Überblick
Konfidenzintervall berechnen: Mittelwert (t oder z) und Anteil (Wilson, Wald)
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Ein Konfidenzintervall ist ein Bereich um das Ergebnis einer Stichprobe, der den wahren Wert der Grundgesamtheit mit einer vorher gewählten Sicherheit überdecken soll. Der Rechner liefert untere und obere Grenze für zwei Fälle: für einen Mittelwert als t-Intervall mit geschätzter oder als z-Intervall mit bekannter Streuung, auch direkt aus einer Rohdaten-Liste, und für einen Anteil, den er nach Wilson und nach Wald nebeneinander rechnet.
Mit x̄ = 50, s = 10 und n = 36 reicht das 95-%-Konfidenzintervall von 46,62 bis 53,38.
Das Konfidenzniveau beschreibt das Verfahren, nicht den einzelnen Bereich: Würdest du die Stichprobe oft wiederholen, enthielten etwa 95 von 100 so berechnete Intervalle den wahren Mittelwert.
Typisch sind Umfragen mit Fehlermarge, Qualitätskontrollen und Messreihen. Zusätzlich nennt der Rechner Fehlermarge, Standardfehler und das n, das du für eine gewünschte Breite brauchst.