Überblick
Was berechnet der Kritischer-Wert-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Der kritische Wert trennt bei einem Hypothesentest den Annahme- vom Ablehnungsbereich: Liegt die Teststatistik jenseits davon, wird die Nullhypothese H₀ auf dem Signifikanzniveau α abgelehnt. Der Kritischer-Wert-Rechner berechnet kritische Werte für die Standardnormalverteilung (z), die t-Verteilung, die χ²-Verteilung und die F-Verteilung, ein- oder zweiseitig, und bewertet auf Wunsch eine konkrete Teststatistik mit p-Wert und Entscheidung.
Mit den vorbelegten Werten, t-Verteilung, df = 10, α = 0,05 und zweiseitig, ergeben sich ±2,2281: H₀ wird abgelehnt, wenn t kleiner als −2,2281 oder größer als 2,2281 ist.
Für die Standardnormalverteilung sind es ±1,96, für die χ²-Verteilung mit 8 Freiheitsgraden rechtsseitig 15,5073.
Die Quantile berechnet der Rechner direkt aus den Verteilungsfunktionen, statt sie aus einer Tabelle abzulesen, und prüft sie gegen die Tabellen des NIST; damit gelten beliebige Freiheitsgrade und frei wählbare Niveaus.
Die t-Wert-Tabelle und die Tabellen für z und χ² stehen darunter, erzeugt aus derselben Funktion. Der Rechner liefert Quantile und p-Werte; ob ein Test zulässig ist und welche Verteilung gilt, hängt von seinen Voraussetzungen ab.
Der Rechner richtet sich an Studierende und Praktiker, die einen t-, z-, χ²- oder F-Test auswerten und den kritischen Wert oder die t-Wert-Tabelle brauchen; er ersetzt weder die Statistiksoftware noch die Prüfung der Testvoraussetzungen.