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Stichprobengröße berechnen: Umfrage, Mittelwert, Power

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Konfidenzniveau
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Kurzantwort

Der Rechner nennt die Stichprobengröße, die du vor einer Erhebung brauchst: für Umfragen n₀ = z² · p · (1 − p) / e², für Mittelwerte n₀ = (z · σ / E)², dazu Endlichkeitskorrektur, Brutto-Stichprobe bei Rücklauf und eine Poweranalyse für den Vergleich zweier Gruppen.

Stichprobengröße berechnen für Umfrage, Mittelwert und Poweranalyse: 90/95/99 %

Kilian AchatzFachredaktion Mathematik
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Okt. 2026)Stand:

Überblick

Stichprobengröße berechnen: Umfrage, Mittelwert und Zwei-Gruppen-Vergleich

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Die Stichprobengröße ist die Zahl der gültigen Beobachtungen, die du vor einer Erhebung einplanst, damit das Ergebnis eine vorher festgelegte Genauigkeit erreicht. Der Rechner beantwortet drei Planungsfragen: Wie viele Personen muss eine Umfrage befragen, damit ein Anteil auf wenige Prozentpunkte genau feststeht?

Wie viele Messwerte braucht ein Mittelwert bei bekannter Streuung für eine Genauigkeit von zwei Einheiten? Und wie viele Beobachtungen je Gruppe braucht ein Test, damit er einen erwarteten Unterschied mit 80 % Teststärke entdeckt (Poweranalyse)?

Das Ergebnis hängt von drei Stellschrauben ab: der gewünschten Sicherheit, der tolerierten Fehlermarge und der Streuung im Merkmal.

Die bekannteste Antwort lautet 385: Bei 95 % Konfidenzniveau, einer Fehlermarge von ±5 Prozentpunkten und einem erwarteten Anteil von 50 % genügen 385 gültige Antworten, praktisch unabhängig davon, ob die Grundgesamtheit 100.000 Personen (dann 383) oder Millionen umfasst.

Ist sie klein, etwa 1.000 Beschäftigte, sinkt der Bedarf durch die Endlichkeitskorrektur auf 278. Für den Vergleich zweier Gruppen mit mittlerer Effektstärke d = 0,5 sind es 63 je Gruppe, zusammen 126.

Zusätzlich nennt der Rechner die Brutto-Stichprobe bei erwartetem Ausfall und eine Tabelle, die zeigt, wie stark Fehlermarge und Sicherheit den Aufwand treiben. Er plant die Menge der Beobachtungen, nicht die Qualität der Erhebung.

Die Zahlen gelten für eine einfache Zufallsstichprobe, bei der jede Person der Grundgesamtheit dieselbe Chance hat, gezogen zu werden. Konfidenzniveau, Fehlermarge und Streuung legst du deshalb vor dem ersten Fragebogen fest und nicht danach.

Wer schon Daten hat und daraus ein Intervall bilden will, nutzt den Konfidenzintervall-Rechner.

Eingaben

Anteil, Mittelwert oder Gruppenvergleich: Was trägst du ein?

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Wähle unter „Was möchtest du berechnen?“ den Fall: Anteil schätzen (Umfrage), Mittelwert schätzen oder zwei Gruppen vergleichen. Beim Anteil legst du das Konfidenzniveau (90, 95 oder 99 %), die Fehlermarge e in Prozentpunkten und den erwarteten Anteil p fest; weißt du nichts über p, bleibt es bei 50 %, dem ungünstigsten Fall.

Die Fehlermarge darf nicht 0 sein, denn das wäre eine Vollerhebung.

Beim Mittelwert trägst du die gewünschte Genauigkeit E und die erwartete Standardabweichung σ in der Einheit der Daten ein; σ stammt aus einer Vorstudie, einer Norm oder einer Pilotmessung.

Beim Vergleich wählst du das Signifikanzniveau α (zweiseitig), den erwarteten Unterschied als Effektstärke d (klein 0,2, mittel 0,5, groß 0,8 oder ein eigener Wert) und die Teststärke 1 − β, meist 80 %.

Unter den optionalen Eingaben steht die Grundgesamtheit N: Lass sie leer, wenn sie sehr groß oder unbekannt ist, sonst trage eine ganze Zahl ab 2 ein.

Die erwartete Rücklaufquote (1 bis 100 %) rechnet die Netto-Stichprobe in die Zahl der Personen um, die du ansprechen musst. Ungültige Werte wie e = 0 oder p = 100 % führen zu einer Erklärung statt zu einer Zahl.

Praxisfälle

Stichprobengröße berechnen nach Situation

Sieben typische Suchfragen zur Stichprobengröße, jede mit Eingaben und dem nachgerechneten Ergebnis aus dem Rechner oben.

  1. Umfrage: 95 % Sicherheit und ±5 Prozentpunkte

    „Wie viele Befragte brauche ich bei einer Fehlermarge von 5 Prozent?“

    Eingabe
    Anteil schätzen, 95 %, Fehlermarge 5, Anteil 50
    Ergebnis
    385 gültige Antworten | n₀ = 384,15 | z = 1,96
  2. Genauere Umfrage: ±3 Prozentpunkte

    „Welche Stichprobengröße ergibt eine Fehlermarge von 3 Prozent?“

    Eingabe
    Anteil schätzen, 95 %, Fehlermarge 3, Anteil 50
    Ergebnis
    1.068 gültige Antworten | n₀ = 1.067,07
  3. Kleine Grundgesamtheit: 1.000 Beschäftigte

    „Wie groß muss die Stichprobe bei 1000 Mitarbeitern sein?“

    Eingabe
    Anteil schätzen, 95 %, Fehlermarge 5, Anteil 50, Grundgesamtheit 1000
    Ergebnis
    278 gültige Antworten | Auswahlsatz 27,8 % | ohne Korrektur 385
  4. 99 % Sicherheit statt 95 %

    „Wie ändert sich die Stichprobengröße bei 99 Prozent Konfidenzniveau?“

    Eingabe
    Anteil schätzen, 99 %, Fehlermarge 5, Anteil 50
    Ergebnis
    664 gültige Antworten | z = 2,5758 | n₀ = 663,49
  5. Mittelwert auf 2 Einheiten genau schätzen

    „Wie groß muss die Stichprobe für einen Mittelwert bei Standardabweichung 10 sein?“

    Eingabe
    Mittelwert schätzen, 95 %, Genauigkeit E = 2, Standardabweichung σ = 10
    Ergebnis
    97 Beobachtungen | n₀ = 96,04
  6. Poweranalyse: zwei Gruppen, mittlerer Effekt

    „Wie viele Teilnehmer pro Gruppe brauche ich bei Effektstärke 0,5 und 80 Prozent Power?“

    Eingabe
    Zwei Gruppen vergleichen, α = 5 %, d = 0,5, Teststärke 80 %
    Ergebnis
    63 je Gruppe (Normalapproximation), 126 gesamt | mit t-Korrektur 64 je Gruppe
  7. Rücklaufquote einrechnen

    „Wie viele Personen muss ich anschreiben, wenn nur 45 Prozent antworten?“

    Eingabe
    Anteil schätzen, 95 %, Fehlermarge 5, Anteil 50, Grundgesamtheit 1200, Rücklaufquote 45
    Ergebnis
    292 gültige Antworten | 649 Einladungen | Auswahlsatz 24,3 %

Berechnung

Stichprobengröße berechnen: Formel, Endlichkeitskorrektur und Poweranalyse

Verstehe den Formelweg.

Beim Anteil gilt n₀ = z² · p · (1 − p) / e² (Cochran 1977). Das Quantil z folgt aus dem Konfidenzniveau: 1,6449 bei 90 %, 1,9600 bei 95 %, 2,5758 bei 99 %.

Für p = 50 % und e = 5 % ergibt sich n₀ = 1,96² · 0,5 · 0,5 / 0,05² = 384,15, aufgerundet 385.

Der Term p · (1 − p) ist bei 50 % am größten (0,25); bei p = 10 % und e = 3 % ergibt sich trotzdem dieselbe Zahl 385, weil 0,09 / 0,0009 genauso groß ist wie 0,25 / 0,0025.

Beim Mittelwert ersetzt σ² den Term p · (1 − p): n₀ = (z · σ / E)²; mit σ = 10 und E = 2 sind es 96,04, aufgerundet 97. Kennst du die Grundgesamtheit N, verkleinert die Endlichkeitskorrektur n = n₀ / (1 + (n₀ − 1) / N) den Bedarf.

Bei N = 1.000 wird aus 384,15 ein Wert von 277,73, aufgerundet 278; gerundet wird nur einmal am Ende. Endlichkeitskorrektur: Bei 95 %, ±5 Prozentpunkten und p = 50 % sinkt die Stichprobe von 385 auf 278 bei N = 1000 und auf 132 bei N = 200 Der Vergleich zweier Gruppen nutzt die Normalapproximation n = 2 · (z₁₋α/₂ + z₁₋β)² / d² je Gruppe (Cohen 1988).

Für d = 0,5, α = 5 % und 80 % Teststärke ist z₁₋α/₂ = 1,9600, z₁₋β = 0,8416 und n = 62,79, aufgerundet 63.

Weil der t-Test eine breitere Verteilung hat, ergänzt der Rechner die Korrektur + z²/4 und nennt 64 je Gruppe; eine Gegenprobe mit der exakten t-Verteilung ergibt ebenfalls 64.

Die Brutto-Stichprobe ist die aufgerundete Nettozahl geteilt durch die Rücklaufquote: 278 / 0,4 = 695.

Stichprobengröße: n gleich z Quadrat mal p mal (1 minus p) durch e Quadrat; Mittelwert z Quadrat sigma Quadrat durch E Quadrat; Gruppenvergleich 2 mal (z plus z-beta) Quadrat durch d Quadrat.
Formeln des Stichprobengröße-Rechners nach Cochran (Anteil, Mittelwert) und Cohen (Vergleich zweier Gruppen, je Gruppe): Das Ergebnis wird einmal aufgerundet; mit Grundgesamtheit N folgt n/(1 + (n − 1)/N).

Nachschlagen

Stichprobengröße nach Fehlermarge und Konfidenzniveau

Wie viele gültige Antworten braucht eine Umfrage? Die Tabelle zeigt n für sechs Fehlermargen bei 90, 95 und 99 % Sicherheit im ungünstigsten Fall p = 50 % und bei sehr großer Grundgesamtheit. Wer die Fehlermarge halbiert, vervierfacht die Stichprobe: Von ±10 auf ±5 Prozentpunkte steigt n von 97 auf 385.

Benötigte Stichprobengröße n für eine Umfrage nach Fehlermarge e und Konfidenzniveau (p = 50 %, N unendlich)
Fehlermarge eKonfidenz 90 %Konfidenz 95 %Konfidenz 99 %
±1 Prozentpunkt6.7649.60416.588
±2 Prozentpunkte1.6912.4014.147
±3 Prozentpunkte7521.0681.844
±4 Prozentpunkte4236011.037
±5 Prozentpunkte271385664
±10 Prozentpunkte6897166

Berechnet mit n = ⌈z² · p · (1 − p) / e²⌉ aus der Rechenfunktion des Rechners (Cochran 1977). Die Zahlen gelten für gültige Antworten einer einfachen Zufallsstichprobe; Ausfälle, Gewichtung und Klumpung erhöhen den Bedarf.

Stichprobengröße nach Grundgesamtheit (Endlichkeitskorrektur)

Wann hilft eine kleine Grundgesamtheit? Die Tabelle zeigt bei 95 %, ±5 Prozentpunkten und p = 50 %, wie die Endlichkeitskorrektur den Bedarf senkt: bei 200 Personen genügen 132 Antworten, bei 100.000 sind es 383 und damit fast so viele wie bei unendlicher Grundgesamtheit (385).

Benötigte Stichprobengröße n und Auswahlsatz n / N nach Grundgesamtheit N (95 %, ±5 Prozentpunkte, p = 50 %)
Grundgesamtheit NBenötigte Antworten nAuswahlsatz n / N
20013266,0 %
50021843,6 %
1.00027827,8 %
2.00032316,2 %
10.0003703,7 %
100.0003830,4 %

Berechnet mit n = n₀ / (1 + (n₀ − 1) / N), einmal aufgerundet, aus der Rechenfunktion des Rechners. Der Auswahlsatz ist n geteilt durch N.

Poweranalyse: Beobachtungen je Gruppe nach Effektstärke und Teststärke

Wie viele Teilnehmende braucht der Vergleich zweier Gruppen? Die Tabelle nennt bei α = 5 % (zweiseitig) die Zahl je Gruppe nach der Normalapproximation und in Klammern mit t-Korrektur. Bei mittlerem Effekt und 80 % Teststärke sind es 63 (64) je Gruppe, also 126 insgesamt.

Beobachtungen je Gruppe nach Effektstärke d und Teststärke 1 − β bei α = 5 % (Normalapproximation, in Klammern mit t-Korrektur)
Effektstärke dTeststärke 80 %Teststärke 90 %Teststärke 95 %
klein (d = 0,2)393 (394)526 (527)650 (651)
d = 0,35129 (130)172 (173)213 (214)
mittel (d = 0,5)63 (64)85 (86)104 (105)
groß (d = 0,8)25 (26)33 (34)41 (42)
sehr groß (d = 1,0)16 (17)22 (22)26 (27)

Berechnet mit n = 2 · (z₁₋α/₂ + z₁₋β)² / d² (Cohen 1988); die Klammerwerte addieren z₁₋α/₂² / 4 (Guenther 1981). Die Zahlen gelten für zwei gleich große, unabhängige Gruppen mit gleicher Streuung.

Expertenmodus

Häufige Fragen zur Stichprobengröße

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie lautet die Formel für die Stichprobengröße?

Für eine Umfrage gilt n₀ = z² · p · (1 − p) / e². Du setzt das Quantil z zum Konfidenzniveau ein (1,96 bei 95 %), den erwarteten Anteil p und die Fehlermarge e jeweils als Dezimalzahl.

Mit p = 0,5 und e = 0,05 ergibt sich 1,96² · 0,25 / 0,0025 = 384,15, aufgerundet 385 gültige Antworten. Für einen Mittelwert lautet die Formel n₀ = (z · σ / E)²; bei σ = 10 und E = 2 sind es 96,04, also 97 Beobachtungen.

Gerundet wird nur einmal und immer nach oben, weil 384 Antworten die gewünschte Genauigkeit knapp verfehlen würden.

Die Größe der Grundgesamtheit steht nicht in dieser Grundformel; sie kommt nur über die Endlichkeitskorrektur ins Spiel, wenn N klein ist.

Wähle im Rechner den passenden Modus, trage Konfidenzniveau, Fehlermarge und p ein und lies im Rechenweg jede Zwischengröße ab. So kannst du die Zahl auch von Hand gegenprüfen, bevor sie in einem Studienplan oder Angebot steht.

Warum reichen 385 Befragte für ganz Deutschland?

Weil die Fehlermarge von der Zahl der Antworten abhängt und kaum von der Größe der Grundgesamtheit.

Eine Zufallsstichprobe mit 385 gültigen Antworten liefert bei 95 % Sicherheit und p = 50 % eine Genauigkeit von ±5 Prozentpunkten, ob die Grundgesamtheit 100.000 Personen umfasst (dann genügen sogar 383) oder 80 Millionen.

Der Eindruck, ein größeres Land brauche proportional mehr Befragte, ist eine Fehlannahme: Eine Suppe schmeckst du mit einem Löffel ab, egal ob der Topf klein oder groß ist, solange du gut gerührt hast. Entscheidend ist das Wort „zufällig“.

Eine Online-Umfrage, an der nur Interessierte teilnehmen, wird durch 385 Antworten nicht repräsentativ.

Außerdem gelten die ±5 Prozentpunkte für das Gesamtergebnis; wertest du nach Altersgruppen aus, brauchst du für dieselbe Genauigkeit je Gruppe wieder 385.

Plane deshalb zuerst die Auswertungsgruppen, dann die Stichprobe, und prüfe die Zufälligkeit, bevor du über die Fallzahl diskutierst.

Wann senkt die Grundgesamtheit die Stichprobengröße?

Sobald die Stichprobe einen spürbaren Teil der Grundgesamtheit ausmacht. Dann wirkt die Endlichkeitskorrektur n = n₀ / (1 + (n₀ − 1) / N).

Bei 95 %, ±5 Prozentpunkten und p = 50 % siehst du im Rechner: N = 200 braucht nur 132 Antworten, N = 1.000 braucht 278, N = 2.000 braucht 323, N = 10.000 braucht 370 und N = 100.000 braucht 383 statt 385.

Der Auswahlsatz n / N zeigt dir, wie stark die Korrektur greift; bei 27,8 % (N = 1.000) spart sie über ein Viertel der Befragungen, bei 0,4 % (N = 100.000) fast nichts.

Trage N nur ein, wenn du die Zahl wirklich kennst, etwa die Beschäftigten eines Betriebs oder die Mitglieder eines Vereins.

Liegt das Ergebnis in der Nähe von N, ist eine Vollerhebung oft einfacher als eine Auswahl: Bei N = 10 lautet die Antwort 10, und der Rechner weist darauf hin.

Welchen Anteil p nehme ich, wenn ich nichts weiß?

Nimm 50 %. Der Term p · (1 − p) ist bei 50 % am größten (0,25), die Formel liefert also die größte und damit sicherste Stichprobe. Jede andere Annahme senkt n: Mit p = 20 % genügen bei ±5 Prozentpunkten und 95 % nur 246 statt 385 Antworten.

Das ist nur gerechtfertigt, wenn eine Vorstudie, eine frühere Befragung oder eine amtliche Statistik den Anteil stützt; Wunschdenken zählt nicht, denn liegt der wahre Anteil höher, ist die tatsächliche Fehlermarge größer als geplant.

Bemerkenswert: Auch p = 10 % und e = 3 % ergeben 385, weil 0,09 / 0,0009 genauso groß ist wie 0,25 / 0,0025. Bei seltenen Merkmalen unter 5 % oder über 95 % warnt der Rechner, weil die Normalnäherung dort grob wird.

Ist die Fehlermarge größer als der kleinere Anteil, etwa p = 3 % bei e = 5 %, reicht das Intervall über die 0-%-Grenze hinaus; wähle dann eine kleinere Fehlermarge.

Wie rechne ich Rücklaufquote und Ausfälle ein?

Teile die benötigte Zahl gültiger Antworten durch die erwartete Rücklaufquote und runde auf. Bei 278 Antworten und 40 % Rücklauf sind das 278 / 0,4 = 695 Personen, die du ansprechen musst; bei 292 Antworten und 45 % sind es 649.

Der Rechner nimmt dafür die ganzzahlige Nettozahl, nicht den Rechenwert davor, damit Brutto mal Quote immer mindestens die Nettozahl ergibt (695 · 0,4 = 278).

Wer nur 278 Personen einlädt, bekommt bei 40 % Rücklauf bloß etwa 111 Antworten und verfehlt die geplante Genauigkeit deutlich.

Beim Gruppenvergleich gilt dieselbe Rechnung für jede Gruppe: 63 Teilnehmende je Gruppe und 15 % Ausfall bedeuten 75 je Gruppe.

Die Rücklaufquote erhöht die Menge, nicht die Qualität: Antworten von nur Motivierten verzerren das Ergebnis, auch wenn die Zahl stimmt. Fasse deshalb nach und vergleiche die Antwortenden mit der Grundgesamtheit, etwa nach Abteilung oder Alter.

Wie viele Teilnehmende braucht ein Gruppenvergleich?

Das hängt von der erwarteten Effektstärke d, dem Signifikanzniveau α und der Teststärke 1 − β ab.

Für einen mittleren Effekt (d = 0,5), α = 5 % zweiseitig und 80 % Teststärke liefert die Normalapproximation n = 2 · (1,96 + 0,8416)² / 0,5² = 62,79, aufgerundet 63 je Gruppe, zusammen 126.

Der t-Test hat eine breitere Verteilung als die Normalverteilung, deshalb ergänzt der Rechner die Korrektur von Guenther und nennt 64 je Gruppe; eine exakte Rechnung mit der t-Verteilung, wie sie auch Statistik-Software wie G*Power nutzt, ergibt ebenfalls 64.

Plane mit dieser Zahl. Für 90 % Teststärke steigt der Bedarf bei d = 0,5 auf 85 je Gruppe (86 mit Korrektur), bei α = 1 % auf 94.

Die Poweranalyse gilt für gleich große Gruppen und gleiche Streuung; für andere Designs brauchst du Fachsoftware oder eine Beratung.

Rechne Ausfälle über die Rücklaufquote ein und plane für den Test immer mit der Anzahl, die am Ende wirklich auswertbar ist.

Welche Effektstärke d darf ich annehmen?

Nimm den kleinsten Unterschied, der für dich fachlich noch eine Rolle spielt, geteilt durch die erwartete Standardabweichung. Cohen (1988) nennt als Konvention 0,2 für klein, 0,5 für mittel und 0,8 für groß.

Diese Werte sind Hilfsmittel, keine Naturkonstanten: Bei 80 % Teststärke und α = 5 % brauchst du für d = 0,2 gleich 393 Beobachtungen je Gruppe, für d = 0,5 nur 63 und für d = 0,8 nur 25.

Die Effektstärke wirkt also mit ihrem Quadrat: Halbiert sich d, vervierfacht sich n. Setzt du d aus Optimismus zu groß an, ist der Test zu schwach und übersieht reale Unterschiede; setzt du es aus Vorsicht zu klein an, wird die Studie unnötig teuer.

Besser sind Vorstudien, Literaturwerte oder eine begründete Mindestdifferenz, etwa 3,5 Punkte bei σ = 10 (d = 0,35, dann 129 je Gruppe). Dokumentiere die Annahme zusammen mit dem Ergebnis, damit andere sie prüfen können.

Woher bekomme ich σ für den Mittelwert?

Aus einer Vorstudie, einer Norm, früheren Messreihen oder einer kleinen Pilotmessung mit etwa 20 bis 30 Werten, deren Standardabweichung du mit dem Standardabweichungs-Rechner bestimmst.

Wichtig ist, dass n quadratisch mit σ wächst: Bei E = 2 braucht σ = 10 genau 97 Beobachtungen, σ = 20 aber schon 385.

Eine zu klein geschätzte Streuung führt deshalb zu einer deutlich zu kleinen Stichprobe, und der Fehler fällt erst nach der Erhebung auf. Plane im Zweifel mit einem vorsichtigen, eher größeren σ.

Auch die Genauigkeit E wirkt quadratisch: Halbierst du E von 2 auf 1, steigt n bei σ = 10 von 97 auf 385. Liegt n unter 30, nutze die Zahl als Untergrenze, denn mit der t-Verteilung braucht man meist ein bis zwei Beobachtungen mehr.

Hast du die Daten erhoben, bildest du daraus mit dem Konfidenzintervall-Rechner das Intervall und prüfst, ob die erreichte Genauigkeit E tatsächlich eingehalten wurde.

Hinweise

Stichprobengröße richtig lesen: Fehlermarge, Niveau und Rücklauf

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Lies die Zahl als Mindestmenge gültiger Antworten, nicht als Zahl der Einladungen. Bei N = 1.000, 278 gültigen Antworten und 40 % Rücklauf musst du 695 Personen ansprechen.

Die Tabelle im Ergebnis zeigt dir sofort, was eine andere Fehlermarge kostet, ohne dass du neu rechnen musst. Hast du Spielraum im Budget, ist die Fehlermarge der Hebel mit der größten Wirkung; am Konfidenzniveau zu drehen bringt weniger.

Notiere im Bericht alle Annahmen zusammen mit dem Ergebnis: Konfidenzniveau, Fehlermarge, p und N. Benötigte Antworten nach Fehlermarge: 97 für ±10, 385 für ±5, 1068 für ±3, 2401 für ±2 und 9604 für ±1 Prozentpunkt bei 95 % und p = 50 % Wer die Fehlermarge halbiert, vervierfacht die Stichprobe: Von ±10 auf ±5 Prozentpunkte steigt n von 97 auf 385, von ±5 auf ±1 sogar auf 9.604.

Das Konfidenzniveau wirkt weniger stark: 99 % statt 95 % kosten bei ±5 Prozentpunkten 664 statt 385 Antworten, 90 % nur 271.

Soll eine Quote von 52 % gegen die 50-%-Marke belegt werden, brauchst du eine Fehlermarge unter 2 Prozentpunkten, also mehr als 2.401 Antworten.

Die Warnungen sind Teil des Ergebnisses: Bei p = 3 % und e = 5 % liefert die Formel 45 Antworten, doch die Fehlermarge ist größer als der Anteil selbst.

Bei der Poweranalyse zählt die Zahl mit t-Korrektur als Planwert; eine kleine Effektstärke von 0,2 verlangt 393 Beobachtungen je Gruppe (394 mit Korrektur), eine große von 0,8 nur 25 (26).

Anwendung

Praxisbeispiel: Wie viele Beschäftigte befragen?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Ein Unternehmen mit 1.200 Beschäftigten will wissen, wie viele mit der Homeoffice-Regelung zufrieden sind. Vorwissen über die Quote gibt es nicht, also p = 50 %.

Das Ergebnis soll auf ±5 Prozentpunkte genau sein, bei 95 % Sicherheit; die letzte Befragung hatte 45 % Rücklauf.

Im Modus „Anteil schätzen“ trägt die Personalleiterin Konfidenzniveau 95 %, Fehlermarge 5, Anteil 50, Grundgesamtheit 1.200 und Rücklaufquote 45 ein.

Der Rechner rechnet n₀ = 384,15, die Endlichkeitskorrektur senkt das auf 291,18, aufgerundet 292 gültige Antworten. Bei 45 % Rücklauf sind 292 / 0,45 = 649 Einladungen nötig, der Auswahlsatz liegt bei 24,3 %.

Das Ergebnis ist eine Mindestmenge: Kommen mehr Antworten zurück, wird die Fehlermarge kleiner; kommen weniger, ist die Aussage ±5 Prozentpunkte nicht mehr gedeckt. Mitarbeiterbefragung bei 1200 Beschäftigten: 384,15 ohne Korrektur, 292 gültige Antworten mit Endlichkeitskorrektur, 649 Einladungen bei 45 % Rücklauf Die Entscheidung: Sie lädt 649 zufällig ausgewählte Beschäftigte ein, spart 551 Einladungen gegenüber einer Vollbefragung und fasst einmal nach.

Danach prüft sie, ob die Antworten nach Abteilung und Standort der Belegschaft ähneln; weichen sie stark ab, hilft nur eine Gewichtung, die der Rechner nicht abbildet.

Ein zweiter Fall aus der Lehre: Zwei Lernmethoden sollen sich bei d = 0,5 und 80 % Teststärke unterscheiden lassen. Nötig sind 63 Teilnehmende je Gruppe; bei 15 % erwartetem Ausfall werden 75 je Gruppe angeworben, zusammen 150.

Fallstricke

Fünf typische Fehler bei der Stichprobengröße

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Fehler 1: Die Größe der Grundgesamtheit für entscheidend halten. Bei 80 Millionen Einwohnern brauchst du nicht Millionen Befragte; ab etwa 100.000 Personen ändert sich n kaum (383 statt 385).

Umgekehrt genügen bei N = 200 schon 132 Antworten. Fehler 2: Netto und Brutto verwechseln. 385 gültige Antworten sind keine 385 Einladungen; bei 40 % Rücklauf und N = 1.000 sind es 695. Wer nur 278 Personen einlädt, landet bei etwa 111 Antworten.

Fehler 3: Den Anteil p nach dem Wunschergebnis schätzen. Mit p = 20 % genügen 246 statt 385 Antworten; liegt der wahre Anteil aber bei 50 %, ist die tatsächliche Fehlermarge größer als geplant. Ohne Vorwissen bleibt es bei 50 %.

Fehler 4: Die Effektstärke hoffnungsvoll ansetzen. Wer mit d = 0,8 nur 25 Personen je Gruppe plant, entdeckt einen echten mittleren Unterschied von d = 0,5 mit deutlich weniger als 80 % Wahrscheinlichkeit; dafür wären 63 nötig.

Fehler 5: Die Fehlermarge auf Teilgruppen übertragen. Die ±5 Prozentpunkte gelten für das Gesamtergebnis; wertest du nach Altersgruppen aus, braucht jede Gruppe für dieselbe Genauigkeit wieder 385 Antworten.

Nächster Schritt

Stichprobengröße-Rechner: Fazit, Quellen und Grenzen

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Rechner macht aus Konfidenzniveau, Fehlermarge und erwartetem Anteil, aus Genauigkeit und Streuung oder aus Effektstärke und Teststärke die Zahl der Beobachtungen, die du vor der Erhebung brauchst: n₀ = z² · p · (1 − p) / e², n₀ = (z · σ / E)² und n = 2 · (z₁₋α/₂ + z₁₋β)² / d² je Gruppe, dazu Endlichkeitskorrektur und Brutto-Stichprobe.

Entscheidend sind eine ehrliche Schätzung von p, σ und d und die Frage, was Nichtantwort kostet. Grundlage sind Cochran (Sampling Techniques, 3. Aufl. 1977) und Cohen (1988); die Quantile berechnet der Rechner numerisch.

Grenzen: einfache Zufallsstichprobe, zweiseitige Verfahren, gleich große Gruppen; Schichtung, Klumpung, Gewichtung und Verzerrung durch Nichtantwort sind nicht enthalten. Für die Stichprobe bei der Wareneingangsprüfung gibt es die AQL-Tabelle.

Stand der Prüfung: 09.10.2026.

Vertiefung

Rechenbeispiele: Umfrage, Mittelwert und Poweranalyse

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · 1.068 gültige Antworten (n₀ = 1.067,07)

Genauere Umfrage mit ±3 Prozentpunkten

Was möchtest du berechnen?
Umfrage: Anteil schätzen (Fehlermarge in Prozentpunkten)
Konfidenzniveau
95 %
Fehlermarge e
3 %
Erwarteter Anteil p
50 %

Beispiel 2 · Mittel · 278 gültige Antworten, 695 Personen anzusprechen

1.000 Beschäftigte, 40 % Rücklauf

Was möchtest du berechnen?
Umfrage: Anteil schätzen (Fehlermarge in Prozentpunkten)
Konfidenzniveau
95 %
Fehlermarge e
5 %
Erwarteter Anteil p
50 %

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 3 · Komplex · 97 Beobachtungen (n₀ = 96,04)

Mittelwert auf ±2 genau, σ = 10

Was möchtest du berechnen?
Mittelwert schätzen (Genauigkeit in der Einheit der Daten)
Konfidenzniveau
95 %
Gewünschte Genauigkeit E
2
Erwartete Standardabweichung σ
10

Beispiel 4 · Komplex · 63 je Gruppe, 126 gesamt; mit t-Korrektur 64 je Gruppe

Zwei Gruppen vergleichen, mittlerer Effekt

Was möchtest du berechnen?
Zwei Gruppen vergleichen (Poweranalyse, t-Test)
Signifikanzniveau α (zweiseitig)
5 %
Erwarteter Unterschied (Effektstärke d)
mittel (d = 0,5)
Teststärke 1 − β
80 %

Weiterführende Rechner und Themen

Alle Anschlussrechner und Vertiefungen in einem klaren Modul, damit du direkt zur nächsten sinnvollen Berechnung springen kannst.

DurchschnittsrechnerArithmetisches Mittel, Summe, Anzahl, Minimum und Maximum einer Wertegruppe berechnen.t-Test-Rechnert-Test berechnen: Einstichproben-, gepaarter und Zweistichproben-Test (Welch oder gleiche Varianzen) aus Kennzahlen oder Rohdaten – mit p-Wert, kritischem t-Wert, Entscheidung und t-Tabelle.Varianz-RechnerVarianz und Standardabweichung einer Datenmenge berechnen – Stichprobenvarianz und Grundgesamtheit.Binomialverteilung-RechnerBinomialverteilung berechnen: P(X=k), P(X<=k), P(X>=k) fuer Bernoulli-Ketten mit Erwartungswert, Varianz und Standardabweichung.Erwartungswert-RechnerErwartungswert E(X), Varianz Var(X) und Standardabweichung σ einer diskreten Wahrscheinlichkeitsverteilung aus einer Wertetabelle berechnen.WahrscheinlichkeitsrechnerEinfache Wahrscheinlichkeiten berechnen, Gegenereignis, bedingte Wahrscheinlichkeit und Laplace-Experiment.Spannweite-RechnerSpannweite R = Maximum − Minimum aus einer Zahlenliste berechnen – mit Median, Mittelwert, Minimum, Maximum und sortierter Werteliste.Lineare-Regression-RechnerLineare Regression berechnen aus x- und y-Werten: Regressionsgerade, Bestimmtheitsmaß R², Korrelation r, Standardfehler, Prognose und Residuentabelle, wahlweise auch exponentiell, logarithmisch, als Potenz oder quadratisch.Odds-Ratio-RechnerOdds Ratio (Chancenverhältnis) aus der Vierfeldertafel berechnen: mit Konfidenzintervall nach Woolf, Haldane-Korrektur bei Nullzellen, relativem Risiko, Risikodifferenz und NNT.Freiheitsgrade-RechnerFreiheitsgrade (df) für t-Test, Welch-Test, χ²-Unabhängigkeits- und Anpassungstest, ANOVA, Regression und Varianz berechnen – mit Formel, kritischem Wert zum Signifikanzniveau α und Tabelle der kritischen t-Werte.Benford-RechnerBenfordsches Gesetz prüfen: Zahlenliste einfügen und die führenden Ziffern mit der Sollverteilung vergleichen – mit χ²-Test, MAD, Tabelle je Ziffer und Hinweisen zu Listengröße und Aussagekraft.MedianrechnerMedian und Modus einer Wertegruppe berechnen – inklusive Sortierung und Einordnung.PerzentilrechnerBeliebiges Perzentil sowie Quartile Q1, Median und Q3, Interquartilsabstand, Minimum und Maximum aus einer Zahlenliste berechnen.Kombinatorik-RechnerPermutationen, Kombinationen und Variationen mit und ohne Wiederholung berechnen, Binomialkoeffizient.Zufallszahlen-GeneratorZufallszahlen in einem frei wählbaren Bereich erzeugen – mit oder ohne Wiederholung und optional aufsteigend sortiert, etwa für Lottozahlen, Losentscheide und Stichproben.

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  • Endlichkeitskorrektur: Bei 95 Prozent, Fehlermarge 5 Prozentpunkte und p 50 Prozent sinkt die Stichprobe von 385 auf 278 bei einer Grundgesamtheit von 1000 und auf 132 bei 200

    Stichprobengröße nach Grundgesamtheit: Endlichkeitskorrektur

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           alt="Endlichkeitskorrektur: Bei 95 Prozent, Fehlermarge 5 Prozentpunkte und p 50 Prozent sinkt die Stichprobe von 385 auf 278 bei einer Grundgesamtheit von 1000 und auf 132 bei 200"
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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/statistik/stichprobengroesse-rechner">Stichprobengröße nach Grundgesamtheit: Endlichkeitskorrektur auf Rechner-Portal</a></p>

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  • Benötigte Antworten nach Fehlermarge: Bei 95 Prozent und p 50 Prozent sind es 97 für plus minus 10, 385 für plus minus 5, 1068 für plus minus 3, 2401 für plus minus 2 und 9604 für plus minus 1 Prozentpunkt

    Stichprobengröße nach Fehlermarge und Konfidenzniveau

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           alt="Benötigte Antworten nach Fehlermarge: Bei 95 Prozent und p 50 Prozent sind es 97 für plus minus 10, 385 für plus minus 5, 1068 für plus minus 3, 2401 für plus minus 2 und 9604 für plus minus 1 Prozentpunkt"
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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/statistik/stichprobengroesse-rechner">Stichprobengröße nach Fehlermarge und Konfidenzniveau auf Rechner-Portal</a></p>

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  • Mitarbeiterbefragung bei 1200 Beschäftigten, 95 Prozent und plus minus 5 Prozentpunkten: 384,15 ohne Korrektur, 292 gültige Antworten mit Endlichkeitskorrektur, 649 Einladungen bei 45 Prozent Rücklauf

    Praxisfall: Mitarbeiterbefragung mit Rücklaufquote

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Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Der Rechner liefert eine Planungsgröße unter den genannten Annahmen einer einfachen Zufallsstichprobe. Er ersetzt keine Biometrie-Beratung und keinen Studienplan, wenn Schichtung, Klumpung, Gewichtung, mehrere Tests oder ein Ethikvotum im Spiel sind.

Quelle: Statistik: Stichprobenplanung für Anteile und Mittelwerte nach Cochran (1977), Poweranalyse nach Cohen (1988) mit t-Korrektur; Stand Oktober 2026.

Stand: 2026-10-09

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
09. Oktober 2026
Fachbereich
Mathematik / Statistik
Formeln basieren auf
Anteil n₀ = z² · p · (1 − p) / e²; Mittelwert n₀ = (z · σ / E)²; Endlichkeitskorrektur n = n₀ / (1 + (n₀ − 1) / N); Vergleich zweier Gruppen n = 2 · (z₁₋α/₂ + z₁₋β)² / d² je Gruppe; Brutto = ⌈n / Rücklaufquote⌉.
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Stichprobengröße berechnen. Abgerufen von https://rechner-portal.de/mathematik/statistik/stichprobengroesse-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Stichprobengröße berechnen. Available at: https://rechner-portal.de/mathematik/statistik/stichprobengroesse-rechner

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