, doch der Mittelwert liegt nur 0,5 neben dem Sollwert 100 bei einer Streuung von 15, die Effektstärke beträgt d = 0,033.

Umgekehrt zeigt x̄ = 110, s = 15, n = 5 mit d = 0,667 einen mittleren Effekt, aber p = 0,2103, weil die Stichprobe zu klein war.

Lies deshalb drei Dinge zusammen: den p-Wert, die Effektstärke d (Faustwerte nach Cohen: 0,2 klein, 0,5 mittel, 0,8 groß) und das Konfidenzintervall, das die plausible Größe der Differenz in ihrer Einheit zeigt.

Entscheide danach mit Blick auf Kosten, Risiken und den kleinsten Unterschied, der für dich praktisch zählt.

Wie viele Messwerte braucht ein t-Test?

Rechnerisch genügen n = 2 je Gruppe, bei gepaarten Daten zwei Paare, denn dann lässt sich eine Standardabweichung schätzen.

Aussagekräftig ist das kaum: Mit n = 2 hat der Einstichprobentest nur einen Freiheitsgrad, der kritische Wert liegt bei ±12,7062, und das 95-%-Konfidenzintervall im Beispiel mit x̄ = 105 und s = 15 reicht von −29,77 bis 239,77.

Mit n = 25 sinkt der kritische Wert auf ±2,0639 und mit n = 100 auf ±1,9842. Wie viele Werte du brauchst, hängt vom Effekt ab, den du sicher nachweisen willst: Ein kleiner Effekt braucht ein Vielfaches der Daten eines großen.

Plane die Stichprobengröße deshalb vor der Messung, nicht danach, und beende eine Erhebung nicht, sobald p zufällig unter 0,05 fällt. Wer so lange Daten sammelt, bis das Ergebnis passt, verfälscht den Test.

Bei Pilotdaten mit sehr kleinem n sollte das Konfidenzintervall deshalb nur als grobe Spanne gelten.

Welche Voraussetzungen hat der t-Test?

Der t-Test setzt voraus, dass die Beobachtungen unabhängig voneinander gezogen wurden und die Werte annähernd normalverteilt sind; beim gepaarten Test gilt die Normalverteilung für die Differenzen.

Ab etwa n = 30 trägt der zentrale Grenzwertsatz, sodass der Mittelwert auch bei schiefen Daten annähernd normalverteilt ist; bei kleinerem n sind starke Schiefe und Ausreißer problematisch.

Der Test mit gepoolter Varianz verlangt zusätzlich gleiche Varianzen, der Welch-Test nicht.

Nicht prüfen kann der Rechner, ob deine Stichprobe zufällig und unverzerrt ist, ob Messungen voneinander abhängen oder ob du mehrere Tests an denselben Daten gemacht hast: Bei zehn Tests mit α = 0,05 liegt die Wahrscheinlichkeit für mindestens ein zufällig signifikantes Ergebnis bei rund 40 %.

Bei stark verletzten Annahmen helfen rangbasierte Verfahren, die dieser Rechner nicht anbietet.

Prüfe die Daten vor dem Test in einem Histogramm oder Boxplot auf Ausreißer, Mehrgipfligkeit und Obergrenzen, und dokumentiere, wenn du einen Wert entfernst, den Grund dafür.

Hinweise

t-Test auswerten: p-Wert, Effektstärke und Testwahl richtig lesen

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Lies zuerst den p-Wert, dann die Größe des Effekts. Bei p = 0,1086 und α = 0,05 bleibt H₀ bestehen, doch das heißt nicht, dass der Sollwert stimmt: Das Konfidenzintervall reicht von 98,81 bis 111,19 und enthält neben 100 auch Werte weit darüber.

Mit n = 100 bei gleichem Mittelwert und gleicher Standardabweichung sinkt der Standardfehler auf 1,5, t steigt auf 3,333 und p fällt auf 0,0012: Derselbe Abstand von 5 Punkten wird signifikant, weil mehr Daten ihn absichern.

Die Effektstärke bleibt mit d = 0,333 unverändert. Auch das Niveau steuert das Urteil: Bei α = 0,10 sinkt der kritische Wert auf 1,7109, bei α = 0,01 steigt er auf 2,7969, und das t = 1,667 bleibt bei beiden darunter.

Erst ein α über 0,1086 würde die Entscheidung kippen; ein nachträglich gewähltes α verfälscht den Test, deshalb steht es vor der Messung fest. Welch-Test und gepoolter t-Test bei Mittelwerten 20 und 18: bei ähnlicher Streuung p = 0,0391 und 0,0441, bei s = 2 und 8 mit n = 40 und 10 p = 0,4523 nach Welch und 0,1540 gepoolt Signifikanz misst also Sicherheit, nicht Größe.

Bei x̄ = 100,5, s = 15 und n = 10.000 ist p = 0,0009, aber d = 0,033, praktisch ohne Bedeutung.

Bei zwei Gruppen mit ähnlicher Streuung führen Welch-Test und gepoolter Test zum selben Urteil (p = 0,0391 und 0,0441); bei s = 2 und 8 mit n = 40 und 10 ergibt Welch p = 0,4523, der gepoolte Test p = 0,1540.

Im Zweifel gilt Welch, und die Reihenfolge der Prüfung bleibt: erst die Annahmen, dann der p-Wert, danach Effektstärke und Intervall. Die Testrichtung gehört vor die Messung: Rechtsseitig sinkt p im Beispiel von 0,1086 auf 0,0543.

Anwendung

Praxisbeispiel: Füllt die Anlage weniger als 250 g ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Eine Abfüllanlage soll 250-g-Beutel füllen. Die Qualitätsprüferin zieht 16 Beutel und misst x̄ = 247,8 g bei s = 4,5 g. Gefragt ist, ob die Anlage im Mittel weniger als 250 g einfüllt.

Im Rechner wählt sie den Einstichproben-t-Test mit Kennzahlen: x̄ = 247,8, s = 4,5, n = 16, μ₀ = 250, zweiseitig, α = 0,05. Abfüllanlage: x̄ = 247,8 g bei Sollwert 250 g und n = 16 ergibt t = −1,9556, p = 0,0694 zweiseitig und 0,0347 linksseitig, bei n = 64 p = 0,0002 Das Ergebnis: SE = 1,125 g, t = −1,9556, df = 15, p = 0,0694, kritischer Wert ±2,1314.

Der Unterschied ist nicht signifikant, das Konfidenzintervall 245,40 bis 250,20 g enthält 250 g.

Hätte sie vorab festgelegt, nur Unterfüllung zu prüfen, wäre linksseitig p = 0,0347 mit dem kritischen Wert −1,7531; die Richtung nachträglich zu wählen ist aber nicht zulässig.

Die Entscheidung: Die Anlage wird vorerst nicht verstellt, es werden weitere Beutel gezogen. Hätten 64 Beutel dieselben Kennzahlen ergeben, wäre t = −3,9111 und p = 0,0002, die Abweichung von 2,2 g also gesichert.

Der Standardfehler schrumpft dann auf 0,5625 g, das Intervall auf 246,68 bis 248,92 g.

Wichtig bleibt die Einordnung: Ob 2,2 g Unterfüllung bei 250 g, also 0,9 %, zu teuer oder zu riskant ist, entscheidet nicht der Test, sondern die Toleranz im Betrieb.

Die Prüferin hält daher auch die Streuung von 4,5 g im Auge, denn sie bestimmt, wie viele Beutel unter einer gesetzten Grenze liegen.

Fallstricke

Fünf typische Fehler beim t-Test

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Fehler 1: Den p-Wert als Wahrscheinlichkeit für H₀ lesen. Das p = 0,0391 des Welch-Tests mit x̄ = 20 und 18 heißt nicht, dass H₀ nur zu 3,9 % stimmt, sondern: Bei gültiger H₀ wären so extreme Daten in 3,9 % der Stichproben zu erwarten.

Fehler 2: „Nicht signifikant“ mit „kein Unterschied“ gleichsetzen. Bei x̄ = 110, s = 15, n = 5 und μ₀ = 100 ergibt sich p = 0,2103, obwohl d = 0,667 einen mittleren Effekt anzeigt; die Stichprobe war schlicht zu klein.

Absichern lässt sich das erst mit mehr Daten oder einem größeren Effekt. Fehler 3: Gepaarte Daten als zwei Gruppen auswerten.

Dieselben zehn Messpaare aus Student (1908) liefern gepaart t = −4,0621 und p = 0,0028, als getrennte Gruppen nach Welch aber nur t = −1,8608 und p = 0,0794. Fehler 4: Die Testrichtung nach den Daten wählen.

Der Füllmengen-Fall hat zweiseitig p = 0,0694, linksseitig p = 0,0347; die günstigere Richtung nachträglich zu nehmen, verfälscht das Niveau. Fehler 5: Die Standardabweichung mit dem Nenner n statt n − 1 eintragen (STABW.P statt STABW.S).

Mit s = 14,697 statt 15 steigt t bei n = 25 von 1,667 auf 1,701. STABW.N rechnet mit n und unterschätzt die Streuung einer Stichprobe, STABW.S ist die passende Funktion.

Nächster Schritt

t-Test-Rechner: Fazit, Quellen und Grenzen

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Rechner prüft Mittelwerte mit dem t-Test in vier Varianten und liefert t-Wert, Freiheitsgrade, p-Wert, kritischen Wert, Entscheidung, Effektstärke d, Konfidenzintervall und Rechenweg.

Entscheidend sind die passende Testart, ein vorab festgelegtes Signifikanzniveau und die Testrichtung.

Als Nächstes zeigt der Konfidenzintervall-Rechner, wie groß der Unterschied plausibel ist, und der Z-Wert-Rechner standardisiert einzelne Messwerte. Wer die Daten zuerst beschreiben will, beginnt mit Durchschnitt, Standardabweichung und Median.

Grundlage sind Fahrmeir u. a. (Statistik, 8. Aufl. 2016, Kap. 11), Welch (1947) und das NIST/SEMATECH e-Handbook; die Verteilungsfunktion wurde gegen die NIST-Tafel der kritischen Werte und Referenzausgaben von R geprüft (Stand 09.10.2026).

Grenzen: Der Rechner setzt unabhängige, annähernd normalverteilte Werte voraus, kennt keine Mehrfachtests und ersetzt keine Auswertung nach Studienplan. Alle Rechenschritte stehen unter dem Ergebnis, sodass sich jede Zahl von Hand nachprüfen lässt.

Vertiefung

t-Test Beispiele: Einstichprobe, Welch und gepaart

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · t = 3,3333 bei 99 Freiheitsgraden, p = 0,0012: signifikant

Gleicher Abstand mit n = 100

Testart und Dateneingabe
Einstichproben-t-Test – Kennzahlen (x̄, s, n)
Signifikanzniveau α
α = 0,05
Stichproben-Mittelwert x̄
105
Stichproben-Standardabweichung s
15

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 2 · Mittel · t = 2,1160 bei df = 52,47, p = 0,0391: signifikant

Welch-Test, Mittelwerte 20 und 18

Testart und Dateneingabe
Zwei Stichproben, Welch (ungleiche Varianzen) – Kennzahlen
Signifikanzniveau α
α = 0,05
Mittelwert x̄₁ (Gruppe 1)
20
Standardabweichung s₁ (Gruppe 1)
4

Weitere 5 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 3 · Komplex · t = 2,0000 bei 24 Freiheitsgraden, p = 0,0569: nicht signifikant

Gepaarter Test mit Differenz 2, s_D = 5 und 25 Paaren

Testart und Dateneingabe
Gepaarter t-Test – Kennzahlen der Differenzen
Signifikanzniveau α
α = 0,05
Mittelwert der Differenzen d̄
2
Standardabweichung der Differenzen s_D
5

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 4 · Komplex · t = −1,9556 bei 15 Freiheitsgraden, p = 0,0347: signifikant

Abfüllanlage, linksseitig, 247,8 g gegen 250 g

Testart und Dateneingabe
Einstichproben-t-Test – Kennzahlen (x̄, s, n)
Alternativhypothese (Testrichtung)
linksseitig (<): Wert ist kleiner
Signifikanzniveau α
α = 0,05
Stichproben-Mittelwert x̄
247,8

Weitere 3 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Weiterführende Rechner und Themen

Alle Anschlussrechner und Vertiefungen in einem klaren Modul, damit du direkt zur nächsten sinnvollen Berechnung springen kannst.

MedianrechnerMedian und Modus einer Wertegruppe berechnen – inklusive Sortierung und Einordnung.WahrscheinlichkeitsrechnerEinfache Wahrscheinlichkeiten berechnen, Gegenereignis, bedingte Wahrscheinlichkeit und Laplace-Experiment.Erwartungswert-RechnerErwartungswert E(X), Varianz Var(X) und Standardabweichung σ einer diskreten Wahrscheinlichkeitsverteilung aus einer Wertetabelle berechnen.PerzentilrechnerBeliebiges Perzentil sowie Quartile Q1, Median und Q3, Interquartilsabstand, Minimum und Maximum aus einer Zahlenliste berechnen.Spannweite-RechnerSpannweite R = Maximum − Minimum aus einer Zahlenliste berechnen – mit Median, Mittelwert, Minimum, Maximum und sortierter Werteliste.Lineare-Regression-RechnerLineare Regression berechnen aus x- und y-Werten: Regressionsgerade, Bestimmtheitsmaß R², Korrelation r, Standardfehler, Prognose und Residuentabelle, wahlweise auch exponentiell, logarithmisch, als Potenz oder quadratisch.Stichprobengröße-RechnerStichprobengröße berechnen für Umfragen (Anteil), Mittelwerte und den Vergleich zweier Gruppen (Poweranalyse) – mit Endlichkeitskorrektur, Rücklaufquote, Rechenweg und Tabelle nach Fehlermarge und Konfidenzniveau.Odds-Ratio-RechnerOdds Ratio (Chancenverhältnis) aus der Vierfeldertafel berechnen: mit Konfidenzintervall nach Woolf, Haldane-Korrektur bei Nullzellen, relativem Risiko, Risikodifferenz und NNT.Freiheitsgrade-RechnerFreiheitsgrade (df) für t-Test, Welch-Test, χ²-Unabhängigkeits- und Anpassungstest, ANOVA, Regression und Varianz berechnen – mit Formel, kritischem Wert zum Signifikanzniveau α und Tabelle der kritischen t-Werte.Korrelation-RechnerKorrelation berechnen: Pearson r oder Spearman ρ aus Datenpaaren – mit r², t-Test, p-Wert, Konfidenzintervall nach Fisher, Stärke nach Cohen, Regressionsgerade und Rechentabelle je Paar.Kritischer-Wert-RechnerKritischen Wert und p-Wert für z, t, χ² und F berechnen: ein- oder zweiseitig, mit Ablehnungsbereich, Testentscheidung und t-Wert-Tabelle.Häufigkeit-RechnerRelative Häufigkeit berechnen: aus einer Urliste oder aus h und n die Häufigkeitstabelle mit absoluter, relativer, prozentualer und kumulierter Häufigkeit, Modalwert und gekürztem Bruch, wahlweise mit Klassen.Benford-RechnerBenfordsches Gesetz prüfen: Zahlenliste einfügen und die führenden Ziffern mit der Sollverteilung vergleichen – mit χ²-Test, MAD, Tabelle je Ziffer und Hinweisen zu Listengröße und Aussagekraft.Kombinatorik-RechnerPermutationen, Kombinationen und Variationen mit und ohne Wiederholung berechnen, Binomialkoeffizient.Zufallszahlen-GeneratorZufallszahlen in einem frei wählbaren Bereich erzeugen – mit oder ohne Wiederholung und optional aufsteigend sortiert, etwa für Lottozahlen, Losentscheide und Stichproben.

Weiternutzung

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  • Rechenweg des t-Tests: Mittelwert 105, Standardabweichung 15, n gleich 25, Sollwert 100, Standardfehler 3, t gleich 1,6667, p-Wert 0,1086, kritischer Wert 2,0639, nicht signifikant

    Rechenweg: Einstichproben-t-Test mit t-Verteilung und Ablehnbereich

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           alt="Rechenweg des t-Tests: Mittelwert 105, Standardabweichung 15, n gleich 25, Sollwert 100, Standardfehler 3, t gleich 1,6667, p-Wert 0,1086, kritischer Wert 2,0639, nicht signifikant"
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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/statistik/t-test-rechner">Rechenweg: Einstichproben-t-Test mit t-Verteilung und Ablehnbereich auf Rechner-Portal</a></p>

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  • Welch und gepoolter t-Test im Vergleich bei Mittelwerten 20 und 18: ähnliche Streuung ergibt p 0,0391 und 0,0441, ungleiche Gruppen ergeben p 0,4523 nach Welch und 0,1540 gepoolt

    Welch-Test und gepoolter t-Test: p-Werte im Vergleich

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           alt="Welch und gepoolter t-Test im Vergleich bei Mittelwerten 20 und 18: ähnliche Streuung ergibt p 0,0391 und 0,0441, ungleiche Gruppen ergeben p 0,4523 nach Welch und 0,1540 gepoolt"
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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/statistik/t-test-rechner">Welch-Test und gepoolter t-Test: p-Werte im Vergleich auf Rechner-Portal</a></p>

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  • Praxisfall Abfüllanlage: Mittelwert 247,8 g bei Sollwert 250 g und n gleich 16 ergibt t gleich −1,9556, p 0,0694 zweiseitig und 0,0347 linksseitig, bei n gleich 64 p 0,0002

    Praxisfall Abfüllanlage: p-Wert nach Testrichtung und Stichprobengröße

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           alt="Praxisfall Abfüllanlage: Mittelwert 247,8 g bei Sollwert 250 g und n gleich 16 ergibt t gleich −1,9556, p 0,0694 zweiseitig und 0,0347 linksseitig, bei n gleich 64 p 0,0002"
           width="760" height="360">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/statistik/t-test-rechner">Praxisfall Abfüllanlage: p-Wert nach Testrichtung und Stichprobengröße auf Rechner-Portal</a></p>

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Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Der Rechner liefert das rechnerische Ergebnis des t-Tests unter den genannten Annahmen unabhängiger, annähernd normalverteilter Werte. Er ersetzt keine statistische Beratung und keine Auswertung mit Fachsoftware, wenn Studiendesign, Mehrfachtests oder Ausreißer die Annahmen verletzen.

Quelle: Statistik: t-Tests nach Fahrmeir u. a. (2016), Welch (1947) und NIST/SEMATECH e-Handbook (2012); p-Wert und kritische Werte aus der t-Verteilung (unvollständige Betafunktion); Stand Oktober 2026.

Stand: 2026-10-09

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
09. Oktober 2026
Fachbereich
Mathematik / Statistik
Formeln basieren auf
Einstichprobe t = (x̄ − μ₀)/(s/√n), df = n − 1; gepaart t = (d̄ − Δ₀)/(s_D/√n), df = n − 1; gepoolt t = (x̄₁ − x̄₂ − Δ₀)/(s_p·√(1/n₁ + 1/n₂)), s_p² = ((n₁−1)s₁² + (n₂−1)s₂²)/(n₁+n₂−2), df = n₁ + n₂ − 2; Welch t = (x̄₁ − x̄₂ − Δ₀)/√(s₁²/n₁ + s₂²/n₂), df nach Welch-Satterthwaite; p-Wert aus P(|T| > t) = I_x(df/2, 1/2) mit x = df/(df + t²).
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). t-Test-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/mathematik/statistik/t-test-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. t-Test-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/mathematik/statistik/t-test-rechner

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