Überblick
Was berechnet der Korrelation-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Die Korrelation misst, wie stark und in welche Richtung zwei Messreihen zusammenhängen. Der Korrelation-Rechner berechnet aus Datenpaaren den Pearson-Koeffizienten r für lineare Zusammenhänge oder die Spearman-Rangkorrelation ρ für Ränge, Ausreißer und gekrümmte Verläufe.
Dazu liefert er das Bestimmtheitsmaß r², die Prüfgröße t, den p-Wert, ein Konfidenzintervall nach Fisher, die Stärke nach Cohen und die Regressionsgerade.
Im Standardfall hängen die Klausurpunkte von 8 Studierenden (52 bis 90) an ihren wöchentlichen Lernstunden (2 bis 12): r = 0,9713, r² = 0,9435 und p unter 0,0001, das 95-%-Intervall reicht von 0,8450 bis 0,9950.
Ein Koeffizient allein reicht nicht. r liegt immer zwischen −1 und +1, wobei +1 eine perfekte gleichsinnige und −1 eine perfekte gegensinnige Gerade bedeutet; 0 heißt kein linearer Zusammenhang.
Ob ein Wert über dem Zufall liegt, entscheidet der Test auf Zusammenhang mit df = n − 2: Bei 5 Paaren ist r = 0,7746 noch nicht signifikant (p = 0,1240), weil erst |r| ab 0,8783 genügt, bei 8 Paaren genügen 0,7067.
Die Zahl der Paare entscheidet also mit: Je kleiner n, desto höher muss |r| sein, damit der Test einen Zusammenhang anerkennt. Deshalb zeigt der Rechner neben r immer den p-Wert, das Intervall und den kleinsten signifikanten Betrag.
Der Rechner richtet sich an Studierende, Forschende und alle, die Messreihen aus Excel oder Umfragen auswerten: Die Spalten lassen sich direkt einfügen. Er beschreibt den Zusammenhang der eingegebenen Daten, nicht dessen Ursache.