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Freiheitsgrade Statistik: t-Test, Welch, χ², ANOVA berechnen

MathematikStand Noch keine Bewertung
Für welches Verfahren brauchst du die Freiheitsgrade?
Signifikanzniveau α
Testrichtung
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Kurzantwort

Freiheitsgrade zählen, wie viele Werte einer Berechnung frei variieren können, nachdem Schätzungen aus den Daten feststehen. Sie bestimmen, welche t-, χ²- oder F-Verteilung für den kritischen Wert gilt, und hängen vom Verfahren ab.

Freiheitsgrade (df) für t-Test, Welch, χ², ANOVA und Regression berechnen

Kilian AchatzFachredaktion Mathematik
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Okt. 2026)Stand:

Überblick

Was berechnet der Freiheitsgrade-Rechner in der Statistik?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Freiheitsgrade (englisch degrees of freedom, kurz df) geben in der Statistik an, wie viele Werte einer Berechnung frei variieren dürfen, nachdem Schätzungen aus denselben Daten feststehen. Wer den Mittelwert aus 11 Messwerten schätzt, hat nur noch 10 frei wählbare Abweichungen, denn die elfte ist durch die Summe festgelegt.

Der Freiheitsgrade-Rechner bestimmt df für neun Verfahren und nennt dazu den kritischen Wert der passenden Verteilung.

Im Standardfall, einem Ein-Stichproben-t-Test mit n = 11, sind es df = 10 und ein kritischer t-Wert von 2,228 bei α = 5 % zweiseitig. Welche Formel gilt, hängt vom Test ab.

Beim t-Test zählt n − 1, beim Zwei-Stichproben-Test mit gleichen Varianzen n₁ + n₂ − 2, beim Welch-Test eine Näherung, die selten eine ganze Zahl ergibt: Mit s₁ = 2, n₁ = 10 und s₂ = 4, n₂ = 15 sind es 21,72.

Eine 3 × 4-Kontingenztafel hat 6, eine ANOVA mit 3 Gruppen und N = 30 hat 2 und 27, eine Regression mit n = 30 und 2 Prädiktoren hat 27 Freiheitsgrade.

Der kritische Wert ist die Schwelle, die die Prüfgröße deines Tests übersteigen muss, damit er bei α ablehnt.

Der Rechner richtet sich an alle, die einen Test mit Software, Taschenrechner oder Tabelle auswerten und die Freiheitsgrade selbst bestimmen oder nachprüfen müssen.

Er rechnet nur Statistik: Die Freiheitsgrade der Mechanik, also die Bewegungsmöglichkeiten eines Körpers, sind ein anderes Thema.

Eingaben

Verfahren, Stichprobenumfänge, Signifikanzniveau und Testrichtung wählen

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Wähle zuerst das Verfahren, denn davon hängen die Felder ab. Für t-Test, Varianz und Regression trägst du die Stichprobengröße n ein; beim gepaarten Test zählst du die Paare, nicht die Einzelwerte.

Der Zwei-Stichproben-Test braucht n₁ und n₂, der Welch-Test zusätzlich die Standardabweichungen s₁ und s₂ der beiden Gruppen in einer gemeinsamen Einheit.

Beim χ²-Unabhängigkeitstest gibst du die Zeilen r und Spalten c der Kontingenztafel ohne Summenzeile an, beim Anpassungstest die Kategorien k und die Zahl m der aus den Daten geschätzten Parameter, bei fest vorgegebener Erwartung also 0.

Die ANOVA verlangt die Gruppenzahl k und die Gesamtzahl N, die Regression die Prädiktoren p ohne Achsenabschnitt. Zuletzt wählst du das Signifikanzniveau α (10, 5 oder 1 %) und bei t-Verfahren die Testrichtung, zweiseitig oder einseitig.

Ungültige Eingaben, etwa n = 1 oder df ≤ 0, beantwortet der Rechner mit einem Hinweis statt mit einer Zahl.

Praxisfälle

Freiheitsgrade nach Verfahren berechnen: t-Test, χ², ANOVA, Regression

Sieben typische Suchfragen zu Freiheitsgraden, jede mit den Eingaben und dem nachgerechneten Ergebnis aus dem Rechner oben.

  1. Freiheitsgrade beim t-Test mit 11 Werten

    „Wie viele Freiheitsgrade hat ein t-Test mit n = 11?“

    Eingabe
    Ein-Stichproben-t, n 11, α 5 %, zweiseitig
    Ergebnis
    df = 10 | kritischer t-Wert 2,228
  2. Welch-Test mit s 2 und 4

    „Wie berechne ich df beim Welch-Test mit s₁ = 2, n₁ = 10, s₂ = 4, n₂ = 15?“

    Eingabe
    Welch-t-Test, n₁ 10, s₁ 2, n₂ 15, s₂ 4, α 5 %
    Ergebnis
    df = 21,72 (Tabelle 21) | t = 2,075 exakt, 2,080 bei df 21
  3. Zwei Stichproben mit gleichen Varianzen

    „Wie viele Freiheitsgrade haben zwei Gruppen mit 12 und 15 Werten?“

    Eingabe
    Zwei-Stichproben-t, n₁ 12, n₂ 15, α 5 %
    Ergebnis
    df = 25 | kritischer t-Wert 2,060
  4. Chi-Quadrat bei einer 3 × 4-Tafel

    „Wie viele Freiheitsgrade hat eine Kontingenztafel mit 3 Zeilen und 4 Spalten?“

    Eingabe
    χ²-Unabhängigkeit, r 3, c 4, α 5 %
    Ergebnis
    df = 6 | kritischer χ²-Wert 12,592
  5. Chi-Quadrat beim Würfel

    „Wie viele Freiheitsgrade hat der Anpassungstest für einen Würfel?“

    Eingabe
    χ²-Anpassung, k 6, m 0, α 5 %
    Ergebnis
    df = 5 | kritischer χ²-Wert 11,070
  6. ANOVA mit 3 Gruppen und 30 Beobachtungen

    „Welche Freiheitsgrade hat eine ANOVA mit 3 Gruppen und N = 30?“

    Eingabe
    Einfaktorielle ANOVA, k 3, N 30, α 5 %
    Ergebnis
    df₁ = 2, df₂ = 27 | kritischer F-Wert 3,354
  7. Regression mit 2 Prädiktoren

    „Wie viele Freiheitsgrade hat eine Regression mit n = 30 und 2 Prädiktoren?“

    Eingabe
    Lineare Regression, n 30, p 2, α 5 %, zweiseitig
    Ergebnis
    df = 27 | kritischer t-Wert 2,052

Berechnung

Freiheitsgrade Formel: n − 1, n₁ + n₂ − 2, Welch und (r − 1)(c − 1)

Verstehe den Formelweg.

Ein Freiheitsgrad geht für jede Größe verloren, die du aus den Daten schätzt oder die durch Summen feststeht. Daraus folgen die Formeln: Ein-Stichproben-t und gepaarter Test df = n − 1, Zwei-Stichproben-t df = n₁ + n₂ − 2, χ²-Unabhängigkeit df = (r − 1)(c − 1), χ²-Anpassung df = k − 1 − m, ANOVA df₁ = k − 1 und df₂ = N − k, Regression df = n − p − 1, Varianz df = n − 1.

Der Welch-Test nutzt die Welch-Satterthwaite-Gleichung df = (s₁²/n₁ + s₂²/n₂)² ÷ [(s₁²/n₁)²/(n₁ − 1) + (s₂²/n₂)²/(n₂ − 1)].

Für s₁ = 2, n₁ = 10, s₂ = 4, n₂ = 15 ergibt sich im Zähler (0,4 + 1,0667)² = 2,1511, im Nenner 0,01778 + 0,08127 = 0,09905 und damit df = 21,72. 3 × 4-Kontingenztafel: nur 6 Zellen sind frei, die übrigen 6 ergeben sich aus den Randsummen, df = (3 − 1)(4 − 1) = 6, kritischer χ²-Wert 12,592 bei α = 5 % Der kritische Wert folgt aus der Verteilung des Tests: t-Verteilung bei t-Tests und Regression, χ²-Verteilung bei χ²-Tests und der Varianz, F-Verteilung bei der ANOVA.

Der Rechner berechnet ihn numerisch und hält ihn gegen die NIST-Tafeln: t(0,975; 10) = 2,228 und χ²(0,95; 6) = 12,592.

Formelgrafik: Freiheitsgrade für t-Test n minus 1, Zwei-Stichproben-t, Welch-Satterthwaite-Gleichung, χ²-Unabhängigkeits- und Anpassungstest, ANOVA mit Zähler und Nenner sowie lineare Regression
Im Standardfall hat ein t-Test mit 11 Werten 10 Freiheitsgrade, der Welch-Test mit s₁ = 2, n₁ = 10, s₂ = 4, n₂ = 15 hat 21,72, eine 3 × 4-Kontingenztafel 6 und eine ANOVA mit 3 Gruppen und N = 30 hat 2 und 27.

Nachschlagen

Freiheitsgrade nach Verfahren im Überblick

Welche Formel gilt, hängt vom Verfahren ab. Die Beispielwerte kommen aus derselben Funktion wie der Rechner oben und lassen sich dort mit anderen Eingaben nachrechnen.

Freiheitsgrade je Verfahren mit Formel und Rechenbeispiel
VerfahrenFormelBeispielFreiheitsgrade df
Ein-Stichproben-t-Testn − 1n = 1110
Gepaarter t-Testn − 1 (Paare)n = 15 Paare14
Zwei Stichproben, gleiche Varianzenn₁ + n₂ − 2n₁ = 12, n₂ = 1525
Welch-t-TestWelch-Satterthwaites₁ = 2, n₁ = 10, s₂ = 4, n₂ = 1521,72 (Tabelle 21)
χ²-Unabhängigkeit(r − 1)(c − 1)3 × 4-Tafel6
χ²-Anpassungk − 1 − mk = 6, m = 05
Einfaktorielle ANOVAdf₁ = k − 1, df₂ = N − kk = 3, N = 302 und 27
Lineare Regressionn − p − 1n = 30, p = 227
Stichprobenvarianzn − 1n = 109

Annahmen: klassische Verfahren mit Achsenabschnitt bzw. festen Randsummen; geschätzte Parameter beim Anpassungstest nur, wenn sie aus denselben Daten stammen. Stand: 11.10.2026.

Kritische t-Werte nach Freiheitsgraden: zweiseitig und einseitig

Der einseitige Wert bei α ist der zweiseitige Wert bei 2α. Mit wachsenden Freiheitsgraden sinken alle Schwellen und nähern sich der Normalverteilung. Die Werte stammen aus derselben Funktion wie der Rechner oben.

Kritische t-Werte der t-Verteilung für α = 0,05 und α = 0,01, zweiseitig und einseitig, für ausgewählte Freiheitsgrade
Freiheitsgrade dfzweiseitig α = 0,05einseitig α = 0,05zweiseitig α = 0,01einseitig α = 0,01
112,7066,31463,65731,821
24,3032,9209,9256,965
33,1822,3535,8414,541
52,5712,0154,0323,365
102,2281,8123,1692,764
152,1311,7532,9472,602
202,0861,7252,8452,528
302,0421,6972,7502,457
602,0001,6712,6602,390
1201,9801,6582,6172,358

Annahmen: t-Verteilung mit ganzzahligen Freiheitsgraden, Werte auf drei Stellen gerundet. Stand: 11.10.2026.

Kritische χ²-Werte nach Freiheitsgraden

Der χ²-Test ist einseitig: Er lehnt ab, wenn die Prüfgröße die obere Schwelle übersteigt. Eine 3 × 4-Tafel hat df = 6, ein Würfel df = 5. Die Werte stammen aus derselben Funktion wie der Rechner oben.

Obere kritische Werte der χ²-Verteilung für α = 0,10, 0,05 und 0,01 bei ausgewählten Freiheitsgraden
Freiheitsgrade dfα = 0,10α = 0,05α = 0,01
12,7063,8416,635
24,6055,9919,210
36,2517,81511,345
47,7799,48813,277
59,23611,07015,086
610,64512,59216,812
813,36215,50720,090
1015,98718,30723,209
1218,54921,02626,217
2028,41231,41037,566

Annahmen: obere Schwelle P(X > c) = α, Werte auf drei Stellen gerundet. Stand: 11.10.2026.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Freiheitsgraden in der Statistik

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie berechne ich die Freiheitsgrade beim t-Test?

Beim Ein-Stichproben-t-Test und beim gepaarten Test gilt df = n − 1. Bei 11 Messwerten sind das 10 Freiheitsgrade, und der kritische t-Wert beträgt bei α = 5 % zweiseitig 2,228.

Beim gepaarten Test zählst du die Paare: 15 Paare ergeben 14 Freiheitsgrade und 2,145, denn aus den Paaren entstehen 15 Differenzen, und die bilden eine einzige Stichprobe.

Beim Zwei-Stichproben-Test mit gleichen Varianzen gilt df = n₁ + n₂ − 2: Mit 12 und 15 Werten sind es 25 Freiheitsgrade und der kritische Wert 2,060.

In jedem Fall geht je ein Freiheitsgrad für jeden geschätzten Mittelwert verloren, also einer pro Stichprobe. Die Formel ersetzt keine Prüfung der Voraussetzungen, denn der t-Test setzt annähernd normalverteilte Daten oder Differenzen voraus.

Wähle im Rechner das Verfahren und trage die Umfänge ein, dann zeigt er df, den Rechenweg und die Schwelle für α = 10, 5 oder 1 Prozent.

Wie berechnet man die Freiheitsgrade beim Welch-Test?

Der Welch-Test rechnet mit der Welch-Satterthwaite-Gleichung df = (s₁²/n₁ + s₂²/n₂)² ÷ [(s₁²/n₁)²/(n₁ − 1) + (s₂²/n₂)²/(n₂ − 1)]. Mit s₁ = 2, n₁ = 10, s₂ = 4 und n₂ = 15 ergibt sich df = 21,72.

Das Ergebnis liegt immer zwischen min(n₁ − 1; n₂ − 1) = 9 und n₁ + n₂ − 2 = 23, und es ist selten ganzzahlig.

Statistik-Software nutzt den exakten Wert und kommt auf t = 2,075; wer in der Tabelle abliest, rundet auf 21 ab und nimmt 2,080, was etwas vorsichtiger ist.

Die Reihenfolge der Streuungen zählt: Mit s₁ = 4 und s₂ = 2 sinkt df auf 12,04, weil die große Streuung in der kleineren Gruppe liegt.

Bei gleichen Umfängen und gleichen Streuungen fällt Welch mit der gepoolten Formel zusammen, zum Beispiel df = 18 bei n₁ = n₂ = 10. Der Rechner zeigt Zähler, Nenner und das Ergebnis Schritt für Schritt an.

Wie viele Freiheitsgrade hat ein Chi-Quadrat-Test?

Beim Unabhängigkeitstest einer Kontingenztafel gilt df = (r − 1)(c − 1), mit r Zeilen und c Spalten ohne Summenzeile. Eine 3 × 4-Tafel hat 6 Freiheitsgrade, der kritische Wert beträgt bei α = 5 % 12,592.

Der Grund: Die Randsummen stehen fest, deshalb ist in jeder Zeile und in jeder Spalte die letzte Zelle durch die übrigen bestimmt, und nur 2 × 3 Zellen sind frei.

Beim Anpassungstest gilt df = k − 1 − m, mit k Kategorien und m aus den Daten geschätzten Parametern. Ein fairer Würfel mit 6 Augenzahlen hat 5 Freiheitsgrade und die Schwelle 11,070.

Passt du dagegen eine Normalverteilung mit geschätztem Mittelwert und geschätzter Streuung an 8 Klassen an, sind es 8 − 1 − 2 = 5, also ebenfalls 5 Freiheitsgrade, aber aus einem ganz anderen Grund.

Der χ²-Test ist einseitig: Es gibt nur die obere Schwelle, eine Auswahl der Testrichtung entfällt.

Freiheitsgrade bei der ANOVA: Was sind df₁ und df₂?

Die einfaktorielle ANOVA hat zwei Freiheitsgrade: df₁ = k − 1 für die Unterschiede zwischen den Gruppen und df₂ = N − k für die Streuung innerhalb der Gruppen. Mit 3 Gruppen und 30 Beobachtungen sind es df₁ = 2 und df₂ = 27, zusammen 29 = N − 1.

Der kritische F-Wert für α = 5 % beträgt 3,354, bei α = 1 % sind es 5,488. Du liest ihn in der F-Tabelle in der Spalte für df₁ und der Zeile für df₂ ab; der Rechner nimmt dir das Nachschlagen ab.

Der Zähler gehört immer zu den Gruppen, der Nenner zum Fehler. Vertauschst du beide, bekommst du eine völlig andere Schwelle: F(0,05; 27; 2) ist rund 19,46 und nicht 3,354.

Bleibt df₂ bei null oder darunter, weil N nicht größer als k ist, meldet der Rechner einen Fehler, denn dann gibt es keine Streuung innerhalb der Gruppen, aus der sich ein F-Wert bilden ließe.

Wie viele Freiheitsgrade hat eine Regression?

Eine lineare Regression mit Achsenabschnitt hat df = n − p − 1 Freiheitsgrade, wobei p die Zahl der Prädiktoren ist.

Bei n = 30 Beobachtungen und 2 Prädiktoren sind es 27, der kritische t-Wert für den Test eines Koeffizienten beträgt 2,052 bei α = 5 % zweiseitig.

Jeder Prädiktor und der Achsenabschnitt kosten je einen Freiheitsgrad, weil sie aus den Daten geschätzt werden; übrig bleiben die Beobachtungen, die noch frei um die Regressionsfläche streuen.

Eine einfache Regression mit n = 5 und p = 1 hat nur 3 Freiheitsgrade und verlangt t = 3,182, was zeigt, wie unsicher sehr kleine Stichproben sind. Mit jedem weiteren Prädiktor sinkt df um 1 und die Schwelle steigt.

Mit n = 3 und p = 2 bleibt df = 0, und der Rechner meldet das, statt eine Schwelle zu erfinden. Die Zahl der Prädiktoren trägst du ohne den Achsenabschnitt ein.

Warum wird der kritische Wert mit mehr Freiheitsgraden kleiner?

Mit wenigen Freiheitsgraden schätzt du die Streuung aus wenigen Werten und weißt deshalb weniger sicher, wie weit ein Mittelwert allein vom Zufall abweichen kann. Die t-Verteilung hat dann dickere Ränder, und die Schwelle muss höher liegen.

Bei α = 5 % zweiseitig sind es 12,706 bei df = 1, 4,303 bei df = 2, 2,571 bei df = 5, 2,228 bei df = 10, 2,042 bei df = 30 und 1,980 bei df = 120. Für sehr große df nähert sich die Schwelle dem Wert der Normalverteilung, 1,960.

Ab etwa df = 30 ändert sich nur noch die zweite Nachkommastelle, deshalb enden viele gedruckte Tabellen bei 30, 40, 60 und 120. Einseitig liegt die Schwelle tiefer: Bei df = 10 sind es 1,812 statt 2,228.

Die Tabelle unter dem Ergebnis des Rechners zeigt alle Zeilen für α = 0,10, 0,05 und 0,01, berechnet mit derselben Funktion wie der Rechner selbst.

Warum zählt man bei der Varianz n − 1 statt n?

Die Abweichungen der Messwerte vom Mittelwert summieren sich immer zu null. Kennst du n − 1 Abweichungen, steht die letzte fest, und nur n − 1 Abweichungen sind frei.

Deshalb teilt man die Quadratsumme durch n − 1 und nicht durch n, und deshalb hat die Stichprobenvarianz n − 1 Freiheitsgrade. Bei 10 Messwerten sind das 9.

Der Wert (n − 1) · s² ÷ σ² folgt dann einer χ²-Verteilung mit 9 Freiheitsgraden, und die 95-%-Grenzen sind 2,700 und 19,023.

Daraus ergibt sich das Konfidenzintervall der Varianz: von (n − 1) · s² ÷ 19,023 bis (n − 1) · s² ÷ 2,700, also vom 0,47-Fachen bis zum 3,33-Fachen von s².

Bei wenigen Messwerten ist dieses Intervall sehr breit, mit n = 10 beträgt die obere Grenze mehr als das Dreifache der unteren. Der Modus Stichprobenvarianz im Rechner nennt beide Grenzen für das gewählte α und zeigt den Rechenweg.

Was passiert, wenn die Freiheitsgrade null oder negativ sind?

Dann gibt es keinen kritischen Wert, weil die Verteilung nicht definiert ist, und der Rechner meldet einen Fehler statt einer Zahl.

Das geschieht in vier typischen Fällen: bei n = 1, weil sich aus einem Wert keine Streuung schätzen lässt (df = 0); beim χ²-Anpassungstest mit 3 Kategorien und 2 geschätzten Parametern (df = 0); bei einer Regression mit n = 3 und 2 Prädiktoren (df = 0) und bei einer ANOVA mit N = 3 Beobachtungen in 3 Gruppen (df₂ = 0).

Die Lösung ist immer dieselbe: mehr Daten erheben, weniger Parameter schätzen oder Kategorien und Gruppen zusammenlegen. Rechne nie mit df = 0 weiter, denn jede Schwelle wäre erfunden.

Auch bei Nachkommastellen im Umfang oder bei n über einer Million bricht der Rechner ab und nennt den Grund, damit kein stilles Runden das Ergebnis verfälscht.

Hinweise

Ergebnis lesen: Freiheitsgrade, kritischer Wert und Tabellenzeile

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Lies zuerst die Freiheitsgrade, dann den kritischen Wert. Beim Welch-Test steht df = 21,72 neben der abgerundeten Tabellenzeile 21: Statistik-Software rechnet mit 2,075, die gedruckte Tabelle liefert in Zeile 21 den Wert 2,080.

Abgerundet ist die Schwelle etwas höher und damit vorsichtiger; NIST rundet das eigene Beispiel mit df = 15,5 dagegen auf 16. Kritischer t-Wert bei α = 5 % zweiseitig: 12,706 bei df = 1, 4,303 bei df = 2, 2,571 bei df = 5, 2,228 bei df = 10, 2,042 bei df = 30 und 1,980 bei df = 120, Grenzwert 1,960 Danach vergleichst du den kritischen Wert mit der Prüfgröße deines Tests.

Der kritische t-Wert sinkt mit wachsendem df von 12,706 bei df = 1 über 2,228 bei df = 10 und 2,042 bei df = 30 auf 1,980 bei df = 120 und läuft gegen 1,960, den Wert der Normalverteilung.

Ab df = 30 ändert sich die Schwelle nur noch in der zweiten Nachkommastelle. Beim χ²- und beim F-Test gibt es nur die obere Schwelle; die Prüfgröße berechnest du aus deinen Häufigkeiten bzw. Quadratsummen.

Die Tabelle unter dem Ergebnis zeigt die zweiseitigen t-Werte für α = 0,10, 0,05 und 0,01.

Der Rechner nennt außerdem die Verteilung (t, χ² oder F) und die Formel mit eingesetzten Zahlen, sodass du jeden Schritt nachvollziehen und in deiner Arbeit belegen kannst.

Anwendung

Praxisbeispiel: Füllmengen zweier Schichten mit dem Welch-Test vergleichen

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

In der Qualitätssicherung soll geprüft werden, ob zwei Schichten dieselbe mittlere Füllmenge erreichen. Schicht A hat 10 Flaschen gemessen mit s₁ = 2 ml, Schicht B 15 Flaschen mit s₂ = 4 ml.

Die Streuungen unterscheiden sich deutlich, also wählst du den Welch-Test. Im Rechner trägst du n₁ = 10, s₁ = 2, n₂ = 15, s₂ = 4 und α = 5 % zweiseitig ein.

Ergebnis: df = 21,72, in der Tabelle abgerundet 21, kritischer t-Wert 2,075 exakt und 2,080 bei df = 21.

Die gepoolte Formel hätte 23 Freiheitsgrade und 2,069 geliefert. Welch-Freiheitsgrade bei n₁ = 10 und n₂ = 15: von 9,12 bei s₁ = 10 und s₂ = 1 bis 21,72 bei s₁ = 2 und s₂ = 4, zwischen der Untergrenze 9 und der Obergrenze 23 Die Entscheidung: Liegt der Betrag deiner t-Prüfgröße über 2,080, lehnst du die Gleichheit der Mittelwerte auch mit der vorsichtigen Tabellenzeile ab; liegt er zwischen 2,075 und 2,080, hängt das Ergebnis vom Rundungsweg ab, und du gibst an, wie du gerundet hast.

Der Unterschied zur gepoolten Rechnung ist hier klein, weil die Schicht mit der größeren Streuung auch die größere ist. Vertauschst du die Streuungen, fällt df auf 12,04.

Gib df im Bericht mit zwei Nachkommastellen an (21,72) und nenne, ob du mit dem exakten Wert oder der Tabellenzeile gerechnet hast.

Fallstricke

Häufige Fehler bei den Freiheitsgraden: n statt n − 1, Paare, Parameter, Summen

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Der erste Fehler: die Stichprobengröße als Freiheitsgrade zu nehmen. Bei n = 11 sind es 10; mit 11 läge die Schwelle bei 2,201 statt 2,228, der Test würde zu schnell ablehnen.

Der zweite Fehler: beim gepaarten Test n₁ + n₂ − 2 zu rechnen. Bei 15 Paaren sind es 14 Freiheitsgrade und 2,145, nicht 28 mit 2,048, weil die Differenzen eine einzige Stichprobe bilden.

Der dritte Fehler: beim Welch-Test auf die gepoolte Formel auszuweichen. Mit s₁ = 4, s₂ = 2, n₁ = 10 und n₂ = 15 sind es 12,04 statt 23 Freiheitsgrade, und die Schwelle steigt von 2,069 auf 2,178.

Die größere Streuung in der kleineren Gruppe kostet am meisten. Der vierte Fehler: beim χ²-Anpassungstest geschätzte Parameter zu vergessen.

Wer eine Normalverteilung mit geschätztem Mittelwert und geschätzter Streuung an 8 Klassen anpasst, hat df = 8 − 1 − 2 = 5 und die Schwelle 11,070, nicht 14,067 wie bei df = 7. Der fünfte Fehler: die Summenzeile der Kontingenztafel mitzuzählen.

Eine 3 × 4-Tafel hat df = 6; aus 4 × 5 würden 12 mit der Schwelle 21,026.

Nächster Schritt

Freiheitsgrade berechnen: das Wichtigste in Kürze

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Freiheitsgrade-Rechner liefert für t-Test, gepaarten Test, Zwei-Stichproben-t, Welch-Test, χ²-Unabhängigkeits- und Anpassungstest, ANOVA, Regression und Varianz die Freiheitsgrade samt kritischem Wert.

Im Standardfall mit n = 11 sind es df = 10 und t = 2,228. Merke dir drei Punkte: Freiheitsgrade hängen vom Verfahren ab, nicht nur von n; beim Welch-Test sind sie fast nie ganzzahlig, und beim χ²-Anpassungstest kosten geschätzte Parameter je einen.

Grundlage sind die Formeln aus dem NIST/SEMATECH e-Handbook, Welch (1947) und dem Pearson-χ²-Test, am 11.10.2026 gelesen; die kritischen Werte entstehen numerisch und stimmen mit den NIST-Tafeln überein.

Grenzen: Der Rechner führt den Test nicht aus und prüft keine Voraussetzungen wie Normalverteilung oder Erwartungshäufigkeiten. Als Nächstes berechnest du mit dem t-Test-Rechner die Prüfgröße deines Tests.

Vertiefung

Rechenbeispiele: t-Test, Welch, χ², ANOVA und Regression

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · df = 10, kritischer t-Wert 2,228

Ein-Stichproben-t-Test mit 11 Werten

Für welches Verfahren brauchst du die Freiheitsgrade?
Ein-Stichproben-t-Test
Stichprobengröße n
11
Signifikanzniveau α
5 % (α = 0,05)
Testrichtung
Zweiseitig

Beispiel 2 · Mittel · df = 6, kritischer χ²-Wert 12,592

χ²-Unabhängigkeitstest mit 3 Zeilen und 4 Spalten

Für welches Verfahren brauchst du die Freiheitsgrade?
χ²-Unabhängigkeitstest (Kontingenztafel)
Zeilen der Kontingenztafel r
3
Spalten der Kontingenztafel c
4
Signifikanzniveau α
5 % (α = 0,05)

Beispiel 3 · Komplex · df₁ = 2, df₂ = 27, kritischer F-Wert 3,354

Einfaktorielle ANOVA mit 3 Gruppen und 30 Beobachtungen

Für welches Verfahren brauchst du die Freiheitsgrade?
Einfaktorielle ANOVA (mehrere Gruppen)
Anzahl der Gruppen k
3
Gesamtzahl der Beobachtungen N
30
Signifikanzniveau α
5 % (α = 0,05)

Beispiel 4 · Komplex · df = 27, kritischer t-Wert 2,052

Lineare Regression mit 30 Beobachtungen und 2 Prädiktoren

Für welches Verfahren brauchst du die Freiheitsgrade?
Lineare Regression
Stichprobengröße n
30
Anzahl der Prädiktoren p
2
Signifikanzniveau α
5 % (α = 0,05)

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Weiterführende Rechner und Themen

Alle Anschlussrechner und Vertiefungen in einem klaren Modul, damit du direkt zur nächsten sinnvollen Berechnung springen kannst.

Z-Wert-RechnerZ-Score z = (x−μ)/σ und Percentilrang der Standardnormalverteilung berechnen.Binomialverteilung-RechnerBinomialverteilung berechnen: P(X=k), P(X<=k), P(X>=k) fuer Bernoulli-Ketten mit Erwartungswert, Varianz und Standardabweichung.Erwartungswert-RechnerErwartungswert E(X), Varianz Var(X) und Standardabweichung σ einer diskreten Wahrscheinlichkeitsverteilung aus einer Wertetabelle berechnen.PerzentilrechnerBeliebiges Perzentil sowie Quartile Q1, Median und Q3, Interquartilsabstand, Minimum und Maximum aus einer Zahlenliste berechnen.WahrscheinlichkeitsrechnerEinfache Wahrscheinlichkeiten berechnen, Gegenereignis, bedingte Wahrscheinlichkeit und Laplace-Experiment.Korrelation-RechnerKorrelation berechnen: Pearson r oder Spearman ρ aus Datenpaaren – mit r², t-Test, p-Wert, Konfidenzintervall nach Fisher, Stärke nach Cohen, Regressionsgerade und Rechentabelle je Paar.Kritischer-Wert-RechnerKritischen Wert und p-Wert für z, t, χ² und F berechnen: ein- oder zweiseitig, mit Ablehnungsbereich, Testentscheidung und t-Wert-Tabelle.Kombinatorik-RechnerPermutationen, Kombinationen und Variationen mit und ohne Wiederholung berechnen, Binomialkoeffizient.Zufallszahlen-GeneratorZufallszahlen in einem frei wählbaren Bereich erzeugen – mit oder ohne Wiederholung und optional aufsteigend sortiert, etwa für Lottozahlen, Losentscheide und Stichproben.Spannweite-RechnerSpannweite R = Maximum − Minimum aus einer Zahlenliste berechnen – mit Median, Mittelwert, Minimum, Maximum und sortierter Werteliste.Tschebyscheff-RechnerTschebyscheff-Ungleichung berechnen: Obergrenze für Abweichungen vom Erwartungswert, Mindestanteil im Intervall, k-Sigma-Form, ε-Form, Intervall und Binomialverteilung mit Vergleich zu Normalverteilung und exakter Wahrscheinlichkeit.AQL-TabelleAQL-Stichprobenplan nach ISO 2859-1 berechnen: Losgröße und Prüfniveau eingeben, Kennbuchstabe, Stichprobenumfang, Annahmezahl und Rückweisezahl für Normal-, verschärfte und reduzierte Prüfung ermitteln.Gini-Koeffizient-RechnerGini-Koeffizient berechnen aus einer Werteliste oder aus klassierten Daten: Gini, normierter Gini, Gini-Index, Anteil der obersten 10 und 20 Prozent und Lorenzkurven-Tabelle mit Rechenweg.Lineare-Regression-RechnerLineare Regression berechnen aus x- und y-Werten: Regressionsgerade, Bestimmtheitsmaß R², Korrelation r, Standardfehler, Prognose und Residuentabelle, wahlweise auch exponentiell, logarithmisch, als Potenz oder quadratisch.Häufigkeit-RechnerRelative Häufigkeit berechnen: aus einer Urliste oder aus h und n die Häufigkeitstabelle mit absoluter, relativer, prozentualer und kumulierter Häufigkeit, Modalwert und gekürztem Bruch, wahlweise mit Klassen.

Weiternutzung

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  • Kontingenztafel mit 3 Zeilen und 4 Spalten: 6 Zellen sind frei, 6 folgen aus den Randsummen, df = (3 − 1)(4 − 1) = 6, kritischer χ²-Wert 12,592 bei α = 5 %.

    Kontingenztafel 3 × 4: 6 freie Zellen, df = 6, kritischer χ²-Wert 12,592

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    <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/statistik/freiheitsgrade-rechner">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/mathematik/freiheitsgrade-rechner-kontingenztafel.svg"
           alt="Kontingenztafel mit 3 Zeilen und 4 Spalten: 6 Zellen sind frei, 6 folgen aus den Randsummen, df = (3 − 1)(4 − 1) = 6, kritischer χ²-Wert 12,592 bei α = 5 %."
           width="760" height="360">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/statistik/freiheitsgrade-rechner">Kontingenztafel 3 × 4: 6 freie Zellen, df = 6, kritischer χ²-Wert 12,592 auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/mathematik/statistik/freiheitsgrade-rechner
  • Kritischer t-Wert bei 5 Prozent zweiseitig: 12,706 bei df = 1, 4,303 bei df = 2, 2,571 bei df = 5, 2,228 bei df = 10, 2,042 bei df = 30, 1,980 bei df = 120, Grenzwert 1,960.

    Kritischer t-Wert: 12,706 bei df = 1, 2,228 bei df = 10, 1,980 bei df = 120

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      <img src="https://rechner-portal.de/images/mathematik/freiheitsgrade-rechner-kritischer-wert.svg"
           alt="Kritischer t-Wert bei 5 Prozent zweiseitig: 12,706 bei df = 1, 4,303 bei df = 2, 2,571 bei df = 5, 2,228 bei df = 10, 2,042 bei df = 30, 1,980 bei df = 120, Grenzwert 1,960."
           width="760" height="360">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/statistik/freiheitsgrade-rechner">Kritischer t-Wert: 12,706 bei df = 1, 2,228 bei df = 10, 1,980 bei df = 120 auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/mathematik/statistik/freiheitsgrade-rechner
  • Welch-Freiheitsgrade bei n₁ = 10 und n₂ = 15: von 9,12 bei s₁ = 10 und s₂ = 1 bis 21,72 bei s₁ = 2 und s₂ = 4, zwischen der Untergrenze 9 und der Obergrenze 23.

    Welch-Test bei n₁ = 10 und n₂ = 15: df von 9,12 bis 21,72, gepoolt immer 23

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      <img src="https://rechner-portal.de/images/mathematik/freiheitsgrade-rechner-welch-bereich.svg"
           alt="Welch-Freiheitsgrade bei n₁ = 10 und n₂ = 15: von 9,12 bei s₁ = 10 und s₂ = 1 bis 21,72 bei s₁ = 2 und s₂ = 4, zwischen der Untergrenze 9 und der Obergrenze 23."
           width="760" height="360">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/statistik/freiheitsgrade-rechner">Welch-Test bei n₁ = 10 und n₂ = 15: df von 9,12 bis 21,72, gepoolt immer 23 auf Rechner-Portal</a></p>

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Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Der Rechner liefert Freiheitsgrade und kritische Werte der Verteilungen. Er führt den Test selbst nicht aus und prüft nicht, ob die Voraussetzungen des Verfahrens (Normalverteilung, Unabhängigkeit, Erwartungshäufigkeiten) erfüllt sind. Für Studien und Veröffentlichungen gilt die Auswertung in der Statistik-Software.

Quelle: Statistik: Freiheitsgrade nach NIST/SEMATECH e-Handbook, Welch (1947) und Pearson-χ²-Test; kritische Werte numerisch aus den Verteilungsfunktionen; Stand Oktober 2026.

Stand: 2026-10-11

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
11. Oktober 2026
Fachbereich
Mathematik / Statistik
Formeln basieren auf
t-Tests: df = n − 1, df = n₁ + n₂ − 2, Welch-Satterthwaite df = (s₁²/n₁ + s₂²/n₂)² ÷ [(s₁²/n₁)²/(n₁ − 1) + (s₂²/n₂)²/(n₂ − 1)]; χ²: df = (r − 1)(c − 1) bzw. k − 1 − m; ANOVA: df₁ = k − 1, df₂ = N − k; Regression: df = n − p − 1; Varianz: df = n − 1.
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Freiheitsgrade-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/mathematik/statistik/freiheitsgrade-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Freiheitsgrade-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/mathematik/statistik/freiheitsgrade-rechner

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