Überblick
Lineare Regression berechnen: Regressionsgerade, R² und Prognose
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Die lineare Regression legt eine Gerade so durch eine Punktwolke, dass die Summe der quadrierten senkrechten Abstände zu den Messpunkten möglichst klein wird. Du brauchst sie, wenn du zwei Größen gemessen hast, etwa Temperatur und Verkaufszahl, und ihren Zusammenhang als Gleichung ŷ = a + b · x festhalten willst.
Dieser Rechner nimmt eine Liste von x-Werten und eine Liste von y-Werten und liefert die Regressionsgerade mit Bestimmtheitsmaß R², Korrelationskoeffizient r, Standardfehler, Prognose und Residuentabelle.
Die x-Werte 1 bis 5 mit den Messwerten 2,1; 3,9; 6,2; 7,8 und 10,1 ergeben ŷ = 0,05 + 1,99 · x bei R² = 0,9973.
Typische Anlässe sind eine Messreihe im Labor, die Trendlinie für einen Bericht oder die Frage, um wie viel sich der Absatz je Grad Temperatur ändert. Neben der Gleichung zeigt die Residuentabelle für jeden Punkt, wie weit die Gerade danebenliegt.
Passt keine Gerade, wählst du ein anderes Regressionsmodell: exponentiell, logarithmisch, Potenz oder quadratisch. Der Rechner prüft weder Signifikanz noch Ursache; er beschreibt, wie gut die gewählte Kurve zu genau diesen Datenpaaren passt.